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Veröffentlicht am 21.01.2018

Berührend

Seelen
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"Seelen" ist ein Buch, das mir sehr viel bedeutet und zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt, da mich die Geschichte beim ersten Lesen so bewegt hat.
Auch beim zweiten Lesen konnte mich "Seelen" erneut ...

"Seelen" ist ein Buch, das mir sehr viel bedeutet und zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt, da mich die Geschichte beim ersten Lesen so bewegt hat.
Auch beim zweiten Lesen konnte mich "Seelen" erneut mitreisen und faszinieren.
Zu erst einmal muss ich sagen, dass ich die Idee und die Umsetzung dieser einfach großartig finde. Dieses Buch ist kein typischer Science-Fiction - Roman, da man hier einer Welt begegnet, die einem bekannt ist und eigentlich sogar besser als unsere jetzige erscheint, da Seelen nur friedvolle Wesen sind. Stephenie Meyer hat sich viel Mühe beim Gestalten ihres Romans gegeben, was einem beim Lesen sofort auffällt. Sie lässt sich Zeit dabei die Entwicklungen ihrer Charaktere zu beschreiben und tut dies in einem Zeitraum, in dem diese Veränderungen realistisch erscheinen. Aus diesem Grund zieht sich der Roman auch in die Länge, aber das ist gut, da man durch diese einfach noch viel mehr in die Welt eintaucht und wirklich ein Teil dieser wird. Man erreicht irgendwann sogar de Punkt, bei dem man sich wünscht, dass das Buch nie enden würde.
Melanie und Wanda sind sehr unterschiedlich und man kann beim Lesen beide Seiten gut verstehen. Was ich an "Seelen" auch so sehr liebe, ist die Tatsache, dass es einen so sehr zum nachdenken bringt. Eigentlich müsste man Wanda und die anderen Seelen als die Bösen sehen, aber gleichzeitig kann man das nicht, weil man eben den Eindruck hat, dass sie die Welt wirklich zu einem besseren Ort gemacht haben. Sicher hat da jeder eine andere Meinung dazu, aber ich konnte mich tatsächlich ein wenig mehr mit Wanda als mit Melanie identifizieren.
Auch die Darstellung des Dreieicksproblems im Bezug auf die Liebe ist sehr gut gestaltet, da sich eben alles langsam und realistisch entwickelt. Beim Lesen weiß man, dass das Buch irgendwann ein Ende nehmen muss, kann sich aber während dem Lesen noch nicht vorstellen wie das aussehen wird, weshalb es spannend bleibt und man weiterlesen möchte. Stephenie Meyer sorgt in diesem Buch jedoch auch für ein paar Überraschungsmomente, die das Buch trotz der Länge temporeich machen.
Ich kann sagen, dass ich immer wieder gerne "Seelen" aufgeschlagen habe, weil sich das Lesen des Romans so anfühlt wie nach Hause zu kommen.
"Seelen" ist jedoch ein Buch, das ich jedem ans Herz legen kann, denn es lohnt sich wirklich diesen Roman zu lesen.

Fazit: Ein Roman, der ans Herz geht, einen berührt und zum Nachdenken bringt. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher.

Veröffentlicht am 14.01.2018

Ein emotionales Meisterwerk

Nur noch ein einziges Mal
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Ich kann mich nicht daran erinnern, wann mich das letzte Mal ein Buch so sehr mitgenommen hat wie dieses hier. Es gibt einfach keine Worte für "Nur noch einziges Mal" und ich bin noch immer nicht über ...

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann mich das letzte Mal ein Buch so sehr mitgenommen hat wie dieses hier. Es gibt einfach keine Worte für "Nur noch einziges Mal" und ich bin noch immer nicht über den emotionalen Inhalt des Buches hinweg. Es fällt mir schwer jetzt eine normale Rezension zu Colleen Hoovers neuem Werk zu schreiben, weil es einfach keine Worte gibt, die meine so starken Gefühle für dieses Buch aussprechen. Gleichzeitig möchte ich nichts spoilern, da man dieses Buch wirklich lesen sollte ohne zu wissen was die Hauptthematik von diesem ist, denn das ist nicht die Liebe, sondern etwas viel ernsteres, das die Autorin selbst mitansehen musste, was der Grund ist, weshalb sie es schafft diese Geschichte so glaubwürdig zu erzählen.
"Nur noch ein einziges Mal" beginnt wie jeder andere typische Colleen Hoover - Roman auf leichte und romantische Weise. Wir haben mit Lily eine sympatische starke junge Frau als Hauptperson und Ryle wirkt mit seinem attraktiven Aussehen und beruflichem Erfolg zunächst wie der typische Traummann von jedem New Adult - Roman. Dass er das jedoch nicht ist, erfährt man später auf so schockierende Weise, dass man es selbst nicht glauben kann.
Die Liebesgeschichte der beiden wird romantisch und realistisch beschrieben. Tatsächlich entwickelt sie sich innerhalb weniger Monate, was das Ganze realistisch macht. Es ist schön Lilys Leben über viele Monate hinweg zu verfolgen und ihr beim Verwirklichen ihrer Träume zuzuschauen.
Etwas, das ich auch sehr gut fand, waren die ganzen Informationen zu ihrer schmerzhaften Kindheit, über die man in ihren alten Tagebüchern liest. Diese Stellen war so emotional geschrieben, das ich oft eine Pause einlegen musste um das Gelesene zu verarbeiten.
Die Wende des Buches ist schockierend und riss mich als Leser komplett mit. Bei der ersten gegenwärtigen emotionalen und schockierenden Stelle war ich so außer mich, dass ich meine Tasse Tee aus Versehen über die Seite verschüttete. Etwas, das mir noch nie passiert ist, da ich mit meinen Büchern eigentlich sehr vorsichtig umgehe. Ab dann wird es immer emotionaler und Colleen Hoover schafft es perfekt Lilys Gefühle darzustellen. Das sogar so gut, dass man selbst mit Lily mitleidet und nicht mehr weiß was richtig und falsch ist.
Und dann das Ende. Ich weiß nicht was ich von diesem halten soll, aber es ist anders als jedes andere Ende, von dem ich je gelesen habe. Es ist das Richtige und zugleich fühlt es sich nicht wie ein Happy-End an. Ich kann nicht beschreiben was dieses Buch mit mir angestellt hat. Es ist zu viel.
Dieses Buch ist Colleen Hoovers persönlichstes und mutigstes Werk und definitiv eins ihrer besten Bücher. Sie greift ein Tabu-Thema auf und schafft es, dass man dieses aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, wodurch man einen ganz anderen Bezug zu dem Thema bekommt.
Man muss es einfach gelesen haben um zu verstehen wie toll das Buch ist. Um zu verstehen, was es wirklich bedeutet von einem Buch emotional mitgerissen zu werden. Um zu verstehen, wie es sich anfühlt, wenn man als Leser plötzlich selbst nicht mehr weiß was richtig ist, weil die Vernunft etwas anderes als das Herz sagt. Dieses Buch hat mir einfach nur das Herz gebrochen.

Fazit: Ein Buch, das mich sprachlos gemacht hat. Es ist so emotional geschrieben, dass man mit jeder Faser seines Körpers mitleidet. Gleichzeitig wirft es ein ganz anderes Bild auf ein ernstes Thema.

Veröffentlicht am 03.01.2018

Eine einzigartige Geschichte, in der sich viele verstanden fühlen

Fangirl
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"Fangirl" wollte ich schon seit Ewigkeiten lesen und das lag nicht nur an dem Hype um das Buch, sondern wirklich am Thema. Meistens wird über Dinge wie Fanfictions nämlich nicht offen geredet. Aus diesem ...

"Fangirl" wollte ich schon seit Ewigkeiten lesen und das lag nicht nur an dem Hype um das Buch, sondern wirklich am Thema. Meistens wird über Dinge wie Fanfictions nämlich nicht offen geredet. Aus diesem Grund war ich mehr als neugierig darauf zu sehen was Rainbow Rowell aus diesem Thema, das meist unausgesprochen bleibt, gemacht hat.
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte, die etwas zu hoch waren, da ich "Fangirl" zwar wirklich geliebt habe, es aber nicht so super fand wie ich erst dachte. Das liegt aber nur an sehr kleinen Punkten.
Cath ist eine Protagonistin mit der sich sicher viele identifizieren können und Rowell schafft es sehr gut und realistisch ihre Angst vor dem neuen Collegeleben und dem Kennenlernen neuer Leute darzustellen. Ich selbst konnte sie in diesen Punkten verstehen, konnte mich aber nicht komplett mit ihr identifizieren, weil ich es mag neue Menschen kennenzulernen und Cath in gewissen Punkten einfach zu nerdig für mich war. Jedoch ist das kein negativer Punkt, da es wie gesagt, sehr viele geben wird, die sich in ihr wiederfinden werden.
Der Konflikt mit Wren wurde meiner Meinung nach auch gut dargestellt, genauso wie die Unterschiede der beiden Schwestern. Manchmal war ich wirklich sauer auf Wren, weil sie ihre Schwester im Stich lässt, aber man merkt nach einer Weile, dass dieser erste Eindruck täuscht und es oft einfach an Cath liegt. Als Leser, der selbst vor kurzem vor dem Unistart stand stellt man sich beim Lesen auch selbst die Frage welche der Schwestern wohl das Richtige tut und wem man mehr ähnelt. Ich persönlich denke, dass man einfach einen Mittelweg finden kann und es kein richtig und falsch gibt. Entweder man mag es so wie Wren feiern zu gehen oder nicht und beides ist kein Fehler. "Fangirl" zeigt aber, dass es darum geht die richtige Balance zu finden, denn wie man am Ende erfährt übertreibt auch Wren es in gewisser Hinsicht, was dazu führt, dass diese den richtigen Mittelweg finden muss.
Man erfährt beim Lesen viel über Simon Snow, eine erfundene Buchreihe von Rainbow Rowell, die jedoch sehr der Harry Potter - Welt ähnelt. Harry Potter - Fans werden sich über die Gemeinsamkeiten sicher freuen, während ich selbst nicht so begeistert von Simon Snow war, weswegen ich auch nicht das Bedürfnis habe "Carry on" zu lesen. Alles um Simon Snow herum wurde jedoch sehr gut beschrieben, so, dass ich ein gutes Bild davon hatte. Und dadurch, dass Rowell sich dafür entschieden hat Cath verrückt nach einer Buchreihe sein zu lassen statt eines Stars wirkt alles um ihr Fanleben auch akzeptabel und in Ordnung.
Was ich mit Cath persönlich etwas schwierig fand, war, dass sie offen zeigt, dass sie ein Fan von Simon Snow ist und kein Geheimnis daraus macht. Bald weiß jeder in ihrem Umfeld davon, dass sie mit ihrer Fanfiction ein Star im Internet ist und sie scheut sich auch nicht davon eine Simon Snow - Story bei ihrem Lehrer abzugeben, der das als Diebstahl ansieht. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn dieses Fandasein als Doppelleben beschrieben worden wäre, weil ich selbst mich dann besser mit ihrem Fanleben identifizieren hätte können. Außerdem denke ich, dass die meisten Neunzehnjährigen es nicht so offen zeigen würden, wenn sie Fan einer Buchreihe sind, weil so etwas doch noch als sehr peinlich wahrgenommen wird.
Ein großer Pluspunkt geht aber an die Probleme, die Cath in ihrer Familie hat, da dieser wohl der Ursprung für ihre starke Introvertiertheit sind. Mehr zu diesen Problemen möchte ich jedoch nicht sagen, da ich sonst spoilern würde, aber diese sind ein wichtiger Grundstein für das Buch und die Entwicklungen und ich bin froh darüber, dass die Autorin dem Buch dadurch mehr Ernsthaftigkeit verschafft hat.
In "Fangirl" gibt es auch eine Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Zwischen Cath und Levi entwickelt sich etwas und das geschieht so langsam und schrittweise, dass es realistisch und süß scheint. Gleichzeitig fand ich, vor allem den Anfang der Liebesgeschichte, etwas störend, weil ich das Gefühl hatte, es könnte sich jetzt alles in einen klischeehaften Liebesroman entwickeln. Auch Levis Interesse an Cath konnte ich nicht nachvollziehen, da es ehrlich gesagt kaum coole und beliebte Jungs über zwanzig gibt, die dir ernsthaft beim Vorlesen von Harry Potter - Geschichten zuhören würden. Am Ende fand ich jedoch, dass Rowell noch die richtige Wendung für die beiden finden konnte, so, dass ich dann auch.

Fazit: Ein einzigartiges Buch, in dem es um eine Protagonistin geht, in der sich viele wiederfinden können und das gleichzeitig zeigt worum es im Erwachsenwerden geht. "Fangirl" habe ich einfach geliebt und kann es weiterempfehlen. Jedoch finde ich "Eleanor & Park" von Rainbow Rowell etwas besser.

Veröffentlicht am 16.12.2017

Atemberaubend, spannend und überraschend anders

Book of Lies
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"Book of lies" hat mich gleich von Anfang an total in den Bann gezogen, so, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. In nur zwei Tagen habe ich es durchgelesen und das heißt etwas. "Book ...

"Book of lies" hat mich gleich von Anfang an total in den Bann gezogen, so, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. In nur zwei Tagen habe ich es durchgelesen und das heißt etwas. "Book of lies" ist eins meiner Jahreshighlights und für Fans von Thrillern eine absolute Leseempfehlung.
Schon von der ersten Seite an zieht das Buch den Leser in den Bann und was harmlos beginnt, entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Psychothriller. Anfangs erwartete ich hier noch eine harmlose moderne Version des doppelten Lottchens im Stil der Serie "The Lying Game", doch die zweite Hälfte des Buches hat es in sich und bewegt sich zu einer düsteren Fantasyerzählung, bei der man am Ende nicht mehr weiß wem man trauen kann. Selbst das packende Ende verliert den Psycholthrillergehalt nicht.
Sobald man mehr erfährt und die beiden Schwestern sich auf ihre Reise nach Dartmoor begeben wird die Erzählung düsterer und mitreisender, so, dass man nicht weiß was einen erwartet. Eins will gesagt sein: Nichts ist hier vorhersehbar und schon gar nicht das Ende, da dieses eines ist, welches untypisch für die meisten Jugendromane ist.
Fakt ist, man darf hier kein zuckersüßes Happy-End erwarten, auch wenn ich das erst tat.
Der Fantasy-Aspekt in dem Roman, der plötzlich aufkommt ist genial gestaltet und beim Lesen konnte ich mir alles so gut vorstellen, dass ich den Eindruck hatte selbst dort zu sein. Durch die einmale Atmosphäre, in die das Buch den Leser entführt wird das nur noch mehr begünstigt.
Außerdem ist Teri Terrys Schreibstil klasse, was dieses Buch wirklich perfekt macht. Selbst das Abwechseln der Erzählperspektiven wirkt hier fördernd beim Erzählen der Geschichte und nicht störend oder ablenkend wie in einigen anderen Romanen.
Abschließend kann ich sagen, dass "Book of lies" ein düsterer Psychothriller ist, der zwar harmlos beginnt, aber immer nervenaufreibender und überraschender wird.

Fazit: Ein spektakulärer Psychothriller, der es mehr als in sich hat und den Leser mit einem unerwarteten Ende zurücklässt.

Veröffentlicht am 20.11.2017

Einzigartig und Emotional

Nächstes Jahr am selben Tag
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Da mich Colleen Hoover so gut wie noch nie enttäuscht, beginne ich ihre Werke immer mit sehr hohen Erwartungen. Meistens werden sie auch erfüllt, auch wenn es verständlich ist, dass wenn man fast alle ...

Da mich Colleen Hoover so gut wie noch nie enttäuscht, beginne ich ihre Werke immer mit sehr hohen Erwartungen. Meistens werden sie auch erfüllt, auch wenn es verständlich ist, dass wenn man fast alle ihrer Bücher gelesen hat sie automatisch miteinander vergleicht und manche besser als andere findet. „Nächstes Jahr am selben Tag“ fing ich an zu lesen ohne groß zu wissen worum es geht. Auch hier entführt Colleen Hoover einen gleich zu Beginn in eine sehr gut beschriebene Welt mit Charakteren, die lebensecht erscheinen und in die man sich durch das tolle Beschreiben ihrer Gefühle super hineinversetzen kann.
Bei „Nächstes Jahr am selben Tag“ wird man sofort in eine solche Szene des Alltags hineingeworfen, was toll ist, da man sofort in Fallons Geschichte steckt ohne zu merken, dass man gerade erst mit dem Lesen begonnen hat. Auch mit dem männlichen Protagonisten Ben hat Colleen Hoover einen tollen Charakter geschaffen, der durch seine Schreibbegeisterung und Liebe für Wörter zudem der erste männliche Charakter ist, mit dem ich mich mehr identifizieren konnte als mit der weiblichen Hauptperson. Hierbei möchte ich trotz all der hier vorhandenen Klischees des gutaussehenden Traumtypen auch noch erwähnen, dass ich es toll finde, dass die Autorin Ben als jemanden gefühlvollen und sensiblen beschreibt anstatt als einen starken knallharten Kämpfertypen, den es sonst immer noch in zahlreichen Jugendbüchern gibt.
Die Idee der Geschichte hat mich sofort angesprochen. Normalerweise liest man immer von Liebesgeschichten, die sich über eine längere Zeit hin entwickeln und verfolgt während dieser den Alltag der Protagonisten mit. Nicht so, in „Nächstes Jahr am selben Tag“. Hier wird eine Liebesgeschichte erzählt, die sich über fünf Jahre hin entwickelt und bei welcher sich die beiden Hauptperson nur jeweils einmal im Jahr, nämlich am neunten November sehen. Und auch nur von diesen Tagen erfährt der Leser etwas. Es war für mich sehr spannend gewesen vom zweiten neunten November zu lesen und zu erfahren wie viel sich im Leben beider geändert hat. Ich muss zugeben, dass ich das Buch während des Verlaufs bis zur Mitte zwar gut, und wie es bei Colleen Hoover typisch ist sehr gefühlvoll fand, aber dennoch nicht ganz so gut wie ihre Vorgängerwerke. Das hat sich jedoch bei der dramatischen Wende geändert, die etwas so unerwartetes offenlegt, dass man davon einfach nur geschockt ist. Nachdem diese erreicht wurde, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und habe die letzten hundert Seiten einfach am Stück durch gelesen, obwohl das nicht mein Plan war. Jedoch konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Nach dieser Wende wird es nämlich sehr spannend und gleichzeitig reißt das was man erfährt den Leser total mit, so, dass man auf einmal selbst in dieser Geschichte steckt.
Auch während dem Verlauf der Geschichte weiß Colleen Hoover den Leser zu überraschen, da im Leben von Fallon vor allem Dinge passieren, mit denen man nicht gerechnet hat und meine Vermutungen im Bezug auf ihre Schauspielkarriere zum Beispiel nicht eingetroffen sind. Und genau das ist ein weiterer Punkt, den ich an „Nächstes Jahr am selben Tag“ liebe. Nämlich, dass man im Bezug auf das Leben von Ben und Fallon nichts voraussehen kann und hauptsächlich Dinge passieren, mit denen man nicht gerechnet hat, die die Geschichte aber realistischer und noch schöner machen.
„Nächstes Jahr am selben Tag“ ist eines von Colleen Hoovers besten Büchern und somit eine klare Leseempfehlung. Es kommt nach „Hope Forever“ und „Love and Confess“ von ihr an dritter Stelle meiner Lieblingsbücher der Autorin.

Fazit: Eine emotionale Geschichte, die auf einer besonderen Idee beruht und dank einer unerwarteten schockierenden Wende, einen brillanten Abschluss liefert.