Nimmt langsam Fahrt auf und wird dann richtig gut
The Five Crowns of Okrith 1: High Mountain CourtMeinung:
Bei diesem Titel hat mich sofort das Cover sowie der Klappentext angesprochen. Hexen sind ein Thema, das gefühlt immer geht, und dies gepaart mit einer tollen Fantasygeschichte klang einfach sehr ...
Meinung:
Bei diesem Titel hat mich sofort das Cover sowie der Klappentext angesprochen. Hexen sind ein Thema, das gefühlt immer geht, und dies gepaart mit einer tollen Fantasygeschichte klang einfach sehr vielversprechend.
Zu Beginn braucht man als Leser ein wenig, um die Welt und das System dahinter zu durchblicken. Autorin A. K. Mulford führt den Leser jedoch nach und nach in ihre Welt ein. Man durchblickt mit der Zeit die Zusammenhänge und die verschiedenen Höfe, mit ihren jeweiligen Herrschern. Ich mag etwas komplexere Fantasygeschichten sehr gerne, weswegen ich diesen Aufbau absolut gemocht habe.
Bis etwas über die Hälfte der Geschichte musste ich für mich jedoch feststellen, dass ich die Handlung als ganz nett empfunden habe, sie mich aber nicht wirklich fesseln konnte. Auch Remy und Hale als Liebespaar blieben mir ein wenig zu blass. Genauso wie die Nebencharaktere, bei denen es mir etwas an Tiefe fehlte.
Im letzten Drittel hat die Geschichte dann jedoch noch die erhoffte Sogwirkung auf mich ausgeübt. Gegen Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und die ein oder andere Überraschung wartet auf den Leser. Ich blicke nun sehr gespannt auf den kommenden, nächsten Band!
Fazit:
„High Mountain Court“ ist ein Buch, das sehr langsam Fahrt aufnimmt, man es jedoch am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Ich persönlich hätte mir hier einen konstanteren Spannungsbogen gewünscht, konnte mich die Geschichte doch lange Zeit nicht wirklich abholen. Das Ende entschädigt dann jedoch für das zuvor Versäumte.