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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2017

Schöne Neuauflage

Es klingelte an der Tür
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1965 erschienen - wunderbar solch Zeitdokument aus New York zu lesen! Ein Kriminalfall, der mit ganz eigenen unkonventionellen Mitteln gelöst wird und dabei das FBI und die Polizei bloßstellt. Die damalige ...

1965 erschienen - wunderbar solch Zeitdokument aus New York zu lesen! Ein Kriminalfall, der mit ganz eigenen unkonventionellen Mitteln gelöst wird und dabei das FBI und die Polizei bloßstellt. Die damalige Gesellschaft ist gut zeichnet und auch parordiert. Aber der Text ist nicht so leicht zu lesen, einige Handlungsstränge werden verfolgt, um die Polizei, das FBI und auch den Leser zu verwirren, zu täuschen. Sie fügen sich aber zum Schluss gut zusammen.
Eine sehr schöne Neuauflage, wunderbares Hartcover mit einem witzigen Bild des genialen, zufriedenen Detektivs Nero Wolfe und einem etwas hektischen, etwas verzweifelten Assistenten Archie Goodwin am Bildrand. In solch einer edlen Aufmachung lese ich gerne Bücher, auch wenn der Text schon vor vielen Jahren geschrieben wurde.

Veröffentlicht am 15.12.2016

schwarze Nächte in Rom

Schattenkiller
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Ein toller spannender Krimi mit einem römisch-italienischen Flair, das mir sehr gut gefallen hat.
Lieb gewonnen habe ich den alten Ermittler Mancini mit seinem großen Schmerz über seine verstorbene Frau ...

Ein toller spannender Krimi mit einem römisch-italienischen Flair, das mir sehr gut gefallen hat.
Lieb gewonnen habe ich den alten Ermittler Mancini mit seinem großen Schmerz über seine verstorbene Frau - eine melancholische Geschichte, die zum Ende hin auch gut in den Roman einfließt und manche Reaktionen besser verständlich machen. Die anderen Ermittler haben mir auch gut gefallen, weil sie mit viel Phantasie, Eigenverantwortung gehandelt haben - aber warum so viele polizeiliche Untersuchungen in der Nacht durchgeführt wurden? - ist dies auch italienisch?
Relativ viele brutale Morde, die alle eigentlich sehr originell beschrieben werden, passieren bis der über die Medizin enttäuschte Täter gestellt werden kann.
Die Texte zwischendurch habe ich nicht so gerne gelesen - irgendwie zerstören sie die Spannung
aber trotzdem ein rundum gut gelungener Thriller mit viel römischen Flair!

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Veröffentlicht am 23.01.2025

eigenartige Ereignisse

Wo der Wald beginnt
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Diesen Roman konnte ich rasch durchlesen. Er hat mir gefallen, obwohl ich manche Ängst, Reaktionen von den Protagonisten nicht verstanden habe. Dass so viel Angst um einen Wald gemacht wird, Zäune hochgezogen ...

Diesen Roman konnte ich rasch durchlesen. Er hat mir gefallen, obwohl ich manche Ängst, Reaktionen von den Protagonisten nicht verstanden habe. Dass so viel Angst um einen Wald gemacht wird, Zäune hochgezogen werden, mutet eigenartig. Vielleicht ist der Wald auch nur das Unbekannte - aber muss man das Unbekannte so negatv besetzen? Leider wird auch in der heutigen Gesellschaft alles Fremde mit kriminell gleichgesetzt und in den Taschen kann nur Diebesgut sein!

Dass die eingesessene Dorfgemeinschaft neuen Einwohnern so skeptisch gegenübersteht, kann ich schon nachvollziehen, dies wurde ja auch aufgearbeitet und einige Punkte aufgezählt, die "Zugezogene" besser machen könnten - nicht von oben herab, sondern gleichgestellt, anpassen aber die Identiät nicht aufgeben und nicht alles besser machen wollen...

der Roman regt doch zum Nachdenken an.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

zuviele Nebenschauplätze

Seelenglut
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Diesen Atterseekrimi konnte ich sehr rasch durchlesen. Es gab viele ausführlich geschilderte Nebenschauplätze bei diesem Roman (Taufe in Korfu mit einem Schuss in die Runde - hat kaum jemanden tangiert! ...

Diesen Atterseekrimi konnte ich sehr rasch durchlesen. Es gab viele ausführlich geschilderte Nebenschauplätze bei diesem Roman (Taufe in Korfu mit einem Schuss in die Runde - hat kaum jemanden tangiert! Der Zwischenfall im Flugzeug, oder das Kastanienfest - wie konnte da vom Täter unbemerkt Feuer gelegt werden?), sodass der Hauptstrang - Brandstiftung - eigentlich zu kurz kam. Der Täter wird erst zum Schluss gefunden, konnte aber auf abenteuerliche Weise entkommen - da waren mir etwas zu viele Zufälle.
Nett fand ich die persönliche Entwicklung vom Hauptprotagonisten Werner Adler, auch sein Verhältnis zu Alexandros, der mir aber für 11 Jahr doch etwas zu erwachsen war.

Das Cover gefällt mir sehr gut, schöne orange Herbstfarben, die sich im Wasser spiegeln und ein verschlafenes Boot!

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Afrika wird ausgebeutet

Mord in Mombasa
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ein tristerer Krimi aus Afrika - Drogen - und anderer Handel, Korruption, Brutalität - und ein kleiner Polizeiinspektor mitten drinnen. Der kann durch gezieltes Vorgehen manches entdecken und aufklären, ...

ein tristerer Krimi aus Afrika - Drogen - und anderer Handel, Korruption, Brutalität - und ein kleiner Polizeiinspektor mitten drinnen. Der kann durch gezieltes Vorgehen manches entdecken und aufklären, ohne Bestechungsgelder, die ihm immer wieder angeoten werden.
Das Cover passt überhaupt nicht dazu, weil keine Vogelspinne vorkommt - höchstens als Symbol für die Verwicklungen der einzelnen Protagonisten , die kein Entkommen ermöglichen und immer tiefer vom großen Boss abhängig werden und deshalb alles machen müssen.

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