Ein witziges Buch
Ginger & Beast (Bellbook University 1)Worum geht es?
Hexe Gingers Vorfahren waren alle Teil der Studentenverbindung Aurora Star, deshalb ist es für ihre Großmutter selbstverständlich, dass auch sie dort aufgenommen werden sollte. Wenn Ginger ...
Worum geht es?
Hexe Gingers Vorfahren waren alle Teil der Studentenverbindung Aurora Star, deshalb ist es für ihre Großmutter selbstverständlich, dass auch sie dort aufgenommen werden sollte. Wenn Ginger dies nicht schafft, soll sie enterbt werden. Leider ist sie auf der Universität nicht unbedingt beliebt und ihre Chancen Teil dieser elitären Verbindung zu werden sind damit verschwindend gering. Vor allem, weil sie ihre Hexenkräfte nicht unter Kontrolle hat und das ausgerechnet die Anführerin der Verbindung schon zu spüren bekommen hat. Gingers einzige Hoffnung ist der bekannte Bad Boy der Uni. Mit ihm als Fake-Boyfriend könnte sie ihr Image aufpolieren. Außerdem ist er als Halbdämon feuerfest, weshalb ihm ihre unkontrollierbaren magischen Kräfte nichts anhaben können. Eine Eigenschaft, die von unschätzbarem Wert ist, als Colin als Gegenleistung für jedes Fake-Date einen echten Kuss verlangt und deshalb ordentlich Funken fliegen.
Meine Meinung:
Das Cover und auch der Farbschnitt von Buchmädchen gefallen mir sehr gut. Der Klappentext versprach eine witzige Geschichte und ich habe mich gefreut, sie zu lesen. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich war überrascht, wie gut mir ihr Schreibstil gefallen hat. Es ist mir unheimlich einfach gefallen, in die Welt von Ginger einzutauchen und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Ginger ist eine etwas verpeilte Hexe, die man durchaus als Chaos auf zwei beinen beschreiben könnte. Dadurch hat sie sich auch in einige etwas... schwierige Situationen manövriert, die für mich als Leserin natürlich sehr amüsant waren. Ich mochte ihre bodenständige Art und dass sie, trotz ihren Bemühungen Teil der Verbindung zu werden, nie vergessen hat, wer sie ist und was sie eigentlich möchte. Sie ist sich selbst treu geblieben und sobald klar war, dass sie Colin mehr mag, als geplant, hat sie sie aus dem Spiel genommen.
Colin war zunächst ein ziemlicher Brummbär, aber man merkt schnell, dass er eigentlich ein ziemlich toller Kerl ist. Ich fand es toll, wie er Ginger in allem unterstützt und sich nie über sie lustig gemacht hat. Er hat ihre Wünsche vielleicht nicht verstanden, aber er hat sie respektiert und ihr geholfen, sie zu verwirklichen. Ich mochte es sehr, wie süß die zwei miteinander umgegangen sind.
Da die Geschichte in der uns bekannten Welt spielt, war das Setting nichts kompliziertes. Aber es hat toll zu der Geschichte gepasst, weil Ginger und Colin irgendwie ja doch die gleichen Probleme haben, wie wir im realen Leben auch haben.
Fazit: Eine tolle, sehr witzige Geschichte. Ich freue mich schon auf Band zwei.