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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2020

Ein würdiges Ende der Reihe

Beta Hearts
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Das Buch schließt nahtlos an Cyber Trips an. Da es zuerst eine kleine Zusammenfassung der Story gibt, ist es überhaupt kein Problem wieder in die Geschichte reinzukommen, selbst wenn das letzte Lesen eine ...

Das Buch schließt nahtlos an Cyber Trips an. Da es zuerst eine kleine Zusammenfassung der Story gibt, ist es überhaupt kein Problem wieder in die Geschichte reinzukommen, selbst wenn das letzte Lesen eine Weile her ist.

Da es der abschließende Band der Reihe ist, möchte ich jetzt nicht großartig was zum Inhalt sagen, um nichts vorneweg zu nehmen.

Das Buch selber spielt, wie auch die vorherigen, in einem kurzen Zeitraum in dem wirklich viel passiert. Allerdings ist dieses Buch auch strategische als die vorherigen, weswegen ein großer Teil der Handlung in Planungsgespräche usw. geht.

Die Charaktere fand ich wieder einmal toll und vor allem Flover und Andra haben es mir angetan. Die beiden sind in diesem Buch mehr in den Vordergrund gerückt und haben eine wirklich tolle Charakterentwicklung gehabt. Sie sind beide für ihre Überzeugungen eingestanden, was nicht jedem gepasst hat. Das hat tatsächlich einen großen Teil der Geschichte ausgemacht.

Ich liebe es außerdem, dass zwischen den Kapiteln immer mal wieder Ausschnitte aus Militärakten eingefügt wurden. In diesem Buch ging es dabei viel um die Goldenen Drei (Wer muss bei dem Namen noch an Harry Potter denken?). Das fand ich unglaublich interessant. Ich dachte ich wüsste schon das meiste wichtige, aber aber nun weiß ich, dem war nicht so.

Das Ende war der Reihe absolut würdig. Es war actionreich und spannend und hat einfach gepasst. Ich fand die Auflösung etwas zu simpel, aber das ist vermutlich Ansichtssache.

Fazit: Ein toller Schluss für eine absolut empfehlenswerte Reihe.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Tolle Story mit ein paar Mängeln beim Magiesystem

These Ancient Flames 1: Awake
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Nachdem ihre Heimat angegriffen wurde, muss Mei sich mit dem Sohn des Mannes, Raven, zusammentun, der ihrer Heimat den Krieg bringen möchte. Gemeinsam mit ihren Freunden machen sie sich auf die vor langer ...

Nachdem ihre Heimat angegriffen wurde, muss Mei sich mit dem Sohn des Mannes, Raven, zusammentun, der ihrer Heimat den Krieg bringen möchte. Gemeinsam mit ihren Freunden machen sie sich auf die vor langer Zeit verschwundenen Drachen zu finden, um mit ihrer Hilfe das Schicksal ihrer Völker zu verändern. Dabei knistert es gewaltig zwischen Mei und Raven, doch ob sie ihm wirklich vertrauen kann, ist fraglich.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und einnehmend und man fliegt nur so durch die Seiten. Gleichzeitig hat mich das Buch nicht so sehr an den Seiten kleben lassen wie die anderen Bücher der Autorin. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Mei und Raven und das macht es ein wenig zum Haare raufen, weil man viele Sachen schon lange vorhersieht. Allerdings kommt dadurch die Charakterentwicklung der beiden sehr gut hervor. Wo ich jedoch einen kleinen Mängel sehe, ist bei der Wahl der Namen. Im ersten Kanton sind alle Namen asiatisch angehaucht, das passt. Der dritte Kanton scheint spanisch (?) angehaucht zu sein mit Namen wie Ignació oder Marviento. Und dann haben wir unsere beiden Reisebegleiter aus dem dritten Kanton und sie heißen Raven und Cole… Amerikanische geht es kaum und das scheint mir sehr inkonsequent zu sein.

Die Story selbst war sehr spannend und es gab trotz einer recht ausführlichen Einführung am Anfang keine Längen. Hin und wieder habe ich mich gefragt ob eine bestimmte Szene jetzt unbedingt reinpasst. Z.B. bekommt unser Grüppchen die Info, dass sie sich beeilen sollen und nur noch wenig Zeit haben und was machen sie? Duschen und Frühstücken… Auch das kam mir eher inkonsequent vor. Wo ich mir mehr Infos gewünscht hätte, war beim Thema Magiesystem. Es wurde kaum erklärt, wie das Ganze funktioniert, was alles möglich ist und wo es Grenzen gibt. Wir wissen bloß, dass nur Auguren die von den Drachen gegebenen Kraftlinien nutzen können und sehr viel möglich ist. Auch die Abgrenzung, was denn jetzt genau ein Augur ist, hat mir gefehlt. Sie scheinen einfach nur Menschen zu sein, die eben Magie wirken können. Was ist dann der Unterschied zu einer Hexe? Was rechtfertigt es hier eine eigene ‚Spezies‘ einzuführen? Oder ist Augur nur als Titel gedacht?

Was für mich ein Highlight in der Geschichte war, waren die Figuren, bzw. die Dynamik innerhalb der Gruppe. Man konnte förmlich beobachten, wie sie von Feinden zu Freunden wurden und wie sich Haltung der einzelnen Personen immer weiterentwickelt hat. Hierfür hat die Autorin definitiv ein Händchen und wer gute Charakterentwicklungen schätzt, ist bei ihr definitiv an der richtigen Adresse.

Alles in allem muss ich zwar sagen, dass es nicht das stärkste Buch der Autorin ist und seien kleinen Mängel hat. Aber ich mochte es trotzdem sehr gerne und würde es weiterempfehlen, wenn man charakterbasierte Geschichten schätzt.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Ein schöner Liebesroman, dem der letzte Funken fehlt.

Variation – Für immer oder nie
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Als großer Yarros-Fan, habe ich mich sehr gefreut als ich das Buch endlich in den Händen halten konnte. Wir begleiten hier Allie, eine Elite-Ballerina die nach einem Unfall wieder zu Kräften kommen muss ...

Als großer Yarros-Fan, habe ich mich sehr gefreut als ich das Buch endlich in den Händen halten konnte. Wir begleiten hier Allie, eine Elite-Ballerina die nach einem Unfall wieder zu Kräften kommen muss und Hudson, einen engagierten Elite-Rettungsschwimmer. Die beiden verbindet eine einstige Freundschaft, die jedoch aus unerklärlichen Gründen in die Brüche ging. Als jedoch Juniper, Hudsons Nichte, auf der Suche nach ihrer biologischen Mutter vor Allies Tür steht, müssen die beiden zusammenarbeiten.
Wie gewohnt haben wir hier einen flüssigen und extrem einnehmenden Schreibstil. Die Story ist wunderschön und nimmt sich die Zeit die sie braucht um die Geschichte zu erzählen. Allie und Hudson sind zwei wundervolle Protagonisten, die sich mühevoll ihre zweite Chance erkämpfen. Leider hat mich das Buch aber bei weitem nicht so emotional abgeholt wie die anderen Romance-Titel von Yarros.
So sehr ich die Protagonisten auch mochte, mit Juniper wurde ich nicht so ganz warm. Sie wurde für meinen Geschmack viel zu erwachsen dargestellt, auch wenn sie sehr schlau sein soll, und ihre Aufmüpfigkeit wurde mir irgendwann einfach zu viel. Irgendwie kam sie nur im Buch vor, wenn sie wieder etwas Dummes gemacht hat.
Alles in allem wieder ein sehr schöner Roman, doch ich weiß, dass da noch mehr geht.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Interessante Welt und tolle Charaktere, allerdings nichts neues.

Faebound
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Über Faebound habe ich schon vor der Veröffentlichung sehr viel gehört. Umso gespannter war ich schlussendlich auf das Buch. Prinzipiell wurden meine Erwartungen auch erfüllt.

Die Welt in der die Geschichte ...

Über Faebound habe ich schon vor der Veröffentlichung sehr viel gehört. Umso gespannter war ich schlussendlich auf das Buch. Prinzipiell wurden meine Erwartungen auch erfüllt.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist vom Krieg gezeichnet und so sind auch die Figuren. Die verschiedenen Völker haben ihre Eigenheiten und auch die Charaktere haben alle ihre besonderheiten. Besonders hervorheben möchte ich, wie hier mit sexualität umgegangen wird. Es wird eben nicht darauf eingegangen. Jeden liebt einfach wen er liebt und fühlt sich wie er sich fühlt und es wird akzeptiert und ist normal. Das ist es, was ich es mir in Büchern und für unsere Gesellschaft wünsche.

Die Figuren mochte ich allesamt sehr gerne. Jeder hat seine Besonderheiten, seine eigenen Motive und keine bleibt blass. Wir haben hier eine gute Basis für die weiteren Bände.
Das selbe gilt auch für den Plot. Allerdings fehlt mir hier ein wenig Innovation, die ich mir in den Folgenbänden erhoffe.

Prinzipiell ein gutes und solides Buch, dass man allen empfehlen kann die gerne etwas ernsteres lesen, aber nicht auf die Lovestory verzichten wollen.

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Veröffentlicht am 18.10.2024

Ein emotionales Auf und Ab

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Nachdem ihr Ex-Mann die damals mit Zwillingen schwangere Ella sitzengelassen hat, schlägt sich Ella als alleinerziehende Mutter und Leitern einer erfolgreichen Pension allein durch. Auf Wunsch ihres Bruders ...

Nachdem ihr Ex-Mann die damals mit Zwillingen schwangere Ella sitzengelassen hat, schlägt sich Ella als alleinerziehende Mutter und Leitern einer erfolgreichen Pension allein durch. Auf Wunsch ihres Bruders fängt sie an dem Soldaten ‚Chaos‘ Briefe zu schreiben, in die sie ihr ganzes Herz stecken kann. Doch die idyllische Zeit währt nicht lange, ein Schicksalsschlag nach dem anderen ereilt Ella und auch Chaos ist auf einmal verschwunden. Ein paar Monate später taucht Beckett von ihrer Tür auf. Er will ihr Helfen, aber das geht nur, wenn Ella niemals erfährt, dass er Chaos ist. Denn Ella gibt keine 2. Chance.

Wer Bücher sucht, die einen berühren und das Potential haben einen Emotional zu zerbrechen, ist bei Rebecca Yarros richtig. Sie hat einen wunderschönen Schreistil, der einen einfach gefangen nimmt und weiß einfach, wie man Gefühle in den Lesern hervorruft.
Ella ist ein unglaublich starker Charakter und eine Kämpfernatur. Nur leider steht sie sich selbst im Weg. Alle Männer in ihrem Leben haben sie verlassen und sie muss erst lernen wieder Vertrauen zu fassen. Stellenweise fand ich sie gerade in dieser Hinsicht zu verkopft und stur, aber ich kann nicht beurteilen, ob und inwieweit das realistisch ist.
Beckett als zweiter Protagonist ist alles, was man sich nur wünschen kann und noch so viel mehr. Für ihn wurde das Wort ‚Perfekt‘ erfunden. Auch er hat seine Päckchen zu tragen und steht sich dadurch ein wenig selbst im Weg. Das macht die beiden zusammen manchmal wirklich frustrierend und man möchte sie am liebsten schütteln.
Aber mein absolutes Highlight waren Ellas 6-jährige Zwillinge. Die beiden waren einfach nur unglaublich süß und es herzerwärmend zu beobachten, wie sehr die beiden füreinander einstehen.

Die Handlung strotzt jetzt nicht unbedingt vor Spannung, dafür ist es ein emotionales auf und ab zwischen Drama und Hoffnung. Wobei ich sagen muss, dass mich gerade das auf und ab im Mittelteil nicht so berührt hat wie erwartet. Es war zwar toll zu lesen, aber die emotionale Nähe war nicht da. Dabei wird mit so vielen großen Themen jongliert, dass es gerade die Liebesgeschichte für mich unnötig gemacht hat. Die Geschichte hätte auch ohne Änderungen ohne sie funktioniert und es wäre immer noch wunderschön gewesen. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass die Autorin hier etwas zu viel wollte.

Zwar muss ich sagen, dass das Buch für mich eher zu den schwächeren der Autorin gehört, aber die Messlatte ist hier sehr hoch. Es ist immer noch ein sehr gutes Buch, das ich durchaus für ein paar emotionale Lesestunden empfehlen würde.

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