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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2025

Nicht mein Humor

Chicken Impossible
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Ich lese ab und an ganz gerne humorvolle Krimis, die sich nicht ganz ernst nehmen und darum war ich neugierig auf diesen "Krimi aus dem Hühnerstall". Nur leider gab es hier für mich viel zu wenig Krimielemente. ...

Ich lese ab und an ganz gerne humorvolle Krimis, die sich nicht ganz ernst nehmen und darum war ich neugierig auf diesen "Krimi aus dem Hühnerstall". Nur leider gab es hier für mich viel zu wenig Krimielemente. Es ist von Anfang an - durch einen "Zeitungsartikel" - klar, dass eine der Schwestern von der anderen ermordet wird, nur wer tötet wen? Beide Schwestern lernt man besser aus ihrer Perspektive kennen und somit auch die lebenslangen Missverständnisse und wie es zu der Verbitterung gekommen ist. Und nun teilen sich die beiden Schwestern also ein Haus und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Helene hat sich für die Anschaffung von Hühnern stark gemacht und so kommt es zu einer Perspektive aus Hühnersicht. Durchaus witzige Elemente, einiges Lehrreiches zu unterschiedlichen Hühnerrassen und Eigenheiten der Hühner, eine Nebengeschichte mit einer Dachsfamilie und einiges mehr. Aber ich hatte Probleme damit einen stringenten roten Faden zu finden. Leider hat der Roman nicht ganz meinen Humor treffen können. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Veröffentlicht am 17.10.2024

Enttäuscht

Morrighan - Wie alles begann
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Morrighan und ihre (erweiterte) Familie gehören zu den Vertriebenen. Sie ziehen immer wieder weiter, um Nahrungsmittel zu sammeln. Jarif hingegen gehört zu den Plünderern, die Morrighans Stamm immer wieder ...

Morrighan und ihre (erweiterte) Familie gehören zu den Vertriebenen. Sie ziehen immer wieder weiter, um Nahrungsmittel zu sammeln. Jarif hingegen gehört zu den Plünderern, die Morrighans Stamm immer wieder auch das Wenige nehmen, was sie besitzen.
Die Geschichte wird mit großen Zeitsprüngen aus diesen beiden Perspektiven erzählt, wobei die Teile aus der Sicht von Morrighan überwiegen.
Ich habe die Chroniken der Verbliebenen sehr gerne gelesen und war neugierig auf diese Geschichte und bin leider etwas enttäuscht, denn die Magie, die sich meiner Meinung nach in den Romanen entfaltet hat, fehlte mir hier. Die Geschichte wirkt etwas gehetzt, die großen Zeitsprünge machen es nicht leichter. Für mich passierte hier einfach nicht genug, auch wenn das Buch als Plus mit Zeichnungen aufwarten kann. Schade, denn hier hatte ich mir so viel mehr erhofft.

Veröffentlicht am 03.01.2024

Nicht mein Buch

Die geheime Gesellschaft
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Das Cover finde ich sehr gelungen und es passt zu dem, was der Klappentext verspricht.
Ich habe mich sehr gefreut, dass die Handlung dieses Mal in Paris spielen sollte; allerdings spielt sie dann doch ...

Das Cover finde ich sehr gelungen und es passt zu dem, was der Klappentext verspricht.
Ich habe mich sehr gefreut, dass die Handlung dieses Mal in Paris spielen sollte; allerdings spielt sie dann doch vorrangig in London. Nachdem ich allerdings bereits mit "Die versteckte Apotheke" nicht so recht warm geworden bin, wollte ich dem neuen Buch der Autorin eine Chance geben.
Lennas Schwester wurde ermordet und mit Hilfe des Mediums Vaudeline versuchen sie einen weiteren Mordfall aufzuklären, weswegen sie nach London gerufen werden, geraten dann jedoch in Gefahr.
Ich glaube jedoch, dass ich nicht die richtige Zielgruppe bin, denn es gab für meinen Geschmack hier leider zu viele Fehler und Anachronismen, die mir persönlich wichtig sind und die anderen bestimmt gar nicht erst auffallen oder nicht so wichtig sind.
Aber es lag nicht nur an dem historischen Rahmen der Geschichte; ich bin leider auch mit Vaudeline D’Allaire und Lenna Wickes nicht so recht warm geworden.
Klingt spannend und mysteriös, aber war es für mich leider nicht so sehr. Vielleicht bin ich auch einfach zu realistisch und habe hier mehr historischen Roman und weniger Übernatürlich erwartet.
Der Roman wird sicherlich seiner Leserschaft finden, die er begeistert, auch wenn mein Geschmack nicht getroffen wurde.

Veröffentlicht am 05.12.2023

Langatmig

GUY'S GIRL
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Bei diesem Buch ist mir als erstes das tolle Cover aufgefallen, das auf jeden Fall heraussticht aus der Menge der zurzeit gängigen Cover.
ich war neugierig auf die Geschichte von Ginny und Adrian. Schon ...

Bei diesem Buch ist mir als erstes das tolle Cover aufgefallen, das auf jeden Fall heraussticht aus der Menge der zurzeit gängigen Cover.
ich war neugierig auf die Geschichte von Ginny und Adrian. Schon ganz früh erfährt man von der Essstörung, die Ginny vor allen zu verbergen versucht. Sie rechnet alles um, auch den Alkohol. Allerdings möchte sie vor ihren ehemaligen WG Mitbewohnern auch nicht auffallen. Die Autorin hat eigene Erfahrungen gemacht und das merkt man auch.
Auch der männliche Gegenpart hat Probleme, denn er kann keine Gefühle zulassen.
Die Geschichte spielt in New York, aber auch in Ungarn, dem Land, in dem Adrian seine ersten Lebensjahre gelebt hat.
Mir war die Geschichte zu bedrückend und vor allem wurde sie zu langsam erzählt und es gab so viel, was meiner Meinung nach nicht so viel Raum hätte einnehmen sollen in diesem Roman. An anderer Stelle hätte ich mir dann wieder mehr erwünscht.
Die Sprecherin Fanny Bechert hat eine angenehme Stimme.

Veröffentlicht am 30.07.2023

Nicht mein Buch

Die Spur der Aale
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Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung ehrlich gesagt schwer. Eigentlich ein interessantes Thema, der Artenschutz. Außerdem erfährt man hier viel von der Arbeit von Staatsanwälten, was auch mal etwas ...

Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung ehrlich gesagt schwer. Eigentlich ein interessantes Thema, der Artenschutz. Außerdem erfährt man hier viel von der Arbeit von Staatsanwälten, was auch mal etwas anderes ist. Der Krimi spielt in Frankfurt, mit kurzen Episoden in Frankreich und Hongkong, auch das durchaus interessant und das Thema Schmugglerwaren ebenso. Aber ich konnte keine rechte Nähe zur Protagonistin Greta Vogelsang aufbauen. Störend fand ich, dass diese fast durchweg mit Nachnamen benannt wurde, andere Personen jedoch mit ihrem Vornamen, so wie ihr Lebensgefährte Mika, der keine große Rolle spielt, aber dennoch immer mit dem Vornamen auftaucht.
Es beginnt interessant aus der Sicht des Zollfahnders Mathissen, der unbedingt mit Greta Vogelsang in Kontakt treten wollte, dann jedoch überraschend stirbt.
Greta Vogelsang ermittelt, die Perspektive wird immer mal wieder gewechselt, was für mich meist eine Erhöhung des Spannungspotentials bedeutet, was hier allerdings nicht so recht geklappt hat. Und vor allem bin ich mit der Protagonistin nicht so recht warm geworden und leider blieb meines Erachtens die Spannung zugunsten von privaten Erzählungen auf der Strecke. Zum Ende hin wird es wieder etwas besser.