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Veröffentlicht am 14.09.2025

Gut, aber mit Schwächen

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Zwei Menschen, die sich als Kinder kennen gelernt habe und woraus mehr werden soll? Klingt nach „Für immer vielleicht“-Vibe und damit nach einer unterhaltsamen Romanze mit Herzklopfen.
Das Herzklopfen ...

Zwei Menschen, die sich als Kinder kennen gelernt habe und woraus mehr werden soll? Klingt nach „Für immer vielleicht“-Vibe und damit nach einer unterhaltsamen Romanze mit Herzklopfen.
Das Herzklopfen blieb etwas aus, aber die Geschichte bot eine gute Unterhaltung. Vor allem Lucas Sicht war spannender als die von Naomi.
Seine Sicht sorgte für viel Tiefe, Verständnis und seine Geschichte ist gut ausgearbeitet. Stück für Stück erfährt man als Leser, wie sein Leben verlaufen ist, welche Lasten er zu tragen hatte, sich tatsächlich eine Freundschaft erhoffte, während die Briefe vor Gemeinheiten und Trietzereien nur so trieften.
Im realen Leben würden wir auf diesen Briefkontakt nicht antworten, sind wir ehrlich. Aber hier entsteht daraus eine Love-Story bei der Naomie die Spuren von Luca hinterher läuft, um ihn zu finden.
Dabei stößt sie auf seine Lebensgeschichte, wo er hingegangen ist und als Leser bekommt man damit noch mal eine andere Sicht auf sein Leben. Bestes Beispiel ist hier seine Verlobung und Ex-Freundin.
Es gibt die erzählte Sicht aus ihrer Perspektive, die dann extrem abweicht von Lucas und dass sie psychisch ein totales Biest ist und besessen von Rache an ihm und eifersüchtig hoch zehn.

Der Kontakt zwischen Luca und Naomi kommt wieder zustande nachdem sie plötzlich wieder eine Nachricht erhalten hat, aber ohne Absender. Das ist der Grund, wieso sie durchs halbe Land reist, um seinen Spuren zu folgen und ihm antworten zu können.
Naomi ist für mich ein Charakter geblieben mit dem ich nicht ganz warm geworden bin. Sie spielt mir leider zu oft ein doppeltes Spiel. Einerseits will sie Luca finden, andererseits ist da auch der attraktive Nachbar Jake mit dem es einige Funken gibt.
Sie versetzt ihn und lügt ihn an, nur um ihre Suche weiterzuführen.

Die Briefe sind voller Gemeinheiten, Sarkasmus, Ironie. Während die beiden sich also nicht das letzte Wort schenken wollen, antworten sie immer wieder darauf. Realistisch ist das, wie bereits erwähnt, nicht.
Liest man die Briefe mit einem Augenzwinkern und auf neckende Art und Weise, wie man manchmal auch enge Freunde aufs Korn nimmt, können sie unterhaltsam sein.

Je weiter man im Buch kam, desto klarer wurde Lucas Weg und der Plot Twist war dann auch vorhersehbar. Es fehlte nur noch die Schlusserklärung.
Das Herzklopfen, was ich mir irgendwie erhofft hatte, blieb dabei aus. Denn es gab nur die Spurensuche, das Damals und das Jetzt, woraus Naomi sehr verletzt hinaus gegangen ist. Die Versöhnung dabei kam bei mir nicht ganz an und wirkte mir auch persönlich zu schnell.
Vor allem aus Naomis Sicht blieb mir verwehrt, wie aus der Neugier echte Gefühle entstehen konnten. Bei Luca wurde es im Lauf des Lesens klar, wie er sich verlieben konnte, was ich persönlich aber für etwas fraglich hielt, weil er Naomi an manchen Stellen glorifizierte und nur das Bild kannte, sie aber nicht als Person.
Aus dem Grund lieb eben die Emotionalität und Nachvollziehbarkeit etwas auf der Strecke.

Die Autorin hat jedoch Charaktere geschaffen, die sehr lebendig wirken und die man auch so aus seinem Umfeld kennen würde. Wer kennt nicht den/die Psycho-Ex? Oder kennt Leute, die so fokussiert auf etwas sind, dass sie dafür Verabredungen absagen?
Durch diese Art des Schreibens lässt sich das Buch gut lesen und bietet eine schöne Unterhaltung, wenn man an manchen Stellen ausblendet, dass man im realen Leben nie so reagieren würde.

Was mir nicht gefallen hat, war der Epilog. (ACHTUNG SPOILER!)
Der Zeitsprung war mir zu viel des Guten und war ein Klischee, was nicht hätte sein müssen. Es erzeugt wieder den Wert: Nur mit Kind(er) ist man als Familie komplett und glücklich.

Mir hätte es gereicht, wenn als Epilog gekommen wäre, dass immer noch Nachrichten geschrieben werden und sie sich zum Date verabreden innerhalb der Beziehung. Ein kleines offenes Ende, so dass man sich vorstellen kann, sie sind glücklich in der Beziehung und die Botschaften gehören jetzt zu ihren Neckereien und alles weitere entwickelt sich.

Im Großen und Ganzen ein Buch, welches perfekt für gemütliche Leseabende ist, jedoch einige Schwachstellen hat und nicht jedermanns Geschmack trifft durch die Hassbriefe, die schon sehr gemein waren.
Dennoch eine schöne Idee, die mal etwas anderes hat. Vor allem geht der Roman einen ganz anderen Weg als „Für immer vielleicht“ und hat damit seinen eigenen Charme, ohne als Kopie zu wirken.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Band 28

Ewig geliebt
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Der zweite Teil von Rhage und Mary hat nicht mich so von den Socken gehauen, wie der erste Teil. Er war zäh, langatmig und Marys gefährliches Geheimnis ist nicht mal ansatzweise so gefährlich, wie es dargestellt ...

Der zweite Teil von Rhage und Mary hat nicht mich so von den Socken gehauen, wie der erste Teil. Er war zäh, langatmig und Marys gefährliches Geheimnis ist nicht mal ansatzweise so gefährlich, wie es dargestellt wird. Der Klappentext ist dramatischer als das Buch ist und würde ich nicht die nächsten Bände hinfiebern, würde ich die Reihe abbrechen mit diesem Band.
Denn es war so viel Drama versprochen worden. Grade Rhages Probleme, dass er keine Luft bekam, sich Mary nicht mehr so nahe fühlt und dass die Bestie eine Rolle spielt, schien so viel Tiefe zu bergen, die hier nicht erfüllt wurde.
Es gab kaum Spannung im zweiten Teil der Geschichte, da sich Mary und Rhage oft im Kreis drehten und viel mehr miteinander hätten sprechen müssen.
Ich hatte erwartet, dass eventuell das Thema aufkommt, dass sie sich trennen oder Rhage eine Vampirin zu Hilfe nehmen möchte für das Problem, aber nichts. Es lief auf einen Punkt hinaus, der absolut vorhersehbar war.
Lediglich Assail brachte als Nebenstrang mit dem Blutsklaven Markcus Spannung hinein und dass Zsadist sich dessen mit annimmt. Aber hier wurde auch nur kurze Szenen gezeigt und leider nicht die Sicht des Bruders, die mit Sicherheit noch mal eine neue Tiefe von ihm gebracht hätte.
Das Thema Xcor war hier tatsächlich nicht groß aufgebaut und Layla war zum Glück nur eine wirklich kleine Nebenrolle, doch auch hier bahnt sich das nächste Drama mit ihr und Xcor an. Tohrment scheint ebenfalls darin eine Rolle zu spielen und es ist hierbei schon offensichtlich, was das Geheimnis ist, was Layla herausgefunden hat.
Auf das Buch von ihr und Xcor freue ich mich so gar nicht, da ich sie als sehr nervigen Charakter empfinde und keine Sympathie zu ihr habe.
Das Ende fand ich etwas abrupt und ich hätte mir vor allem mit dem Thema Trauerverarbeitung noch etwas mehr Zeit gewünscht. Für mich hat Bitty eine nicht nachvollziehbare 180 Grad Wendung gemacht. Von einem stillen Kind wurde sie plötzlich so aufgeschlossen, als wäre nie etwas passiert. Es gab nur wenige Momente der Trauer und das erschien mir sehr knapp.
Dazu sehe ich Bitty als sehr kleines Mädchen und nicht wie eine halbe Teenagerin.
Süß ist dabei Rhages Beschützerinstinkt gewesen und dass er sofort meinte, dass sie sich nie mit einem Vampir vereinigen würde. Das war niedlich.

Ansonsten bot das Buch eben wenig Spannung.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

5 Kurzgeschichten

Magical Winter Nights
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Geschichte 1: Gabriella Santos de Lima - Jetzt sind wir unendlich ⭐️⭐️⭐️

Geschichte 2: Kyra Groh - Sternenknistern ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Geschichte 3: Marina Neumeier - Christmas Crush - ⭐️

Geschichte 4: Alexandra ...

Geschichte 1: Gabriella Santos de Lima - Jetzt sind wir unendlich ⭐️⭐️⭐️

Geschichte 2: Kyra Groh - Sternenknistern ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Geschichte 3: Marina Neumeier - Christmas Crush - ⭐️

Geschichte 4: Alexandra Flint - Keine Nacht zu dunkel - ⭐️⭐️⭐️⭐️

Geschichte 5: Franka Neubauer - Before the Stars Break - ⭐️


Fünf Autorinnen und fünf kurze Geschichten um das Thema. Jede Woche kann man sich einen Abschnitt vornehmen und damit die Zeit bis Weihnachten verkürzen.
Die Aufmachung des Buches ist wundervoll gemacht, elegant und träumerisch.

Was leider jedoch ein großes Manko an diesem Buch ist, ist die Tatsache, dass jede Geschichte mit den bisherigen Büchern der Autor
innen zu tun haben und man im besten Fall die Charaktere und Konstellationen kennt.
Die Geschichten waren daher ohne die Hauptbücher zu kennen, schwer hinein zu kommen. Aktuell kenne ich nur die Geschichten von Kyra Groh und Marina Neumeier aus dem Verlag. Das hat es an vielen Stellen schwer gemacht rein zu kommen.
Dennoch haben sich die Autorinnen bemüht die Geschichten so zu schreiben, dass man sie auch ohne Vorkenntnisse lesen kann.
Bei ein paar Geschichten ist das gut gelungen. Bei dem Rest leider weniger, was dann auch vielleicht am Schreibstil lag mit dem ich nicht warm geworden bin.

In die erste Geschichte bin ich ganz gut reinkommen, auch wenn ich schnell gemerkt habe, dass es besser wäre die „Jetzt“-Reihe zu kennen.

Da ich die Sweet Lemon Agency kenne und liebe, war es in der zweiten Geschichte noch einfacher reinzukommen und es las sich sehr schnell durch. Da war es sehr schön die Perspektive aus den wichtigsten Charakteren zu lesen und es hat sich wie zu Hause angefühlt.

Leider bin ich schon mit der Hauptgeschichte von Marina Neumeier nicht warm geworden und so ging es mir auch mit der Kurzgeschichte. Ich konnte mich darin nicht verlieren.

Die Sylt-Reihe von Alexandra Flint kenne ich nicht, konnte mich aber schnell reinlesen und mich zwischen den Seiten verlieren. Die Charakterkonstellation war sehr schön gemacht und die Story sehr süß gewählt.

Die letzte Geschichte von Franka Neubauer hat mich wieder weniger begeistert. Ich konnte mich auch hierhin nicht verlieren und zwischen den Seiten abtauchen. Der Stil zog sich für mich und ich bin auch nicht mit den Charakteren warm geworden.

Das Buch ist an sich eine sehr schöne Idee, jedoch hätten mir Kurzgeschichten unabhängig der Hauptreihen vermutlich besser gefallen, da ich so oft das Gefühl hatte, ich muss jetzt die Hauptreihe kennen, um mehr Hintergrundinfos zu haben.

Natürlich ist das auch eine gute Werbung für die Bücher, die von den Autor
innen im Verlag erschienen sind, ist aber auch Schade, wenn man nur zwei oder drei Geschichten kennt.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Adventskalender

Christmas in My Heart
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Türchen 1: Irland - Bianka Behrend - The Fairytale of Glenbeigh - ⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 2: Südkorea - Nicole Knoblauch - Der erste Schnee - ⭐️⭐️

Türchen 3: Island - Christian Handel -Von Trollen, Katzen und ...

Türchen 1: Irland - Bianka Behrend - The Fairytale of Glenbeigh - ⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 2: Südkorea - Nicole Knoblauch - Der erste Schnee - ⭐️⭐️

Türchen 3: Island - Christian Handel -Von Trollen, Katzen und Büchern - ⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 4: Österreich - Sophia Chase - Love hurts - ⭐️⭐️⭐️

Türchen 5: Finnland - Allie Well - Coming Home - ⭐️⭐️⭐️

Türchen 6: Hawaii - Kira Licht - Heartbeat to Heartbeat - ⭐️

Türchen 7: Wales - Ana Woods - The love we feel - ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 8: USA - Kathinka Engel - Love is Mad - ⭐️

Türchen 9: Deutschland - Anna Dietrich - Hochzeit auf Schloss Moritzburg - ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 10: England - Marie Weis - The Wishing Tree - ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 11: Mexiko - Yvonne Westphal - Weihnachtsmänner in Beach Shorts - ⭐️⭐️

Türchen 12: Frankreich - Jennifer Adams - Strasbourg - mon amour - ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 13: Norwegen - Katelyn Eriskon - Lichtermeer an Gefühlen - ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 14: Neuseeland - Linda Schipp - Actually, Love - Ein unabhängiges Sequel zu a thousand Words Missing - ⭐️

Türchen 15: Schweiz - Justine Pust - Claus, can you hear me? - ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 16: Brasilien - Nina Schilling - Sommer, Sonne...Weihnachten! - ⭐️⭐️

Türchen 17: Schweden - Andreas Suchanek - Ein Julblock zum verlieben - Eine Queere Weihnachts-Lovestory - ⭐️⭐️

Türchen 18: Alaska - Anna Augustin - The Holiday Train - Ein verschneites Weihnachten in Alaska - ⭐️⭐️⭐️

Türchen 19: Polen - Franka Neubauer - A Second Chance unter the christmas stars - ⭐️⭐️⭐️

Türchen 20: Griechenland - Andreas Dutter - My big sweet greek christmas - ⭐️

Türchen 21: Island - Mareike Allnoch - A whisper of Christmas Magic - ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Türchen 22: Spanien - Stefanie Santer - 1 : 100 000 - ⭐️

Türchen 23: Shetlandinseln - Julia Pauss - Snowed in Love - ⭐⭐⭐

Türchen 24: Italien - Laura Labas - Il babbo natale segreto - ⭐


24 Kurzgeschichten in verschiedenen Ländern. 24 verschiedene Autorinnen und 24 verschiedenen Settings.
Als Leser können wir verschiedene Geschichten kennen lernen, die in den jeweiligen Ländern spielen und das Thema Weihnachten beinhalten. Einige Geschichten waren dabei sehr schön geschrieben, sehr stimmungsvoll und romantisch.
Bei anderen fiel es mir schwerer reinzukommen und das Thema Weihnachten zu sehen. Bei vielen hätten ich mir dann auch mehr Einbindung der Kultur gewünscht, statt dass es nur in dem Land spielt und zufällig an Weihnachten ist. Da hätte es gefühlt auch jede andere Jahreszeit sein können und ich konnte das Weihnachtsfeeling nicht spüren.
Das Buch bietet, wie viele andere Adventskalenderbücher die Möglichkeit neue Autor
innen kennen zu lernen und nach den Büchern zu schauen, ob sie einen ansprechen.
Im großen und ganzen waren die Geschichten aber sehr schön, aber das Buch ist schwächer als die anderen, die ich bisher gelesen habe.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Framed Feelings

Framed Feelings (Golden Hearts, Band 1)
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Das Buch habe ich durch Zufall in einer Story auf Instagram entdeckt. Das Thema klang ziemlich gut und interessant.
Vor allem könnte das Thema Kunst und Auktionshaus ein gutes Setting sein.
Der Rahmen ...

Das Buch habe ich durch Zufall in einer Story auf Instagram entdeckt. Das Thema klang ziemlich gut und interessant.
Vor allem könnte das Thema Kunst und Auktionshaus ein gutes Setting sein.
Der Rahmen im Klappentext klang sehr ansprechend und auch die Kombination zwischen Lilli und Vincent als Love Couple könnte süß werden.

Direkt zu Beginn der Geschichte lernen wir Lilli kennen und was genau ihr fataler Fehler war, ehe es mit der Geschichte richtig los ging. Abwechselnd konnte man als Leser die Sicht von Lilli und Vincent lesen.
Der Schreibstil war angenehm, sehr locker, doch er konnte mich nicht in die Seiten abtauchen lassen. Es war zeitweise sogar sehr mühsam, weil es keine Spannung gab.

Das Leben rund um Lilli ist sehr oberflächlich und kam mir auch sehr abgehoben und proletenhaft vor. Es ging immer nur um Aussehen und Partys.
Die Freundschaften kamen mir nicht besonders tiefgründig vor und auch die Gefühle zu Vincent konnte ich ihr nicht abkaufen.

Lilli hat für mich den Eindruck einer kleinen, verwöhnten Prinzessin gemacht, die sich lieber in die Opferrolle begibt statt eben mit ihren Eltern über den Fehler zu sprechen.

Der Plot war recht vorhersehbar und zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass die Suche nach der Bildhauerin in Vergessenheit geraten ist. Allgemein habe ich mir die Suche etwas spannender vorgestellt.

Das ganze Setting hätte für mich präsenter sein können und dass man davon mehr zu lesen bekommt. Es ist leider zu einer totalen Nebensache geworden und das ganze hätte auch in einem ganz normalen Büro, Konditorei oder sonst wo hätte sein können. Statt der Bildhauerin suchen sie einen Star-Konditor, einen Zeugen in einem Prozess oder oder oder.
Es ist eine einfache Liebesgeschichte mit etwas Drama, Verrat und Herzschmerz.

Lilli und Vincent wirken trotz ihrer Geschichte und Probleme sehr oberflächlich. Es hat mich nicht berührt, als Vincents Vergangenheit zur Sprache kam.
Es drehte sich einfach im Großen und Ganzen zu viel um die beiden und der Große Plottwist war zu schnell erledigt und alles wendete sich zum Guten.

Es war eine schöne Zwischendurchlektüre, aber konnte mich nicht so packen, wie andere New Adult Romane, die ich bis tief in die Nacht gelesen habe.

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