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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2024

Nimmt langsam Fahrt auf und wird dann richtig gut

The Five Crowns of Okrith 1: High Mountain Court
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Meinung:
Bei diesem Titel hat mich sofort das Cover sowie der Klappentext angesprochen. Hexen sind ein Thema, das gefühlt immer geht, und dies gepaart mit einer tollen Fantasygeschichte klang einfach sehr ...

Meinung:
Bei diesem Titel hat mich sofort das Cover sowie der Klappentext angesprochen. Hexen sind ein Thema, das gefühlt immer geht, und dies gepaart mit einer tollen Fantasygeschichte klang einfach sehr vielversprechend.

Zu Beginn braucht man als Leser ein wenig, um die Welt und das System dahinter zu durchblicken. Autorin A. K. Mulford führt den Leser jedoch nach und nach in ihre Welt ein. Man durchblickt mit der Zeit die Zusammenhänge und die verschiedenen Höfe, mit ihren jeweiligen Herrschern. Ich mag etwas komplexere Fantasygeschichten sehr gerne, weswegen ich diesen Aufbau absolut gemocht habe.

Bis etwas über die Hälfte der Geschichte musste ich für mich jedoch feststellen, dass ich die Handlung als ganz nett empfunden habe, sie mich aber nicht wirklich fesseln konnte. Auch Remy und Hale als Liebespaar blieben mir ein wenig zu blass. Genauso wie die Nebencharaktere, bei denen es mir etwas an Tiefe fehlte.

Im letzten Drittel hat die Geschichte dann jedoch noch die erhoffte Sogwirkung auf mich ausgeübt. Gegen Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und die ein oder andere Überraschung wartet auf den Leser. Ich blicke nun sehr gespannt auf den kommenden, nächsten Band!

Fazit:
„High Mountain Court“ ist ein Buch, das sehr langsam Fahrt aufnimmt, man es jedoch am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Ich persönlich hätte mir hier einen konstanteren Spannungsbogen gewünscht, konnte mich die Geschichte doch lange Zeit nicht wirklich abholen. Das Ende entschädigt dann jedoch für das zuvor Versäumte.

Veröffentlicht am 27.10.2024

Locker, leichte Geschichte mit tollen Humor-Einschüben

Silvercliff Hall – Vom Zauber geküsst
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Meinung:
Da mir die Lia Sturmgold Reihe von Autorin Aniela Ley so wahnsinnig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf ihre neue Reihe gefreut. Auch vom Inhalt her klang es nach einer locker, leichten Lektüre.

Und ...

Meinung:
Da mir die Lia Sturmgold Reihe von Autorin Aniela Ley so wahnsinnig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf ihre neue Reihe gefreut. Auch vom Inhalt her klang es nach einer locker, leichten Lektüre.

Und diese habe ich auch geboten bekommen. Aniela Ley hat einen wirklich sehr angenehmen Schreibstil, durch den die Zeit gefühlt wie im Flug vergeht. Schnell hat man die ersten Seiten gelesen und möchte gar nicht so schnell aus der erschaffenen Welt wieder auftauchen.

Und dies empfinde ich als eine wirklich besondere Begabung, denn die Handlung weist an und für sich nicht gerade einen hohen Spannungsbogen auf. Dennoch hat mich das zu keiner Zeit gestört. Denn all das was man mit Emilia und Nathan erlebt, macht einfach so unfassbar viel Spaß.

Zudem wäre da noch der absolut geniale Humor, den ich schon in der Lia Sturmgold Reihe so gefeiert habe. Ich musste auch in diesem neuen Buch wieder mehrmals laut auflachen und schmunzelte mich durch den ein oder anderen Dialog.

Etwas zu bemängeln habe ich dann aber doch. Mir ging die Liebesgeschichte zu schnell von der Hand. Denn Emilia und Nathan kennen sich gefühlt erst seit ein paar Stunden, lieben sich aber bereits heiß und innig.
Wahrscheinlich wird dies die eigentliche Zielgruppe, Jugendliche ab 13 Jahren, jedoch nicht weiter stören. Denn Emilia und Nathan sind schon ein ziemlich süßes Paar.

Fazit:
Silvercliff Hall bietet eine locker, leichte Geschichte mit tollen Humor-Einschüben, die für beste Unterhaltung sorgen. Mir persönlich war die Liebesgeschichte zu schnell, zu intensiv, das ist aber auch schon der einzige Punkt, den ich zu bemängeln habe.

Veröffentlicht am 03.10.2024

Nicht so stark wie sein Vorgänger, dennoch lesenswert

Tote spionieren nicht
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Abteilung für undamenhafte Aktivitäten“. Da in jedem Buch jedoch ein anderer Todesfall behandelt wird, kann man die Reihe auch problemlos ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Abteilung für undamenhafte Aktivitäten“. Da in jedem Buch jedoch ein anderer Todesfall behandelt wird, kann man die Reihe auch problemlos mit Band 2 beginnen. Zudem werden die Geschehnisse aus Band 1 mit kurzen Rückblenden immer mal wieder in die Handlung dieses Buches eingestreut.

Der erste Fall von May, Nuala und Eric hat mir vor einigen Monaten riesig viel Spaß bereitet, weswegen ich schon ganz gespannt auf diesen zweiten Band gewesen bin.

Dieses Mal befinden sich die drei Freunde in London. May, Nuala und Eric werden in einer ruhigen Straße in der Nähe des Ministeriums untergebracht. Doch die Straße birgt ein Geheimnis. Denn genau hier finden die drei Freunde eine Leiche. Wer ist die Person und wie kommt die Leiche in einen Keller eines ausgebombten Hauses? Ein neuer Fall der Freunde nimmt seinen Lauf.

In diesem zweiten Band wird die Geschichte aus der Sicht von Nuala erzählt. Durften wir in Band 1 noch May über die Schulter schauen, ist es nun Nuala, die uns Einblicke in ihre Gedanken und den Mordfall gibt. Ich für meinen Teil muss festhalten, dass ich Mays Perspektive etwas lieber mochte, was einfach an ihrem impulsiven Verhalten liegt.

Auch der Mordfall an sich traf dieses Mal nicht ganz meinen Nerv. Irgendwie ließen mich die Geschehnisse rund um die Leiche kalt. Und ich konnte auch keine wirkliche Beziehung zu den Anwohnern der Straße aufbauen.

Richtig toll hingegen sind wieder die Einschübe zum Zweiten Weltkrieg. In meinen Augen schafft es Autorin Robin Stevens die damaligen Gegebenheiten sehr interessant und fesselnd darzustellen.

Fazit:
Dieser zweite Band ist für mich nicht so stark wie sein Vorgänger. Denn der Mordfall konnte mich nicht wirklich an sich fesseln. Nichtsdestotrotz sind May, Nuala und Eric sehr interessante Charaktere, sodass ich dennoch gerne ihre Geschichte gelesen habe.

Veröffentlicht am 03.10.2024

Grundgerüst genial, Mittelteil plätschert dahin

Skyhunter – A Silent Fall
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Meinung:
Die Legend-Reihe von Autorin Marie Lu hat mir vor etlichen Jahren unfassbar gut gefallen, die danach folgenden Bücher der Autorin waren für mich dann jedoch eher durchwachsen. Daher war ich nach ...

Meinung:
Die Legend-Reihe von Autorin Marie Lu hat mir vor etlichen Jahren unfassbar gut gefallen, die danach folgenden Bücher der Autorin waren für mich dann jedoch eher durchwachsen. Daher war ich nach so langer Pause sehr gespannt auf ihr neues Werk.

Der Anfang der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Leser lernt Protagonistin Talin kennen, die vor der Föderation fliehen musste und in Mara eine neue Heimat gefunden hat. Das Besondere an Talin ist, dass diese nicht spricht. So wird im Buch viel über Gebärdensprache gelöst. Ich fand dies toll, denn Talin hebt sich schon alleine aus diesem Grund von so vielen anderen Protagonisten ab. Doch auch ansonsten mochte ich das junge Mädchen mit seinem unerschütterlichen Mut und Kampfgeist sehr gerne.

Auch der gesamte Weltaufbau mit den verschiedenen Gruppierungen, Ländern und Kriegern hat mir gefallen. Genauso wie das Team, das Talin um sich herum schart. Zudem scheut Autorin Marie Lu auch nicht davor zurück, dem Leser zu vermitteln, dass es bei einem Krieg auch zwangsläufig Tote geben muss.

Alles in allem war ich also sehr angetan von der Geschichte. Die Grundvoraussetzungen waren perfekt. Doch leider hat die Autorin es nicht geschafft mich total zu begeistern. Denn gerade der Mittelteil plätschert in meinen Augen doch stark dahin. Ich merkte, wie meine Gedanken beim Lesen immer mehr abgeschweift sind. Was wirklich total schade ist, da auch das Ende wieder richtig genial daherkommt.

Fazit:
Skyhunter bietet erst einmal ein perfektes Paket, beginnend bei einer mutigen und sehr besonderen Heldin, bis zu einem tollen Worldbuilding. Leider schafft es Autorin Marie Lu jedoch nicht, diese tollen Voraussetzungen zu etwas ganz Großem werden zu lassen. Der Mittelteil plätschert doch arg dahin und so verlor mich die Geschichte an dieser Stelle. Erst zum packenden Finale war ich wieder voll mit an Bord und fieberte mit Talin und ihren Freunden mit. Für mich hat dieses Buch bedauerlicherweise viel Potenzial verschenkt.

Veröffentlicht am 02.10.2024

Mal etwas anderes

Die magischen Augen von Stonehill
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Meinung:
Da mir von Autorin Juma Kliebenstein „Die schlimmste Klasse der Welt“-Reihe so wahnsinnig gut gefallen hat, war natürlich klar, dass ich auch unbedingt ihr neuestes Buch lesen muss. Tatsächlich ...

Meinung:
Da mir von Autorin Juma Kliebenstein „Die schlimmste Klasse der Welt“-Reihe so wahnsinnig gut gefallen hat, war natürlich klar, dass ich auch unbedingt ihr neuestes Buch lesen muss. Tatsächlich habe ich jedoch erst nach dem Lesen herausbekommen, dass dieses Buch bereits vor einiger Zeit bei einem anderen Verlag erschienen ist.

Dies merkt man dem Titel auch tatsächlich ein wenig an. Denn in meinen Augen hat sich Juma Kliebensteins Schreibstil über die Jahre absolut weiterentwickelt und ist noch besser geworden. Tatsächlich war es bei diesem Buch ein paar mal der Fall, dass sich die Geschichte nicht ganz so flüssig lesen ließ.

Nichtsdestotrotz ist auch dieses Buch wirklich sehr besonders von seiner Handlung her. Denn Juma Kliebenstein erzählt aus der Sicht der Kinder von Stonehill, was damals in ihrem Ort passiert ist. Und so erfährt man die Wahrheit darüber, was wirklich dort geschah. Denn, wie es im Leben oft ist, die Erwachsenen glauben den Kindern natürlich kein Wort.

Mir hat die Handlung und die sich daraus entstehenden Entwicklungen ausgesprochen gut gefallen. Denn hier wird mal ein wirklich anderer Weg gewählt, den ich bisher kaum in Büchern in dieser Art gelesen habe. Auch wird es spannend und teilweise ein wenig unheimlich für die Leser.

Richtig klasse ist dann das Ende, das auch einen anderen Weg geht, als in so vielen anderen Kinderbüchern. Ihr merkt also, dass mich die Geschichte, bis auf den ab und an nicht ganz so mitreißenden Schreibstil, die Geschichte absolut überzeugt hat.

Fazit:
Habt ihr Lust auf ein Buch, bei dem die Protagonisten ein spannendes, teilweise sogar gefährliches, Rätsel lösen müssen? Dann kann ich euch diesen Titel absolut ans Herz legen. Die Geschichte ist ganz anders aufbereitet, als man dies von einem Kinderbuch gewohnt ist und auch das Ende ist absolut anders, was ich persönlich richtig fantastisch fand!