Profilbild von Calipa

Calipa

Lesejury Star
offline

Calipa ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Calipa über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2024

Meine Rezension zu "Die Fremde in meinem Haus"

Die Fremde in meinem Haus
0

Eigene Meinung

Draußen wird es immer kühler und die Möglichkeiten sich wieder mit einem guten Buch, Zuhause einzukuscheln ergeben sich wie von selbst. Da ich momentan leider wirklich wenig Thriller finde, ...

Eigene Meinung

Draußen wird es immer kühler und die Möglichkeiten sich wieder mit einem guten Buch, Zuhause einzukuscheln ergeben sich wie von selbst. Da ich momentan leider wirklich wenig Thriller finde, die mich ansprechen war ich sehr Glücklich noch ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren hier stehen zu haben. Und es hat mich wirklich gleich wieder gecatcht. Der flüssige Schreibstil, die verschiedenen Perspektiven, der reibungslose Einstieg in die Geschichte ist hervorragend gelungen. Abwechselnd lese ich hier aus der Sicht von Susie, Ehemann Gabe und Tochter Anna geborene Sky. Dabei hat mir wohl die Sicht aus Sky’s Perspektive mit am besten Gefallen. Was wahrscheinlich mit ihren Gedanken und Handlungen zu tun gehabt hat.

Sehr schnell wird klar, worum es geht: Susie wurde jung schwanger und hat ihr Kind zur Adoption freigegeben. Jahre später lernt sie Gabe kennen, der sich schnell in Susie verliebt und sie Heiraten. Sky, Susies zur Adoption freigegebene Tochter kontaktiert Susie und sucht den Kontakt. Endlich hat Susie die Chance ihr Handeln wiedergutzumachen. Auch wenn sie Gabe bis heute nicht ihr eigentlich düsteres Geheimnis offenbart hat. Und auch Gabe besitzt Leichen im Keller. Doch zur Not kann Sky dort helfen… Als Leser habe ich schnell gemerkt das einiges mehr im Argen liegt und es sich selbstverständlich nicht um ein “rührendes Familien Comeback” handelt. Im Gegenteil. JP Delaney schafft es wirklich einen riesigen Komplett aufzubauen und mich als Leser jede Tat auf die Goldwaage legen zu lassen.

Dabei ist auch der Aufbau der Charaktere wirklich wichtig. Wie bereits geschrieben, darf ich aus allen Sichten lesen und bekomme so die verschiedensten Informationen und Gedanken der Charaktere mit. Ich empfand Susie als zu Nachgiebig gegenüber Sky in vielen Situationen, konnte aber nachvollziehen, warum sie eben so handelt. Gabe hingegen hatte in meinen Augen die Weitsicht und den vernünftigeren Part übernommen, der ein guter Ausgleich zu Susie bot. Sky hingegen… ihre Seite zu lesen war teilweise heftig, vor allem wenn ich mir vor Augen gehalten habe, das sie erst 15-Jahre jung ist. Es war verstörend und zeitgleich genau der Catch, der mich immer weiter hat lesen lassen. Weil ich unbedingt erfahren wollte, wie alles endet.



Mein abschließendes Fazit
Wie seine Bücher davor hat JP Delaney mich wieder faszinieren können. In einem Rutsch hatte ich das Buch aufgrund der Spannung beenden können. Zugegeben war auch hier die Hauptthematik der Adoption eher eine, bei der ich mir unsicher war, ob er mich begeistern könne. Spoiler-Alarm: Es ist ihm gelungen. Ich mochte den Aufbau und wieder Mal die Möglichkeit aus so vielen Perspektiven lesen zu können. Die verschiedenen Szenarien unterschiedlich mitzubekommen. Selbst die verschiedenen Szenarien in denen vor allem verschiedene Ämter, oder Polizeireviere thematisiert wurden, waren in keinster Art und Weise langweilig oder trocken. Das Ende fand ich stimmig und passend. Vielleicht sogar ein wenig zu sehr. In meinen Augen wurden alle wichtigen Punkte abgearbeitet und vollendet, weswegen ich mir vielleicht gerade deshalb, noch so eine komplett andere Wendung, wenn auch nur als Sidekick, gewünscht hätte.

Wenn dich mehr meiner Rezensionen interessieren, besuche mich doch gerne auf meinem Blogg :)
www.calipa.de

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2024

Meine Rezension zu Darling Venom

Darling Venom – Ihre Liebe ist sein Lieblingsgift
0

Eigene Meinung

Ein Zufallskauf, anders kann ich es gar nicht nennen, wie ich auf "Darling Venom" aufmerksam wurde. Ich sah das letzte Exemplar, verlassen in der Romance Abteilung stehen und sowohl der ...

Eigene Meinung

Ein Zufallskauf, anders kann ich es gar nicht nennen, wie ich auf "Darling Venom" aufmerksam wurde. Ich sah das letzte Exemplar, verlassen in der Romance Abteilung stehen und sowohl der Titel als auch der Klappentext haben mich einfach angesprochen...

In den ersten Kapiteln, hatte ich etwas Sorge das ich es mit sehr jungen Protagonisten zu tun hätte. Allerdings bemerkte ich dann die Zeit Sprünge und verstand, dass ich die Protagonisten einfach nur sehr früh anfange zu begleiten. Und auch wenn ich Charlotte (kurz Charlie) sehr mochte als Protagonistin, ging für mich eigentlich nichts über Außenseiter Kellan. Aber dazu später mehr.
Erst möchte ich gern auf den Schreibstil eingehen. Autorin Huntington versteht es sensibel und aufrüttelnd mit verschiedensten schwierigen Themen umzugehen- sie zu benennen. Die Gefühle, den sie ihren Charakteren zuschreibt, wirken authentisch und real. Abwechselnd lese ich aus der Sicht von Charlie, Kellan und später auch aus Tates Sicht.

Während die Geschichte schon recht düster beginnt, scheint es auch nur Phasenweise ein paar wenige Lichtblicke zu sehen. Vor allem ist Kellan hier immer wieder der Dreh- und Wendepunkt. Ich bekomme es in "Darling Venom" mit allerlei triggernden Themen zu tun. Wie immer kann ich euch nur raten auch hier wieder die Trigger Warnung zu lesen! Ich dachte des Öfteren bei "Darling Venom" an die Bezeichnung "bitter süß". Die vielen Probleme, Traumata und Sorgen die, die Charaktere meist mit sich selbst versuchen auszumachen, waren mir hier und da sehr bekannt. Das ist genau die Art von Authentizität, von der ich zu Anfang sprach. Der Mittelteil des Buches sorgte für ein paar Längen. Leider ist hier so ein großer Punkt, das wieder kaum offene und ehrliche Gespräche geführt werden. Jeder der Charaktere, "muss" auf Biegen und Brechen mit seinen Problemen selber fertig werden. Die Art und Weise, warum das der Fall ist, wurde in meinen Augen gut erklärt und mir als Leser auch rübergebracht, allerdings bin ich dennoch kein Fan davon.

Kellan, Charlie und Tate, die Protagonisten in "Darling Venom" sind auf jeden Fall das Herzstück in diesem Buch. Mit besonderem Blick auf Kellan. Ich empfand das Lesen aus seiner Sicht auf vielen Arten einfach toll. Er hat kein Blatt vor den Mund genommen, seine Stärken und Schwächen sind gleichermaßen vertreten und für mich als Leser greifbar. Ich mochte den Witz und das die Autorin auch Tate, Kellans Bruder, diese Charakterzüge gegeben hat, fand ich ebenfalls klasse. Kellan ist der Klebstoff in dieser Gruppendynamik und sorgt für Verbindungen und Lösungen. Charlotte beweißt sich finde ich, durch ihr Durchhaltevermögen und ihre Geduld. Aus ihrer Sicht zu lesen, ließ auch diesen Romance Aspekt einfach noch ein bisschen stärker durchscheinen. Allgemein ist die Charakterbildung vielschichtig und wirklich mit Samthandschuhen zu behandeln. Gerade bei Tate hatte ich das Gefühl, von einem Reh im Scheinwerferlicht. Hervorgerufen durch die vielen Gedankengänge und das Abwiegen der Möglichkeiten.




Mein abschließendes Fazit

"Darling Venom" ist ein Buch das verletzt, Augen öffnet und sich mit vielen Triggernden Thematiken beschäftigt. Die Triggerwarnung ist hier vorhanden, wie immer ein Pluspunkt für mich. Es geht um starke Verluste, aber auch um viel Mut wieder Hoffnung in sein Leben zu lassen und das verbunden mit teilweise witzigen oder bitter süßen Gedankengängen und Dialogen. Leider gab es auch hier einige Stellen, die meiner Meinung nach mit offenen und vor allem ehrlichen Gesprächen, hätten aus der Welt geschafft werden können, allerdings wäre das Buch dann sicherlich auch viel kürzer ausgefallen. Im Nachhinein kann ich sagen, das ich es gut finde das dieses Buch, diese Länge hat. Es wird dadurch stärker auf die Charaktere eingegangen, auf das Drum herum, auf die Gefühle und auch auf den Schmerz. Es geht hier um viele Themen die von der Autorin weder zimperlich noch hinter vorgehaltener Hand angesprochen werden. Eine wirklich andere Romance Geschichte.

"Schmerz ist Wachstum. Angst ist Risiko. Du kannst nicht glücklich sein, wenn du keine Risiken eingehst und wächst." S. 370

Wenn dich weiterer meiner Rezensionen interessieren, besuche mich doch gerne auf meinem Blogg :)
www.calipa.de

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2024

Meine Rezension zu "Sie kann dich hören"

Sie kann dich hören
1

Eigene Meinung
Nach Freida McFaddens Thriller „Wenn sie wüsste“, hat sich die Autorin wirklich in mein Herz geschrieben. Die Art und Weise, wie sie ihre Plots erschafft, ist für mich absolut spannend. ...

Eigene Meinung
Nach Freida McFaddens Thriller „Wenn sie wüsste“, hat sich die Autorin wirklich in mein Herz geschrieben. Die Art und Weise, wie sie ihre Plots erschafft, ist für mich absolut spannend. Um so größer war aber auch die Erwartung bezüglich ihres neuen Buches „Sie kann dich hören“. Ob sie mich auch damit begeistern konnte? Ich erzähle es euch…

Wie bereits im ersten Teil (Wenn sie wüsste) hatte ich die Möglichkeit, die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Wilhelmina, kurz: Millie zu lesen und später aus der Sicht von Wendy. Außerdem ist das Buch dabei auch wieder in drei Teile aufgeteilt. Gerade aus Wendys Sicht lese ich auch aus der Vergangenheit, was viele Dinge erklärt und mich als Leser abholt und gegebenenfalls auch offene Fragen, geklärt werden konnten. Millies Sicht überzeugt in der Geschichte wieder durch viel Sarkasmus und Witz, was ich bereits im ersten Teil schon sehr angenehm fand. Zu Wendys Sicht möchte ich aus Spoilergründen gar nicht so viel sagen, weil es einen erheblichen Teil zum Plot beiträgt.

Millie scheint auch in diesem Buch eher vom Unglück verfolgt und nicht wirklich eine Glückssträhne zu haben. Erst als sie die Möglichkeit bekommt wieder als Haushaltshilfe bei Douglas und Wendy Garrick anzufangen, scheint sie endlich mal wieder Fuß fassen zu können. Doch die Autorin hat ganz andere Pläne für Millie und ihre Zukunft. Ich erfahre außerdem im Laufe der aktuellen Geschichte wie es mit Millie nach Nina, ihrer ersten Arbeitgeberin aus “Wenn sie wüsste” passiert ist und ihr weiterer Werdegang war. Was ich bereits ja schon im Vorgängerteil so toll fand, war einfach die vielen Twists in der Geschichte, mit denen ich einfach nicht gerechnet habe. Immer wenn ich dachte auf einer Spur zu sein, wurde diese wieder komplett zerschlagen und so war ich eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt Charaktere zu verdächtigen und habe versucht “hinter die Kulissen” zu blicken, was mir einfach nicht gelingen wollte.

Ich mochte sehr die Möglichkeit wirklich mitzurätseln. Vor allem natürlich mit Millie. Von Millie abgesehen waren die Charaktere teilweise auch wirklich so übel, das ich sie nur unsympathisch finden konnte, was denke ich aber auch genau das Ziel der Autorin war. So ergibt sich durch und durch ein wirklich sehr origineller, nicht so leicht durchschaubarer Thriller, der mich zum Mitfiebern, miträtseln und ab und an zum Schmunzeln gebracht hat.

Mein abschließendes Fazit
Der zweite Teill der „Housemaid“ Reihe von Freida McFadden hat mich ebenso überzeugen können wie „Wenn sie wüsste“. Es ist genau die Art Thriller, die ich so mag: Unvorhersehbar, charakteristisch gut, wenn auch nicht absolut detailliert ausgearbeitet und wirklich spannend erzählt. Ich habe es sehr genossen, das ich einfach nicht hinter den Plot gekommen bin und ist bei mir selten der Fall. Dazu kommt der von der Protagonistin Millie beigefügt trockene oder teils auch sarkastischen Humor, der die Stimmung hier und da anhebt. Ein anderer Charakter, den ich nicht nennen möchte, um niemanden zu spoilern, hat mich wirklich Weißglut getrieben und es fiel mir irgendwann auch sehr schwer, aus dessen Sicht zu lesen, ohne lautstark meine Augen zu verdrehen. Trotzdem bin ich absolut durch das Buch geflogen, hatte keinerlei Probleme mit dem Einstieg und war mit der Schlussendlichen Auflösung auch sehr zufrieden. Ich bin gespannt wie die Geschichte rund um Haushälterin Millie weitergeht und in welche Höhle der Löwen sie als nächstes eingeladen wird.

Wenn dich mehr meiner Rezensionen interessieren, besuche mich doch gerne auf meinem Blogg :)
www.calipa.de

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2024

Meine Rezension zu "Hunting Adeline"

Haunting Adeline
0

!Achtung!
Es handelt sich bei “Haunting Adeline” um ein “Dark Romance” – Roman. “Haunting Adeline” behandelt sensible Themen. Diese fasst H.D. Carlton wie folgt zusammen: CNC (einvernehmliche Nicht- einvernehmlichkeit), ...

!Achtung!
Es handelt sich bei “Haunting Adeline” um ein “Dark Romance” – Roman. “Haunting Adeline” behandelt sensible Themen. Diese fasst H.D. Carlton wie folgt zusammen: CNC (einvernehmliche Nicht- einvernehmlichkeit), Dubcon zwischen den Hauptfiguren, grafisch dargestellter Gewalt, Menschenhandel, Stalking, Kinderhandel, Kinderopferung, der Erwähnung von Kindstod und expliziten sexuellen Situationen. Es behandelt auch bestimmte Kinks wie Waffenspiele, Somnophilie, Fesselung und Erniedrigung.

Eigene Meinung
Aufgeregt habe ich auf die Deutsche Übersetzung von dem „Cat & Mouse Duett“ von H.D. Carlton gewartet. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, wollte ich sofort loslegen. Ich fiel regelrecht in das Buch und muss aber zeitgleich gestehen, das ich viele Pausen brauchte…

Tatsächlich dachte ich immer, dass „Dark Romance“ mich nicht so abholen könnte. Naiv ging ich davon aus, dass es um zu viel Sex und zu wenig Geschichte geht. Und ja, im Dark Romance Bereich gibt es auch diese Bücher, von denen ich einige schon gelesen habe und daher wahrscheinlich auch meine Meinung kommt. Nun aber möchte ich dies gerne revidieren. Autorin H.D. Carlton hat mir in ihrem Dark Romance Buch aufgezeigt, wie es anders geht. Aber Step by Step. Ich lese aus der Ich-Perspektive von „Der Manipulatorin“ Adeline und aus der Sicht „Der Schatten“ also aus Zades Sicht. Des Weiteren kommen dazu immer wieder Tagebucheinträge von Adelines Urgroßmutter, die dem Buch einen weiteren Schubser in die Bedrohlichkeit verleihen. Ich mochte den charakteristischen Wechsel sehr gerne, zumal ich damit die Möglichkeit hatte, beide Seiten besser kennenzulernen und mich auch in komplett anderen Szenarien wiederzufinden, die Zeitgleich verlaufen.

„Haunting Adeline“ geht über nicht nur eine Grenze, sondern gefühlt über alle. Neben den intensiven und detaillierten Sex-Szenen, habe ich auch sehr intensive und detaillierte Gewaltszenen gelesen (oder beides zusammen), was mich mehr als einmal das Buch für einige Zeit, hat zur Seite legen lassen. Es hat sich stellenweise angefühlt wie ein Thriller/Horror Roman, nur um im nächsten Augenblick mit Witz oder Sex oder auch beidem, diese Stimmung wieder etwas zu „beruhigen“. Dennoch, fühlte sich das Buch beim Lesen immer gefährlich an. Ich habe mich bei jeder „lockeren“ Stimmung gefragt, was die Autorin jetzt auffährt, um mich wieder zurück in die Dunkelheit des Buchs zu holen.

Bei dem vielen Sex und der ausgeprägten Gewalt geht es natürlich am meisten um die Charaktere Zade und Adeline. Adeline beschließt in das Haus ihrer Großmutter zu ziehen entgegen der Meinung ihre Mutter. Die Verbindung zwischen Mutter und Tochter ist eher weniger liebevoll, weswegen sich Adeline auch gerne gegen die Meinung dieser stellt. Nun hat Adeline nicht nur ein Haus, sondern auch einen Stalker. Damit kommt Zade ins Spiel. Während er versucht verschiedene Menschenhandelsringe (nicht gewaltlos) aufzulösen, wird Adeline zu seinem Kryptonit, die er zufällig in einer Buchhandlung kennenlernt. Beide Charaktere sind sicherlich teilweise wirklich drüber. Über verschiedene Ansichten und Vorstellungen. Doch H.D. Carlton hat es passend verpackt. Hier stimmt die Stimmung, die Charaktere sind für die Geschichte authentisch, die verschiedenen Stränge, die hier behandelt werden, werden super dargestellt und nachvollziehbar vollzogen.

Ich möchte „Haunting Adline“ in keinster Weise verharmlosen. Es ist absolut starker Tobak! Hier wird sich von den Charakteren über die Grenzen anderer Charaktere hinweggesetzt. Zur Not mit Gewalt. Nur weil ich das lese und das Buch auch gut fand, bedeutet es nicht, dass ich es im realen Leben genauso gutheißen, oder geschweige denn hinnehmen und schön finden würde! Es handelt sich hier um eine fiktive Dark-Romance Geschichte! Wenn du denkst das diese Thematik(en) nichts für dich sind, ist das absolut legitim. Geschmäcker sind verschieden und es wäre sehr traurig, wenn das nicht der Fall wäre.



Mein abschließendes Fazit
„Haunting Adeline“ ist wohl das Buch, das zwischen „Richtig gut“ und „Richtig Schlecht“ unterschieden wird. Etwas dazwischen gibt es nicht. Und tatsächlich ist das für mich auch ein Stück weit verständlich. Die Thematiken sind brutal und grenzüberschreitend aber auch (und das ist ein wichtiger Punkt) FIKTIV. Autorin H.D. Carlton hat wirklich trotz der vielen Triggerthematiken (Triggerwarnung unbedingt vorher lesen bitte!) ein tolles Dark Romance Buch geschrieben, was mich das Buch oft zur Seite hat legen lassen und trotzdem mit Vorfreude wieder dazu hat greifen lassen. Die Charaktere sind authentisch, die Geschichte spannend und liest sich teilweise wie ein Thriller/Horror Roman. Ja es kommen detaillierte Gewalt- und Sexszenen vor und gerne beides zusammen. In dem Buch setzen sich Charaktere über die Grenzen anderer Charaktere hinweg, zur Not auch mit Gewalt. Adeline zieht hier in das Manor House ihrer Großmutter ein, entgegen der Meinung ihrer Mutter. Adeliny hatte eine tolle Verbindung zu ihrer Großmutter und ist überzeugt davon ihre Autoren Charaktere in dem Haus auf ein neues Level zu heben. Seit ihrer letzten Lesung hat sie allerdings einen Stalker namens Zade. Indessen er Adeline nicht mehr aus dem Kopf bekommt, versucht er Menschenhandelsringe zu zerstören und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Auf seine verschrobene Art und Weise. Adeline ahnt davon nichts und bangt erst um ihr Leben und irgendwann auch um ihr Herz…

Wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, besuche mich doch gerne auf meinem Blog
www.calipa.de

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2024

Meine Rezension zu "Hunting Souls"

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 1)
0

Eigene Meinung
Eigentlich lese ich nur noch sehr selten Young Adult. Hier ist es auch etwas komplizierter. Natürlich war zu Beginn da das Cover, dann der Farbschnitt und dann die Leseprobe. Alle drei Punkte ...

Eigene Meinung
Eigentlich lese ich nur noch sehr selten Young Adult. Hier ist es auch etwas komplizierter. Natürlich war zu Beginn da das Cover, dann der Farbschnitt und dann die Leseprobe. Alle drei Punkte konnten mich überzeugen und nun stehe ich hier: mit einem sau bösen Cliffhanger und dem Gefühl, das Buch viel zu spät gelesen zu haben…

Tina Köpke war für mich bisher eine unbekannte Autorin. Diese Leseprobe, beziehungsweise auch jetzt nach dem Beenden des ersten Bandes von Hunting Souls, weiß ich, dass ich gerne mehr von ihr lesen möchte. Der Schreibstil ist flüssig und modern, ohne dass es krampfartig wirkt. Stellenweise hatte ich vom Setting her das Gefühl zu Besuch bei der Addams Family zu sein und mit Wednesday zu tun zu haben. Hier lassen sich wirklich ein paar Variablen aufführen, die mir die komplette Geschichte aber nur noch schmackhafter gemacht haben.

Kathrina Smythe die Protagonistin aus dessen Sicht ich auch hauptsächlich lese, ist eine Untote. Und wer jetzt Flashbacks an „The Walking Dead“ bekommt: So schlimm ist es nun doch nicht. Sie ist lediglich sämtliche Art von Schmerz und Gefühlsregung los, worüber sie sich auch sehr freut. Auch dass sie die meisten ihrer Highschool Mitschüler überleben wird und dabei immer noch jung aussieht, hat sicherlich ihre Vorteile. Leider zieht nebenan aber Tate Walker ein. Natürlich der Sohn einer Jägerfamilie – wie soll es auch anders sein? Tina Köpke lässt mich auch Kapitelweise aus seiner Sicht lesen. Beide Protagonisten lese und lerne ich dabei aus der Ich-Perspektive kennen. Wirklich süß ist dabei die Gestaltung der Zusammenarbeit der beiden doch sehr ungleichen Charaktere. Ich habe wirklich vergessen, dass Bücher auch einfach süß sein können, ohne das es enorm um Drama, Hass, oder auch Sex geht.

Mit vielen witzigen Dialogen und süßen Szenen werde ich also durch die Geschichte geführt. Dabei immer im Hinterkopf behaltend das „Hunting Souls“ immer dünner wird, die Geschichte aber immer mehr Spannung aufbaut und sich in mir schon das “ungute Gefühl” eines Cliffhangers breit macht. Und Leute was soll ich euch sagen? Es kommt wie es kommen muss: gerade, an der wohl intensivsten Stelle, sind die Seiten zuende…

Mein abschließendes Fazit
Autorin Tina Köpke hat in „Hunting Souls – Unsere verräterischen Seelen“ ein interessantes Team in Form von einer Untoten und eines Monsterjägers erschaffen. Von dem unheimlich schönen Aussehen des Buches mal ganz zu schweigen, konnte die Geschichte mich auch wirklich inhaltlich fesseln. Der Schreibstil ist dabei modern, frisch, witzig. Das ungleiche Team, das ich während des Lesens immer besser kennenlerne, erweckt immer mehr Sympathie und bald war ich wirklich gefesselt von der Geschichte, die mich vom Setting her ein wenig an die Addams Family oder Wednesday erinnerte.

Die Geschichte rund um Kathrina und Tate ist mit einem tollen Setting verpackt und übermittelt auch ganz klar die Message, das nicht alle gleich sind, das es Diversitäten gibt und das es auch gut so ist und das dennoch ein friedliches Miteinander möglich ist. Dazwischen habe ich viele Szenen mit Humor, Tiefgang und Spannung. Es ist weder langatmig geschrieben, noch hatte ich das Gefühl lange an einer Thematik herumzukauen. Allerdings kann ich nur empfehlen auf den zweiten Teil zu warten, weil der Cliffhanger wirklich sehr fies ist…

Wenn dich mehr Rezensionen von mir interessieren, besuche mich doch gerne auf meinem Blog :)
www.calipa.de

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere