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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2024

Verwirrend und nicht so meins

Die Lungenschwimmprobe
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Laut Klappentext war ich davon ausgegangen, dass das Buch sich primär damit beschäftigt, den Nachweis zu erbringen, dass Anna Voigt ihr Baby tot zur Welt gebracht hat und ihr es somit erspart ...

Laut Klappentext war ich davon ausgegangen, dass das Buch sich primär damit beschäftigt, den Nachweis zu erbringen, dass Anna Voigt ihr Baby tot zur Welt gebracht hat und ihr es somit erspart bleibt enthauptet zu werden.
Diese Beweisführung bzw. die Verteidigung des jungen Mädchens ist zwar der rote Faden der Geschichte, nur wird ihr aus meiner Sicht viel zu wenig Raum gelassen. Diesen Raum nehmen schon die Vielzahl an Nebendarstellern ein, die wiederum sehr ausführlich und detailreich beschrieben wurden. Allerdings blieb mit bei so manchen rätselhaft, was sein eigentlicher Anteil an der Geschichte ist. Ein weiteres Manko aus meiner Sicht, ist die berichtende Erzählweise. Ja es ist schön, dass ab und an historische Quellen zitiert werden. Aber der berichtende neutrale Erzählstil hat mir das Lesen des Romans nicht einfach gemacht. Ich habe keinerlei emotionale Beziehung zu Anna, ihren Eltern oder zu ihrem Anwalt aufbauen können. Irgendwann war mir der Ausgang des Romans egal. Was ich als sehr traurig bezüglich der Tragik des Geschehens empfunden habe. Leider haben dieses Buch und ich so gar nicht zueinander gefunden.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Zwiegespalten

Im Warten sind wir wundervoll
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Ich muss dieses Buch für eine Rezi gedanklich in 2 Teile spalten. Zum einen die Geschichte der Louise Adler, die nach dem 2. Weltkrieg einen amerikanischen Soldaten kennen- und lieben lernt. Ihm als sogenannte ...

Ich muss dieses Buch für eine Rezi gedanklich in 2 Teile spalten. Zum einen die Geschichte der Louise Adler, die nach dem 2. Weltkrieg einen amerikanischen Soldaten kennen- und lieben lernt. Ihm als sogenannte „Warbride“ in die Staaten folgt und dann unabgeholt am Flughafen in New York strandet. Die Liebesgeschichte der Beiden und auch die Bemühungen des Flughafenpersonals um ein Happy End fand ich spannend und rührend. Hier würde ich 5 Sterne vergeben.
Die Idee der Autorin Louises Geschichte auf einem Flug nach New York von ihrer Enkelin, die auch zu ihrem Bräutigam fliegt, erzählen zu lassen, hat auch 5 Punkte verdient. Aber die Geschichte um die Enkelin und ihren Sitznachbar hat mich nach wenigen Seiten so genervt, dass ich die größtenteils überblättert habe. Die Frau ist so was von naiv und unbeholfen - das passt nicht in die jetzige Zeit. Obwohl sie zu ihren „Verlobten“ fliegt, wird sie sich gefühlt dem Sitznachbar an den Hals. Und die sich daraus entwickelnde Romanze lässt sich so was von vorhersagen. Alles was die Geschichte in den 40ern schön erzählt hat, dreht die Neuzeit ins absurde. Hier kann ich zähneknirschend nur zwei Punkte vergeben und das zieht den Roman leider sehr nach unten. Ich weiß nicht mal, ob ich jemanden ein halbes Buch empfehlen sollte.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Schwer zu lesen

Sing, wilder Vogel, sing
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Es muss schwer sein, all seine Liebsten zu verlieren und in der Fremde neu zu beginnen. Doch Honora hat einen ungeheuren Überlebenswillen und steht nicht nur die Hungersnot, sondern schafft es ...

Es muss schwer sein, all seine Liebsten zu verlieren und in der Fremde neu zu beginnen. Doch Honora hat einen ungeheuren Überlebenswillen und steht nicht nur die Hungersnot, sondern schafft es auch als blinder Passagier nach Amerika zu emigrieren. Doch auch hier muss sie für ihr Fortkommen kämpfen.
Ich bin leider mit dem Buch nicht gut zurecht gekommen. Die Geschichte klingt spannend und auch ergreifend. Leider habe ich zu Honora überhaupt keinen Zugang gefunden, welches zum einen an dem ziemlich emotionslosen und neutralen Schreibstil lag. Zum anderen konnte ich inhaltlich nicht mit dem Roman warm werden. Honora nimmt eine Schwierigkeit nach der anderen mit und das führte bei mir beim Lesen zu einer Übersättigung. Weiterhin fand ich, dass sich das Buch über weite Strecken sehr in die Länge gezogen hat. Leider war dieses Buch so gar nicht mein Geschmack.

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Ghostbusters neu interpretiert - mit Erfolg?

Neue Wirklichkeit
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Die Idee ist spannend - eine Gruppe Geisterjäger, die aus Freunden und Familienmitgliedern besteht und sich blind aufeinander verlassen kann, wird durch eine globale Katastrophe vor völlig neue Herausforderungen ...

Die Idee ist spannend - eine Gruppe Geisterjäger, die aus Freunden und Familienmitgliedern besteht und sich blind aufeinander verlassen kann, wird durch eine globale Katastrophe vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Den ersten Teil des Buches fand ich unglaublich zäh zu lesen. Weder hat mich der Kampf mit den Geistern gefesselt, noch hat mich das schreckliche Ereignis berührt. Das liegt vor allem für mich daran, dass die Handelnden so zweidimensional dargestellt wurden. Sie haben fast alle ein Trauma erlitten, verstehen sich nur untereinander und zeigen sich ansonsten völlig Empathiebefreit obwohl „Empathen“ unter ihnen sind. Die Handlung ist vorhersehbar, die Lovestory hat mich nicht überrascht und die Kämpfe laufen nach dem gleichen Muster ab. Erst zum Schluss hat die Geschichte etwas besser gepasst und mich hat es nicht mehr gewundert in einem Cliffhänger zu enden. Es gibt ja noch Band 2 und 3. ich finde es schade, dass aus der Idee so wenig herausgeholt wurde bzw. dass die Umsetzung aufgrund der Komplexität des Themas gelitten hat. Weniger Input und bessere Darstellung der Hunter, mal ein paar überraschende Wendungen wären hier hilfreich gewesen. Denn die Idee ist toll. Tut mir echt leid, aber ich persönlich möchte die nachfolgenden Bände nicht lesen.

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Ghostbusters neu interpretiert- mit Erfolg?

Neue Wirklichkeit
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Die Idee ist spannend - eine Gruppe Geisterjäger, die aus Freunden und Familienmitgliedern besteht und sich blind aufeinander verlassen kann, wird durch eine globale Katastrophe vor völlig neue Herausforderungen ...

Die Idee ist spannend - eine Gruppe Geisterjäger, die aus Freunden und Familienmitgliedern besteht und sich blind aufeinander verlassen kann, wird durch eine globale Katastrophe vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Den ersten Teil des Buches fand ich unglaublich zäh zu lesen. Weder hat mich der Kampf mit den Geistern gefesselt, noch hat mich das schreckliche Ereignis berührt. Das liegt vor allem für mich daran, dass die Handelnden so zweidimensional dargestellt wurden. Sie haben fast alle ein Trauma erlitten, verstehen sich nur untereinander und zeigen sich ansonsten völlig Empathiebefreit obwohl „Empathen“ unter ihnen sind. Die Handlung ist vorhersehbar, die Lovestory hat mich nicht überrascht und die Kämpfe laufen nach dem gleichen Muster ab. Erst zum Schluss hat die Geschichte etwas besser gepasst und mich hat es nicht mehr gewundert in einem Cliffhänger zu enden. Es gibt ja noch Band 2 und 3. ich finde es schade, dass aus der Idee so wenig herausgeholt wurde bzw. dass die Umsetzung aufgrund der Komplexität des Themas gelitten hat. Weniger Input und bessere Darstellung der Hunter, mal ein paar überraschende Wendungen wären hier hilfreich gewesen. Denn die Idee ist toll. Tut mir echt leid, aber ich persönlich möchte die nachfolgenden Bände nicht lesen.

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