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Veröffentlicht am 16.05.2025

Es lässt langsam nach

Küss den Kater 04
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Die Verwandlung von Kou hat nichts mit seinen Gefühlen für sie zu tun ?! Erina kann es kaum glauben, und es steht ihnen eigentlich nichts mehr im Weg, damit sie endlich ein Paar werden. Dennoch zögert ...

Die Verwandlung von Kou hat nichts mit seinen Gefühlen für sie zu tun ?! Erina kann es kaum glauben, und es steht ihnen eigentlich nichts mehr im Weg, damit sie endlich ein Paar werden. Dennoch zögert sie, als sie herausfindet, wie sie seine Verwandlung umgehen kann.

Meine Meinung:
Eigentlich mag ich diese Reihe ja sehr gerne, aber ich muss schon sagen, dass so langsam die Luft raus ist. Vieles drehte sich im Kreis oder wurde unnötig in die Länge gezogen und so wirklich spannend oder interessant war das Thema Tierwandler dann leider auch nicht mehr. Dennoch hatte es auch unterhaltsame Momente, die ich zu herrlich fand und Spaß machten.

Vor allem das Gefühlschaos zwischen Erina und Kou war sehr amüsant und bei ihrem Herumgetanze umeinander hätte ich sie zu gerne an den Ohren gepackt. Allerdings hätte man dies auch innerhalb weniger Seiten darstellen und sich mehr Handlung überlegen können, denn die war recht rar gesät. Es passierte kaum etwas und auch das erwähnte Chaos zwischen ihnen bot nicht wirklich viel Raum, bzw. wurde mir zu wenig damit gemacht. Zum Thema Tierwandler gab es in diesem Band auch nur sehr wenig Neues zu erfahren und die vorhandenen Informationen rissen mich nicht um. Erst das Ende gefiel mir richtig gut und ich fand da auch das Näherkommen zwischen den Beiden sehr süß. Ein Highlight war der Cliffhanger, der neue Möglichkeiten für die nächsten Bände bot und richtig Spaß machte.

Den Zeichenstil fand ich gut und gerade die Tiere waren so niedlich, aber mich störte es immer noch ein wenig, dass die Charaktere anscheinend nur einen Gesichtsausdruck parat hielten und permanent die Augen weit auf rissen. Zwar habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, aber es passte manchmal nicht so recht zu der jeweiligen Situation. Ich mochte es auch nicht so gerne, dass manche Szenen zu detailliert gezeichnet wurden und so eher wie ein Seitenfüller wirkte.

Fazit:
Ein etwas durchwachsener Band, der zu vieles unnötig in die Länge zog und recht wenig Handlung bot. Aber es hat dennoch Spaß gemacht, was vor allem wieder an Yota lag, den ich echt liebe und dem tollen Cliffhanger, der richtig Lust auf den nächsten Teil machte und neue Möglichkeiten in Aussicht stellte. Trotz meiner Kritik mochte ich es gerne und von mir gibt es:

3,5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2025

Unschlüssig

Die Tagebücher der Apothekerin - Geheimnisse am Kaiserhof 1
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Maomao gelang durch Menschenhändler an den kaiserlichen Hof und zählt die Tage, bis sie ihre "Schuld" abgearbeitet hat und endlich wieder nach Hause darf. Am liebsten würde sie diese Zeit unsichtbar und ...

Maomao gelang durch Menschenhändler an den kaiserlichen Hof und zählt die Tage, bis sie ihre "Schuld" abgearbeitet hat und endlich wieder nach Hause darf. Am liebsten würde sie diese Zeit unsichtbar und ohne Gefahren durchstehen, aber als ein Kronprinz nach dem anderen auf mysteriöse Weise verstirbt und sogar von einem Fluch die Rede ist, mischt sie sich heimlich ein, um das Rätsel zu lösen. Dadurch erregt sie aber Aufmerksamkeit, in erster Linie von dem Euchnuchen Jinshi, der seine eigenen Pläne hat und sie in die Intrigen des Kaiserhof hineinzieht.

Meine Meinung:
Ich liebe es neue Reihen zu entdecken, gerne mit völlig anderen Settings als ich normalerweise lese und so kam ich durch die Empfehlung einer Mitarbeiterin von meinem Lieblings-Comic/Mangashops auf "Die Tagebücher der Apothekerin" von Natsu Hyuuga. Der Klappentext klang sehr interessant und ich mag durchaus gerne Geschichten, die im alten China spielen. Zwar konnte mich dieser Auftakt ganz gut unterhalten und machte mich neugierig auf die weiteren Bände, aber irgendwie fehlte mir einfach etwas und ich fand noch nicht so wirklich in diese Welt rein.

Die Geschichte begann direkt am kaiserlichen Hof und man erfährt in Rückblenden von Maomao, wie sie dorthin kam, was ihre Ziele sind und wie ihr Leben vorher aussah. So konnte man sich ein wenig mit ihrer Figur vertraut machen und durch das Erzähltempo fand ich mich auch gut zurecht. Allerdings muss ich auch sagen, dass die ganzen Beziehungen der vielen Figuren untereinander, die ganzen Konflikte und die Todesdramen um die Kinder mir manchmal auch ein wenig zu viel waren und es gehetzt wirkte. Das Rätsel um die plötzlichen Tode war aber recht interessant und ich war sehr auf die Auflösung gespannt. Maomao zeigte hier, was sie konnte und es war spannend zu sehen, wie sie sich von einer hoffnungslosen Dienerin in eine lebendige junge Frau verwandelte, wenn sie in ihrem Element sein durfte und ihre geliebten Kräuter um sich hatte. Mit ihrer schnodriggen Art fremdelte ich manchmal, genauso wie mit den Ehefrauen des Kaisers und seiner Person selber. Irgendwie wirkten sie wenig greifbar und irritierten mich eher.

Den Zeichenstil mochte ich ganz gerne und ich fand gerade die Umgebung der jeweiligen Szenen schön gestaltet. Da fühlte ich mich echt wie in einem Film und konnte es mir so als kaiserlichen Hof sehr gut vorstellen. Die Mimik der Figuren wurde auch gut dargestellt, allerdings hatte ich manchmal leichte Probleme zu erkennen, was sie nun wirklich fühlten.

Fazit:
Insgesamt ist es kein schlechter Auftakt und der zweite Band liegt auch schon parat, auf den ich sehr gespannt bin. Die Intrigen und Dramen unterhielten, wirkten aber oft auch zu haltlos und wenig miteinander verknüpft, was es etwas zu sehr in der Schwebe erschienen ließ und mich leicht nervte. Mit den Figuren wurde ich nich nicht so ganz warm, allerdings finde ich Jinshi interessant und bin neugierig darauf, wie es mit ihm und vor allem mit Maomao weitergeht. Von mir gibt es:

3,5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2024

Unrunder Abschluss

Gentlemen of New York - Calvin
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Lillian dachte eigentlich, dass sie Calvin nie wieder sehen müsste. Seitdem er sie nur mit Lügen zurückließ ist aus ihr eine selbstbewusste und starke Frau geworden, die ihren eigenen Kopf durchsetzt...bis ...

Lillian dachte eigentlich, dass sie Calvin nie wieder sehen müsste. Seitdem er sie nur mit Lügen zurückließ ist aus ihr eine selbstbewusste und starke Frau geworden, die ihren eigenen Kopf durchsetzt...bis sie ihm in einer schwierigen Situation um Hilf bitten muss und merkt, dass die Anziehung auch nach all der Zeit bei beiden Seiten spürbar ist. Aber kann sie ihm nun vertrauen oder sollte sie ihre Herz umso mehr schützen ?

Vorwort:
Dies ist der dritte Band der "Gentleman of New York" Reihe. Die Bände bauen zwar nicht direkt auf einander auf und sollten aber zum besseren Verständnis der Reihe nach gelesen werden. Es ist als Taschenbuch, sowie e-book erhältlich und umfasst ca. 396 Seiten.

Meine Meinung:
Eigentlich bin ich ein großer Fan der Reihe und freute mich nach den ersten beiden Bänden sehr auf den Abschluss, zumal es um Calvin, einen sehr interessanten Nebencharakter gehen sollte. Insgesamt war es auch keine schlechte Geschichte, die mich immer wieder überraschen konnte und eine gute Liebesgeschichte mit einbaute, aber ich bin ehrlich...für eine Finale habe ich mir doch etwas mehr erhofft, zumal es sich eher wie ein Zwischenband las, was ich schon etwas schade fand.

Aber kommen wir zunächst zum Anfang, der mit einer Rückblende begann und in der der Leser erfuhr, was eigentlich zwischen Lillian und Calvin passierte, die aus unterschiedlichen Schichten stammten. Mir gefiel es, dass die Autorin wieder die ganzen Unterschiede in der Gesellschaft mit einarbeitete und so auch etwas Tiefe schuf, die ich in den meisten historischen Liebesromanen etwas vermisse. Sie gab ihren Figuren und dem Setting viel Luft zum Atmen, vergaß aber nie, dass es in vergangener Zeit spielte, was ich immer merkte.

Die Geschichte selber gefiel mir zwar ganz gut, weil gerade die Chemie zwischen Lillian und Calvin von der ersten Seite spürbar war und wäre es kein finaler Band würde ich auch besser bewerten, aber ich habe mir einfach mehr erhofft. Die Suche nach ihrem Bruder wies spannende und emotionale Momente auf, zog sich aber auch recht oft und drehte sich viel im Kreis. Anstatt eine durchweg interessante und packende Reise zu beschreiben, die die Charaktere unweigerlich näher brächte, hatte ich oft das Gefühl, dass einfach die üblichen Szenarien aufgewärmt wurden, die man teils erst kurz zuvor schon bereits las. Es war auch schade, dass die Auflösung recht abrupt kam und im Grunde in eine neue Geschichte weitergeführt wurde. Mir fehlte hier die Balance zwischen den verschiedenen Handlungssträngen .

Dafür gelang es der Autorin aber auch immer wieder mich zu überraschen oder doch bei der Stange zu halten und ich hatte durchaus meine Freude daran, herauszufinden, was denn nun die Wahrheit war und was eine Intrige, von der es doch reichlich gab und nicht nur die Charaktere verwirrte. Das Ende spielte sich recht unspektakulär ab und ich hätte mir da doch zumindest ein Kapitel gewünscht das die Geschichte runder wirken lässt.

Die Charaktere mochte ich zwar, aber mir fiel an einigen Stellen auf, dass man Lillian und Calvin genauso gut mit einer der anderen Figuren aus den Vorgängern tauschen könnte und beide kaum ein eigenes Profil aufwiesen. Aber da es mich bei solchen Romanen nicht so sehr stört, konnte ich gut darüber hinwegsehen, auch wenn es ein klein wenig schade war. Er war natürlich der starke Beschützer, der lernen musste, sich auch mal zurückzuhalten und sie wollte einfach nur, dass man sah, dass sie eine starke Frau ist. Die Wandel waren etwas zu vorhersehbar und blieben zu blass. Leider kamen die anderen Figuren aus den Vorgängern so gut wie kaum vor und hätten genauso gut weggelassen werden können. Gerne hätte ich noch erfahren, wie es mit Will, Emmett und ihren Frauen weiterging, aber da erhielt ich leider kaum Informationen.

Der Schreibstil las sich weitestgehend recht flüssig und war unterhaltsam, konnte mich aber nicht mehr so ganz packen. Mir fehlte einfach das gewisse Extra und auch, wenn ich die Wendungen mochte, fand ich es schade, dass nicht mehr aus der Geschichte gemacht wurde und es im Grunde das übliche war.

Fazit:
Die Bewertung ist sehr knapp, aber ich fand die Wendungen klasse und trotz der Längen und Vorhersehbarkeit konnte mich der Schreibstil durchaus unterhalten. Die Geschichte fühlte sich nicht wie ein Finale an und gerade das Ende war mir zu wenig, aber dafür, was es ist, konnte man es gut lesen. Von mir gibt es:

3,5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2024

Turbulent und unterhaltsam

The Fiancé Dilemma – Aller guten Dinge sind fünf
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Vielen Dank an Piper und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Inhalt:
Josie und die Liebe ? Ein etwas schwieriges Thema, denn sie hat ihr schon ...

Vielen Dank an Piper und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Inhalt:
Josie und die Liebe ? Ein etwas schwieriges Thema, denn sie hat ihr schon einige Chancen gegeben, die alle seither gescheitert sind. Als ihr berühmter Vater beschließt, einen brisanten Artikel über die Familie anzukündigen, befürchtet Josie, dass ihre Vergangenheit in aller Munde sein wird. Um diesem Wirbel zu entkommen, muss eine fünfte Verlobung her, auch wenn sie ihren Verlobten gar nicht kennt. Und da passt Matthew, ein Freund ihrer Schwester gerade recht, der seine Rolle mehr als gut spielt, sodass beide nicht mehr wissen, was echt ist und was gespielt….

Vorwort:
„The Fiancé Dilemma“ von Elena Armas erschien 2024 bei Piper als Taschenbuch und umfasst ca. 496 Seiten. Es sollte nach „The Long Game“ gelesen werden, da Figuren daraus auftauchen.

Meine Meinung:
Elena Armas zählt seit The Long Game zu meinen Lieblingsautorinnen und ich war wieder sehr auf ihr neuestes Buch gespannt, das sich dieses Mal um die Josie, die Schwester von Adalyn und ihren Freund Matthew dreht. Beide Charaktere konnte man schon vorher kennenlernen und gerade wegen Josie freute ich mich auf ihre Geschichte. Es war einfach toll, wieder nach Green Oaks und seinen skurrilen Bewohnern, die das Herz auf den rechten Fleck haben, zurückzukehren. Zwar finde ich das Buch ein wenig schwächer als ihre anderen Werke, da es sich etwas langatmig las, aber ich hatte auch sehr viel Spaß damit und gerade die Nebenfiguren und ihre kleinen Geschichten begeisterten mich.

Der Anfang war einfach zu herrlich und wunderbar drüber. Ich musste viel lachen, weil Josies Pechsträhne mich irgendwie an mich selber erinnerte und sie mir schon Leid tat. Die Ausgangssituation mit der falschen Verlobung, dem drohenden Unheil wegen den Enthüllungen ihres Vaters und das Durcheinander ihrer Gefühle fand ich interessant und spannend und trotz der Vorhersehbarkeit fieberte ich durchaus mit ihnen mit. Ich liebte diese skurrile Note, die sich durch das ganze Buch durchzog und auch, wenn es manchmal Momente gab, die für mich schon beinahe etwas drüber wirkten, schaffte es die Autorin aber dennoch eine gute Balance zu halten, sodass es nicht kippte. Vor allem liebte ich diesen Kleinstadtcharme sehr.

Allerdings muss ich auch sagen, dass es nicht die stärkste Geschichte der Autorin ist. Denn auch, wenn es mich gut unterhielt, so fiel mir doch die eine oder andere Länge auf, die den Lesefluss störte. Ich liebe Slow-Burn echt sehr, aber ich finde einfach, dass es sich teils zu sehr zog und ich vermisste etwas Tempo, etwas mehr Witz und auch die Liebesgeschichte zwischen Josie und Matthew konnte mich nicht so begeistern wie erhofft. Mir gefiel es, dass sich die Gefühle zwischen ihnen langsam entwickelten und sie nicht von heute auf morgen von der großen Liebe sprachen, dennoch hätte es für mich etwas mehr Chemie sein können, die leider erst sehr spät spürbar war und bei den anderen Handlungssträngen etwas unterging. Aber es gab es dann auch Momente, die ich so süß und klasse fand und die definitiv Spaß machten. Denn manchmal wirkte es wie bei „Selbst ist die Braut“ oder „Gilmore Girls“, was mich zum Schmunzeln brachte. Vor allem die „Fehde“ zwischen Grandpa Moe und seinem Nachbarn Otto trieb mir vor Lachen die Tränen in die Augen. Die beiden Männer waren wie Katz und Maus und ihre Wortgefechte ein Highlight für mich.

Generell mochte ich die Charaktere wieder sehr gerne, auch wenn mich der eine oder andere echt wahnsinnig machte, aber das meine ich auch wieder positiv, weil sie eindeutig sehr gut in die Geschichte passten. Grandpa Moe, Otto, Bobby und Diane hatten das Herz auf dem rechten Fleck, nur sollte man Bobby echt mal das Megaphone wegnehmen.

Mit Josie und Matthew bin ich trotz der anfangs vermissten Chemie schnell warm geworden, weil beide für sich sehr interessante Charaktere waren, die für mich herausstachen und bei denen ich doch die eine oder andere Gemeinsamkeit feststellen konnte, die ich amüsant fand. Ich mochte die Gegensätzlichkeiten zwischen ihnen, denn gerade deswegen ergänzten sich sehr gut und forderten sich heraus, zu verändern. Beide wurden mutiger und lernten, für sich einzustehen. Vor allem der schüchterne Matthew kam aus sich heraus und ich entdeckte Seiten an ihm, die ich anfangs nicht unbedingt so gesehen hätte.

Der Schreibstil ließ sich sehr flüssig lesen und machte Spaß. Es gab ein paar Längen und mir fehlte trotz der Ausgangssituation ein roter Faden, da es oft sprang, aber den Humor und die Tiefe liebte ich.

Fazit:
Es ist kein Highlight für mich und irgendwie mochte ich The Long Game etwas mehr, aber auch die Geschichte von Josie und Matthew unterhielt mich bestens mit seinen skurrilen und liebenswürdigen Figuren, dem besonderen Humor und ernsten Themen, bei denen die Balance super gehalten wurde. Es hätte etwas strukturierter sein können und mehr Chemie zwischen dem Paar zeigen dürfen, aber ich mochte es gerne und gerade die Nebenfiguren liebte ich. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Macht Lust auf mehr

Neon Gods - Orpheus & Eurydike & Charon
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Vielen Dank an LYX und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Inhalt:
Eurydike will endlich ihr Leben verändern und nicht nur aus dem Schatten ...

Vielen Dank an LYX und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Inhalt:
Eurydike will endlich ihr Leben verändern und nicht nur aus dem Schatten ihrer mächtigen Familie treten, sondern auch ein für alle Mal aufhören, ihrem Ex-Freund Orpheus nachzutrauern. Da bietet sich die rechte Hand von Hades gerade zu an, aber auch Charon merkt schnell, dass Orpheus und Eurydike zusammengehören. Doch alles kommt anders, als feindliche Truppen in die Stadt eindringen und Gefahr droht....

"Neon Gods - Orpheus & Eurydike & Charon" von Katee Robert ist der sechste Band ihrer gleichnamigen Reihe. Es umfasst ca. 268 Seiten und ist als Taschenbuch und e-book erhältlich.

Meine Meinung:
Als ich zufällig dieses Buch entdeckte war es quasi sofort um mich geschehen und ich musste es unbedingt lesen, denn der Klappentext und einige Meinungen, die ich dazu las, machten richtig Lust auf die Geschichte. Seit meiner Kindheit liebe ich die griechische Mythologie und vor allem Orpheus und Charon sind zwei Figuren daraus, die ich schon immer faszinierend fand. Die Idee, die Sage des Orpheus und seiner Frau Eurydike hier so auszulegen klang sehr spannend, interessant, sowie sinnlich und ich freute mich auf die Umsetzung der Autorin.

Das Buch startete etwas holprig, aber ich fand mich dank des flüssigen Schreibstil von Robert schnell zurecht und obwohl ich die Vorgänger nicht kenne, hatte ich keine Probleme damit, dem Geschehen zu folgen. Zwar kamen auch Figuren daraus vor, aber man merkte eindeutig, dass das besondere Trio im Vordergrund stand. Ihre Geschichte fand ich sehr spannend, sinnlich und war voller Höhen und Tiefen. Vor allem die erotischen Szenen waren super ausgearbeitet und sehr sinnlich, ohne dick aufgetragen zu wirken und ich fieberte definitiv mit Orpheus, Eurydike und Charon mit, da es doch auch immer wieder Konflikte und Bedrohungen gab. Die Spannung und die Chemie zwischen ihnen war sofort greifbar gewesen und passte absolut.

Daher fand ich es etwas schade, dass mich der Handlungsstrang mit dem drohenden Krieg kaum begeistern konnte und ich die Passagen dazwischen sogar eher langweilig fand, obwohl ja einiges passierte. Aber es packte mich einfach nicht und wirkte an manchen Stellen auch etwas zu gewollt, bzw. gehetzt und harmonierte nicht so schön mit der Liebesgeschichte der drei Protas. Mir fehlte etwas die Spannung und es wäre schön gewesen, wenn man die Angriffe ausgebaut hätte. Erst zum Schluss gab es dann doch noch ein, zwei Szenen, die ich wirklich gelungen fand und es macht trotz meiner Kritikpunkte Lust auf den nächsten Band, weil ich den Stil von Robert irgendwie auch mochte. Zwar gab es Längen und wirkte nicht ganz harmonisch, aber er unterhielt mich super. Die Figuren mochte ich gerne, auch wenn ich nicht mit jedem warm wurde und Eurydikes Verhalten manchmal etwas anstrengend fand. Zwar veränderte sie sich im Laufe der Geschichte, aber sie war recht zickig und aufmüpfig. Zwar konnte ich sie manchmal verstehen, aber es machte sie auch unsympathisch, was sich erst spät legte. Da konnte ich mit Orpheus und Charon mehr anfangen, die für mich greifbarer wirkten.

Fazit:
Die Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen, machte aber dank der sinnlichen Liebesgeschichte zwischen Eurydike, Charon und Orpheus Spaß und las sich bis auf ein paar Längen relativ flüssig. Die Charaktere mochte ich ganz gerne, auch wenn ich nicht mit jedem warm wurde und ich begrüßte die Veränderungen. Nur der Handlungsstrang mit dem drohenden Krieg konnte mich leider nicht wirklich packen und irgendwie fehlte mir das gewisse Extra. Dennoch möchte ich die Reihe weiterlesen, weil dieser Teil schon Lust darauf gemacht hat und von mir gibt es:

3 von 5 Sterne

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