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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2018

Das Leben der Pinguine

Unverfrorene Freunde
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Klemens Pütz, der sich selbst als freier Pinguinforscher bezeichnet, hat mit "Unverfrorene Freunde" einen Volltreffer gelandet.
Eigentlich dachte ich, dass ich etwas brauche bis ich das Buch ...

Klemens Pütz, der sich selbst als freier Pinguinforscher bezeichnet, hat mit "Unverfrorene Freunde" einen Volltreffer gelandet.
Eigentlich dachte ich, dass ich etwas brauche bis ich das Buch beende, da ich bei Sachbüchern oft nicht so viel am Stück lesen mag, aber das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen.

Pütz, der sich bereits viele Jahre um die Erforschung von Pinguinen kümmert, hat wohl einen der härtesten und schönsten Jobs.
Nach nur wenigen Seiten spürt man einfach schon die Hingabe, die er für diese Tiere hat.

In der recht lockeren Schreibweise bekommt man viele nützliche Informationen, die leicht verständlich sind.
Man erfährt über die Realität der beeindruckenden Tiere und es werden Vorurteile ausgeräumt. Außerdem bekommt man Informationen über die Lebensräume und Lebensbedingungen der verschiedenen Pinguinarten.

Aber auch über die traurige Seite werden wir informiert. Über die Gefahren von Klimawandel, Ölteppiche, Plastikmüll, was die Tiere bedroht. Das regt doch nochmal zusätzlich an uns um unsere Umwelt mehr Gedanken zu machen.

Gespikt ist das Buch zusätzlich mit wunderschönen Fotografien.

Fazit: Ein tolles und lehrreiches Buch, was gelesen werden sollte. Von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.09.2018

Liebe oder Hass, was ist stärker?

Narbensohn
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Ein absolut gelungenes Cover, was perfekt zu dem Inhalt des Buches passt. Es ist ein absoluter Blickfang.

Schon nach der Leseprobe war ich gefesselt und das Buch hat mich in keinster Weise ...

Ein absolut gelungenes Cover, was perfekt zu dem Inhalt des Buches passt. Es ist ein absoluter Blickfang.

Schon nach der Leseprobe war ich gefesselt und das Buch hat mich in keinster Weise enttäuscht. Mika D. Mon hat es geschafft mich einen Bann mit völlig verschiedenen Emotionen zu ziehen.

Nachdem ich mich anfangs gefragt habe wie naiv und blauäugig Helena sein kann, hat mich ihre positive, optimistische Art immer mehr berührt. Sie versucht einfach in jedem Menschen noch das Gute zu sehen. So wie bei Liam, einem Totschläger, der seine Aggressionen kaum unter Kontrolle hat.

Aber je mehr man hinter Liams Vergangenheit blickt, desto besser kann man ihn irgendwo verstehen. Nach all dem fürchterlichen Leid, was er erfahren hat, brennt in ihm eine unbändige Wut, die nach Rache giert.

Kann man mit Liebe den Hass besiegen? Diese Frage kann man sich immer wieder stellen.

Die Bezeichnung "Romantischer Thriller" trifft es sehr gut, denn sowohl die Gefühlsebene wie auch der Spannungsfaktor werden gut bedient. Bis zum Schluss habe ich mit allen Protagonisten mitgefiebert.

Besonders angetan war ich von Anna, die man einfach ins Herz schließen muss.
Auch die kleinen Neckereien zwischen Helena und Liam fand ich sehr amüsant.

Fazit: Ein tolles Buch, wo jeder der auf Gefühl und Spannung steht, auf seine Kosten kommt. Bitte eine Fortsetzung :)

Veröffentlicht am 07.01.2026

Spannende Lesestunden

Du wirst die Nächste sein
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Darum geht es:



Die Justizvollzugsbeamtin Linda Osterbruck erhält einen Drohbrief. Kurz nachdem ihre Kollegin ermordet wurde. Daraufhin packt sie ihre Sachen und fährt zu ihren Zieheltern. Bereits in ...

Darum geht es:

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Die Justizvollzugsbeamtin Linda Osterbruck erhält einen Drohbrief. Kurz nachdem ihre Kollegin ermordet wurde. Daraufhin packt sie ihre Sachen und fährt zu ihren Zieheltern. Bereits in der ersten Nacht stellt sich allerdings heraus, dass sie auch dort nicht sicher ist. Linda soll sterben. Um jeden Preis.

Meine Meinung:

Schon viel zu lange habe ich keinen Spannungsroman mehr gelesen und gerade nach diesem hier, weiß ich erst recht wieder, warum ich das ändern muss.

Lasst mich heute mit dem Cover beginnen. Das gefällt mir nämlich richtig gut. Definitiv ist das gut gelungen und sticht schon mal ins Auge.

Sabine Schumacher hat ihr was ganz Feines aufs Papier gebracht. Von Anfang an bis zum Schluss blieb es kontinuierlich spannend. Langeweile kommt hier jedenfalls keine auf.
Ganz zu Beginn musste ich etwas darauf achten nicht konfus zu werden, aber das legte sich schnell. Was unter anderem an dem angenehmen und flüssigen Schreibstil lag, und daran, dass alles seine Gründe hatte.

Wortgewandt und einfallsreich hat mich die Autorin durch ihre Geschichte geführt, sodass ich durchgehend gut unterhalten wurde.

Neben der Spannung hat mich die Story auch emotional erreicht. Was insgesamt alles wunderbar zusammen passt. So ergibt sich eine abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Facetten.

Wenn ich dachte, ich weiß jetzt Bescheid, zack, hat mich Sabine Schumacher eines Besseren belehrt. Immer wieder Wendungen, die anders kamen, als ich gedacht hätte. Bis zum überraschenden Ende, mit dem ich jedenfalls gar nicht gerechnet hätte.

Linda hat mir als Protagonistin gut gefallen. Ich konnte so gut mit ihr mitfühlen und habe ebenso stark mit ihr mitgefiebert und -gezittert.

Ebenfalls sehr schön finde ich die bildhafte Schreibweise der Autorin. Beim Lesen hatte ich alles vor meinem inneren Auge und konnte mir so alles ganz wunderbar vorstellen. Stellenweise war ich mitten im Buch, als nur am Lesen. Herrlich kann ich da nur sagen.

Fazit:

Eine spannende Story mit Überraschungen. Ein packender Schreibstil, der mich an die Seiten gefesselt hat. Wer spannende Unterhaltung sucht, ist hier gut aufgeheben. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter.

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Veröffentlicht am 06.11.2024

So süß duftet das Blut

Fantastische Weihnachten in Snow Falls
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Darum geht es:

Adventskalender in Buchform? Könnt ihr haben. Denn dieses hübsche Stück ist in 24 Kapitel (plus einem Bonuskapitel) unterteilt und ihr könnt jeden Tag ein Kapitel lesen. Wer das nicht ...

Darum geht es:

Adventskalender in Buchform? Könnt ihr haben. Denn dieses hübsche Stück ist in 24 Kapitel (plus einem Bonuskapitel) unterteilt und ihr könnt jeden Tag ein Kapitel lesen. Wer das nicht schafft, kann sich aber auch gleich auf alle stürzen.

Damien Donovan ist, sagen wir mal so, bissig. Als er über Weihnachten nach Snow Falls, Kanada, zu seiner Familie zurückkehrt, entdeckt er auf der Straße ein Auto, das mitten im Schneesturm steht. Und somit auch Vanessa. Eine Nacht kann nicht schlimm sein, oder?
Ups und dann das! Vanessa ist die neue Anwaltsgehilfin in der familienbetriebenen Kanzlei. Kann es für Damiens unsterbliches Herz noch schlimmer kommen?

Meine Meinung:

Mögt ihr Vampire? Den Winter? Und Weihnachten? Dann müsst ihr dieses Buch lesen. Mich hat es sehr gut unterhalten. Der einzige Makel: Es war zu schnell vorbei 😉

Für mich ist es das zweite Buch, von insgesamt vieren, das ich aus der Snow Falls Reihe gelesen habe. So war ich sehr gespannt, wie Lara Lorenz die Sache angeht und welche Unterschiede ich entdecken werde. Aber wenn man erstmal beginnt zu lesen, vergisst man irgendwelche Vergleiche. Ich war back in Snow Falls. Und nur das zählte für mich 😊

Lara Lorenz hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Wortgewandt hat sie mich in ihre Geschichte entführt und ich konnte jede Seite genießen.

In „Vampirnacht“ habe ich einen guten Einblick in die Welt der Vampire erhalten, die sich in Snow Falls tummeln. Allen voran natürlich Damien. Von Anfang an hatte er für mich etwas von einem etwas unfreundlichen, mürrischen Kerl, mit sexy Ausstrahlung. Kurz um, er hat mich verdammt neugierig gemacht. Wobei ich dazu sagen muss, dass seine mürrische Ader auch seine Gründe hatte. Und er kann auch ganz anders.

Mit Vanessa hat die Autorin einen schönen Gegenpart zu Damien gefunden und ich finde sie total sympathisch. Die Zwei sind, und das meine ich durchweg im positiven Sinne, wie Feuer und Wasser. Denn sie mit ihrer roten Haarpracht und er, der kalte Vampir, haben die beiden Elemente immer wieder vor meinem inneren Auge aufblitzen lassen. Wobei die Hitze des Feuers doch eine bedeutsamere Rolle spielt.

Spannend hat es Lara Lorenz dann auch noch gemacht. Man man man, da habe ich doch ganz schön mitgelitten.

Zwischendurch gab es aber auch Momente, wo ich mal schmunzeln musste. Wenn schlagfertige Antworten einer Menschenfrau kommen zum Beispiel, oder die unerwartete Eifersucht auftauchte. Das hat mir schon gut gefallen.

Fazit:

Schön, dass ich erneut in Snow Falls sein konnte. Ich habe mich dort pudelwohl gefühlt und konnte mich auch in Lara Lorenz` Geschichte fallen lassen. Abschalten, lesen und genießen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für das bissige Buch.

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Veröffentlicht am 04.10.2024

Verborgenes Grauen

Cry Island – Im Schatten verborgen. Wartet auf dich. Das Grauen.
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4 ½ von 5 Sternen

Darum geht es:

Ruth ist am Boden. Eine Scheidung mit ihrem Ehemann, der sie jahrelang hintergangen hat und dann geht sie auch noch komplett leer aus. Zum Glück steht ein neuer Job ...

4 ½ von 5 Sternen

Darum geht es:

Ruth ist am Boden. Eine Scheidung mit ihrem Ehemann, der sie jahrelang hintergangen hat und dann geht sie auch noch komplett leer aus. Zum Glück steht ein neuer Job in Aussicht, auf der Privatinsel Morris Island. Der Inselbesitzer, Mister Lensington, benötigt nach einem Schlaganfall Pflege.
Eine Idylle wie auf einem Gemälde, doch trügt der Schein? In einer stürmischen Nacht sieht Ruth Lichter in der Nähe des stillgelegten Leuchtturms und meint Schreie zu vernehmen. Doch nach den gruseligen Geschichten der Einheimischen, bildet sie sich das bestimmt nur ein, oder?

Meine Meinung:

Das Cover mag ich sehr, vor allem, weil es auch so gut zu der Geschichte passt.

Insgesamt ein gelungener Thriller, der mir unterhaltende und spannende Lesestunden beschert hat.

Der Schreibstil von Stefan S. Kassner lässt sich wunderbar flüssig lesen und man ist ruck zuck an die Zeilen gefesselt. Ich bin immer neugieriger geworden und wollte unbedingt wissen, was auf Morris Island, auch Cry Island genannt, los ist.
Was mich anfangs etwas irritiert hat, ist, dass die Gedanken, die Ruth hatte, bildlich nicht abgegrenzt wurden. Das hat mir ein Weilchen aus dem Konzept gebracht, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und hatte keine Schwierigkeiten mehr.
Wenn dann das Wort „Liebes“ weniger gefallen wäre, hätte ich gar nichts zu meckern 😉

Meiner Meinung nach lebt die Story ganz besonders von der subtilen Spannung. Man spürt, dass da was nicht stimmt. Man ahnt nichts Gutes, doch man weiß nicht, was es mit diesen Gefühlen auf sich hat. Und doch ist da eine ständige Beklemmung, die einem im Nacken sitzt. Dazu eine etwas düstere Atmosphäre und die stürmischen Nächte, die der Autor toll beschrieben hat. Da können sich die Härchen schon mal aufstellen.

Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr Puzzlestücke fügen sich zusammen. Es wird immer spannender und mysteriöser bis zu einem spektakulären Showdown, der es in sich hat. Was habe ich mitgefiebert und gebangt.

Mit Ruth hat Stefan S. Kassner eine tolle Protagonistin erschaffen. Sie leidet zwar unter der Scheidung, aber gibt nicht auf. Sie ist sympathisch und empathisch. Ich glaube gerade ihre Empathie hilft ihr in diesem Fall auch um hinter manch einer Fassade zu blicken.

Dann ist da natürlich noch Hercules. Im Grunder DER Held der Geschichte und ich kann gar nicht anders, als ihn zu lieben. Ich bin mir sicher, dass es vielen anderen auch so gehen wird.

Auch die anderen Charaktere passen wunderbar ins Bild und machen das Gesamtpaket lebhaft und bunt.

Fazit:

Eine tolle Story, die anfangs viel von ihrer subtilen Spannung lebt, die einem unter die Haut gehen kann. Fesselnd geschrieben und perfekt um die Neugier der Leser zu wecken. Bei mir hat genau das perfekt funktioniert. Dazu eine perfekt passende Atmosphäre, die für Gänsehautmomente sorgt. Ich habe diesen Thriller absolut genossen und empfehle ihn ebenso gerne weiter.

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