Platzhalter für Profilbild

Akajana

Lesejury Star
offline

Akajana ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Akajana über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2025

Zu oberflächlich

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
0

Charlie hofft das bald ihr großer Traum in Erfüllung geht. Sie möchte eine weltberühmte Tänzerin werden. Mit einer Anstellung, als Varietétänzerin im Hotel Lichtenstein, kommt sie ihrem Ziel näher, denn ...

Charlie hofft das bald ihr großer Traum in Erfüllung geht. Sie möchte eine weltberühmte Tänzerin werden. Mit einer Anstellung, als Varietétänzerin im Hotel Lichtenstein, kommt sie ihrem Ziel näher, denn das Hotel ist magisch. Auf den monatlichen Bällen werden Träume wahr und vielleicht auch ihrer. Dort trifft sie auch auf den, von Pech verfolgten, Boxer Willem. Der dort seine ganz eigenen Ziele verfolgt.
Das Buch könnte zu unsere Zeit spielen oder aber auch vor zwanzig Jahren. Das kommt irgendwie nicht so ganz raus, was mich beim Lesen irgendwie irritiert hat. Man liest die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Charlie und der Sicht von Willem, normalerweise kann ich mich dann sehr gut in beide hineinversetzen, aber hier blieben die Protagonisten trotzdem oberflächlich. Irgendwie bin ich mit beiden einfach nicht warm geworden, am liebsten war mir noch Charlies Schwester Wanda. Ohne Wanda hätte auch nie was funktioniert, eigentlich war sie die wahre Heldin der Geschichte.
Der Schreibstill war leider auch nicht so meins, manchmal war es mir zu sprunghaft, manchmal war es mir zu zäh. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen, es wurde dann zwar noch mal richtig spannend, mit einer interessanten Wendung, aber gefühlt war es schon zu spät um mich noch so richtig abzuholen. Leider war es für mich eher ein Flop und ich werde die Reihe leider nicht weiterlesen. Aber macht euch am besten selbst ein Bild, vielleicht ist es ja was für euch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2025

Leider abgebrochen

Jade City - Familie ist Pflicht
0

In dem Buch geht es nicht direkt um eine Hauptperson, sondern eher um eine ganze Familie und zwar die hochangesehen Familie Kaul. Eine Familie voller mächtiger Jadekrieger und noch mächtigerer Gegner. ...

In dem Buch geht es nicht direkt um eine Hauptperson, sondern eher um eine ganze Familie und zwar die hochangesehen Familie Kaul. Eine Familie voller mächtiger Jadekrieger und noch mächtigerer Gegner. Beide Familien versuchen die Vorherrschaft auf der Insel Kekon zu halten.
Es liest sich ein bisschen wie man sich eine Geschichte über die berüchtigten Triaden vorstellen, nur ohne Spannung und Action. Nach knapp 200 Seiten habe ich aufgegeben, ich bin ständig durcheinander gekommen wer zu wem gehört, wie die Hierarchie war, wer wem unterstellt ist und was daraus resultiert.
Es ging ständig um Politik, Intrigen und Ehre.
Ja es gab auch eine interessante Magie in Verbindung mit Jade und eine besondere Droge mit der man die Jade auch nutzen konnte. Aber das ging vor lauter wer hat was getan, gesagt oder schuldet noch…unter.
Mir persönlich war das Buch zu kompliziert und zu langweilig aufgebaut. Ich denke es könnte vielleicht gegen Ende hin noch spannender werden, aber ich bin einfach nicht mit dem Buch warm geworden. Deswegen habe ich es leider abgebrochen und kann es euch nicht wirklich empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2025

Ausbaufähig

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
0

Bly ist eine Träumerin, in einer Welt in der es keine Hoffnung für Menschen gibt. Denn die Welt wird von bösen Hexen und gefährlichen Vampiren regiert. Trotzdem versucht sie durch ein Wagnis ihrem Traum ...

Bly ist eine Träumerin, in einer Welt in der es keine Hoffnung für Menschen gibt. Denn die Welt wird von bösen Hexen und gefährlichen Vampiren regiert. Trotzdem versucht sie durch ein Wagnis ihrem Traum ein Stück näher zu kommen, aber dadurch verliert sie ihre geliebte kleine Schwester Elise. Jetzt setzt sie alles auf die Revenent Games um den Preis der Hexen zu gewinnen, jemanden von den Toten auferstehen zu lassen.
Dieses Buch hat ein geniales Cover und der Schreibstill ist auch sehr angenehm. Das war jetzt mal das positive zu dem Buch.
Ich bin leider überhaupt nicht warm geworden mit Bly und auch nicht mit den anderen Protagonisten. Bly war einfach ein schwieriger Charakter der mich überhaupt nicht berührt hat. Die Story war jetzt auch nicht hoch kompliziert, es war eher wie ein Tennisspiel. Die Protagonisten waren der Ball und ein Spieler war die Hexenstadt und der andere Tennisspieler die Vampirstadt. Der Ball ging ständig durch den gefährlichen Wald von der einen Stadt zur anderen, ping, pong, ping, pong…Irgendwann war ich ziemlich genervt von dem ständigen Städte hopping.
Ansonsten war die Geschichte aber auch noch übertrieben brutal, sehr blutig und hatte dafür nicht mal ein tolles Ende. Normalerweise gibt es ja immer ein bisschen ein Hoch am Ende, auch wenn es ein Cliffhanger gibt, aber hier gab es nicht mal das.
Den zweiten Teil werde ich definitiv nicht lesen. Und ich kann euch das Buch auch nicht wirklich empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2024

Flop

Long Live Evil
0

Rae ist schwer Krebskrank und hat kaum noch Chancen auf eine Heilung. Eines Tages steht eine fremde Frau in ihrem Krankenhauszimmer und schlägt ihr einen Deal vor, der ihr am Ende Gesundheit verspricht. ...

Rae ist schwer Krebskrank und hat kaum noch Chancen auf eine Heilung. Eines Tages steht eine fremde Frau in ihrem Krankenhauszimmer und schlägt ihr einen Deal vor, der ihr am Ende Gesundheit verspricht. Wer würde da schon nein sagen. Also ab geht die Reise in ein Buch, aber nicht als Held, sondern als Bösewicht.
Die Idee hinter der Geschichte hat mich total fasziniert, aber die Umsetzung war irgendwie zu viel, zu gewollt.
Eigentlich waren gefühlt alle in der Welt Böse und Rae war nur noch eine weiter Bösewichtin, mit dunkeln Helfern und noch dunkleren Absichten. Aber da die Welt praktisch nur aus Untoten, Verrat und Hass bestand war es irgendwie nichts besonderes die Böse zu sein. Es erinnerte mich ein bisschen an einen Terry Pratchett Geschichte, die ich vor Ewigkeiten mal gelesen habe, er überspitze ja auch alles und ich glaube es sollte hier auch so sein, aber irgendwie konnte es mich nicht überzeugen. Und als Rae dann noch tanzend und singend, als böse Schwester durch die Story hüpfte, war es endgültig aus mit mir und dem Buch.
Mein anderer Kritikpunkt war die extrem unrunde Übersetzung. Ständig musste ich Abschnitte mehrfach lesen um alles zu verstehen, der Schreibstill war anstrengend, kompliziert und hat einfach keinen Spaß gemacht. Wäre mir das lesen einfacher gefallen, hätte ich das Buch wahrscheinlich sogar beendet, aber so war ich irgendwie einfach immer irgendwann total genervt vom lesen und konnte mich einfach nicht begeistern für das Buch. Schade, denn eigentlich wollte ich die Geschichte lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2024

Zu Zäh

The Cloisters
0

Ann ist eine junge, ziemlich naive Frau aus Walla Walla, die Kunstgeschichtlich studiert hat. Im Sommer möchte sie endlich raus aus dem Kaff und was gibt es besseres als eine Sommerpraktikum in The Cloisters, ...

Ann ist eine junge, ziemlich naive Frau aus Walla Walla, die Kunstgeschichtlich studiert hat. Im Sommer möchte sie endlich raus aus dem Kaff und was gibt es besseres als eine Sommerpraktikum in The Cloisters, in New York. Dort lernt sie die faszinierende Rachel kennen, mit der sie zusammen arbeitet, um alles für eine Ausstellung zum Thema Tarotkarten zusammen stellen soll. Doch dann passiert ein Mord…
Der Klappentext klang mysteriös, düster und geheimnisvoll. Die Umsetzung fand ich leider langatmig, spannungslos und kompliziert. Gefühlt bin ich beim lesen ständig eingeschlafen, weil es einfach nicht spannend war. Die Gespräche waren extrem abgehackt, da es immer nur kurze Sätze waren, die nicht viel an Emotionen rüber gebracht haben. Die Geschichte war mir dann auch zum Teil zu vorhersehbar, man wusste relativ schnell wer der Täter war. Das Ende hatte dann zwar noch ein, zwei Wendungen, die mich überrascht haben, aber das Buch leider noch negativer für mich gemacht haben. Denn manche Sachen sollte man definitiv nicht machen und dann auch erst recht nicht noch verharmlosen. Von mir keine Empfehlung für diese recht düstere und zähe Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere