Die Zeit ist das Kernthema dieses Thrillers und es ist erstaunlich wie oft mich dieser Thriller zu nachdenken animiert hat... Natürlich weiß auch ich, dass die Zeit ...
"Hast du Zeit?" von Andreas Winkelmann
Die Zeit ist das Kernthema dieses Thrillers und es ist erstaunlich wie oft mich dieser Thriller zu nachdenken animiert hat... Natürlich weiß auch ich, dass die Zeit rennt, man sieht es beinahe jeden Tag, doch was ist, wenn man es auf einmal nicht mehr sieht, wenn man komplett sein Zeitgefühl verliert... Für mich unvorstellbar.
Ich liebe die Thriller von Andreas Winkelmann, sie sind jedes Mal so spannend und toll geschrieben, dass man immer wieder überrascht ist, was auf einen zu kommt! Unglaublich, wie diesem Mann immer wieder eine fesselnde Geschichte einfällt und er sie auf Papier zaubert. Hier muss ich wirklich seinen Schreibstil mehr als nur loben, es ist einfach unglaublich, wie er es immer wieder schafft die Leser zu fesseln. Bei diesem Thriller spricht mich das Cover extrem an und ich habe mich schon lange darauf gefreut, dieses Buch endlich in die Hand zu nehmen und zu erfahren, welcher Fall hier gelöst wird!
Handlung und Charaktere:
Zur Handlung möchte ich eigentlich nicht all zu viel sagen, aus Angst zu spoilern... Was ich jedoch verraten kann ist das ein pensionierter Bundestagspolizist gemeinsam mit einer jungen Frau dabei ist einen brutalen Serienmörder zu stellen, dessen Muster auf dem ersten Blick sehr verworren ist. Doch er hinterlässt jedes Mal sein Markenzeichen - eine türkise Sanduhr...
Cover:
Das Cover ist eins meiner liebsten Thriller Cover! Es ist modern, zeitgemäß (sorry, der Wortwitz musste sein) und passt einfach perfekt zum Inhalt!
Schreibstil:
Was soll ich noch sagen, die Geschichten von Andreas Winkelmann fesseln mich jedes Mal aufs Neue! Er hat einfach eine Gabe zum Schreiben von Thrillern!!
Fazit:
Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Es ist spannend und lädt zum Nachdenken ein... Ich Wette den wenigsten ist bewusst, wie wertvoll Zeit eigentlich ist...
"Ich konnte nicht ich selbst sein und die Tochter, die sie sich wünschen - und da ich mit mir mehr Zeit verbringen musste als mit ihnen, hatte ich mich für mich entschieden."
Westwell - Valerie und Adam ...
"Ich konnte nicht ich selbst sein und die Tochter, die sie sich wünschen - und da ich mit mir mehr Zeit verbringen musste als mit ihnen, hatte ich mich für mich entschieden."
Westwell - Valerie und Adam von Lena Kiefer
Da ich seit kurzem stolze Besitzerin eines Tolinos bin, wollte ich unbedingt diese Kurzgeschichte lesen, da ich sie für 0,00 € im Internet entdeckt habe! Und was soll ich sagen, es ist zwar schon über ein Jahr her, dass ich die Westwell Reihe als Hörbuch gehört habe, allerdings war ich recht schnell wieder in der Welt drin und habe mich gefreut endlich mehr über Valerie und Adam zu erfahren.
Handlung:
In diesem Westwell Prequel geht es um Valerie und Adam, die in den ersten drei Bänden der Westwell Reihe um Helena und Jess eine wichtige Rolle speieln! Wir erfahren einiges darüber, wie sich die beiden kennengelernt haben und was eigentlich der Grund für die Fehde zwischen Trish Coldwell und den Westens ist.
Protagonisten:
Leider erfährt man nicht all zu viel über Valerie und Adam, was ich aber sagen kann ist, dass ich gerne mehr über beide erfahern hätte! Valerie ist ein Charakter den ich liebend gern besser kennenlernen würde. Ihre Art ist sehr besonders und mir hat es gefallen, wie sie die Initiative ergriffen hat! Adam ist ein nicht minder interessanter Charakter, allerdings nicht ganz so emanzipiert wie Valerie. Ich hätte gerne gelesen, wie sich sein Charakter im Verlauf ihrer Beziehung verändert hätte! Allgemein hätte ich gerne mehr über ihre Beziehung gelesen.
Cover:
Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut! Es passt perfekt zu den ersten drei Bänden der Reihe und ist die perfekte Mischung zwischen schlicht, elegant und besonders! Ein wenig traurig bin ich schon, dass ich nicht im Besitz der physischen Version bin.
Erzählstil:
Der Erzählstil von Lena Kiefer ist sehr schön flüssig. Ich konnte schnell und einfach in die Welt der beiden eintauchen und mit ihnen gemeinsam die Geschichte erleben!
Fazit:
Es war ein guter Band, um mehr über die Hintergründe zu erfahren, allerdings bin ich jetzt so neugierig geworden, dass ich mir gewünscht hätte, die Geschichte hätte ein paar mehr Seiten gehabt. Es wäre schön gewesen noch etwas mehr über die BEziehhung von Valerie und Adam zu erfahren!
"Ich wollte sie schon so lange, hatte sie aber immer schön in meinen Liebesliedern eingesperrt, wo ich bestimmen konnte, wie es ausging."
The girl in the love song - Lost-Boys-Trilogie (Band 1) von Emma ...
"Ich wollte sie schon so lange, hatte sie aber immer schön in meinen Liebesliedern eingesperrt, wo ich bestimmen konnte, wie es ausging."
The girl in the love song - Lost-Boys-Trilogie (Band 1) von Emma Scott
Die Lost-Boys-Trilogie von Emma Scott lag schon eine Weile auf meinem SUB und hat es jetzt endlich gnz nach vorne geschafft. Violet und Miller haben mich mit ihrer Liebesgeschichte wirklich berührt! Sie waren beide sehr sehr authentisch, real und bodenständig, wodurch es wirklich Freude gemacht hat, ihre Entwicklung zu lesen. Zu Beginn des Buches hätte ich nicht gedacht, dass die beiden mir am Ende so unter die Haut gehen werden!!!
Handlung:
Violet und Miller sind befreundet seit sie 13 sind. Eines Abends stand Miller vor ihrem Haus und wusste nicht wo hin er soll. Seit diesem Tag war er häufig bei ihr, wodurch sich eine enge Freundschaft entwickelte. Über die Jahre haben beide an ihrer Freundschaft festgehalten, ungeachten der Gefühle die sich zwischen ihnen entwickelt haben, bzw. wahrscheinlich schon von Beginn an bestanden. Als beide versuchen mit anderen Partnern eine Beziehung zu führen, merken sie allerdings, dass sie sich ihnen gegenüber nicht so unbeschwert sie selbst sein können. Violet denkt immer an Miller und Miller immer an Violet...
Protagonisten:
Violet ist klug, ehrgeizig und empathisch. Sie hält an ihrem Traum fest später Chirugin zu werden, um zu Heilen, was kaputt gegangen ist. Als sie mit 13 Jahren Miller das Leben gerettet hat, hat dies sie nur weiter in ihrem Berufswunsch bestätigt... sie hat nie aufgehört sich über seine Erkrankung zu belesen, um ihm in jeder Situation helfen zu können. Violet ist unbeschadet groß geworden und musste nie auf etwas verzichten - bis ihr Kartenhaus einige Jahre später zusammenbricht...
Miller ist im Gegensatz zu Violet in sehr ärmlichen Verhältnissen groß geworden. Was Violet allerdings nicht davon abgehalten hat eine enge Freundschaft mit ihm einzugehen. Miller ist unglaublich liebenswert, zuvorkommend und gerecht! Alles Eigenschaften die er nie verloren hat!
Cover:
Das Cover gefällt mir wirklich gut, es ist sehr schlicht aber dennoch irgendwie besonders und ein Hingucker im Regal! Besonders die vielen rosa Töne gefallen mir, obwohl es hier natürlich nicht viel über die Geschichte selbst aussagt. Anhand des Covers würde ich von einer süßen Lovestory ohne Tiefe ausgehen, was die GEschichte zwischen Violet und Miller definitiv nicht ist!
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin bzw. der Übersetzerin ist sehr flüssig und leicht zu verstehen. Es ist mir zügig gelungen in die Welt einzutauchen und mit den beiden Protagonisten mitzufühlen. Von Einleitung über Spannungsaufbau bis hin zum Epilog war alles flüssig und schön umgesetzt. Ich hätte es nicht gedacht, aber gerade gegen Ende musste ich das ein oder andere Tränchen verdrücken! :)
Fazit:
"The girl in the love song" ist eine schöne YA/ Romance Geschichte, die mehr Tiefe hat, als man zunächst denkt!
"Ich glaube nicht, dass dir bewusst ist, wie stark du bist, denn manchmal liegt die Stärke nicht in Schwertern, Stahl und Feuer, wie uns so oft weisgemacht wird. Manchmal findet man sie an ruhigen, sanften ...
"Ich glaube nicht, dass dir bewusst ist, wie stark du bist, denn manchmal liegt die Stärke nicht in Schwertern, Stahl und Feuer, wie uns so oft weisgemacht wird. Manchmal findet man sie an ruhigen, sanften Orten. Die Art, wie du jemandem die Hand hälst, wenn er trauert. Die Art, wie du anderen zuhörst. Die Art, wie du Tag für Tag auftauchst, selbst wenn du Müde bist oder Angst hast oder einfach unsicher bist. Das ist Stärke, und ich sehe sie in dir."
Divine Rivals - Letters of Entchantment (Band 1) von Rebecca Ross
Divine Rivals lag nun eine ganze Weile auf meinem SUB und hat darauf gewartet endlich in die Hand genommen zu werden. Allerdings hat dies wie gesagt etwas gedauert, da ich überhaupt nicht einschätzen konnte, wie ich das Buch wohl finden werde... Die Chancen standen 50/50, dass ich es entweder lieben oder langweilig finden werde. Schlussendlich habe ich es im September endlich gewagt zu lesen.
Entgegen meiner Erwartung hat mir das Buch ganz gut gefallen, obwohl ich gestehen muss, dass sich besonders der Anfang ganz schön gezogen hat. Ich brauchte auch etwas länger als üblich, um mich mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen. Dennoch konnte ich das Buch ab der zweiten Hälfte nur noch schwer aus der Hand legen und war von der Geschichte gefesselt!
Handlung:
In einer Welt regiert von Göttern herrscht Krieg. Der Feind, Darce, rückt immmer näher und droht weitere Städte einzunehmen. Mittendrin Iris Winnow. Nach zahlreichen Schicksalsschlägen trifft sie den Entschluss als Kriegsreporterin an die Front zu reisen, um ihren Bruder zu finden und sich zu vergewissern, dass er lebt. Parallel dazu führt sie über ihre Schreibmaschine einen regen Briefwechsel mit einem jungen Mann, von dem sie ausgeht ihn nicht zu kennen. Dieser jedoch weiß, dass seine Briefkorrespondentin Iris ist. Iris beginnt sich in C., den Absender der Briefe, zu verlieben, da seine Worte sie berühren und sie sich mit ihm verbunden fühlt. Kurze Zeit später entscheidet sich auch ihr ehemaliger Kollege und Konkurrent, Roman C. Kitt als Kriegskorrespondent an die Front zu gehen. Was Iris nicht weiß, er ist wegen ihr dort...
Protagonisten:
Sowohl Iris als auch Roman sind zwei sehr authentische Charaktere, deren Liebe und Verbundenheit man einfach spürt. Die beiden sind auf der einen Seite so gleich auf der anderen allerdings pure Gegensätze, was ihre Anziehung nur noch plausiebler macht. Ich weiß gar nicht genau, ob man hier von "She falls first - He falls harder" sprechen kann... Iris hat sich ja zu Beginn "nur" in C. verliebt, wogegen Roman von Anfang an ein Interesse an Iris selbst hatte. Von daher bin ich definitiv der Meinung, dass er mehr liebt, zumindest zu Beginn der Liebesgeschichte.
Cover:
Das Cover gefällt mir wirklich gut, auch wenn ich normalerweise nicht der Freund von Personen auf Covern bin, passt es hier einfach zur Geschichte. Mir gefällt auch das Farbschmea und der angedeutete Rauch, das gibt dem Buch etwas Geheimnisvolles und Magisches.
Erzählstil:
Der Schreibstil der Autorin bzw. der Übersetzerin war wirklich sehr flüssig und schön zu lesen. Besonders gefallen haben mir die ganzen Briefe, sie haben dem Buch einfach einen ganz besonderen Flaire gegeben. Auch der Spannungsaufbau war gut. Zwar hat sich der erste Teil des Buches etwas gezogen aber Teil zwei und drei hat mich dafür umso mehr in seinen Bann gezogen.
Fazit:
Ein paar Seiten weniger hätten die Geschichte nicht geschmälert allerdings bin ich gespannt darauf, wie die Geschichte von Iris und Roman weitergeht!
"Ich verurteile niemanden dafür, dass er Geld hat oder wofür er es ausgibt. [...] Trotzdem frage ich mich, ob diese Sorglosigkeit nicht irgendwann öde wird. Wenn es nichts mehr gibt, worauf man hinarbeitet ...
"Ich verurteile niemanden dafür, dass er Geld hat oder wofür er es ausgibt. [...] Trotzdem frage ich mich, ob diese Sorglosigkeit nicht irgendwann öde wird. Wenn es nichts mehr gibt, worauf man hinarbeitet oder spart, wird man dann nicht irgendwann ein bisschen ... keine Ahnung, ziellos?"
Tainted Dreams - Kingsbay Secrets (Band 1) von Kim Nina Ocker
„Tainted Dreams“ war mein erstes Buch der Autorin und wird wahrscheinlich auch nicht mein Letztes gewesen sein. Allerdings besteht noch einiges an Luft nach oben! Anhand der Leseprobe und des Klappentextes hatte ich mir doch etwas mehr Spannung erhofft, diese war meiner Meinung nach gerade in der ersten Hälfte des Buches wenig vorzufinden… Was ich mir bei einem Buch, das dem Genre „Romance-Suspense“ zugeordnet ist doch gewünscht hätte… Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass auf den mysteriösen Prolog eingegangen wird, dessen erster Satz sich in meinen Kopf gebrannt hat: "Noch nie zuvor in meinem Leben habe ich eine Leiche geklaut, aber ich schätze, es gibt für alles ein erstes Mal.". Des Weiteren habe ich leider noch einige Fragen, die so nicht geklärt werden konnten, z.B. Warum Mrs. Newton explizit nach ihren Eltern gefragt hat, bzw. warum genau Charlotte für diesen Job angefragt wurde.
Handlung:
Charlotte Blossom ist Personaltrainerin, die jedoch auch die Anforderungen einer Personenschützerin erfüllt. Da sie aus komplizierten familiären Verhältnissen kommt lebt und arbeitet sie zu Beginn der Geschichte bei ihrem Bruder. Kurz darauf erhält sie das Jobangebot in Miami für die Familie Newton zu arbeiten. Ungewiss ist dabei jedoch, worin genau ihre Tätigkeit besteht… Sie entscheidet sich dennoch dazu das Angebot anzunehmen und die Stadt zu verlassen. In Miami angekommen erfährt sie nun, dass sie für Gideon Newton, den Erben des Newton-Imperiums, arbeiten soll. Zwar ist sie Teil des Sicherheitsteams, soll aber nach Außen den Anschein erwecken, als sei sie seine Assistentin. Nach und nach erkennt sie, dass in der Welt der Reichen hinter jeder Ecke eine Gefahr lauern kann…
Protagonisten:
Charlotte ist unglaublich autark, selbstbewusst und stark, nicht ohne Grund erfüllt sie alle Anforderungen an eine Personenschützerin. Dennoch spürt man als Leser direkt, dass sie nach und nach zaghafter und zurückhaltender wird. Sie vertraut nur sich selbst und tut sich schwer damit Hilfe anzunehmen, da dies für sie ein Zeichen von Schwäche darstellt. Charlotte legt sehr viel Wert darauf ihren Job gut zu machen, sie möchte beweisen, dass sie zurecht Teil des Teams ist, auch wenn sie über weniger Erfahrungen verfügt als manch anderer Personenschützer. Dazu gehört aber auch, dass sie über ihre Anziehung hinweg versucht sich von Gideon fernzuhalten.
Gideon hat mich wirklich positiv überrascht! Er verkörpert überhaupt nicht den reichen, eingebildeten, arroganten Snob, der nur in seinem Reichtum badet. Nein, er wirkt sympathisch und bodenständig, auch wenn er sich seiner finanziellen Position durchaus bewusst ist. Dennoch ist er sehr temperamentvoll, da er es gewöhnt ist, alles sofort zu bekommen und nicht dafür kämpfen zu müssen… Das ist nun bei Charlotte anders – um sie möchte er kämpfen!
Cover:
Das Cover verkörpert für mich einfach nur Spannung, Glamour, Geheimnisse und dunkle Abgründe… Die Farbkombination von Schwarz und Gold ist sehr schlicht und edel – so wie ich es am liebsten mag :)
Ich find es auch toll, wie die drei Bände später gemeinsam aussehen werden!
Erzählstil:
Kim Nina Ockers Schreibstil ist sehr sehr flüssig, man kann unglaublich schnell in die Welt eintauchen und sich einfach treiben lassen. Sie hat einfach eine Gabe dafür Natur und Umgebungen zu beschreiben. Dennoch fehlte mir wie zu Beginn schon erwähnt ein wenig die Spannung, weshalb das Buch für mich kein Pageturner war… Auch die Zeitspanne war für mich persönlich etwas schwierig zu begreifen, da hier 480 Seiten die Geschehnisse von einer Woche beinhalten…
Dennoch wurde das Buch auf den letzten 100 Seiten wirklich spannend, sodass ich es nicht weglegen konnte :).
Fazit:
„Tainted Dreams“ war ein guter Reihenauftakt, der aber definitiv noch Luft nach oben hat! Ich freue mich aber bereits jetzt darauf, zu erfahren, wie es mit Charlotte und Gideon weiter geht.
(Außerdem bedanke ich mich recht herzlich bei der Lesejury, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte – es war eine schöne Zeit!! :))