Die Thematiken "Kuscheln" mit dem Tierreich zu verbinden, empfand ich als originell und es hat mich sofort angesprochen. Vor allem, da hier eine große Bandbreite an verschiedenen Tierarten aufgenommen ...
Die Thematiken "Kuscheln" mit dem Tierreich zu verbinden, empfand ich als originell und es hat mich sofort angesprochen. Vor allem, da hier eine große Bandbreite an verschiedenen Tierarten aufgenommen wurden, die alle ganze unterschiedlich leben - und auch kuscheln.
Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder und wirkt liebevoll gestaltet. Auch die erste Seite inklusive der Widmung hat mich sofort gerührt.
Als es dann mit den Tieren und deren Kuschelerfahrungen losging, waren Text und auch die Informationen wiederum recht anspruchsvoll. Es geht nicht nur um das Kuscheln selbst, sondern auch deren Lebensweisen, sowie andere Thematiken rundum das Thema Familie. Hier empfand ich es inhaltlich und auch sprachlich als einen recht großen Sprung. Daher ist das Buch sicher auch für etwas ältere Kinder ein tolles Buch, vielleicht sogar zum selber Lesen.
Die Bilder wiederum sind sehr schön, fangen das Tierreich gut ein, ohne zu kindlich zu wirken und auch die einzelnen Abschnitte enthalten viele spannende Infos.
Pokémon ist eigentlich nie nicht in - ob groß oder klein, nahezu jeder kennt es und liebt es - auch ich. Dieses Buch wollte ich gerne haben, da ich damals die Serie geschaut habe und später dann zahlreiche ...
Pokémon ist eigentlich nie nicht in - ob groß oder klein, nahezu jeder kennt es und liebt es - auch ich. Dieses Buch wollte ich gerne haben, da ich damals die Serie geschaut habe und später dann zahlreiche Spiele in den verschiedenen Regionen gespielt habe.
Das Buch ist ein wie nach Hause kommen. Es gibt Infos rundum die Pokémon, die man fangen konnte, um die Personen wie Misty und Ash, die eine große Rolle spielen oder auch Schlüsselmomente wie das Auftauchen der legendären Pokémon. Dabei sind die einzelnen Seitenanzahl immer mit den entsprechenden Regionen beschriftet, in der die aktuelle Story gespielt hat.
Aufgrund der vielen kleinen Momente zum Wiedererkennen ist das Buch auf jeden Fall lesenswert, wenn man Fan ist. Die Bilder sind liebevoll und witzig gestaltet und machen das Leseerlebnis noch spaßigen. Ich hätte mit den Schreibstil noch ein wenig lebhafter gewünscht, denn so habe ich mich manchmal dabei erwischt, dass mich auf lange Sicht nicht mehr alles interessiert hat.
Ich glaube aber auch, dass das Buch super ist, um mit Kinder über das Thema ins Gespräch zu kommen oder generell zum Lesen anzuregen - bei dem Hype, den Pokémon immer wieder auslöst.
Honesty Band 1 mochte ich damals richtig gerne und kam vor allem zum ersten Mal in den Genuss von Franzi Kopkas tollen Schreibstil. Auch wenn der Vorgängerband bereits eine Weile her ist und ich auch nicht ...
Honesty Band 1 mochte ich damals richtig gerne und kam vor allem zum ersten Mal in den Genuss von Franzi Kopkas tollen Schreibstil. Auch wenn der Vorgängerband bereits eine Weile her ist und ich auch nicht mehr inhaltlich alles genau weiß, fiel es mir leicht, wieder in die Geschichte einzutauchen, auch, weil es zu Beginn einen kleinen Zeitstrahl mit Infos aus Band 1 gibt.
Worum es so richtig in diesem 2. Band geht, kann ich gar nicht sagen. Es gibt viele kleine Handlungsstränge, wobei man Maeander in ihrem Alltag im Camp, aber auch bei Thustras begleitet. Sie versucht, zwischen den Lügen und den vorgetäuschten Wahrheiten herauszufinden, wem sie trauen kann und welchen Weg sie überhaupt gehen soll, um für sich selbst einstehen zu können. Dabei muss sie sich wieder schwierigen Gesprächen, Projektionen und auch einem Aufeinandertreffen mit Trish, der Aufsehenden der Thustras, stellen.
Alles in allem hat man daher inhaltlich stark gespürt, dass es ein mittlerer Band war. Mir hat ein wenig der rote Faden gefehlt, es ist vor allem ein Begleiten beim Alltag, es kommen kleinere, neue Fragen dazu, ohne dass sich die großen Klären. Zum Ende hin werden die Paarungen des Programmes vorgestellt, was wiederum natürlich sehr spannend war.
Dennoch hat mir das Lesen großen Spaß bereitet, weil der Schreibstil der Autorin wirklich wahnsinnig gut ist und man einfach durch die Seiten fliegt. So macht auch der eher ruhige Alltag und das Verfolgen von Maes Gedanken viel Spaß.
Die Charaktere selbst gewinnt man auch schnell wieder lieb, allen voran Maes bunte Freundestruppe. Graysons und Maes Liebesgeschichte rückt in diesem Band auch mehr in den Vordergrund und ist einfach schön und entspannt.
Im finalen Band gibt es auf jeden Fall einiges zu klären und ich freue mich sehr darauf. Ob es diesen Zwischenband unbedingt gebraucht hätte, weiß ich nicht - Spaß hat er dennoch ungemein gemacht. Ich hoffe, es geht schnell weiter.
"Everything we never said" ist ein totaler Eye-Catcher mit seiner schwarz-pinken Gestaltung und machte mich hier bereits total neugierig. Der Klappentext verspricht ebenso eine neuartige Geschichte, die ...
"Everything we never said" ist ein totaler Eye-Catcher mit seiner schwarz-pinken Gestaltung und machte mich hier bereits total neugierig. Der Klappentext verspricht ebenso eine neuartige Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Ella überlebt einen Autounfall, in dem sie selbst Fahrerin war, ihre beste Freundin Hayley aber nicht. Deren Ex-Freund Sawyer wird auf einmal zu Ellas wichtigster Bezugsperson und schnell ist auch Liebe mit ihm Spiel - allerdings offenbart Hayleys Tagebuch, dass Sawyer vielleicht mehr zu verbergen hat, als es scheint. Kann Ella ihm trauen, oder ist sie in Gefahr?
Was mir an diesem Buch unglaublich gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Dieser ist flüssig, spannend und lässt einen sofort in die Geschichte eintauchen. Wir lernen sowohl Ella, als auch Sawyer durch deren Perspektiven recht gut kennen, später kommt auch Hayley in Form von Tagebucheinträgen mit dazu. Es werden wichtige Themen von Teenagern angesprochen und auch Freundschafts- und Liebesbeziehungen näher erleuchtet. Seema, Ellas frühere Kindheitsfreundin beispielsweise, bekommt ihren eigenen, kleinen Handlungsstrang, welchen ich persönlich super spannend fand.
Ella und auch Sawyer waren mir beide zunächst sehr sympathisch, auch wenn Ella teils unsicher und eingeschüchtert wirkte, was in ihrer Situation wiederum absolut verständlich ist. Sawyer wiederum wirkte absolut aufrichtig, sympathisch, sozial - und dann nahm die Geschichte ihren Verlauf und es ist nicht mehr klar, was davon Sawyer nun wirklich ist.
Inhaltlich habe ich den großen Plot-Twist leider bereits zu Beginn kommen sehen. Irgendwann habe ich nur noch auf die Auflösung gewartet, daher ein Stern Abzug. Ich mochte allerdings das Anbändeln von Ella und Sawyer, Ellas innere Konflikte und auch die Austausche von Ella und Seema, auch wenn die große Hauptstory für mich leider kein Mysterium war.
"A song to drown rivers" ist eine tragisch-schöne Liebesgeschichte, die mich beim Lesen emotional mitgenommen und traurig gestimmt hat. Sie erzählt mit viel Einfühlungsvermögen von der Gier der Männer ...
"A song to drown rivers" ist eine tragisch-schöne Liebesgeschichte, die mich beim Lesen emotional mitgenommen und traurig gestimmt hat. Sie erzählt mit viel Einfühlungsvermögen von der Gier der Männer und der Macht der Frauen, die sie dennoch zu Fall bringen kann.
Xishi wird als unglaublich schön verschrieben, so schön, dass sie jeden mit ihrem Aussehen in den Bann ziehen kann. Ihre Schönheit, die ihre Mutter zunächst versucht zu verstecken, führt zur Aufmerksamkeit seitens Fanli, der sie in seinen Plan einspannt, das gegnerische Königreich der Wu zu unterwerfen. Xishi geht gemeinsam mit ihrer Freundin Zhengdan an den Hof von König Fuchai, um ihn dort mit ihrer Anmut und Schönheit in ihren Bann zu ziehen und gleichzeitig ausspioniert, um dessen Pläne an das gegnerische Königreich der Yue zu verraten.
Was mich vor allem beeindruckt hat, war der mystische Schreibstil von Ann Liang. Sofort wurde ich durch ihre fließenden Worte in die magische Geschichte gezogen. Die Beschreibungen der Umgebung sind traumhaft, die Emotionen gehen tief ins Herz und vieles scheint einen doppelten Boden zu haben. Die Tiefgründigkeit, die diesem Buch innewohnt, wurde hier jedoch lediglich angeschnitten, immer wieder dann, wenn weibliche Nebenprotagonistinnen fast nebenbei ein unbedarftes Kommentar abließen, sei es das Dienstmädchen, die Dame aus Wu auf der Straße oder die trauernde Mutter. Vielleicht war das auch mit Absicht so gewählt.
Viel Raum dagegen bekommt Xishis Beziehung sowohl zu Fanli, als auch zu Fuchai und hierbei wurde wenig ausgelassen und verschönt. Man kann Xishis Hass nachvollziehen, spürt aber auch ihre innere Zerissenheit, desto mehr Zeit vergeht. Xishi selbst mochte ich dank ihres starken Charakters, ihrer inneren Gefasstheit gerne, auch wenn sie lange Zeit nicht hinter das taktische Spiel schaut. Ihre Freundin Zhengdan war wohl mein Lieblingscharakter, denn sie ist ungestüm, stark und ihr Herzenswusch treibt sie stetig an. Bei den Männern war ich lange Zeit Fan von Fanli, doch zum Ende hin habe ich hier meine Zweifel, denn einige seiner Entscheidungen waren doch immer gegen sein Herz und hin zur Politik. Auch Fuchai wird nicht nur eindimensional beschrieben, es wird zumindest angedeutet, warum er so naiv und gleichzeitig brutal geworden ist. Allgemein fehlte manchen der Nebencharakteren jedoch noch ein wenig Tiefe.
Vor dem Lesen sollte einem bewusst sein, dass es sich hier um eine Geschichte mit einem traurigen Grundtenor handelt und nichts für Zwischendurch. Der Fantasyanteil kam mir persönlich zu kurz, die Einordnung in das Genre erschließt sich mir nicht wirklich. Mir gefiel jedoch die Umsetzung sehr, allen voran der Schreibstil und die Fehlbarkeit der Charaktere.