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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2024

Mega gut

Dorn. Hotel der Angst
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Meinung: Schon beim ersten Anblick des Covers war ich begeistert. Ich hatte das große Glück, dieses Schätzchen bereits vorab lesen zu dürfen, und bin unglaublich froh, dass ich nicht bis Januar warten ...

Meinung: Schon beim ersten Anblick des Covers war ich begeistert. Ich hatte das große Glück, dieses Schätzchen bereits vorab lesen zu dürfen, und bin unglaublich froh, dass ich nicht bis Januar warten musste!🤫😊

Mit „Dorn“ startet Jan Beck eine neue Thriller-Reihe, die sich um Simon Dorn und Lea Wagner dreht. Bereits von der ersten Seite an hat mich die Geschichte vollkommen in ihren Bann gezogen.


Simon Dorn ist nach einem schweren Schicksalsschlag hat er sich komplett aus der Welt zurückgezogen und lebt isoliert in einem alten Belle-Époque-Hotel in Bad Gastein, das seiner Familie gehört. Das einst prachtvolle Gebäude ist seit Jahren geschlossen und wirkt wie ein Mahnmal der Vergangenheit. Simon verlässt das Anwesen kaum noch und hält nur Kontakt zu Karla Hofbauer, einer Ermittlerin beim österreichischen Bundeskriminalamt, die im Bereich Cold Cases arbeitet. Karla ist seine einzige Verbindung zur Außenwelt – und ihre plötzliche Ermordung in Hamburg wird für Simon zu einem Wendepunkt.

Auch Lea Wagner, eine junge Kriminalbeamtin aus Wien, steht durch eine frühere Bekanntschaft mit Karla im Fokus der Handlung. Der Mord erschüttert sie zutiefst, und sie beschließt, die Ermittlungen auf eigene Faust aufzunehmen. Was zunächst wie ein klarer Fall wirkt, entwickelt sich schnell zu einem komplexen Puzzle mit vielen dunklen Geheimnissen.

Die Spannung wird durch die unterschiedlichen Perspektiven und Handlungsstränge geschickt aufgebaut. Jede neue Enthüllung sorgt dafür, dass man als Leser tief in die Geschichte eintaucht und kaum noch aufhören kann zu lesen. Besonders die Rückblicke haben mir gefallen, da sie die Figuren und ihre Hintergründe lebendig machen. Dadurch versteht man die Motive und Entscheidungen der Charaktere viel besser.

Jan schreibt unglaublich fesselnd. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und voller Atmosphäre. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, mitten in der Geschichte zu stehen – ob in den dunklen Gängen des verlassenen Hotels oder den belebten Straßen Wiens und Hamburgs. Die kurzen Kapitel sorgen für ein rasantes Tempo, und die wechselnden Perspektiven halten die Spannung konstant hoch. Jede Figur bringt ihre eigene Sichtweise und Dynamik in die Handlung ein, was das Buch unglaublich vielschichtig macht.

Besonders gelungen finde ich die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge. Anfangs scheint alles lose und undurchsichtig – wie ein verworrenes Netz –, doch Stück für Stück offenbaren sich die Zusammenhänge. Dieses Gefühl, langsam die Puzzleteile zusammenzusetzen, hat mich als Leser regelrecht süchtig gemacht.

Die Charaktere sind ein super gezeichnet.
Auch die Nebenfiguren sind hervorragend ausgearbeitet. Sie kommen nicht zu kurz und fügen der Geschichte zusätzliche Tiefe hinzu.
Zum Gesamtbild:
Das Ende hat mich vollkommen überrascht.

Ein gelungener Auftakt einer vielversprechenden Thriller-Reihe.

Absolut lesenswert – ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Einfach genial

STARCK und der erste Tag
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Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen und förmlich dazu gezwungen, dieses Buch zu kaufen. Bereits ab der ersten Seite hat es mich in seinen Bann gezogen – es war wirklich STARK!
Dieser Thriller ...


Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen und förmlich dazu gezwungen, dieses Buch zu kaufen. Bereits ab der ersten Seite hat es mich in seinen Bann gezogen – es war wirklich STARK!
Dieser Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Andreas Starck wird aus dem Gefängnis entlassen – sein erster Tag in Freiheit. Vor fünf Jahren hat er alles verloren: seine Frau, seine Tochter und auch seine Freiheit. Doch wer möchte ihn nun aus der Welt schaffen? Wer steckt hinter all dem? Lest es am besten selbst und findet es heraus!

Die kurzen, knackigen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss und bieten viel Abwechslung. Der Schreibstil ist mitreißend, packend und fesselnd – man möchte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Nach und nach erfahren wir mehr über Andreas' Vergangenheit. Die Charaktere sind lebendig und authentisch dargestellt, sodass man regelrecht mit ihnen mitfiebert.

Die Emotionen sind so gut beschrieben, dass ich oft das Bedürfnis hatte, Andreas eine Hand auf die Schulter zu legen und zu sagen: „Du bist nicht allein, ich bin bei dir. Zusammen schaffen wir das!“ Die Spannung hält sich durchgehend auf einem hohen Niveau und gleicht einer Achterbahnfahrt.

Das Ende ist großartig und macht Lust auf mehr. Ich freue mich schon darauf, endlich die Fortsetzung lesen zu können!

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Spannung pur

Bruch: Durch finstere Zeiten
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Meinung: Zwei Polizisten werden kaltblütig aus nächster Nähe erschossen, ihre Körper im Wald zurückgelassen. Wer ist zu so einer abscheulichen Tat fähig? Und vor allem – warum? Bruch und Schauer, die ...

Meinung: Zwei Polizisten werden kaltblütig aus nächster Nähe erschossen, ihre Körper im Wald zurückgelassen. Wer ist zu so einer abscheulichen Tat fähig? Und vor allem – warum? Bruch und Schauer, die anfangs völlig im Dunkeln tappen, müssen sich durch ein Netz aus Rätseln, Verdächtigungen und falschen Fährten kämpfen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat, ist der Schreibstil. Seine Sprache ist klar, flüssig und packend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Zwar könnten die Kapitel für meinen Geschmack etwas kürzer sein, doch letztlich hat mich das nicht gestört – die Spannung hat mich stets weitergetrieben.

Felix Bruch habe ich besonders ins Herz geschlossen. Man spürt seinen inneren Kampf, seine Zweifel und seine unermüdliche Entschlossenheit, Gerechtigkeit zu finden. Es ist schwer, nicht mit ihm mitzufühlen und mitzuleiden. Nicole Schauer hingegen hat mit ihrer starken, aber gleichzeitig sensiblen Persönlichkeit einen wunderbaren Gegenpol zu Bruch geschaffen. Ihre Beziehung ist voller Spannungen – Bruch bringt sie mit seiner impulsiven und oft unberechenbaren Art immer wieder zur Weißglut.

Die Atmosphäre ist düster und bedrückend, was hervorragend zum Setting und zur Handlung passt. Von der ersten Seite an wird eine unterschwellige Bedrohung spürbar, die sich mit jeder gelesenen Seite verstärkt.

Der Spannungsbogen ist beeindruckend und wird konsequent bis zum Ende aufrechterhalten. Das Ende ist geschickt aufgebaut, lässt keine losen Fäden zurück.

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 29.11.2024

Highlight

Die Frau des Serienkillers
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Meinung: Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Es war, als würde ich in die perfekte Welt von Beth und Tom eintauchen, nur um mit jedem weiteren Kapitel Stück für Stück ...

Meinung: Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Es war, als würde ich in die perfekte Welt von Beth und Tom eintauchen, nur um mit jedem weiteren Kapitel Stück für Stück hinter die Fassade zu blicken. Ihre Ehe scheint makellos, das Zuhause wie aus dem Bilderbuch, und ihre kleine Tochter vervollständigt das Bild einer idealen Familie. Doch dann bricht diese heile Welt plötzlich zusammen: Die Polizei klopft an die Tür, und Tom wird wegen Mordes verhaftet. Was folgt, ist ein regelrechter Albtraum für Beth. Die Spannung ist von Anfang an spürbar und steigert sich immer weiter. Ist Tom wirklich ein Mörder? Welche düsteren Geheimnisse hat diese „perfekte“ Familie zu verbergen? Die Autorin spielt geschickt mit den Erwartungen und zieht ihre Leser mit unvorhersehbaren Wendungen immer tiefer in die Geschichte hinein.

Der Schreibstil hat mich begeistert. Er ist so flüssig und mitreißend, dass ich das Buch förmlich verschlungen habe. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man ständig denkt: „Nur noch ein Kapitel...“ – und plötzlich ist man am Ende des Buches angelangt. Die Charaktere sind unglaublich lebendig gestaltet, allen voran Beth, deren Ängste, Zweifel und Hoffnungen ich hautnah miterlebt habe. Es war, als würde ich ihre Verzweiflung und ihren inneren Konflikt selbst spüren. Aber auch die Rückblicke aus Toms Perspektive haben mich fasziniert. Sie geben Einblicke in seine Gedankenwelt, die gleichzeitig verstörend und absolut fesselnd sind.

Die Auflösung hat mich dann völlig überrascht. Ich liebe es, wenn ein Thriller mich bis zur letzten Seite im Ungewissen lässt, und genau das hat Alice Hunter hier perfekt geschafft.

Ein echtes kleines Highlight – ich würde mehr als 5 Sterne vergeben, wenn ich könnte!

Absolute Leseempfehlung. Bin so auf die Fortsetzung gespannt.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Tolles Buch

Das Kalendermädchen
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Meinung: Schon beim Anblick des Covers bekommt man eine Gänsehaut! Es sieht absolut fantastisch aus und spiegelt perfekt die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre der Story wider. Ich war unglaublich gespannt ...


Meinung: Schon beim Anblick des Covers bekommt man eine Gänsehaut! Es sieht absolut fantastisch aus und spiegelt perfekt die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre der Story wider. Ich war unglaublich gespannt auf dieses Buch – und es hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite komplett in seinen Bann gezogen.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der sofort Lust auf mehr macht. Olivia, deren Adoptivtochter an Leukämie erkrankt ist. Olivia steht vor einem persönlichen Abgrund: Ihre Ehe zerbricht, und um ihre Tochter zu retten, muss sie die leibliche Mutter des Kindes finden.

Der Schreibstil ist absolut fesselnd – leicht, packend und voller Atmosphäre. Die kurzen Kapitel machen das Lesen extrem flüssig, und die Perspektivwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart geben der Geschichte einen zusätzlichen Kick. Die Erzählung aus Valentinas Sicht ging mir wirklich unter die Haut und hat mich emotional gepackt. Die Charaktere sind so lebendig und greifbar, dass man sofort eine Verbindung zu ihnen aufbaut. Sie sind nicht nur sympathisch, sondern auch tiefgründig, und gerade das macht sie so authentisch. Die düstere Atmosphäre ist über das gesamte Buch hinweg spürbar und sorgt für eine ständige Spannung. Anfangs hatte ich keine Ahnung, wie die Legende des „Kalendermädchens“ hier hineinpassen könnte. Doch je weiter ich las, desto mehr fügte sich alles zu einem großen Ganzen zusammen, und es wurde immer faszinierender. Die unvorhersehbaren Wendungen halten einen ständig auf Trab und machen das Lesen zu einem echten Thriller-Erlebnis – Herzklopfen inklusive! Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel und lässt einen bis zum atemberaubenden Finale nicht mehr los.

Das Ende? Überraschend, durchdacht und absolut passend – genau so, wie es bei einem Fitzek sein sollte.

Absolute Leseempfehlung

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