Bei dem Buch "Good Energy" von Dr. Casey Means handelt es sich um ein umfangreiches Nachschlagewerk zum Thema Stoffwechsel im Taschenbuchformat.
Die Autorin beschreibt die Wandlung von "Bad ...
Bei dem Buch "Good Energy" von Dr. Casey Means handelt es sich um ein umfangreiches Nachschlagewerk zum Thema Stoffwechsel im Taschenbuchformat.
Die Autorin beschreibt die Wandlung von "Bad Energy" in "Good Energy" mit sachlichen und gut verständlichen Erklärungen. Erkrankungen werden erläutert und dementsprechend eine Menge Hinweise geteilt wie man entsprechend vorbeugen kann.
Das Rad wird nicht neu erfunden. Dennoch fand ich die Ausführungen gut und verständlich aufgeführt. Es machte Spaß zu lesen, auch wenn es sicher kein Buch ist, dass man danach komplett verinnerlicht hat. Es ist ein Werk, das man sicher öfter zur Hand nimmt.
Bezüglich der Rezeptsammlung bin ich mir unschlüssig. Da ich mich zuvor auch schon sehr viel mit Ernährung beschäftigt habe, habe ich entsprechend selbst schon einige Rezepte angesammelt. Die Sammlung hier spricht mich nicht so ganz an. Visuell ist es wenig ansprechend und der Text nicht gut gegliedert, aber vielleicht probiere ich trotzdem mal was aus.
Das Cover zu "Carmilla - Der weibliche Vampir" von Joseph Thomas Sheridan Le Fanu wirkt edel und geheimnisvoll. Es passt soweit zur Geschichte, dass man die Grundstimmung erahnen kann. Der Roman ...
Das Cover zu "Carmilla - Der weibliche Vampir" von Joseph Thomas Sheridan Le Fanu wirkt edel und geheimnisvoll. Es passt soweit zur Geschichte, dass man die Grundstimmung erahnen kann. Der Roman erschien allerdings lange vor "Dracula" ebenfalls im 19. Jahrhundert. Schöner hätte ich daher ein Cover gefunden, dass die Entstehungszeit besser widerspiegelt. Die Illustration wirkt moderner.
Der Roman gehört zur Schauerromantik und hat entsprechend seiner Zeit einen sehr poetischen Schreibstil. Zudem viele Schachtelsätze. Auch ist die Bildsprache sehr detailliert, die Action subtil. Das muss man mögen. Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil liebe und mich schnell in diese Zeit einfühlen konnte. Ich mag es in längst vergessene Zeiten einzutauchen und wie kann man das besser als mit einer Novelle von einem Autor aus der entsprechenden Zeit?
Die Haptik des Buches ist hochwertig, hat allerdings auch seinen stolzen Preis. 20€ für 144 Seiten sind nicht wenig. Für Liebhaber des 19. Jahrhunderts, oder sprachliche Besonderheiten alter Zeiten definitiv eine Investition wert.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist einem ähnlichen Stil wie alle anderen Hardcover-Versionen von Matt Haigs' Büchern. Recht schlicht, aber trotzdem prägnant durch die blaue Farbgebung.
Jeder ...
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist einem ähnlichen Stil wie alle anderen Hardcover-Versionen von Matt Haigs' Büchern. Recht schlicht, aber trotzdem prägnant durch die blaue Farbgebung.
Jeder Roman von Matt Haig ist einzigartig. Viele dürfen aber wohl eines gemeinsam haben. Einen tollen Schreibstil und tieferen, meist philosophischen Sinn. So enttäuscht auch dieses Buch in dahingehend nicht. Allerdings hatte ich erwartet das Buch mehr zu mögen, als es leider der Fall ist.
Man begleitet die pensionierte Lehrerin Grace bei ihrer Reise nach Ibiza zu einem unverhofften Erbe. Christina ist eine alte Bekanntschaft, aber so flüchtig, dass Grace sich nie gedacht hätte von ihr etwas vermacht zu bekommen. Schon gar nicht ein Haus auf den Balearen. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und auch hier wird wieder Matt Haigs' Talent deutlich detailverliebt zu beschreiben, ohne sich darin zu verlieren. Auch der Humor des Buches ist wundervoll und ich musste öfter schmunzeln.
Im Verlauf des Buches wird es mystisch und was mir zu Beginn super gefiel, wurde mit der Zeit etwas ermüdend und langatmig. So muss ich leider sagen, dass mir die erste Hälfte des Buches super gefiel, es danach jedoch abnahm. Stellenweise erinnert mich das Buch sogar an sein älteres Werk "Ich und die Menschen", obgleich mit dies besser gefiel als der neue Roman. Die Ähnlichkeit dürfte damit zusammenhängen, dass er beide Bücher nach einer depressiven Phase schrieb. Dieses Werk ist allerdings um einiges skurriler und spiritueller als "Ich und die Menschen".
Auch wenn ich mich mit der Entwicklung des Buches nicht ganz anfreunden konnte, freut es mich, dass Matt Haig damit wohl ein echtes Herzenswerk veröffentlichen konnte. Bereits auf Instagram kündigte er an, dass das Buch kein "Play it Save"-Roman für die Massen sei. Er hat sich wohlwissend nach seinem Erfolg von "Der Mitternachtsbibliothek" für etwas experimentelles entschieden. Somit könnten Leser, die nur "Die Mitternachtsbibliothek" von ihm kennen und etwas ähnliches erhoffen enttäuscht sein.
Fazit: Ein skurriler Herzensroman des Autors, der eine andere Entwicklung einnimmt als gedacht. Paranormale Phänomene stehen im Fokus der Geschichte und dieses Mal weniger subtil als in "Die Mitternachtsbibliothek". Das muss man mögen.
Das Cover gefällt mir mit dem pastelligen Gelb, Blumen und dem weißen Kreis, in dem der Titel "Glückskompetenz" steht sehr gut. Die Farbgebung findet sich auch stimmig im Layout des Buches wieder. So macht ...
Das Cover gefällt mir mit dem pastelligen Gelb, Blumen und dem weißen Kreis, in dem der Titel "Glückskompetenz" steht sehr gut. Die Farbgebung findet sich auch stimmig im Layout des Buches wieder. So macht es beim Durchblättern erstmal optisch einen visuell gut strukturierten Eindruck.
Wie sieht es inhaltlich aus? Im Grunde steht hier nicht viel Neues. Das meiste habe ich bereits in anderen Sachbüchern über Achtsamkeit und Selbstliebe gelesen. Es wiederholt sich alles. Daran möchte ich das Buch allerdings nicht bewerten. Ich nehme es eher als Erkenntniss für mich in Zukunft in andere Sachgebiete tiefer einzutauchen.
Die Autorin bietet eine gute Anzahl verschiedener Übungen an, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Das meiste ist der Impuls dazu verschiedene Punkte im Leben zu beobachten. Wie kann ich mein Denken positiv beeinflussen? Wo liegen meine Stärken? Wie kann ich diese gezielter einsetzen? Es gibt zahlreiche Tabellen zur Umformung von Gedanken und Gefühlen. Ähnlich der Affirmationsarbeit. Für mich persönlich in dieser Art etwas schwerfällig, aber das mag persönliches Empfinden sein und anderen gut helfen. Mir hilft ein einfaches "Da ist Trauer" besser als im schlimmsten Fall in einen inneren Monolog zu verfallen, was ich mit diesem Gefühl alles verknüpfe. "Ich bin traurig, weil..." ist nicht für jeden zielorientiert. Es mag aber natürlich einigen helfen.
Holzig empfand ich die Art wie sie beschrieb, dass sie ihren Kunden als Coach half bestimmte Denkmuster zu durchbrechen, aber nicht schrieb wie. Das ist nicht sonderlich hilfreich. Man könnte demnach getrost einige Texte überspringen und zu den Übungen und Zusammenfassungen übergehen und hat nur wenig verpasst. Das gefiel mir ehrlich gesagt nicht so gut. Hingegen die kleinen philosophischen Geschichten, unabhängig ihrer Arbeit, fand ich gut eingebracht. Ansonsten war mir der Text oft zu ausschweifend. Zwischendurch wiederum änderte sich der Erzählstil und war für mich angenehmer und fließender.
Eine Formulierung gefiel mir zudem überhaupt nicht. Bei dem Punkt "Vergebung" schrieb sie, dass man wenn man ein Verhalten nicht nachvollziehen kann, immer die gute Absicht versuchen soll zu erkennen. Dem stehe ich kritisch gegenüber. Bei den meisten Handlungen mag dies zutreffen, aber es gibt Menschen mit dem Ziel einfach nur zu verletzen oder zumindest dem Ziel nur sich selbst zu bereichern, ohne Hinsicht auf andere. Genauso fand ich ihre Betonungen bezüglich ihrer Coachings wie sich die meisten in bestimmten Situationen verhalten bzw. was diese als angenehm wahrnehmen. Unterschwellig wird dadurch ein Normativ gebildet, in dem im Grunde jeder gleich ist. Sie betont zudem immer wieder, dass man sich nicht selbstoptimieren sollte, sondern sein authentisches Selbst werden soll. Dem widerspricht sie im Verlauf des Buches wiederum mit der Art ihrer Beobachtungen und Erkenntnisse. Am Ende geht es dann zb. bei der Charakterstärkenanalyse darum auch die Schwächen anzugehen. Versteht mich nicht falsch. Es ist wichtig sich auch diesen zu stellen und sich dies näher anzuschauen. Ich finde es allerdings ungünstig erst davon zu sprechen sich nur auf Stärken zu konzentrieren und diese auszubauen, um am Ende dann doch in den Punkt der Selbstoptimierung zu gehen. Die Art der Formulierungen im Aufbau sind teilweise ungünstig. Ich denke nicht, dass dies beabsichtigt wurde.
Trotz der Kritik, möchte ich das Buch nicht schlecht bewerten. Ich denke anderen könnte der Stil sicher besser zusagen. Die Sammlung an Übungen und Erklärungen zur positiven Psychologie ist gut. Für Einsteiger in das Thema gibt es hier definitiv ein guten Überblick.
Nicht zuletzt möchte ich keine allzu negative Kritik geben, da für mich als neurodivergenter Mensch einiges einfach anders funktioniert. Während neurotypische Menschen wohl einfacher Abwegen können, ob sie irgendwas wirklich wollen, indem sie nach kurzer Bedenkzeit mit einem klaren "Ja" antworten, muss ich viele Dinge in Bezug auf Reizüberflutung usw. mitberücksichtigen. Auch deswegen waren die Beispiele aus ihren Coachings selten etwas, in das ich mich konkret hinein versetzen konnte.
Fazit: Ich hätte mir ein wenig etwas anderes gewünscht als die üblichen Gedankenansätze. Allerdings finde ich es zumindest ganz gut, dass auch der Umgang mit anderen Menschen eingebracht und nicht nur auf das derzeitige Trend-Thema "Selbstliebe" eingegangen wird. Zudem gibt es einen guten Einblick für Einsteiger bezüglich Achtsamkeit, Resilienz und Selbstannahme.
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und hochwertig. Ich hatte zwar ein größeres Format erwartet, aber mir gefällt die handliche Größe. Der Einband hat eine wundervolle Haptik aus Leinen. ...
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und hochwertig. Ich hatte zwar ein größeres Format erwartet, aber mir gefällt die handliche Größe. Der Einband hat eine wundervolle Haptik aus Leinen. Zudem ist der Druck sowohl auf dem Cover als auch innen sehr farbintensiv. Dadurch kommen die Illustrationen besonders zur Geltung.
Die Geschichte ist sehr kurz erzählt und beinhaltet wenig Handlung. Viel mehr spielt alles darauf an wie wichtig es ist zu teilen. Dies ist durch die Bilder sehr schön gezeigt und lädt dazu ein auch näher darüber zu reden. Allerdings habe ich mir eine etwas ausführlichere Geschichte vorgestellt und nicht etwas so knapp abgehandeltes.
Das Buch eignet sich meiner Meinung nach nicht nur für Kinder. Man kann es auch als Geschenkbuch sehen, da die Illustrationen und auch der Text nicht einzig auf Kinder zugeschnitten ist. Auch wenn der Stil anders ist, kann man es dahingehend mit Büchern von Kobi Yamada vergleichen.