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Veröffentlicht am 12.12.2024

Story braucht lange, um Fahrt aufzunehmen, und wird durch einen Cliffhanger beendet. Bildgewaltig in Szene gesetzt mit tollen Easter Eggs.

Normal und die Zero Heroes
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Inhalt:

In einer Welt, in der alle anderen Superkräfte haben, arbeitet Normal in einer Notrufzentrale.

Tag für Tag der gleiche Trott. Seine Kollegin verschwindet immer, wenn unliebsame Arbeit ansteht, ...

Inhalt:

In einer Welt, in der alle anderen Superkräfte haben, arbeitet Normal in einer Notrufzentrale.

Tag für Tag der gleiche Trott. Seine Kollegin verschwindet immer, wenn unliebsame Arbeit ansteht, sein Kollege - der Beamte - ist unkündbar und Chefin Simona kann jedem mit einem stechendem Blick ihren Willen aufzwingen.

Doch es kommt noch schlimmer, denn seit die ultramoderne BackApp an den Start gegangen ist, arbeiten für die Notrufzentrale nur noch Helden mit absurd lachhaften Fähigkeiten.

Als ein neuer Superschurke auftaucht und allen Superhelden ihrer Kräfte beraubt, sind Normal und die "Zero Heroes" plötzlich die Einzigen, die sich ihm in den Weg stellen können.

Schließlich haben sie nichts zu verlieren ...


Hinweis:

Dies ist Band 1 von 2!

Die Fortsetzung erscheint laut Verlag am 11. November 2025.


Illustrationen:

Eine Zusammenarbeit von Florian Biege und Marc-Uwe Kling klingt vielversprechend. Auch die Entstehungsgeschichte von der Idee bis zum fertigen Buch ist faszinierend.

Kurz: Es musste erst ein "Verrückter" gefunden werden, der diesen Wust von Ideen und diese gewaltigen Dimensionen zeichnet und es wird Jahre dauern, bis das Projekt fertig ist.

Da Florian Biege bereits mit der Umsetzung von Walter Moers' "Die Stadt der träumenden Bücher" eine Mammutaufgabe grandios bewältigt hat, habe ich mich besonders auf die zeichnerische Gestaltung gefreut.

Witzige Easter Eggs wie beispielsweise Panzerknacker und die Daltons als Schurken oder ein NEINhorn (und sogar Marc-Uwe Kling höchstpersönlich) als Anspielung ziehen sich durch die Geschichte.

Das Characterdesign, das Timing und der Bildaufbau sind sehr gelungen.

Durch das Platzieren der Panels wird aus dem Streitgespräch zwischen Normal und seinem Freund eine Art Pro- und Contra-Liste und das Debakel, in dem der Antiheld ohne Superkräfte steckt, wird noch deutlicher.

Im Anhang finden sich zahlreiche Skizzen und weitere (fiktive) Highlights aus dem NCU (Normal Comic Universe). Ein spannender Blick hinter die Kulissen.

5 von 5 Sterne für die Illustrationen


Mein Eindruck:

Das Skript ist von Marc-Uwe Kling und Jan Cronauer.

Von anderen Büchern aus der Feder von Marc-Uwe Kling ist man Wortwitz, Ironie und reichlich Sarkasmus und schonungslose Gesellschaftskritik gewohnt ... perfekt verpackt in eine fesselnde Geschichte.

Die Idee hinter "Normal und den Zero Heroes" gefällt mir sehr gut. Auch sind die Superhelden und ihre Superkräfte sehr kreativ angelegt: Chefin Simona, die Gedanken anderer kontrollieren und ihren eigenen Willen aufzwingen kann "Simona sagt ..." (in Anlehnung an das Spiel "Simon says ...") oder auch Nebenfiguren , die oft nur einen einzigen Auftritt haben, z. B. Leatherman (Mensch gewordenes Werkzeug).

Leider ist die Story unerwartet dünn, braucht sehr lange, um endlich Fahrt aufzunehmen, und endet dann abrupt mit einem fiesen Cliffhanger.

Es sind witzige Szenen, Easter Eggs und Running Gags dabei, aber nicht von der erwartet Qualität und zum Großteil sehr flach. Die versprochenen "2.000 Gags" auf 200 Seiten suche ich noch immer

3 von 5 Sterne für die Story.

Dank des Cliffhangers ist der zweite Band der Reihe aber dennoch auf die Leseliste gewandert.


Fazit:

Eine absurde Mischung aus Ironie und Parodie auf das Superhelden-Genre; gleichzeitig aber auch eine Hommage mit reichlich Herzblut!

Von der Story hatte ich mir mehr erhofft. Die zeichnerische Gestaltung jedoch ist auf den Punkt und eindrucksvoll.

Insgesamt reicht es noch knapp für 4 von 5 Sterne.


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Rezensiertes Buch: "Normal und die Zero Heroes" aus dem Jahr 2024

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2024

Wunderbar weihnachtlich und herrlich chaotisch! Mit Herz und Humor erzählt, vervollständigt durch traumhafte Illustrationen.

Der Weihnachtszwölf
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Inhalt:

Da ihre Eltern auf Dinosaurierknochen-Ausgrabungs-Expetidion sind, verbringen die Geschwister Pippa, Alfie und Bobby Briggs die Vorweihnachtszeit unter der Aufsicht ihrer Tante Gunilla ... ein ...

Inhalt:

Da ihre Eltern auf Dinosaurierknochen-Ausgrabungs-Expetidion sind, verbringen die Geschwister Pippa, Alfie und Bobby Briggs die Vorweihnachtszeit unter der Aufsicht ihrer Tante Gunilla ... ein wahrer Hausdrachen, der nicht nur Kinder hasst, sondern auch das Weihnachtsfest.

Exakt zwölf Tage vor Weihnachten marschiert plötzlich durch eine Wichteltür im Kinderzimmer Wilson Wilbur Winterbottom, ein Weihnachtszwölf.

Ihr wisst nicht, was ein Weihnachtszwölf ist?

Dann geht es euch wie Pippa, Alfie und Bobby!

Der Weihnachtszwölf wirbelt alles gehörig durcheinander und beschert dabei den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit!


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre


Illustrationen:

Auf nahezu jeder Doppelseite finden sich farbenfrohe Illustrationen und kleine Vignetten, um das Gelesene aufzugreifen.

Das Chaos und die turbulenten Ereignisse werden ganz wunderbar wiedergegeben.

Die Gestaltung der Charaktere ist zauberhaft und die Mimik des Weihnachtszwölfs zuckersüß und herrlich lustig.

Weihnachtliche Stimmung kommt aber keineswegs zu kurz.


Mein Eindruck:

Zugegeben, der Titel weckt sogleich die Neugier. Ob ein Weihnachtszwölf besser ist als ein Weihnachtself? Oder verbreitet er lediglich noch mehr Chaos (dem Buchcover nach zu schließen: Ja!).

Aber wer oder was ist nun eigentlich ein Weihnachtszwölf?

"Sehe ich etwa aus wie ein Elf? Ich bin ein Zwölf, mein Lieber, ein Weihnachtszwölf! Und wenn du mich fragst, kannst du darüber ziemlich froh sein.
Elfen sind nämlich ganz schreckliche Spaßbremsen. Immer nur arbeiten, arbeiten, arbeiten..."
Er rollte theatralisch mit den Augen, aber dann schlich sich gleich wieder ein freches Grinsen auf sein Gesicht.
"Wir Zwölfen hingegen sind die Meister des Vergnüglichen, die Könige der Heiterkeit das Feuerwerk auf deinem Weihnachtspudding!"
(Wilson, vgl. S.13)

Das Kerlchen ist nicht auf den Mund gefallen: frech, impulsiv, chaotisch, aber dennoch herzensgut. Phantasie-Worte wie "Papperlapups" bleiben im Kopf.

Sein Schabernack zaubert den Lesenden immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Auch den Kindern der Familie Briggs tut dies gut.

Ganz besonders das Sandwichkind Alfie hat es dringend nötig. Er fühlt sich oft allein und ist unglücklich. Zudem ist er schüchtern, sehr vorsichtig und ängstlich.Da kommt der Weihnachtszwölf gerade recht. Er stellt aber nicht einfach nur mit jeder Menge Blödsinn Alfies Leben gehörig auf den Kopf. Er gibt Denkanstöße, unterstützt und bleibt immer positiv, um Alfie das fehlende Selbstvertrauen zurückzugeben.

"Wieder musste Alfie grinsen und spürte, dass es hinter seinem Bauchnabel kribbelte. Durch einen Weihnachtszwölf entdeckte man die Welt wirklich von einer ganz neuen Seite ..."
(vgl. S. 86)

Mit viel Herz und Witz werden die Ereignisse der zwölf Tage bis zum Weihnachtsfest geschildert: Tannenbaum schmücken, Krippenspiel ...

Mit dabei sind zudem Pups-Humor, Popel des Grauens und Hunde-Pipi-Pfützen - sehr zur Freude der jüngeren Lesenden -, aber manchmal doch zu viel des Guten.

Ein turbulentes (Vor-)Lesevergnügen in der Adventszeit für Jung und Alt!


Bonus:

Wer nach der Lektüre nun auch so einen wunderbaren Weihnachtszwölf wie Wilson Wilbur Winterbottom zu sich einladen möchte, findet am Ende der Geschichte eine Bastelanleitung für eine Wichteltür.


Fazit:

Das weihnachtliche - und höchst chaotische - Abenteuer des fröhlichen Weihnachtszwölfs wird mit viel Herz und (Pups-)Humor erzählt.

Regenbogenbunte Illustrationen mit Liebe zum Detail vervollständigen die Geschichte.


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Rezensiertes Buch: "Der Weihnachtszwölf" aus dem Jahr 2023

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2024

Ein weihnachtliches Vorlesevergnügen: phantasievoll, mit skurrilen, aber charmanten Figuren und traumhaften Illustrationen.

Weihnachten auf den Hummerklippen
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Inhalt:

Die Freude Boy und Ebby waren als Kinder schon einmal auf den Hummerklippen.

Nun kehren die über Siebzigjährigen mit Ebbys Enkelin Tatjana und Urenkelin Katja zurück, um im Leuchtturm auf den ...

Inhalt:

Die Freude Boy und Ebby waren als Kinder schon einmal auf den Hummerklippen.

Nun kehren die über Siebzigjährigen mit Ebbys Enkelin Tatjana und Urenkelin Katja zurück, um im Leuchtturm auf den Hummerklippen das Weihnachtsfest zu feiern.

Hauke Sievers, der Neffe und Nachfolger des alten Leuchtturmwärters Johann, empfängt sie herzlich.

Doch als ein heftiger Sturm die Rückkehr auf's Festland verhindert und gähnende Langeweile droht, ist die Phantasie aller Anwesenden gefragt.

Glücklicherweise befindet sich zudem im Leuchtturm eine Truhe voller Geschichten und Gedichte, passend zur Weihnachtszeit!

Mit Tee und Gebäck machen es sich die Fünf gemütlich. Und wenn man ganz still ist, hört man sogar die Weihnachtsmaus, die ein Plätzchen stibitzt …


Hinweis:

Das Buch von James Krüss wurde erstmals 1984 im Oetinger Verlag mit Illustrationen von Rolf Rettich veröffentlicht.


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre zum Vorlesen

bzw. zum Selberlesen ab etwa 9 Jahre (normale Schriftgröße, Blocksatz)


Illustrationen:

Die Illustrationen von Maja Bohn sind detailliert und farbenfroh gestaltet und ein paar von ihnen nehmen sogar eine ganze Seite für sich ein.

Mit viel Herz spiegeln sie aber nicht nur die Handlung wider, sondern erwecken die Charaktere aus den Geschichten zum Leben.

Mit Ochs und Esel, Jesuskind uvm. wird es weihnachtlich und stimmungsvoll.


Mein Eindruck:

Ein wunderbar weihnachtliches Vorlesevergnügen. Ganz gleich, ob man bereits Bekanntschaft mit den Bewohnern der Hummerinsel geschlossen hat, oder nicht.

In diesem Buch versammeln sich Geschichten aus der Feder von James Krüss, klar, dass das Gedicht "Die Weihnachtsmaus" - ein Klassiker in der Weihnachtszeit - nicht fehlen darf.

Unterteilt in drei Tage sitzen als Rahmenhandlung der alte Leuchtturmwärter Hauke Sievers und seine Freunde zusammen und erzählen sich abwechselnd gegenseitig Geschichten oder rezitieren Gedichte.

Die Charaktere sind phantasievoll und liebenswert beschrieben.

Wie bereits in vorherigen Leuchtturmgeschichten sind auch sprechende Tiere (Maus Philine) Teil der erzählenden Figuren.

Jede Art des Vortrags ist, wie die Erzählenden selbst, einzigartig und jede Geschichte ist ein Unikat ...

So taucht man abwechselnd ein in märchenhafte Erzählungen wie aus tausendundeiner Nacht, weihnachtliche Erlebnisse - mal rührend und mal traurig - aber auch in Quatsch-Geschichten oder lustige Gedichte.

Einige Episoden sind sehr kurz und andere erstrecken sich über zehn oder mehr Seiten. Hierbei gefallen nicht alle gleich gut (manche wirken etwas angestaubt und zäh), was sie aber gemeinsam haben: phantasievoll, abwechslungsreich, abenteuerlich, lehrreich und natürlich (bis auf die letzten) weihnachtlich.

Vom sommerlichen Weihnachtsfest auf den kanarischen Inseln oder in der Wüste Sahara bis hin zur Mäuseweihnacht bietet diese Ansammlung von phantasievollen und atmosphärischen Geschichten ein nostalgisches Lesevergnügen.


Fazit:

Eine Sammlung weihnachtlicher Geschichten und Gedichte: stimmungsvoll, mit Humor, Herz und Phantasie.

Farbenfrohe Illustrationen erwecken die Charaktere zum Leben und unterstreichen die Erzählungen.


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Rezensiertes Buch: "Weihnachten auf den Hummerklippen" erschienen im Atrium Verlag im Jahr 2023

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2024

Stimmungsvolles und informatives Buch zur Adventszeit. Wunderschön illustriert.

Die schönste Zeit
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Inhalt:

Die Vorweihnachtszeit ist für viele Menschen eine gemütliche Zeit.

Auf der ganzen Welt bereiten sie sich auf das Weihnachtsfest vor und das jeder auf seine eigene Weise.

Dieses Buch erklärt ...

Inhalt:

Die Vorweihnachtszeit ist für viele Menschen eine gemütliche Zeit.

Auf der ganzen Welt bereiten sie sich auf das Weihnachtsfest vor und das jeder auf seine eigene Weise.

Dieses Buch erklärt Weihnachtsbräuche aus aller Welt, erzählt von besinnlichen aber auch erstaunlichen Traditionen und Legenden zum Fest der Feste.

- Wer war Nikolaus?

- Warum schmücken wir Weihnachtsbäume?

Und wo steht der größte Weihnachtsbaum?

- Wer hat die erste Schneekugel gebaut?

- Wann bekommen die Kinder ihre Weihnachtsgeschenke?

- Warum steht in einigen Familien ein leerer, zusätzlicher Teller auf dem Tisch?

Und weshalb auf manchen exakt 12 verschiedene Speisen?

uvm.

Erzählt von Monika Utnik-Strugala und stimmungsvoll illustriert von Ewa Poklewska-Koziello.


Altersempfehlung:

ab 6 Jahre


Illustrationen:

Auf jeder Doppelseite finden sich zahlreiche farbenfrohe Illustrationen, die detailreich und festlich auf die Adventszeit und das Weihnachtsfest einstimmen.

Landestypische und traditionelle Kleidung findet ebenso Einzug wie architektonische Besonderheiten oder bekannte Sehenswürdigkeiten.

Die Welt ist kunterbunt und das spiegelt sich auch in den Zeichnungen wider.


Mein Eindruck:

Ein gut strukturiertes Buch, um die Wartezeit zu verkürzen und nebenbei allerhand Wissenswertes über Traditionen in der Vorweihnachtszeit zu erfahren.

In kurzen Kapiteln - perfekt zum Vorlesen - wird man Schritt für Schritt näher an das Weihnachtsfest herangeführt.

Die Reise geht nicht geografisch rund um den Globus, sondern chronologisch, d. h. vom ersten Advent bis Mitte Januar und damit bis zu den letzten Feiertagen. Manchmal ein bisschen verworren, da man sehr gut aufpassen muss, in welchem Land man sich gerade befindet. Von einem Satz zum nächsten gerät man ohne Vorwarnung vom Weihnachtsdorf in Lappland nach Japan. Teilweise sehr sprunghaft.

Hierbei entdeckt man liebgewonnene Bräuche wieder, erfährt aber auch viel Neues. Von humorvollen und herzerwärmenden Geschichten bis hin zu Kuriositäten ist alles dabei.

Neben bekannten Weihnachtsbräuchen werden auch Traditionen aus anderen Ländern vorgestellt, z. B. Schnitzereien aus Radieschen in Mexiko oder das Aufstellen einer gigantischen Ziegenbockfigur aus Stroh in Schweden, man entdeckt Parallelen, z. B. das Lichterfest der heiligen Lucia und zeitgleich "La Noche de las Velitas" (die Nacht der Kerzen) in Kolumbien.

Auch entdeckt man, dass Bräuche, die man bisher als typisch Deutsch verortet hat, ihren Ursprung vielleicht ganz woanders haben.

Die Entstehungsgeschichte des Liedes "Stille Nacht, heilige Nacht" ist ebenso faszinierend wie die Einblicke und Hintergrundinfos zu klassischen Weihnachtsgeschichten wie "Der Nussknacker und der Mäusekönig" und "Eine Weihnachtsgeschichte" (rund um den Geizkragen Ebenezer Scrooge und die Geister der Weihnacht).

Doch irgendwann geht jedes Fest zu Ende.

Während am 6. Januar die Hexe Befana in Italien ankündigt, dass die Weihnachtszeit endet, wird in anderen Ländern noch bis zum 19. Januar, am Tag des Flusses Jordan (in Gedenken an die Taufe Jesu) gefeiert.

Ein abwechslungsreiches und lehrreiches Buch für eine wunderschöne Adventszeit!


Hörbuch:

Bei HÖRCOMPANY ist zeitgleich das passende Hörbuch gesprochen von Jodie Ahlborner erschienen.

Das Buch wird mit einer warmen und ruhigen Intonation gelesen. Bei der großen Menge an Wissen und Informationen bietet es sich an, das (Hör-)buch in kleinen Abschnitten zu genießen.

Kombination von Buch und Hörbuch ist natürlich am besten, da man gemütlich lauschen und dabei die wunderschönen Illustrationen betrachten kann.


Fazit:

Eine informative und zugleich unterhaltsame Reise durch die vielfältigen Weihnachtstraditionen.

Vervollständigt durch stimmungsvolle und detailverliebte Illustrationen.


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Rezensiertes Buch: "Die schönste Zeit -Weihnachten in aller Welt" erschienen im NordSüd Verlag im Jahr 2020

sowie Hörbuch erschienen bei HÖRCOMPANY

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Veröffentlicht am 03.10.2024

Ein ungewöhnlicher Mix aus Sachbuch und Abenteuer. Eindrucksvoll erzählt als Comic.

WAS IST WAS Comic - Dinosaurier
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Inhalt:

Iris, Will und Wenko warten auf den Schulbus.

Plötzlich schwebt ein Roboter über ihnen und schickt sie unfreiwillig 80 Millionen Jahre in die Vergangenheit.

Der arme Kerl hat die drei Kinder ...

Inhalt:

Iris, Will und Wenko warten auf den Schulbus.

Plötzlich schwebt ein Roboter über ihnen und schickt sie unfreiwillig 80 Millionen Jahre in die Vergangenheit.

Der arme Kerl hat die drei Kinder mit einen Trio von Wissenschaftlern verwechselt!

In der Welt der Urzeitgiganten treffen Iris, Will und Wenko in Begleitung des Roboters auf den zerstreuten Professor Quecksilber, der für sie eine ganz besondere Mission bereithält.

Die Kinder sollen ihm dabei helfen, in der Kreidezeit das perfekte Haustier zu finden ...



Ein Comic-Abenteuer mit "Was ist Was"-Sachwissen!



Altersempfehlung:

etwa ab 8 Jahre



Mein Eindruck:

Dies ist einer von zwei Comics einer neuen "Was ist Was"-Reihe und somit für Neulinge wie auch alte Hasen gleichermaßen geeignet.

Das Thema "Dinosaurier" ist perfekt gewählt, weil die Dino-Phase über kurz oder lang in jedem Kinderbuchregal Einzug hält.

Die Hauptfiguren werden - in alter Comicmanier - kurz mit Bild und Steckbrief vorgestellt, so dass es egal ist, mit welchem Band man beginnt.

Da die regulären Bücher der Reihe und auch die Hörspiele mit Theo, Tess und Quentin bei den Kindern Dauerbrenner sind, war schnell klar, dass auch das neue Konzept in Comicform näher unter die Lupe genommen werden muss.

Den Strich von Comiczeichner Frank "Zapf" Holzapfel mag ich sehr und habe mich gefreut, dass er bei diesem Band Skript und Zeichnungen beisteuert.

Die drei Kinder sind optisch und charakterlich sehr unterschiedlich angelegt, was es leicht macht, sich mit mindestens einem von ihnen zu identifizieren.

Von den geliebten (Hörspiel-)Protagonisten sind zumindest die Namen Quentin und Theo geblieben

Der geniale und zugleich zerstreute Professor Quentin Honorius Theophilus Quecksilber wie auch der fehlerhaft programmierte Roboter FAIL 34 sorgen für Unterhaltung.

Die Story ist interessant gestaltet und auf ihrer Reise sehen die Kinder zahlreiche Dinosaurier.

Dank Infoboxen wird passendes Sachwissen eingestreut ohne die Handlung zu stören.

Hinzu kommt, dass Wenko ein wandelndes Lexikon zu sein scheint.

Richtigkeit und Aktualität vermag ich nicht zu beurteilen und entsprechend auch nicht zu bewerten. Anzumerken ist aber, dass altersgerecht und gut verständlich erklärt wird.

Die Wissensblöcke sind kurz und knapp und überfordern junge Lesende nicht. Sie sind eher als spielerischer Einstieg in das Thema zu sehen und keinesfalls als Ersatz eines Sachbuches.

Es ist für Iris, Will und Wenko das erste Abenteuer und mit "Im Orbit des Neptun" schickt der (liebenswert) durchgeknallte Professor sie schon bald auf die nächste Mission.

Ich gehe davon aus, dass nach und nach die Charaktere weiter vertieft werden.

Für den dinostarken Start der Wissenscomic-Reihe gibt's 4 von 5 Fossilien!



Fazit:

Ein informativer Mix aus Sachbuch und Abenteuer in Comicform.

Spannend und einfach erklärt, kurzweilig und lehrreich sowie anschaulich und interessant gestaltet.



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Rezensiertes Buch: "Was ist Was - Dinosaurier - Das beste Haustier der Kreidezeit" aus dem Jahr 2024

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  • Handlung
  • Charaktere