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Veröffentlicht am 21.11.2017

Spannende Liebesgeschichte um ein It-Girl

Mit allem, was ich habe
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Camille Logan liebt den roten Teppich, Champagner und wilde Party's. Nach außen hin ist sie DAS It-Girl der Londoner Szene. Doch Daddy's Vermögen allein reicht ihr nicht, sie möchte endlich ihr eigenes ...

Camille Logan liebt den roten Teppich, Champagner und wilde Party's. Nach außen hin ist sie DAS It-Girl der Londoner Szene. Doch Daddy's Vermögen allein reicht ihr nicht, sie möchte endlich ihr eigenes Modelabel gründen und von den Leuten ernst genommen werden. Plötzlich stellt Camille's Vater ihr einen Bodyguard zur Seite - Tag und Nacht! Mit allen Mitteln versucht sie Jake Sharp loszuwerden, doch so leicht lässt sich Jake nicht abschütteln. Dann herrscht da auch noch diese starke Anziehung zwischen den Beiden und auch die Drohungen gegen Camille werden immer konkreter...

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Camille und Jake erzählt. Dadurch merkt man schnell, dass die Beiden nicht so sind, wie sie nach außen auf andere wirken. Beide haben mit ihren Problemen und Ängsten zu kämpfen, die Anziehung zwischen ihnen wird schon auf den ersten Seiten sehr deutlich. Besonders amüsant wird es, als Jake Camille wirklich überall hin folgt. Dabei kommt es zu der ein oder anderen peinlichen Situation für Beide! Der Schreibstil ist flüssig und das Buch recht zügig gelesen. Die Geschichte um die Drohung gegen Camille bleibt bis zum Schluss sehr spannend. Beide Charakter entwickeln sich im Laufe des Buches weiter, wobei Jake in Cami's Gegenwart eher zum Weichei wird. Auch die erotischen/romantischen Szenen sind an manchen Stellen unpassend oder gar zu kitschig. Das Ende reißt aber vieles wieder raus.

Mit allem, was ich habe ist eine durchaus spannende Liebesgeschichte die neben Humor und Action aber auch manchmal zu viel Gefühl zu bieten hat.

Veröffentlicht am 31.03.2026

Die englischen Begriffe sind ein großer Minuspunkt an dem Ratgeber

Schreibtipps to go
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Da ich das Buch als E-Book habe, kann ich nicht beurteilen, wie groß das Buch wirklich ist. Für ein Hosentaschenformat sind die wichtigsten Punkte wirklich sehr knapp zusammen gefasst. Das PS im Vorwort ...

Da ich das Buch als E-Book habe, kann ich nicht beurteilen, wie groß das Buch wirklich ist. Für ein Hosentaschenformat sind die wichtigsten Punkte wirklich sehr knapp zusammen gefasst. Das PS im Vorwort fasst eigentlich auch alles zusammen, was ich an diesem Ratgeber verabscheue. Gefühlt in jedem Satz das Wort Readers zu lesen ist dermaßen anstrengend und stört mich ungemein. Wenn man alle Personen ansprechen will, dann lasst es doch einfach bei dem Wort Leser! Diese englischen Begriffe passen mal sogar nicht zum Rest der wohlgemeinten Hinweise. Wirklich etwas Neues lernt man auch nicht unbedingt. Interessant finde ich persönlich auch nur Teil 2. Indem Beispiele klar und übersichtlich aufgelistet sind, wie man seinen Schreibstil wirklich überarbeiten kann. Für die restlich Dinge, wie Expose oder Plotten nimmt man sich ehe viel mehr Zeit und recherchiert in etlichen Ratgebern oder im Internet.

Schreibtipps to Go ist ein gut gemeinter Ratgeber, der bedeutungsvolle Punkte für das Manuskript anspricht und kurz aufzeigt. Ich denke, das Buch richtet sich dann doch eher an die junge Generation. Die ständig englisch eingebauten Begriffe machen manche Sätze so unfassbar unleserlich, dass es einfach nur lästig ist, weiterzulesen.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Auswanderung durch die rosarote Brille

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Insgesamt hat mir die Geschichte um Rosie gefallen, doch es gibt einige Dinge, die mich gestört haben. Rosie wird mir zu naiv und andererseits zu selbstbewusst dargestellt. Sie geht von heute auf morgen ...

Insgesamt hat mir die Geschichte um Rosie gefallen, doch es gibt einige Dinge, die mich gestört haben. Rosie wird mir zu naiv und andererseits zu selbstbewusst dargestellt. Sie geht von heute auf morgen in ein neues Land, um sich ihren Traum zu erfüllen. Sprachprobleme? Kein Problem! Es gibt ja Duolingo und dem Lieferanten bringt man einfach Englisch bei. Das wirkt dermaßen überheblich. Einen Stand im hartumkämpften Markt, bei dem es ewige Wartelisten gibt, quatscht man ebenfalls einfach mal jemandem ab. Die behördlichen Probleme oder Konkurrenzkampf wird in einem Absatz mit klugen Ideen gelöst. Die gesamte Geschichte über schüttelt man über Rosie und ihrer Naivität den Kopf und doch läuft alles wie geschmiert. Mir ist die gesamte Thematik viel zu rosig erzählt. Es gibt kaum Spannung, da sich alles wie von Zauberhand löst. Die Chemie zwischen Rosie und Max ist eher krampfig als liebevoll, obwohl beide ihre romantischen Momente haben. Ich mag zwar die heiteren Dialoge, aber mir fehlt einfach was. Das Ende ist von Zuckerguss überladen, zu dick aufgetragen und unglaublich unrealistisch. Drama hat mir zwar nicht gefehlt, aber zumindest die Probleme hätte man packender in die Länge ziehen können. Mit dem Schreibstil bin ich ebenfalls nicht warm geworden, es wirkt für mich oft wie eine Aufzählung von Problemen und ihren Lösungen.

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam ist eine süße, kurzweilige Geschichte. Über Rosies perfektes, aber chaotischen Auftreten kann ich nur den Kopf schütteln. Es fehlt an Spannung und die Thematik der Auswanderung wurde mir zu sehr durch die rosarote Brille erzählt. Schade, denn die Geschichte hat so viel Potenzial, wenn man sich mehr auf zwei, drei Probleme, statt hunderte konzentriert hätte.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Mit Abstand der enttäuschendste Teil der Reihe

Wild Card
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Ich bin doch etwas von der Geschichte enttäuscht und habe mir, laut dem Klapptext, deutlich mehr erhofft. Die Idee ist wirklich gut, aber die Umsetzung nur so lala. Mich stört zum Einen der Altersunterschied. ...

Ich bin doch etwas von der Geschichte enttäuscht und habe mir, laut dem Klapptext, deutlich mehr erhofft. Die Idee ist wirklich gut, aber die Umsetzung nur so lala. Mich stört zum Einen der Altersunterschied. Hier wird ein riesen Problem daraus gemacht, wo keines ist. Bash ist 39 und Gwen 27, wow! Wenn Bash Mitte 40 gewesen wäre, hätte ich die Aufregung noch verstanden, aber so? Weshalb die Handlung mit seinem sehr abstrus und zu konstruiert daher kommt. Bash ist mit 15 Vater geworden? Also bitte! Auf den ersten 250 Seiten passiert quasi nichts, außer dass sich die beiden Anschmachten. Langweilig! Das hat man schon tausend Mal gelesen und die Gedanken wiederholen sich. Trotzdem mag ich die Chemie zwischen den beiden und ihre schlagkräftigen Dialoge, aber es zieht sich so dermaßen. Leider gerät Clyde seine Geschichte völlig zur Nebensache, schade! Auf den letzten Seiten passiert dagegen so viel, die dem Rest der Handlung gefehlt hat und dadurch unnötig rein gepresst wirkt. Gwen ist komplett naiv und das Drama und die Probleme werden zu schnell und vorhersehbar abgehandelt.

Wild Card verspricht leider mehr, als es halten kann, und ist der schwächste Teil der Reihe. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man die Geschichte packender hätte aufziehen können. Aber das Anschmachten auf 250 Seiten ist zu viel des Guten, obwohl eine Menge Potenzial vorhanden ist.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Kurzweilig und ohne Spannung oder Tiefe

Botanic Hearts
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Ich finde die Geschichte gut, aber mehr eben auch nicht. Mit Tansy bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Ich mag ihren Charakter nicht: dieses schnippische Verhalten gegenüber anderen, die ihr ...

Ich finde die Geschichte gut, aber mehr eben auch nicht. Mit Tansy bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Ich mag ihren Charakter nicht: dieses schnippische Verhalten gegenüber anderen, die ihr helfen wollen, ihr »ich bin eine selbstständige, unabhängige Frau« gefasel und ihre aufdringliche Art. Das hat mich mit der Zeit immer mehr genervt. Man erfährt auch nie, wie sie zu diesem Job gekommen ist, nachdem sie ja »so viel ausprobiert hat«. Jack dagegen ist eher ruhig und sachlich. Ich mag die Einblicke in seine Arbeit und hätte mir mehr davon gewünscht. Die Beziehung ging mir zu schnell und emotionslos über die Bühne. Es fehlte das Prickeln und die Gefühle zwischen ihnen. Ich habe das zu keinem Zeitpunkt gespürt. Briar ist ein Lichtblick und Sonnenschein. Ihre wissbegierige, neugierige Art ist so herzerwärmend und sie verhält sich oft reifer als ihre Mutter. Der Streit am Ende ist so überzogen und plötzlich gelöst. Insgesamt fehlt mir Tiefe, aber vor allem Spannung, da die Handlung so vor sich hin plätschert. Die Traumata durch den Hurrikan sind zu kurz gekommen und hätten mehr einbezogen werden können. Die Beschreibungen des Botanic Gardens konnte ich nicht nachvollziehen. Es gibt Wälder, plötzlich wieder eine Schlucht um den Fluss herum, dann realisiere ich, dass die Handlung in Texas spielt und nichts passt mehr zusammen. Das Gegender ist ebenfalls nervig, ein No-Go und hindert den Lesefluss.

Botanic Hearts ist eine kurzweilige Liebesgeschichte. Die Charaktere sind nervig, die Gruppendynamik dagegen herzlich, die Handlung zu trocken und die Thematik wirkt nicht zu Ende gedacht. Ich habe mir einfach mehr von der Idee erhofft, auch wenn ich Melanie Sweenys Anmerkungen und Nachwort am Ende berührend finde.

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