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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2024

Informativ, kurzweilig, gut gegliedert

Tour de France
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Schon äußerlich hat mich das Buch sehr angesprochen, das Cover in den pastelligen bunten Farben, eine gebirgige Landschaft, die fast beschaulich wirkt und von superschönem Wetter geprägt ist, was ja oft ...

Schon äußerlich hat mich das Buch sehr angesprochen, das Cover in den pastelligen bunten Farben, eine gebirgige Landschaft, die fast beschaulich wirkt und von superschönem Wetter geprägt ist, was ja oft nicht der Realität entspricht. Das hat mir besser gefallen als die sonst üblichen Fotos, in denen man es auf spektakuläre Bilder anlegt.
Einschüchternd fand ich die Dicke des Buches, dachte aber auch, dass es sicherlich viele Bilder enthält.
Letzteres ist leider nicht der Fall. Es gibt in Anbetracht des Umfanges des Buches nur wenige Fotos, das meiste ist wirklich Text.
Den finde ich allerdings sehr gut geschrieben.
Ich bin selbst keine Radsportlerin, schaue aber immer gerne der Tour de France im Fernsehen zu, und mein Schwager und meine Neffen sind regelrecht passioniert und waren auch schon mehrmals live dabei, allerdings passiv – wenn man das so sagen kann – als begeisterte Zuschauer.
Da ich nicht soviel über die Geschichte der Tour de France wusste, war es für mich sehr interessant, gerade etwas über die Anfänge dieses Sportereignisses zu lesen. Es ist schon ein Stück theoretisch, aber auch gut und flüssig zu lesen.
Es war auch spannend, dass hier Menschen sprechen, die selbst das gelbe Trikot getragen haben.
Besonders interessiert hat mich auch, wie die Strecke geplant wird und warum und wie sich manches in den letzten Jahren verändert hat. Das konnte ich vor dem Lesen des Buches manchmal nicht nachvollziehen.
Fazit: ein tolles Buch, ein tolles Geschenk auch für Fahrrad-Fetischisten, aber man braucht beim Lesen schon viel Geduld und Interesse für den langen Text, der allerdings wirklich gut und informativ geschrieben ist.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

Köstliche Geschichte, über Liebe, (Un)Moral, Verzeihen und Erkenntnis

Wetten, dass wir uns lieben?
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Das Cover und den Titel finde ich etwas irreführend. Weder kommt im ganzen Buch ein Ballon vor - vielleicht soll er ja aber nur als Sinnbild für Romantik stehen - noch ist der Inhalt des Buches annähernd ...

Das Cover und den Titel finde ich etwas irreführend. Weder kommt im ganzen Buch ein Ballon vor - vielleicht soll er ja aber nur als Sinnbild für Romantik stehen - noch ist der Inhalt des Buches annähernd so kitschig wie der Titel klingt.

Im Gegenteil: es geht zwar um klassische Beziehungs- und Ehethemen wie Liebe, (Un)Moral, Verzeihen und Erkenntnis, aber es ist frisch und ohne jeden Kitsch oder moralisch erhobenen Zeigefinger erzählt.

Besonders gut gefiel mir, dass die Irrungen und Wirrungen immer abwechselnd aus Sicht der männlichen und weiblichen Protagonisten / in erzählt werden.

Das Buch liest sich supergut und flüssig und macht einfach Spaß.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Sehr hilfreich und erhellend

Was uns krank macht – Was uns heilt
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Mich hat bereits das Cover in optimistischem Grün und Weiß angesprochen, auch die Untertitel "Aufbruch in eine neue Medizin" und "Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele besser verstehen" klingen ...

Mich hat bereits das Cover in optimistischem Grün und Weiß angesprochen, auch die Untertitel "Aufbruch in eine neue Medizin" und "Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele besser verstehen" klingen gut und machen Mut.

Das Buch wurde mir von einer Therapeutin empfohlen, ich kannte den Autor bisher nicht.

Anhand von vielen konkreten Beispielen wird hier die Auswirkung von psychischer Gesundheit auf die körperliche beschrieben, die ja leider von vielen Schulmedizinern immer noch geleugnet, belächelt oder aus Zeitgründen einfach nicht berücksichtigt wird.

Gut finde ich, dass das nicht nur verbal und in beispielhaften Erzählungen dargestellt wird, sondern anhand von konkreten biochemischen Vorgängen erläutert wird. Zwar war für mich als Laien nicht alles 100%ig verständlich, aber doch das meiste gut nachvollziehbar.

Insofern ein Lob an das Buch und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Faszinierende Lebensgschichte

HannaH
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Ich habe nun auch den zweiten Teil "Die Herrschrin" von Jean-Loup Sulitzer gelesen und bin begeistert.

Zwar ist der Schreibstil etwas "veraltet", man merkt schon, dass der ursprüngliche Text viele Jahre ...

Ich habe nun auch den zweiten Teil "Die Herrschrin" von Jean-Loup Sulitzer gelesen und bin begeistert.

Zwar ist der Schreibstil etwas "veraltet", man merkt schon, dass der ursprüngliche Text viele Jahre her ist,aber die Geschichte - der Helena Rubinstein - liest sich einfach faszinierend.

Köstlich, wie Hannah mit ihren Gegenspielern umgeht, wie sie alle an die Wand spielt, wie sie kämpft, zäh oft jahrzehntelang, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Und natürlich ist es eine wunderbare Aschenbrödel Geschichte, vom kleinen, verfolgten, armen ausgenutzten jüdischen Mädchen zur Herrscherin über ein weltweites Imperium, noch dazu n einer absoluten Männerwelt.

Und bildschön und unwiderstehlich verführerisch ist die Frau auch noch, und frech wie Pippi Langstrumpf...

So was liest man doch einfach supergerne....

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Balsam für die Seele

Hormon-Balance ab 40
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Man rutscht ja so irgendwann nach 40 in die Wechseljahre rein,mehr oder weniger dramatisch, und eigentlich wollen viele von uns Frauen sie doch ganz gerne ignorieren... Ja, das Schwangerschafts-ja-oder-nein ...

Man rutscht ja so irgendwann nach 40 in die Wechseljahre rein,mehr oder weniger dramatisch, und eigentlich wollen viele von uns Frauen sie doch ganz gerne ignorieren... Ja, das Schwangerschafts-ja-oder-nein fällt weg, was positiv oder negativ sein kann. Die Periode wird unregelmäßig und bleibt irgendwann weg - dito.. Aber es rollt ja auch jede Menge eindeutig Unangenehmes auf einen zu: man nimmt leichter zu, man hat eventuell häufiger Kopfschmerzen, fühlt sich manchmal unwohl, hat Schweißausbrüche, die Haut wird trockener, die Haare werden spröder und dünner - man wird einfach älter, und manch eine fühlt sich nicht mehr als "vollwertige" Frau.

Und dann kommen die Fragen - was tun? Hormone ja oder nein? Wie tue ich meinem Körper und meiner Seele etwas Gutes? Viele Ärzte sind überfragt, allem voran die Frauenärzte, die sich ja am besten auskennen sollten, aber oft keine Zeit oder Lust haben, sich mit diesen Themen ausführlich auseinander zu setzen.

Diese Thematik ist in dem vorliegenden Buch sehr gut beschrieben und erklärt, und zwar so, dass man vorher kein Medizinstudium braucht, sondern gut verstehen kann, warum Symptome und vor allem wie man sie lindern kann.

Supergut finde ich den Rezeptteil des Buches. Er ist sehr ansprechend gestaltet, schön bebildert und macht richtig Lust, einiges auszuprobieren.

Vor allem bekommt man das Gefühl, etwas TUN zu können gegen all die Unannehmlichkeiten, und noch dazu nicht nur rein Medizinisches, sondern auch Schönes, Leckeres, Wohlriechendes - also Balsam für die Seele!

Für mich eine richtig gute Empfehlung zum Lesen, Kaufen, Verschenken!

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