Band 2 der Trilogie
Westwell - Bright & DarkWestwell: Bright and Dark“ ist der zweite Band der Reihe von Lena Kiefer und setzt die Geschichte um Helenaund Jess perfekt fort. Die beiden Protagonisten sind alles andere als einfach – und das macht ...
Westwell: Bright and Dark“ ist der zweite Band der Reihe von Lena Kiefer und setzt die Geschichte um Helenaund Jess perfekt fort. Die beiden Protagonisten sind alles andere als einfach – und das macht ihre Beziehung so besonders.
Helena ist nach wie vor eine starke, aber auch verletzliche Figur. Ihre Vergangenheit, ihre Ängste und die Last, die sie mit sich trägt, sind tiefgründig und machen sie zu einer unglaublich realen und nachvollziehbaren Heldin. In diesem Band sehen wir eine helena, die sich immer weiter mit ihren inneren Konflikten auseinandersetzt und sich langsam aber sicher öffnet. Sie muss lernen, ihren Schmerz zu überwinden und Vertrauen zu fassen – nicht nur in Jess, sondern auch in sich selbst. Ihre Entwicklung ist beeindruckend und berührend.
Jess bleibt der geheimnisvolle, tiefgründige Typ aus dem ersten Band, doch hier kommen noch viel mehr Facetten zu seinem Charakter zum Vorschein. Er ist immer noch der Mann, der mit seiner Vergangenheit kämpft und sich oft von anderen abgrenzt. Doch im Laufe des Buches wird klar, wie sehr er sich nach Nähe und Liebe sehnt – und vor allem, wie tief er in Helena verliebt ist. Jess ist der Inbegriff eines gebrochenen Helden: Ein Mann, der äußerlich stark wirkt, aber innerlich zerbrechlich ist. Seine Unsicherheit, seine Ängste und der Schmerz, den er mit sich trägt, machen ihn zu einem Charakter, den man als Leser nur allzu gut versteht. Besonders gut gefällt mir, wie Kiefer diese inneren Konflikte langsam entfaltet und zeigt, wie Jess an Hellena wächst und sich öffnet.
Die Dynamik zwischenden beiden ist einfach elektrisierend. Ihre Beziehung ist nicht ohne Drama, aber genau das macht sie so intensiv und real. Sie sind beide so tief in ihrer eigenen Dunkelheit gefangen, aber gleichzeitig ist die Verbindung zwischen ihnen so stark, dass sie sich immer wieder gegenseitig an die Oberfläche ziehen. Diese Spannung zwischen „hell“ und „dunkel“, die im Titel des Buches mitschwingt, ist spürbar – und die Chemie zwischen den beiden wird immer stärker.
Was Lena Kiefer besonders gut gelingt, ist, wie sie ihre Charaktere in ihrer Verletzlichkeit zeigt, aber auch in ihrem Wachstum. Es geht hier nicht nur um die romantische Entwicklung, sondern auch um den Weg der Selbstfindung. Beide müssen lernen, sich selbst zu vergeben, ihre Ängste zu überwinden und die Liebe wirklich zuzulassen. Die Art und Weise, wie sie das tun, ist sowohl schmerzhaft als auch wunderschön.
Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie ihre Geschichte weitergeht und endet.