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Veröffentlicht am 18.11.2024

Leider ging mir hinsichtlich der Liebesgeschichte einiges zu schnell

Serpent Queen 1. In Power She Rises
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Ihr ganzes Leben lang wollte Cahira in die Fußstapfen ihres legendären Vaters treten und Teil der königlichen Garde werden. Jetzt hat sie es geschafft, als ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Ihr ganzes Leben lang wollte Cahira in die Fußstapfen ihres legendären Vaters treten und Teil der königlichen Garde werden. Jetzt hat sie es geschafft, als erste Frau überhaupt. Doch schon bald muss sie feststellen, dass die Realität wenig mit ihren Vorstellungen gemein hat. Ja, sie will die Königsfamilie schützen, aber sie wird dem Thronerben zugeteilt, Atlas, der ein grausamer, egoistischer Mistkerl ist. Als es zu einem Attentat kommt, gelingt es Cahira zwar Atlas zu retten, aber seine Eltern überleben nicht. Blind vor Wut verurteilt Atlas Cahira und ihre Kollegen zum Tod. Sie wird in eine Schlangengrube geworfen, wo sie ein schreckliches und extrem schmerzhaftes Ende erwartet – bloß kommt es nicht dazu. Anstatt zu sterben, entsteigt Cahira der Grube mit einem Seelentier, einer Schlange, und ist jetzt mächtiger als alle anderen im Land, die ihre Seelentiere längt verloren haben und sie nur noch für einen Mythos halten. Cahira will nur noch eins: Rache!


Man steigt direkt in die Geschichte ein und wird von ihr regelrecht verschluckt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen.

Cahira ist eine starke Protagonistin. Sie hat für ihren Platz in der königlichen Garde gekämpft und alle Prüfungen mit Bravour bestanden, noch dazu als erste Frau überhaupt. Doch viele ihrer Kollegen sehen in ihr eben keine Kollegin, sondern „nur“ eine Frau. Sie nehmen sie nicht ernst und machen sich über sie lustig.
Auch Atlas ist alles andere als begeistert, dass ihm ausgerechnet eine Frau als neuer Leibwächter zur Seite gestellt wird und gibt sich alle Mühe, Cahira das Leben so schwer wie möglich zu machen. Er ist gemein und grausam zu ihr und wird sogar übergriffig. Allein ihr Training rettet sie.

Cahira lebt für ihren Beruf, ihre Berufung, könnte man schon fast sagen, denn sie wollte nie etwas anderes. Sie will in die Fußstapfen ihres Vaters treten und ihn stolz machen, obwohl er schon lange tot ist. Doch ihr Glaube in diese Berufung wird schwer erschüttert, als Atlas sie unschuldig zu einem grausamen Tod verurteilen lässt und sich seine Wut zusätzlich auch noch auf alle anderen Wächter ausdehnt, die an diesem Tag, egal wo im Palast, Dienst hatten, darunter auch Cahiras bester Freund.
Diese Erschütterung kann man so gut nachvollziehen, ebenso wie Cahiras Wut. Sie hat jedes Recht wütend zu sein und man kann ebenso sehr gut nachvollziehen, dass sie Atlas hasst.

Im weiteren Verlauf ändern sich die Dinge mehrmals dramatisch und es kommt zu einer Enemies-to-Lovers-Romanze, die zwar schön beschrieben wurde, mir aber zu plötzlich kam. Er hat sich nur ein paar Mal oben ohne gezeigt und sie verguckt sich in ihn? Ja, er zeigt sich auch von einer anderen Seite, aber ich kann trotzdem nicht verstehen, wie sie alles andere, was vorher war, einfach beiseiteschieben kann.


Fazit: Ich fand das Buch sehr interessant und spannend. Ich mochte Cahira direkt und konnte ihre Gefühle und Emotionen bis zu einem gewissen Punkt sehr gut nachvollziehen. Ab diesem Punkt jedoch, als die Liebesgeschichte dazukam, ging mir einiges zu schnell. Ich konnte ihr da nicht folgen.
Zwischendrin wurde es auch mehrmals spannend und man erfuhr deutlich mehr über diese Welt. Das Ende kam mir allerdings zu schnell und der Cliffhanger zu abrupt. Einiges wurde übersprungen, was ich schade fand. Ich wäre da gern dabei gewesen.

Der Cliffhanger macht mir allerdings wenig Lust aufs Weiterlesen, was ich schade fand.

Von mir bekommt das Buch ganz, ganz knappe 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Sehr vorhersehbar und mit viel Drama, aber es hat auch was

Be with Me
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Achtung: Band 4 einer Reihe. In sich abgeschlossen, aber die Protagonisten der vorherigen Bände tauchen wieder auf.

Arran Adair ist endlich nach Hause zurückgekehrt und will sich jetzt in seinem Heimatort ...

Achtung: Band 4 einer Reihe. In sich abgeschlossen, aber die Protagonisten der vorherigen Bände tauchen wieder auf.

Arran Adair ist endlich nach Hause zurückgekehrt und will sich jetzt in seinem Heimatort ein neues Leben aufbauen. Dabei versucht er den Erinnerungen an seine Vergangenheit zu entfliehen, die aber nie ganz ruhen wollen. Womit er ganz und gar nicht gerechnet hat, sind seine Gefühle für Eredine, seine beste Freundin. Sie lebt schon seit Jahren zurückgezogen auf Ardnoch Castle und ist die Pilates-Lehrerin des Estates. Aus irgendeinem Grund geht sie ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Doch Eredine hütet einige Geheimnisse, das weiß jeder der Adairs. Können die beiden einander je wirklich nah sein, wenn ihre Vergangenheit noch immer ihr Leben bestimmt?


Nachdem mich der letzte Band der Reihe ein wenig enttäuscht hat, habe ich mich umso mehr auf diesen Band gefreut. Ich mochte Eredine von Band 1 an sehr und wollte jetzt endlich mehr über sie und ihre Geheimnisse erfahren.

Eredine war mir sehr sympathisch. Sie liebt die Adairs so sehr und betrachtet sie als ihre Familie. Niedlich fand ich es vor allem, wenn sie mit den Kindern agierte. Gleichzeitig fühlt sie sich aber auch immer wieder wie eine Außenseiterin. Sie ist eben keine Adair und verschweigt ihnen allen ihre Geschichte. Nicht einmal ihre beiden Retter wissen alles.
Eredine lebt in permanenter Angst. Sie hatte immer Angst, von ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden, aber die Ereignisse auf Ardnoch Castle haben ihre Spuren bei Eredine hinterlassen. Sie fühlt sich nicht mehr so sicher, wie es früher mal der Fall war.

Arran versucht sich im Schoß der Familie ein neues Leben aufzubauen und den Arran von früher hinter sich zu lassen. Das ist allerdings nicht ganz so leicht. Er hält sich selbst für den Versager der Familie und glaubt, seine Geschwister sehen ihn auch so. Was ihn besonders sympathisch macht, ist, wie sehr er sich in Eredine verknallt hat.


Fazit: Der letzte Band der Reihe hatte mich leider enttäuscht, daher ging ich schon mit großen Erwartungen und Hoffnungen an diesen neuen Band heran.
Ich mochte die Protagonisten sehr gern. Beide hatten einiges zu verarbeiten und taten mir auch immer wieder leid. Aber mir war das Buch immer wieder zu dramatisch. Es gab mehrmals große Knalls mit viel Drama. Ich fühlte mich da teilweise wie auf der Achterbahn und nicht alles konnte man wirklich nachvollziehen.

Im Verlauf der Handlung erfährt man endlich, was in Eredines Vergangenheit passiert ist und das war wirklich heftig und nicht das, was man erwartet hätte.

Leider war das Buch aber in anderen Bereichen extrem vorhersehbar. Abgesehen vom Drama störte mich diese Vorhersehbarkeit am meisten. Das war so schade, denn es ging nicht darum, dass man diese Dinge vorhersehen konnte, wenn man genau las oder kombinierte, es wurde nicht nur mit einem Zaunpfahl gewedelt, sondern mit einem ganzen Wald. Es war so extrem offensichtlich.

Trotzdem gefiel mir das Buch insgesamt besser als der Vorgänger und bekommt von mir 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Teilweise sehr eklig, aber auch sehr interessant und spannend

Butcher & Blackbird - Selbst die dunkelsten Seelen sehnen sich nach Liebe
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Achtung: Band 1 einer Reihe, in sich abgeschlossen.

Bitte beachtet die Triggerwarnung!


Blackbird und Butcher sind zwei Serienkiller, aber sie töten nur andere Serienkiller, also sind sie eigentlich ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, in sich abgeschlossen.

Bitte beachtet die Triggerwarnung!


Blackbird und Butcher sind zwei Serienkiller, aber sie töten nur andere Serienkiller, also sind sie eigentlich irgendwie die Guten. Als sie einander begegnen, ist da sofort eine Verbindung zwischen ihnen, eine Faszination und … mehr. Aber sie haben beide ihr Päckchen zu tragen und gerade Blackbird ist nicht besonders gut mit Menschen. Also schlägt Butcher ein Spiel vor: Sie beide jagen einmal im Jahr denselben Killer und wer ihn zuerst erwischt, darf ihn töten und hat gewonnen.
Mit jedem Jahr kommen die beiden einander näher, aber ihr Job ist nicht ungefährlich, es kann immer sein, dass etwas schiefgeht, immerhin haben sie es mit Serienkillern zu tun.


Dieses Buch ist echt mal was ganz anderes. Ich persönlich mag Serienkiller-Bücher eigentlich sehr gern. Ich finde es faszinierend, wenn sie fachsimpeln und dergleichen. In diesem Buch kam allerdings noch eine riesige Portion ekel dazu.

Eigentlich waren mir Blackbird und Butcher beide sympathisch. Sie haben jeder für sich die Hölle durchgemacht und sie überlebt. Diese Erfahrungen haben sie aber auch nachhaltig geprägt und dafür gesorgt, dass sie in manchen Bereichen sehr eigen sind. Blackbird kann nicht gut mit Menschen. Sie hat ihre beste Freundin, die für sie wie eine Schwester ist und für die sie absolut und ausnahmslos alles tun würde und das war lange Zeit genug. Butcher hat seine Brüder und wirkt eher wie jemand, der immer der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ist und das genießt. Aber auch er hat eine dunkle Seite.

Die Idee mit dem Spiel war interessant und es machte Spaß, beiden dabei zuzusehen, wie sie versuchten, den jeweils anderen zu übertrumpfen.

Leider gab es im Buch aber auch eine Ekelkomponente, die mir regelmäßig zu weit getrieben wurde. Das fing schon bei Blackbirds eigentümlicher Art an, ihre Opfer zu arrangieren. Aber das Dinner bei einer ihrer Zielpersonen ging für mich dann zu weit. Das war mir zu krass. Im weiteren Verlauf gab es noch einiges anderes, was mir zu krass war, die Sache in der Scheune zum Beispiel. Das war mir zu krank.

Mir nahmen diese Ekelmomente immer wieder einiges vom Lesespaß.


Fazit: Ich fand das Buch einerseits wirklich gut, ich mochte Blackbird und Butcher / Sloane und Rowan sehr gern. Gerade Sloane hat mich mit ihrer Geschichte und ihrer Verletzlichkeit oft berührt. Aber mir war es auch manchmal einfach zu abgedreht und krank. Einiges fand ich schlicht eklig.
Es gab einige explizite Szenen – auch hier war nicht alles meins. Was mir aber gefiel war, wie sich das zwischen den beiden entwickelte.

Die Wendung kurz vor Schluss fand ich super und sehr überraschend. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet und ich liebe es überrascht zu werden.

Obwohl ich stellenweise meine Probleme mit dem Buch hatte, bin ich schon sehr gespannt auf Band 2!

Von mir bekommt dieses Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Mir blieb manches zu offen

Who's to blame - Direkt, brutal, realitätsnah: ein spannender Jugendthriller über ein brandaktuelles Thema
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Es ist der letzte Tag vor den Ferien und keiner hat Lust außerplanmäßig in die Schule zu kommen. Dennoch tut es der Deutsch-LK, sie haben schließlich keine andere Wahl. Doch alles kommt anders als geplant. ...

Es ist der letzte Tag vor den Ferien und keiner hat Lust außerplanmäßig in die Schule zu kommen. Dennoch tut es der Deutsch-LK, sie haben schließlich keine andere Wahl. Doch alles kommt anders als geplant. Statt sich auf eine Podiumsdiskussion vorzubereiten, geht es um Leben und Tod, als der Lehrer Moritz Brandl außer sich vor Trauer und Wut eine Waffe zieht und seine Schüler bedroht. Einer von ihnen hat sein Leben ruiniert, so Brandl, und er will herausfinden, wer das war.


Das Ausgangszenario ist schon echt heftig. In Deutschland gab es zum Glück noch nie einen Amoklauf bzw. eine Geiselnahme durch einen Lehrer, aber was wäre, wenn es durch eine Verkettung von Umständen dazu käme?

Brandl ist kein sonderlich beliebter Lehrer und sein Alkoholkonsum ein offenes Geheimnis an der Schule. Doch nun hat ihn eine private Tragödie heimgesucht und er braucht einen Schuldigen. Brandl glaubt, einer der Schüler habe ihn bei der Direktorin wegen seines Alkoholkonsums angeschwärzt und deswegen sei sein Leben jetzt so verpfuscht. Von diesem Gedanken lässt er sich durch nichts abbringen und das bringt seine Schüler in Lebensgefahr.

Diese Schüler sind normale Jugendliche. Manche sind Streber, andere Sportler, wieder andere fallen durch andere Dinge aus dem Rahmen und manche tun so, als wäre Ihnen alles egal. Doch die Fassaden gehen ziemlich schnell zu Bruch als eine Waffe im Spiel ist.

Man folgt zwei Schülern und einer Polizistin draußen vor dem Schulgebäude, die mit einer der Geiseln verwandt ist. Dadurch bekommt man alles mit.


Fazit: Anfangs hat mich das Gendern von Sam und seiner Schwester irritiert. Mir sind Bezeichnungen wie „niemensch“, „jemensch“ und „Neffte“ noch nie untergekommen und das hat mich erst mal verwirrt. Aber irgendwann gewöhnt man sich daran.

Sam selbst mochte ich sehr gern. They ist extrem einfühlsam und das macht sich in der Ausnahmesituation bezahlt. Andere schaffen es weniger gut, mit der Situation umzugehen und manche werden von ihren eigenen Angehörigen in Lebensgefahr gebracht, weil diese mit der Presse reden.
Gleichzeitig wurde der Lehrer aber auch nicht per se verteufelt oder mit Mitgefühl überschüttet. Mal ging es in die eine, mal in die andere Richtung. Das ließ das Buch „echter“ wirken.

Ich fand das Buch teilweise sehr spannend, teilweise zog es sich aber auch etwas. Was leider nicht meins war, war das Ende. Mir blieb zu vieles ungeklärt. Ich hätte bei einigem gern erfahren, wie es weitergeht, ob es Konsequenzen gab, etc.

Davon abgesehen fand ich das Buch sehr interessant und mal was ganz anderes. Von mir bekommt es 3,5 Sterne. Für mich gab es noch Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Bis zur Wendung fand ich das Buch echt schön, danach war es mir zu drüber

Starting Something Real
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Novalee Wells ist ein Superstar. Jeder kennt sie, fast jeder liebt sie und Nova ist deswegen einfach nur erschöpft. Gerade erst hat sie ihre Tour beendet und freut sich auf ein wenig Ruhe und Frieden, ...

Novalee Wells ist ein Superstar. Jeder kennt sie, fast jeder liebt sie und Nova ist deswegen einfach nur erschöpft. Gerade erst hat sie ihre Tour beendet und freut sich auf ein wenig Ruhe und Frieden, doch beides ist ihr nicht vergönnt. Ihre Mutter behandelt sie wie einen Goldesel und verlangt immer mehr und mehr Geld. Dann wird sie von einem anderen Musiker ausgenutzt und die Presse jagt Nova unerbittlich, bis es zu einem Unfall kommt, der zwar glimpflich ausgeht, aber es hätte so viel schlimmer kommen können. Nova zieht die Reißleine und legt eine Pause ein. Ihr Bodyguard weiß auch den perfekten Ort: seine Heimatstadt. Das ganze Städtchen unterschreibt eine Verschwiegenheitserklärung und bietet Nova die dringend benötigte Atempause. Doch da sind auch noch die Gefühle, die sie plötzlich für ihren Bodyguard Thorne empfindet …


Nova hat alles, was sich so viele Menschen wünschen, sie ist reich, berühmt, wird bejubelt und spielt vor ausverkauften Arenen. Doch Nova bezahlt gleich mehrfach für ihren Ruhm. Sie führt kein selbstbestimmtes Leben mehr, alles ist durchgetaktet und sie hält eine strenge Diät. Nova arbeitet praktisch 24/7 und immer will jemand noch mehr. Dazu kommen die immer häufigeren Konflikte mit ihrer Mutter, die immer nur noch mehr Geld und noch mehr Geld von ihr fordert und Nova gar nicht mehr wie ihre Tochter behandelt, sondern wie einen Goldesel.
Als alles über ihr zusammenstürzt, landet Nova in einem sehr tiefen mentalen Tief. Sie weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann, wer die echte Nova hinter Novalee sieht und sie nicht einfach nur als Mittel zum Zweck betrachtet. Nova hat sich so sehr verbogen, um Novalee zu sein, dass sie sich selbst nicht mehr erkennt.

Nova hat mir mehrmals das Herz gebrochen. Ihre Verzweiflung und ihre Einsamkeit werden wirklich toll rübergebracht und gehen einem total ans Herz. Thorne ist so süß und einfühlsam und wie er alles tut, damit Nova wieder zu sich selbst findet, ist sehr berührend.

Der heimliche Held ist der Ort, an dem Nova wieder zu sich selbst finden kann. Alle Einwohner haben eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet und begegnen Nova mit Respekt und Herzlichkeit – bis auf ganz wenige Ausnahmen. Das finde ich richtig toll.

Mental Health spielt hier eine sehr große Rolle und das ist auch richtig und wichtig. Gerade in der heutigen Zeit mit Social Media sind die Erwartungen an Promis oder Influencer riesig. Es wird erwartet, dass sie 24/7 „da“ sind und dieser ständige Druck macht kaputt.


Fazit: Das Buch war echt süß und richtig schön zu lesen. Das Thema Mental Health wird toll transportiert. Einiges war mir aber leider ab der Wendung zu klischeehaft. Die Wendung hat mir das Buch so ein bisschen runtergezogen. Ich fand es vorher richtig toll, aber da ab da alles so extrem vorhersehbar wurde, hat mich das enttäuscht und genervt. Das war einfach so schade! Alles war mir ab diesem Punkt eine Spur zu drüber.

Was ich zudem schade fand, war, dass man relativ wenig über Thorne erfahren hat und über seine Vergangenheit. Einiges wurde angerissen, aber nicht richtig behandelt.

Insgesamt blieb mir manches zu offen. Aber ich fand Band 2 der Reihe deutlich besser als Band 1.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3,5 Sterne.

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