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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2024

Wie eine Umarmung

Geborgen
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"Geborgen: Die Reise des kleinen Pinguins in sein innerstes Zuhause" von Magdalena Fournillier ist wie eine Umarmung und eine Tasse heißer Schokolade an eiskalten Wintertagen, denn hier werden nicht nur ...

"Geborgen: Die Reise des kleinen Pinguins in sein innerstes Zuhause" von Magdalena Fournillier ist wie eine Umarmung und eine Tasse heißer Schokolade an eiskalten Wintertagen, denn hier werden nicht nur sehr wichtige Themen behandelt, sondern einem auch selbst ein gutes Wohlbefinden beschert.

In diesem kleinen, aber feinen Buch wird die Geschichte von einem kleinen Pinguin erzählt, der sich mitten im Nirgendwo befindet und komplett auf sich allein gestellt ist. Er fühlt sich einsam und sehnt sich danach, wieder mit anderen Tieren in Kontakt zu treten, um nicht mehr allein zu sein. Er begibt sich auf eine Reise, bei dem er nicht nur an einem Ort, sondern vor allem auch bei sich ankommen möchte.

Dabei trifft er nicht nur auf ein Glühwürmchen, sondern auch auf einen Maulwurf und andere Tiere, die ihm nicht nur Mut zusprechen, sondern ihm auch zeigen, dass er mit seinen Gefühlen und Gedanken nicht alleine ist. Er versteht dabei auch, dass es nicht immer nur ein bestimmtes Ziel im Leben gibt, sondern gleich mehrere, die dazu führen, dass man zu sich selbst findet und gleichzeitig ein glückliches und zufrieden Leben führen kann.

Wunderschön sind dabei auch die vielen Illustrationen, die von der Autorin selbst entworfen wurden. Sie zeigen nicht nur den Pinguin in seinen vielen Situationen auf seiner Reise, sondern auch seine neuen Freunde, Landschaften und die verschiedenen Jahreszeiten.

Veröffentlicht am 02.12.2024

Informativer Lesespaß

Was den Mond am Himmel hält
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Mittlerweile ist es über fünfzig Jahre her, dass es die erste Mondlandung gab und seitdem gibt es immer wieder neue und faszinierende Informationen über den Mond, der so viele Menschen in den Bann zieht. ...

Mittlerweile ist es über fünfzig Jahre her, dass es die erste Mondlandung gab und seitdem gibt es immer wieder neue und faszinierende Informationen über den Mond, der so viele Menschen in den Bann zieht.

In "Was den Mond am Himmel hält" von Michael Büker gibt es sehr viele Informationen zum Mond, den Mondlandungen an sich und auch viele Informationen zum Weltall, sodass man hier definitiv etwas lernt.

Damit das nicht zu trocken rüberkommt, gibt es zahlreiche sehr detaillierte Illustrationen von Tanja Wehr, die man sich gut einprägen kann und die so ins Auge stechen, dass man gleich zweimal hinschaut.

So lernt man am Ende doch weitaus mehr, als man zuvor geglaubt hat, was "Was den Mond am Himmel hält" insgesamt zu einem interessanten Werk macht, das auch jüngere Leser verstehen können.

Veröffentlicht am 21.11.2024

Praktisches Helferlein

Apple iPhone mit iOS 18 - Das Buch für Einsteiger ohne Vorkenntnisse
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Mein Mann nutzt bereits seit geraumer Zeit das neueste iPhone nach seinem Wechsel von Android und hat dennoch manchmal das Gefühl, dass er hier und da noch nicht alles von dem Handy genutzt hat, dass seinen ...

Mein Mann nutzt bereits seit geraumer Zeit das neueste iPhone nach seinem Wechsel von Android und hat dennoch manchmal das Gefühl, dass er hier und da noch nicht alles von dem Handy genutzt hat, dass seinen Alltag erleichtern könnte, von daher kam „Apple iPhone mit iOS 18“ von Anja Schmid und Daniela Hausner gerade recht.

Egal ob Ersteinrichtung, Apps, Sprachassistenten, Insidertipps oder fotografieren/filmen Hier wird in vielen kleinen Schritten alles simpel erklärt, sodass man praktisch idiotensicher durch iOS 18 und ins Apple-Universum geführt wird.

Neben den vielen Erklärungen, die leicht und flüssig erzählt werden, gibt es auch immer wieder Fotos und Illustrationen, die dafür sorgen, dass man als Leser und Nutzer alles Schritt für Schritt gleichzeitig in seinem Handy einrichten oder nachschauen kann.

Somit ist „Apple iPhone mit iOS 18“ insgesamt ein sehr praktisches Helferlein, dass dafür sorgt, dass man in kürzester Zeit zum Apple-Pro wird.

Veröffentlicht am 29.10.2024

Absolute Empfehlung

The Strange House 01
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Ein gerade einmal ein Jahr altes Haus, das bereits den Besitzer wechseln soll, ein Grundriss, der auf den ersten Blick nicht stimmen kann und etliche bislang unerklärliche Umstände. Das ist "The Strange ...

Ein gerade einmal ein Jahr altes Haus, das bereits den Besitzer wechseln soll, ein Grundriss, der auf den ersten Blick nicht stimmen kann und etliche bislang unerklärliche Umstände. Das ist "The Strange House" - und es hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern auch deutlich übertroffen.

Der junge Autor Yanaoka sucht für sich und seine schwangere Frau ein neues Haus und wird schnell fündig, allerdings ist er verunsichert, denn wieso sollte man ein gerade einmal ein Jahr altes Haus in bester Lage direkt wieder verkaufen? Um sich diese Frage zu beantworten, sucht er sich Hilfe, um herauszufinden, was es nicht nur mit dem verwirrenden Grundriss auf sich hat, sondern auch um herauszufinden, ob es sich um ein Spukhaus handeln könnte. Dabei wird auf dem Grundriss nicht nur ein fensterloses, fast schon geheimes Zimmer entdeckt, sondern auch etliche Hohlräumme, die man sich zunächst nicht erklären kann.

Dabei wird nicht nur sehr viel spekuliert und geschaut, ob man sich den Grundriss auf andere Art erklärt werden kann, sondern es werden auch Theorien aufgestellt, die nicht nur spannend, sondern auch leicht verstörend sind.

Besonders interessant ist dabei, wie ruhig und fast schon nüchtern die Geschichte rund um das Haus und den Grundriss erzählt wird. Es wird spekuliert und gerätselt, es werden aber nie Vorschläge unterbreitet, bei denen man nur die Augen verdreht. Teilweise erinnert der Manga auch ein wenig an "Das Haus of Leaves" von Mark Z. Danielewski, bei dem ebenfalls das Haus und dessen Grundriss mehr oder weniger ein Eigenleben führen.

Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut. Es ist nichts zu blumig gestaltet, dafür aber sehr detailverliebt und vieles wirkt fast noch roh, aber es passt genau zur Stimmung im Buch und man kann alles nachvollziehen, was die Charaktere untereinander versuchen sich zu erklären.

Da der Manga mit einem doch recht fiesem Cliffhanger endet, bin ich schon sehr gespannt auf die Folgebände um noch mehr über das Haus zu erfahren und vor allem, was sich in dem einem Jahr dort abgespielt hat. Absolute Empfehlung für alle, die Horror mögen.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

gelungener Auftakt

Batman und Robin
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Mit "Vater und Sohn" beginnt eine neue Reihe von "Batman und Robin", die so ganz anders ist, als man sie aus früheren Zeiten noch kennt. Da ich Batman bereits seit frühester Kindheit an liebe und für mich ...

Mit "Vater und Sohn" beginnt eine neue Reihe von "Batman und Robin", die so ganz anders ist, als man sie aus früheren Zeiten noch kennt. Da ich Batman bereits seit frühester Kindheit an liebe und für mich alles mit der Serie mit Adam West in den sechziger Jahren begonnen hat, hatte ich hohe Erwartungen an "Vater und Sohn" und wurde auch nicht enttäuscht.

In diesem Werk sind insgesamt die ersten sechs Bände der neuen Reihe enthalten, in der sich Bruce Wayne vermehrt mit seinem Sohn Damian auseinandersetzen muss, mit dem er lange Zeit nicht das beste Verhältnis hatte. Das Verhältnis zwischen ihnen wird gut dargestellt und auch der Zerwürfnis kommt gut rüber, sodass man sich gleich in beide Figuren gut hineinversetzen kann. Während sie privat nicht immer auf einer Wellenlänge sind und es zwischendurch zu Meinungsverschiedenheiten und Konflikten kommt, verstehen sie sich als Superhelden dafür umso besser, denn als Batman und Robin geben sie ein gutes Duo ab.

Dabei kommt es nicht nur zur Rückkehr von Man-Bat, sondern man bekommt es auch mit einer neuen Schurkin zu tun: Shush. Diese hat es mir direkt angetan und die gut in die Geschichte eingefunden hat, als wäre sie schon immer Teil des Universums gewesen.

Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut. Alles wirkt ein wenig düsterer und ist in dunklen Rot-, Blau- und Grüntönen gehalten, was sehr harmonisch wirkt. Die Art, alles etwas moderner zu gestalten, ist meiner Meinung nach geglückt und lädt dazu ein, immer wieder zu den Comics zu greifen.

Insgesamt ist "Vater und Sohn" ein gelungener und spannender Auftakt, der einige Fragen offen lässt und mit interessanten Schurken und einem interessanten Duo daherkommt, an das man sich schnell gewöhnt und mitfiebert. Ein Muss für alle Batman-Fans.

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