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Veröffentlicht am 26.09.2024

Erster Fall

Mörderische Delikatessen
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Emma betreibt den Feinkostladen „Alimentari del Sole“. Dort verkauft sie italienische Delikatessen erster Klasse: Pasta, Käse, Öle & alles, was zum kulinarischen Dolce Vita dazu gehört. Emma lebt in Himmelsricht ...

Emma betreibt den Feinkostladen „Alimentari del Sole“. Dort verkauft sie italienische Delikatessen erster Klasse: Pasta, Käse, Öle & alles, was zum kulinarischen Dolce Vita dazu gehört. Emma lebt in Himmelsricht an der Donau und schenkt den Kunden damit ein Stück Bella Italia. Sie liebt ihren Job sehr und verwöhnt die Kunden gerne mit den ganzen Leckereien. Ihr Wunsch ist es, dass Haus,in dem sich ihr Geschäft befindet, zu kaufen. Und eigentlich ging sie davon aus, dass dieser Deal klappt. Bis ihr Vermieter Roland Seelig ihr eine Ansage macht: er verlangt das Doppelte vom Angebot Emmas- was sie sich nicht leisten kann.

Emma ist enttäuscht und wütend. Sie möchte ihm ein anderes, für sie machbares Angebot unterbreiten. Aber dann findet sie Robert Seelig in ihrem Laden- er ist tot. Kommissar Gieseking übernimmt die Ermittlungen, denn er wurde ermordet. Und schnell rückt Emma als Ladenbesitzerin und in ihrer Wut wegen dem vereitelten Deal in den Fokus, obwohl sie natürlich undschuldig ist.
Aber Emma möchte diesen Verdacht nicht auf sich sitzen lassen und ermittelt auf eigene Faust. Dabei stolpert sie über das eine oder andere unvorhergesehene Geheimnis und nach und nach gibt es nicht nur einen Verdächtigen, sondern direkt mehrere.

Ein wirklich toller erster Fall für die temperamentvolle Emma! Mir gefällt der Schreibstil der Autorin außerordentlich gut, er ist humorvoll, bildhaft und sehr flüssig. Ein Krimi, der stellenweise cosy, aber auch sehr spannend und mitreissend ist. Er hat mich wirklich auf leichte Weise unterhalten, aber ist auch ein Pageturner. Das Cover finde ich sowieso klasse und ich habe mich von Sabine Steck in die Welt von Emma entführen lassen. Ich findeden Ort an der Donau wirklich zauberhaft, die Verfasserin hat dem Buch ein tolles Setting geschenkt. Außerdem sollte man diesen Krimi nicht hungrig lesen- oder man verfällt wie ich in die Lust, lecker Pasta kochen zu wollen. Emma ist zudem eine sehr lebensfrohe, starke Protagonistin, die mich mit ihrem Temperament, aber auch mit ihrer Intelligenz wirkluch begeistert hat. Sie ist authentisch und herrlich italienisch. Und ich freue mich auf weitere Fälle mit der wunderbaren Emma und ihre Ermittlungen.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Interessantes Sachbuch rund um die Realität in der italienischen Küche!

Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche
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Die italienische Küche begeistert weltweit Millionen Menschen- sie ist auch meine liebste Küche! In seinem Buch „Mythos Nationalgericht“ räumt der Italiener mit falschen Gerüchten rund um das italienische ...



Die italienische Küche begeistert weltweit Millionen Menschen- sie ist auch meine liebste Küche! In seinem Buch „Mythos Nationalgericht“ räumt der Italiener mit falschen Gerüchten rund um das italienische Essen und die dazugehörigen Traditionen auf. Und berichtet dabei für mich sehr viel überraschendes.

Regionale Spezialitäten sind auch ein absolutes Highlight- oder nicht? Der Autor hat mit seinem Buch die Italiener aufgeregt. Der Wirtschaftshistoriker lehrt in Parma und hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den Mythen rund um die italienische Küche aufzuräumen. Damit hat er viele Landsleute nicht gerade begeistert, sondern sie mächtig aufgerüttelt.

Du liebst italienisches Essen? Dann lege ich dir diese Lektüre ans Herz. Auf direkte, wissenswerte Art kannn der Autor mit vielen Mythen aufräumen und bringt Licht ins Dunkel. Was hat es mit dem Parmesan auf sich? Und sind bestimmte Speisen wirklich regional oder sind sie ein Erzeugnis der italienischen Lebensmittelindustrie? Grandi schlägt einen kritischen Ton an, sein Schreibstil ist herausfordernd, aber auch flüssig und gut verständlich. Für nicht italienische Leser wird dieses Buch sehr wissenswert sein, für Italiener ist es bestimmt keine leichte Kost, es wird als sehr kontrovers gehandelt.

Meine Liebe zur italienischen Küche konnte der Autor jedoch nicht schmälern. Im Gegenteil. Ich habe große Lust bekommen, direkt eine leckere Pasta zu kochen ;). Ein Buch, welches man gelesen haben sollte, wenn man sich für die Kulinarik interessiert.


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Veröffentlicht am 14.03.2023

Ein toller Roman mi wunderbarem Setting

Heimkehr nach Sunset Rock
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Im Verlag beHEARTBEAT erscheinen wundervolle, romantische Geschichten & Romane als eBook. Ich durfte „Heimkehr nach Sunse Rock“ lesen und möchte euch dieses Buch heute vorstellen…
Der Roman gehört zur ...

Im Verlag beHEARTBEAT erscheinen wundervolle, romantische Geschichten & Romane als eBook. Ich durfte „Heimkehr nach Sunse Rock“ lesen und möchte euch dieses Buch heute vorstellen…
Der Roman gehört zur „Neuengland-Reihe“ der Autorinnen. Den ersten Band habe ich bisher nicht gelesen, aber werde ich sicherlich bald nachholen.
Jane zieht in die weite Welt und verlässt dafür ihre Heimat Stowe. Sie will in der Metropole neu durchstarten und hat alles dafür geplant. Eine neue Anstellung, eine neue Wohnung. Aber schnell merkt Jane, für welchen Ort und seine Mitbewohner ihr Herz wirklich schlägt! Es ist Stowe.
Und ich habe mich in diese Kleinstadt verliebt. Die Autorinnen haben die Bewohner so liebevoll „erschaffen“ und haben ein tolles Setting erschaffen, dass die Geschichte von Jane und Ben nicht einfach vor sich hin plätschert, sondern noch mal extra viel Wohlgefühl auslöst.

Leseerlebnis
„Heimkehr nach Sunset Rock“ von N. Feger und C.K. Zille ist der zweite Teil der Neuengland-Reihe und ebenso wie der erste Teil, ein absolutes Wohlfühlbuch.

Wir Leser werden mitgenommen in eine Slow-Burn-Romance, die einfach wundervoll geschrieben ist. Ich mag die beiden Protagonisten sehr, sie sind authentisch und lebensnah. Dem Autorinnen-Duo ist somit eine perfekte Lovestory geglückt.

Kurzweilig, sehr unterhaltsam und mit einem Setting, was einlädt, Band 1 und mögliche weitere Bände zu lesen. Ich mag den Schreibstil. Er ist sehr flüssig und reisst gut mit. Einfach ein Feelgood-Roman!

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Lang erwartet, überzeugt mich aber nicht

Reserve
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Selten war ein Buch so umstritten, aber auch heiß ersehnt, wie die Biographie von Prinz Henry Mountbatton-Windsor, kurz: Prinz Harry. Ich habe mir das Buch recht schnell gekauft und wollte mir ein eigenes ...

Selten war ein Buch so umstritten, aber auch heiß ersehnt, wie die Biographie von Prinz Henry Mountbatton-Windsor, kurz: Prinz Harry. Ich habe mir das Buch recht schnell gekauft und wollte mir ein eigenes Bild machen. Was ich von seinen skandalträchtigen Memoiren halte, liest du hier…

Ich hatte eine klare Meinung von Harry und seiner Frau Meghan. Nach dem „Mexit“ haben sie ganz offen darüber gesprochen, warum sie den Schritt gegangen sind und ihre Aufgaben für das britische Königshaus aufgegeben haben. Von Rassismus war die Rede, von Tränen und Mobbing. Ich bin kein Mensch, der sich mit Klatsch und Tratsch auseinander setzt und Harry und Meghan waren mir vorab zu viel, zu intensiv mit ihrem medialen Verhalten.

Harry tut sich mit diesem Buch wahrlich keinen großen Gefallen, was Niveau und Stil angeht. Er erzählt schonungslos aus seiner Kindheit und vom seltsamen Verhältnis seiner Eltern zueinander, von seiner großen Liebe zur Großmutter, der Queen und davon, dass er als „Reserve“ auf die Welt kam. Für seinen Bruder William, dem Thronfolger. Dieser Fakt war mir nicht bekannt, da die royale Welt nicht meine ist. Es schockierte mich, wie abgebrüht es sein kann, einen jungen Menschen als Reserve für den Erstgeborenen zu zeugen. Als Ersatzteillager aber auch in der Thronfolge.

Seine große Liebe zur Mutter hat mich beeindruckt. Prinzessin Dianas Ein und Alles waren ihre Söhne und im langen Kapitel rund um ihr Leben und ihren Tod, kamen mir oft die Tränen. Wie nah ihm ihr Tod noch heute geht, habe ich gespürt.

Wer nicht gut davon kommt und das war klar: Charles, Camilla und William und Kate. Immer wieder ist von Disputen mit dem Thronfolgerpaar die Rede, immer wieder macht er neue Vorwürfe.

„Der Kapitän meiner Seele“ betitelt er das Kapitel rund um Schauspielerin Meghan Markle, die sein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat,alles verändert hat. Teilweise sind mir die heroischen Liebesbekundungen von Harry too much. Er stilisiert sie regelrecht als eine Art Engel, dabei ist sie sicherlich keiner.

Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich, stellenweise mir zu direkt und viele, viele Dinge sind einfach überflüssig. Ich habe schon bessere Briographien gelesen. Nett, aber mehr auch nicht.

2,5/5 *

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Für Fans ein Highlight

Der Kunstsammler
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Kennt ihr die Romane von Daniel Silva? Ich bisher nicht. Aber mit „Der Kunstsammler“ durfte ich mein erstes Buch von ihm lesen. Und dies ist ein Fall für Gabriel Allon.

Dieser wird zu einem neuen Fall ...

Kennt ihr die Romane von Daniel Silva? Ich bisher nicht. Aber mit „Der Kunstsammler“ durfte ich mein erstes Buch von ihm lesen. Und dies ist ein Fall für Gabriel Allon.

Dieser wird zu einem neuen Fall beordert: die Carabinieri haben ein Gewölbe in der Villa eines südafrikanischen Reeders gefunden, ein geheimes Gewölbe. Der Besitzer der Villa wurde brutal ermordet. Darin befindet sich ein leerer Rahmen und ein Keilrahmen- und die scheinen zum wertvollsten Gemälde der Welt zu gehören. Dieses ist verschwunden. Nun soll Gabriel natürlich diesen mysteriösen Fall aufklären. Steht der Mord im Zusammenhang mit dem Kunstraub? Allon dringt tiefer ins Geschehen ein und begibt sich damit in eine düstere Welt aus Verschwörung und Tod. Eine Verschwörung. welche die Welt ins Verderben stürzen könnte. Um den Fall zu lösen und um die Welt davor zu bewahren, muss der Ermittler selbst einen Raubüberfall durchziehen, bei dem das Leben von unzähligen unschuldigen Menschen auf dem Spiel steht…

Klingt bombastisch, oder? Und das habe ich nach dem Lesen des Klappentextes auch gedacht. So viele Verwicklungen, so viele verschiedene Ebenen des Geschehens.

Und ganz so warm wurde ich mit dem Buch nicht. Natürlich war der Fall spannend und ich habe viele Momente gehabt, in denen ich auch wirklich mitgefiebert habe. Aber letzten Endes hat mir irgendwas gefehlt. Und mir passiert viel zu viel im Storyplott. Ich mag ja eine ereignisreiche Handlung, aber diese war mir dann doch zu viel des Guten.

Gabriel ist für moch auch kein überzeugender Protagonist, mir fehlte einfach das gewisse Etwas. Der Autor stellt ihn für mich als eine Art italiensichen 007 dar, was ich nicht sonderlich gut finde.

Der Schreibstil ist passend, leicht episch und mitreissend, gut verständlich. Für Thrillerfans sicher ein Highlight, für mich aber eher schwierig. Schade!

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