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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2024

Was geschah in der Mittsommernacht?

Mittsommerlügen
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Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal im Jahr 1983, beginnend mit der Mittsommernacht, und dann 15 Jahre später.
Die junge Mutter Marie verschwindet in der Mittsommernacht. Was ist passiert und ...

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal im Jahr 1983, beginnend mit der Mittsommernacht, und dann 15 Jahre später.
Die junge Mutter Marie verschwindet in der Mittsommernacht. Was ist passiert und ist sie wirklich ohne ihre Tochter Terese gegangen? Ihre Freundin Sylvia kümmert sich um Terese, allerdings hat ihr Freund etwas dagegen und stellt ihr ein Ultimatum. Bei den Großeltern, vor allem der Großmutter, scheint Terese auch nicht willkommen zu sein und so kommt sie in ein Heim, denn mittlerweile wurde die Leiche ihrer Mutter gefunden.
1998 kommt Terese zurück ins Dorf und sucht Antworten auf ihre Fragen. Was geschah in dieser Mittsommernacht?
Leider verlor sich der Roman immer wieder in Nebensächlichkeiten, um dann wieder Spannung aufkommen zu lassen. Mir hätte ein durchgängiges Spannungsniveau besser gefallen.
Das Hörbuch wird von Heidi Jürgens gut vorgelesen.

Veröffentlicht am 01.10.2024

Düster, kalt und feucht

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Wenn ich die Atmosphäre dieses Buches beschreiben soll, dann fallen mir diese drei Begriffe ein: düster, kalt und feucht. Da braucht man eine Lage extra warme Kleidung oder eine kuschelige Decke.
Effy ...

Wenn ich die Atmosphäre dieses Buches beschreiben soll, dann fallen mir diese drei Begriffe ein: düster, kalt und feucht. Da braucht man eine Lage extra warme Kleidung oder eine kuschelige Decke.
Effy studiert an der Universität Architektur, als einzige junge Frau und begegnet überall Anfeindungen und wird als Hure betitelt. Dabei ist sie doch das Opfer. Aber Effy ist eh nicht mit dem Herzen dabei, denn eigentlich möchte sie Literatur studieren; sie kann das berühmte Werk ihres Lieblingsschriftstellers Myrddin sogar auswendig. Als ausgerechnet sein Sohn eine Ausschreibung macht für ein Architekturprojekt, bewirbt sich Effy und fährt schon bald ganz in den Süden des Landes, in die Untersten Hundert. Effy darf das Haus ihres vor Kurzem verstorbenen Idols sehen und sie ist ganz aufgeregt. Aber vor Ort ist es anders, als sie dachte. Alles ist modrig-feucht, sie hat das Gefühl, überall den Elfenkönig zu sehen, vor dem sie sich gruselt.
Der Fantasyanteil des Buches ist weit weniger groß als ich dachte und das Buch spielt auch nicht unter Wasser, wie es das Cover vermuten lässt.
Und es ist keine leichte, unterhaltsame Lektüre, sondern behandelt viele ernste Themen. Die Liebesgeschichte wird auch mehr angedeutet, stattdessen gibt es ein gruseliges Grundgefühl.

Veröffentlicht am 26.09.2024

Düster

Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
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Nach einem kurzen Rückblick startet die Geschichte im Jahr 1949. Die Hochzeiten der Eisenstraße sind vorbei, nachdem lange Zeit die gefertigten Werkzeuge vor allem den Fabrikbesitzern viel Wohlstand und ...

Nach einem kurzen Rückblick startet die Geschichte im Jahr 1949. Die Hochzeiten der Eisenstraße sind vorbei, nachdem lange Zeit die gefertigten Werkzeuge vor allem den Fabrikbesitzern viel Wohlstand und Ansehen gebracht haben.
Die junge Magdalena wird gegen ihren Willen verheiratet, doch schon bald stirbt ihr Mann und Magdalena schafft es, dass sie im Pfarrhaus angestellt wird. Doch das ist für sie nur der erste Schritt.
Die junge Frau weiß genau, was sie will und plant ihr Vorgehen genau. Doch wird es ihr gelingen in eines der herrschaftlichen Häuser zu ziehen - und zwar nicht als Bedienstete?
Ein düsterer Roman mit einem recht eigenwilligen Schreibstil, mit dem ich leider oftmals Probleme hatte. Kein Buch, das man so ohne Weiteres weglesen kann, sondern eines, dem man Aufmerksamkeit schenken muss. Die Autorin hat immer wieder den historischen Gesamtzusammenhang mit eingearbeitet in ihren Roman und ich gestehe, dass ich von den sogenannten Hammerherren vorher noch nie etwas gehört hatte.

Veröffentlicht am 10.09.2024

Nicht viel Neues

Klimahandel – Wie unsere Zukunft verkauft wird
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Ich habe im letzten Jahr mit großem Interesse "Countdown" von Mojib Latif gehört und fand es gut und interessant, auch wenn ich vieles von dem schon kannte. Nun war ich also neugierig auf das neue Hörbuch.
Allerdings ...

Ich habe im letzten Jahr mit großem Interesse "Countdown" von Mojib Latif gehört und fand es gut und interessant, auch wenn ich vieles von dem schon kannte. Nun war ich also neugierig auf das neue Hörbuch.
Allerdings war ich dieses Mal nicht ganz so angetan, da ich das Gefühl hatte, dass ich schon viel kannte und es nicht so viele neue Informationen gibt.
Schon interessant und sicherlich gut, um sich die Probleme noch einmal vor Augen zu halten, allerdings würde ich dieses Buch eher denjenigen empfehlen, die sich immer noch nicht mit dem Thema des Klimawandels auskennen. Für mich gab es nicht so viel Neues.
Auch dieses Hörbuch wird gut von Irina Salkow vorgelesen, so dass man den Informationen gut folgen konnte.

Veröffentlicht am 06.09.2024

Auf einmal ist alles anders

The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure
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Auf einmal ist alles anders

Haillie Monet lebt in einer Wohnung mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Sie sind nicht reich, aber führen ein liebevolles Familienleben. Doch dann kommt es zur Tragödie ...

Auf einmal ist alles anders

Haillie Monet lebt in einer Wohnung mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Sie sind nicht reich, aber führen ein liebevolles Familienleben. Doch dann kommt es zur Tragödie und diese beiden Frauen sterben. Da Haillie erst 14 (fast 15) ist, kann sie nicht alleine bleiben. Von weiteren Familienangehörigen hat sie nie etwas gehört, doch plötzlich erfährt sie, dass sie fünf ältere Brüder hat, die in Pennsylvania leben. Ihr gemeinsamer Vater ist allerdings gestorben. Und so fliegt Haillie in die USA und alles ist ganz anders als sie es gewohnt ist. Denn ihre Brüder sind nicht nur einfach reich, sondern superreich. Und entwickeln große Beschützerinstinkte und lassen Haillie keinen Freiraum. Ihre materiellen Wünsche werden alle erfüllt, aber was nutzt das, wenn man nur ein eher distanziertes Verhältnis zu seinen Geschwister hat. Lediglich Will, der Zweitälteste, scheint netter zu sein.
Aber was ist das Geheimnis der Monets und weshalb schotten sie sich so ab und warum muss Haillie beschützt werden?
Nun ja, darauf erhält man hier nur ganz eingeschränkt eine Antwort.
Eine interessante Idee, allerdings mäandert die Geschichte zu sehr und nimmt jede mögliche Abbiegung. Gegen Ende wird es noch einmal spannender, aber mehr wird man wohl erst in der Fortsetzung erfahren.
Insgesamt ganz gut, allerdings fehlte zwischendurch der rote Faden und die Spannung ein wenig. Haillie Monet lebt in einer Wohnung mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Sie sind nicht reich, aber führen ein liebevolles Familienleben. Doch dann kommt es zur Tragödie und diese beiden Frauen sterben. Da Haillie erst 14 (fast 15) ist, kann sie nicht alleine bleiben. Von weiteren Familienangehörigen hat sie nie etwas gehört, doch plötzlich erfährt sie, dass sie fünf ältere Brüder hat, die in Pennsylvania leben. Ihr gemeinsamer Vater ist allerdings gestorben. Und so fliegt Haillie in die USA und alles ist ganz anders als sie es gewohnt ist. Denn ihre Brüder sind nicht nur einfach reich, sondern superreich. Und entwickeln große Beschützerinstinkte und lassen Haillie keinen Freiraum. Ihre materiellen Wünsche werden alle erfüllt, aber was nutzt das, wenn man nur ein eher distanziertes Verhältnis zu seinen Geschwister hat. Lediglich Will, der Zweitälteste, scheint netter zu sein.
Aber was ist das Geheimnis der Monets und weshalb schotten sie sich so ab und warum muss Haillie beschützt werden?
Nun ja, darauf erhält man hier nur ganz eingeschränkt eine Antwort.
Eine interessante Idee, allerdings mäandert die Geschichte zu sehr und nimmt jede mögliche Abbiegung. Gegen Ende wird es noch einmal spannender, aber mehr wird man wohl erst in der Fortsetzung erfahren.
Insgesamt ganz gut, allerdings fehlte zwischendurch der rote Faden und die Spannung ein wenig.