Schnapsidee
Die Tote auf InisharkElli ist urlaubsreif, wird diese Woche vierzig Jahre alt und will ihn ganz besonders feiern. So besonders, wie noch nie. Sie lädt ihre Familie auf eine einsame, unbewohnte Aran-Insel ein. Irland mal anders. ...
Elli ist urlaubsreif, wird diese Woche vierzig Jahre alt und will ihn ganz besonders feiern. So besonders, wie noch nie. Sie lädt ihre Familie auf eine einsame, unbewohnte Aran-Insel ein. Irland mal anders. Schon die Überfahrt ist rau und die Nörgelei ihrer Mutter geht ihr bereits jetzt ebenso auf die Nerven wie der spezielle Freund ihrer jüngsten Schwester. Die trifft sich immer mit den falschen Männern…
Es ist ein spannender Roman mit leichtem Grusel, aber kein wirklicher Krimi. Niemand ermittelt, aber eine frische Leiche wird gefunden. Ellis Vater ist ein pensionierter Kriminalhauptkommissar, aber er ist eine Nebenfigur. Im Mittelpunkt stehen Elli und ihr Hund Ronnie, der immer mal etwas ausbuddelt. So entdecken sie auch die Leiche. Speziell ist die eigentlich unbewohnte Insel, die jemand von Inisboffin für Urlauber vermietet. Ein Generator liefert Strom und Wärme, Häuser sind vorhanden ebenso eine Gemeinschaftsküche und viel Natur. So treffen sie auf den Vogelwart der Aran-Inseln, bei dem sie nicht wissen, wie sie ihn einschätzen sollen. Ein Sturm zieht auf, das Internet verabschiedet sich und die Laune einige Familienmitglieder sinkt. Keiner kommt von der Insel runter, das Meer ist zu aufgewühlt, die Strömungen tückisch.
Der Roman ist unterhaltsam mit ein wenig amüsantem Grusel. Die Schwestern sorgen für kriminellen Kitzel und als später eine von ihnen verschwindet, ahnt man zu Recht nix Gutes.