Der Roman arbeitet, sicher sekundär, ein Stück Geschichte des 20. Jahrhunderts in Europa insbesondere von Spanien auf. Sekundär wird wohl die Lebensgeschichte des jungen Sanitäters Victor Dalmau erzählt. ...
Der Roman arbeitet, sicher sekundär, ein Stück Geschichte des 20. Jahrhunderts in Europa insbesondere von Spanien auf. Sekundär wird wohl die Lebensgeschichte des jungen Sanitäters Victor Dalmau erzählt. Wie grausam ein Krieg ist, wird hier aufgezeigt. Besonders die Verletzten der Kämpfe, die mit schlimmen Verletzungen über weite Strecken bis zum nächsten Lazarett transportiert werden, sind leidtragend. Wie schwierig es aber auch für die Ärzte und Sanitäter ist, unter extrem primitivsten Umständen noch Leben zu retten, wird aufgezeigt. Hier sind die wirklichen Helden der Kriege zu suchen. Keinesfalls sollten die Generäle diese Ehre erhalten. Die Geschichte von Victor Dalmau ist sehr interessant und lässt sich bestens lesen.
Die Geschichte der jungen Frau, die allem Anschein nach das Grab für ihren Ehemann schaufelt und sich dabei Gedanken über ihre Vergangenheit macht, fesselt den Leser von der ersten Seite an. Was ist vorgefallen? ...
Die Geschichte der jungen Frau, die allem Anschein nach das Grab für ihren Ehemann schaufelt und sich dabei Gedanken über ihre Vergangenheit macht, fesselt den Leser von der ersten Seite an. Was ist vorgefallen? Was treibt die Frau zu solch einer Tat? Viele Fragen! Offensichtlich hat zwischen den beiden jungen Menschen ein gutes Verhältnis bestanden. Um es kurz zu machen: Hier liegt ein gutes Buch voll Spannung und vorprogrammierten Überraschungen vor. Das Lesen macht sicherlich außerordentlichen Spaß.
Die Leseprobe präsentiert sich als vielversprechender Liebesroman, der von Beginn an gute Laune macht. Die Dialoge, die zwischen den beiden Protagonisten laufen, sind locker, lustig und sehr unterhaltsam. ...
Die Leseprobe präsentiert sich als vielversprechender Liebesroman, der von Beginn an gute Laune macht. Die Dialoge, die zwischen den beiden Protagonisten laufen, sind locker, lustig und sehr unterhaltsam. Ich bin wirklich gepackt von der Geschichte. Viel zu kurz war die Leseprobe. Leichte, ansprechende Unterhaltung ist für Liebhaber von modernen Liebesromanen vorprogrammiert. Macht Leselust in Reinkultur.
1720 - Eine längst vergangene und vergessene Zeit. Frauenschicksale, die natürlich auch vergessen wurden. Aus diesem Grund hat mich der Roman wirklich interessiert. Bemerken konnte ich, dass Frau Malye ...
1720 - Eine längst vergangene und vergessene Zeit. Frauenschicksale, die natürlich auch vergessen wurden. Aus diesem Grund hat mich der Roman wirklich interessiert. Bemerken konnte ich, dass Frau Malye scheinbar gründliche Recherchen über historische Hintergründe angestellt hat. Aus diesem Grund ist es auch nicht ausschlaggebend, ob es die drei Protagonistinnen wirklich gegeben hat oder nicht. Wichtig ist, es gab solche Frauentransporte. Die erarbeiteten Charaktere finde ich wirklich gut. Drei verschiedene Personen, drei verschiedene Wesensarten, drei verschiedene Leben und doch eine enge Verbindung über lange Zeit, weite Entfernungen und Schicksalsschläge. Zu Beginn und, zu meiner Schande muss ich zugeben, auch ganz am Ende musste ich nochmals an den Beginn des Romans zurückgehen, um zu vergleichen, wie sich die Mädchen verändert haben. Sie wurden zu erwachsenen Frauen, die ihr Schicksal meistern mussten oder in der neuen Welt untergegangen wären. Schwer kann ich mir vorstellen, wie es den Mädchen erging, als sie in der neuen Welt ankamen. Im Lager auf die Männer wartend, die sie wie auf einer Ausstellung besichtigten und auswählten. Es gab für die Mädchen und Frauen keinen Ausweg. Die Männer jeder Version (alt, jung, reich, arm, hübsch, nicht gutaussehend, lieb, brutal usw.) haben jedes Recht. Die Mädchen werden schnellstens verheiratet und verschwinden irgendwo. Und doch, nach Jahren finden sich die drei Freundinnen wieder. Wunderschön. Aus jeder von ihnen ist eine erwachsene Frau mit vielen Erfahrungen geworden. Sie haben sich verändert, sind stärker und der Leser hat am Ende des Romans das Gefühl, sie werden auch weiterhin ihr Leben erfolgreich meistern. Weitere Werke der Autorin in dieser Qualität sind ein absoluter Gewinn für Lesefreunde. Das Cover finde ich allerdings nicht schön. Bei längere Betrachtung komme ich allerdings zu der Überzeugung, das Gesicht zeigt genau, wie stark diese Frau ist.
Der Roman hält genau, was er verspricht. Jedenfalls empfinde ich das so. Die Sitten der Londoner Gesellschaft im 19. Jahrhundert sind für uns moderne Menschen skurril und in ihrer Steifheit kaum nachzuvollziehen. ...
Der Roman hält genau, was er verspricht. Jedenfalls empfinde ich das so. Die Sitten der Londoner Gesellschaft im 19. Jahrhundert sind für uns moderne Menschen skurril und in ihrer Steifheit kaum nachzuvollziehen. Die Handlung ist ohne größere Höhepunkte flüssig zu lesen. Die Probleme der jungen Witwe mit der Sicherheit ihres Sohnes, wobei die Gefahr vom eigenen Großvater ausgeht, bringen etwas Aufregung. Es ist jedoch absehbar, dass sich hier die Macht des Standes ihres zweiten Ehegatten ausspielen lässt und endgültige Klärung schafft. Auch war mir von Beginn an klar, dass diese vorerst als Arrangement der Herren geschlossene Ehe, doch noch glücklich werden wird. Mit ein paar erotischen Szenen wird die Handlung reizvoller gestaltet. Ein Liebesroman für entspannende „Ferientage“.