Cover-Bild Dem Sturm entgegen
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18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: OSTERWOLDaudio
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 24.10.2024
  • ISBN: 9783844931341
Cecelia Ahern

Dem Sturm entgegen

Der neue Roman von Bestsellerautorin Cecelia Ahern – tiefgründiger und gefühlvoller denn je
Sandrine Mittelstädt (Sprecher), Ute Brammertz (Übersetzer), Carola Fischer (Übersetzer)

Den Sturm zu überleben ist nur der Anfang

Es herrscht regengepeitschte Dunkelheit, als Ärztin Enya dem Opfer eines Unfalls mit Fahrerflucht erste Hilfe leistet. Die Situation weckt Erinnerungen: an ihren Sohn, der dem verletzten Jungen ähnlich sieht und sich von ihr entfremdet hat. An ihre Mutter, die in einer ebenso düsteren Nacht beim Schwimmen im Meer einen Herzinfarkt erlitt. Enya kämpft schon länger gegen diese inneren Dämonen, jetzt wird ihr alles zu viel. Sie verlässt ihre Familie, flüchtet aufs Land. Doch werden die heilende Kraft der Natur, die Rückbesinnung auf die Spiritualität ihrer Mutter und die Geschichten von Fremden sie heilen können? Oder wird der Sturm, vor dem sie flieht, sie einholen?

Die Schauspielerin Sandrine Mittelstädt zieht ihre Hörerinnen und Hörer durch ihre einfühlsame Lesung in den Bann. 

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2024

Ein lauer Wind

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Enya kämpft schon lange mit dem frühen Unfalltod ihrer Mutter. Als sie in einer stürmischen Nacht an einen Unfallort kommt, bei dem das Opfer sie an ihren Sohn erinnert, ist sie an ihren Grenzen angekommen. ...

Enya kämpft schon lange mit dem frühen Unfalltod ihrer Mutter. Als sie in einer stürmischen Nacht an einen Unfallort kommt, bei dem das Opfer sie an ihren Sohn erinnert, ist sie an ihren Grenzen angekommen. Daran zerbricht am Ende auch ihre Ehe. Ihr Mann lässt sie gehen, unterbindet aber den Kontakt zum gemeinsamen Sohn. Auf dem platten Land eröffnet sie eine Hausarztpraxis. Hier will sich Enya selbst wieder finden. Durch die Menschen um sie herum bröckelt nach und nach etwas ab von ihrer Mauer, die sie um sich aufgebaut hatte. Welche Geheimnisse werden wohl aufgedeckt werden?

Mein großes Problem mit dieser Story beginnt mit Enya. Sie ist mir leider von Anfang an nicht so sympathisch, wie sie sein müsste, damit das Buch bei mir funktioniert. Sie hat wie jeder Mensch ihre Ecken und Kanten und die machen sie ja auch aus, doch kommt sie dermaßen empathielos und ichbezogen rüber, dass sich mein Mitleid mit ihr stark in Grenzen hält. Die Widrigkeiten, die ihr widerfahren, finde ich schon auch schwer zu ertragen, doch meine ich, sie ist an ein paar der Dinge nicht gerade unschuldig. Besonders unbegreiflich ist für mich, dass sie zwar glaubt, wie ihre Mutter mit 47 sterben zu müssen, aber vorher schon ihre Familie verlässt und auch noch eine Praxis eröffnet. Logisch ist das nicht.

Dass es für eine 12-Jährige ein Trauma ist, die Mutter zu verlieren, ist mir klar. Auch kann ich verstehen, dass sie befürchtet, im selben Alter zu sterben. Doch als Ärztin sollte sie rationaler handeln, zumal ihr eigener Sohn sie als Teenager ebenfalls braucht. Die weiteren Figuren sind so angelegt, dass man fast glaubt, einen Krimi zu lesen und sie alle mehr oder weniger verdächtig findet. Die Geschichte um den Rag-Tree, der in der irischen Mythologie eine wichtige Rolle spielt, gefällt mir noch am besten. Die Wendungen, die dann nach einigen Längen zu einem fast schon überraschend schnellen Ende führen, wirken für mich etwas unbeholfen und gestellt. Das Ende selbst ist dann entsprechend für mich auch nicht wirklich zufriedenstellend.

Es gibt schlechtere Storys, ganz klar. Aber im Nachhinein hätte ich auch gut auf diese verzichten können und in der Zeit eine andere genießen. Daher mittelmäßige drei Sterne.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Die düstere Welt der Ärztin Enya.

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Allgemeinärztin Enya wird bei einer nächtlichen Autofahrt von einem Taxifahrer angehalten. Es regnet in strömen. Ein Jugendlicher liegt auf dem Boden. Er muss angefahren worden sein, den er hat auch eine ...

Allgemeinärztin Enya wird bei einer nächtlichen Autofahrt von einem Taxifahrer angehalten. Es regnet in strömen. Ein Jugendlicher liegt auf dem Boden. Er muss angefahren worden sein, den er hat auch eine Kopfwunde. Der Jugendliche erinnert sie sehr an ihren eigenen Sohn. Schnell kümmert sich Enya um das Unfallopfer und muss ihn sogar wiederbeleben. Was war nur passiert? ...
Das Hörbuch "Dem Sturm entgegen" von Cecelia Ahern wird gesprochen von Sandrine Mittelstädt. Die Stimme war mir sehr sympatisch und es wurde lebendig vorgelesen und das Sprechtempo war perfekt. Ich kenne sie auch schon von anderen Hörbüchern und ich mag sie sehr. Der Schreibstil von Cecelia Ahern ist wie von ihren anderen Büchern gewohnt locker und leicht. Man fliegt nur so durch die Seiten, bzw. durch die Hörkapitel. Das Cover sieht wunderschön aus und ist ein richtiger Hingucker. Ich mag die verschiedenen Blautöne mit der goldenen Schrift außerordentlich. Die Hauptprotagonistin Enya hat viele Probleme. Der Tod ihrer Mutter, die mit 47 Jahren im Meer einen Herzinfarkt erlitten hat und ertrunken ist, lässt sie nicht los. In Kürze wird sie selber 47. Ihr jugendlicher Sohn wird ihr immer fremder und in ihrer Ehe krieselt es. Sie verlässt ihre Familie und flüchtet nach Irland aufs Land um dort eine Hausarzt Praxis zu führen. An die irischen Bräuche und Sitten kann sie sich aber nur schwer gewöhnen. Das Buch war mir ein bisschen zu düster und traurig. Ich konnte keine richtige Symphatie zu Enya aufbauen. Trotzallem war es spannend geschrieben. Ich bin jedoch etwas anderes von Cecelia Ahern gewöhnt und sie hat mich dieses Mal nur mäßig begeistern können.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

eine Frau stellt sich ihren Dämonen - wenig nachvollziehbar

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Gehypt von einem anderen Buch der Autorin habe ich das Hörbuch "Dem Sturm entgegen" von Cecelia Ahern gehört. Gelesen wurde es von Sandrine Mittelstädt, die eine sehr angenehme Stimme hat - passend zur ...

Gehypt von einem anderen Buch der Autorin habe ich das Hörbuch "Dem Sturm entgegen" von Cecelia Ahern gehört. Gelesen wurde es von Sandrine Mittelstädt, die eine sehr angenehme Stimme hat - passend zur Handlung.

Enyas Leben steht Kopf: Sie ist unglücklich in ihrer Ehe, hat als Ärztin viel zu tun, steht kurz vor ihrem 47. Geburtstag (älter ist ihre Mutter nicht geworden) und kommt dann mitten in der Nacht zu einem Unfall dazu. Gerade so kann sie das Leben eines Jungen retten, ein Klassenkamerad ihres Sohnes. Alles wird ihr zu viel und sie begibt sich als Landärztin aufs Land. Dort versucht sie alles zu verarbeiten, wird jedoch von Personen und Erinnerungen heimgesucht. Ist wirklich alles so harmlos, wie es zu Beginn scheint? Wer ist für den Unfall verantwortlich? Alle geraten ins Kreuzfeuer. Wen kann Enya beschützen?

Wie gewöhnlich für Cecelia Ahern, ist alles aus der Erzählperspektive geschrieben. Dadurch ist immer eine gewisse Distanz da. Die Gefühle und Emotionen werden beschrieben, sind für mich aber nicht ganz spürbar. Eine Abschnitte waren aus der Vergangenheiten, Situationen die Enya oder ihre Mutter erlebt haben. Das war

Enya als Charakter gefällt mir überhaupt nicht. Zu Beginn konnte ich noch Sympathie für sie aufbringen, aber besonders am Ende war ich perplex. Diese Verhaltensweisen hätte ich ihr so, wie sie vorher beschrieben war, nicht zugetraut. Für mich gab es hier auch einen Logikfehler in der Handlung. Enya wird als wenig selbstbewusst und fast schon krankhaft altruistisch dargestellt. Sie versucht zu helfen, ihren Sohn und andere zu schützen, bleibt dabei aber nicht konsequent. Sie wirkt klein, lässt sich beeinflussen und kann kaum für sich einstehen. Gegen Ende wird auch noch vermittelt, dass sie skrupellos und berechnend sei. Irgendwie ergibt das keinen Sinn.

Die Handlung war zu Beginn sehr spannend. Durch den Unfall und das stückweise Aufdecken der Geschehnisse hatte ich viel Spaß daran, zuzuhören. Auch Zwischendurch kam immer wieder Spannung auf, besonders durch verschiedene Nebenfiguren. Das konnte aber nicht durchgehend bestehen bleiben. Ich bin dann doch öfters abgeschweift.

Das Ende war überraschend, aber nicht positiv gemeint. Wie schon weiter oben beschrieben, wurde Enyas Charakter (meiner Meinung nach) einmal komplett über den Haufen geworfen. Es wirkte alles so kurz, überstürzt und planlos geschrieben. Erst dachte ich noch, dass Erinnerungen lange verdeckt wurden. Der Eindruck wurde dann aber wieder negiert und ich stehe mit vielen Fragezeichen über dem Kopf da.

Fazit: Für mich das schwächste Buch von Cecelia Ahern.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Ein Sturm, der alles verändert

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Die Ärztin Enya kommt zufällig in einer stürmischen Nacht zu einem Unfallort mit Fahrerflucht, an dem ein Junge angefahren wurde. Sie leistet erste Hilfe und der Junge kommt ins Krankenhaus. Obwohl sie ...

Die Ärztin Enya kommt zufällig in einer stürmischen Nacht zu einem Unfallort mit Fahrerflucht, an dem ein Junge angefahren wurde. Sie leistet erste Hilfe und der Junge kommt ins Krankenhaus. Obwohl sie als Ärztin solche Situationen kennen müsste, stürzt sie diese Begegnung in eine tiefe Krise und sie beginnt, ihr gesamtes Leben zu hinterfragen. Sie trennt sie von ihrem Mann und beginnt ein neues Leben am anderen Ende des Landes.

Noch nie habe ich mich so schwer damit getan, eine Rezension abzugeben. Einerseits war ich beeindruckt von Enya und ihrem Willen, ein glückliches Leben zu führen. Andererseits waren ihre depressiven Phasen sehr gewöhnungsbedürftig und mehr als einmal hatte ich das Bedürfnis, sie richtig durchzuschütteln, damit sie aufhört zu jammern und endlich Aktionen für sich sprechen lässt. Man hatte das Gefühl, dass sie sich ständig selbst im Weg steht. Von ihrer Hausverwalterin fange ich lieber gar nicht erst an. Auch der Part mit dem Rag Tree nimmt meiner Meinung nach zu viel Raum ein und ist eher störend für den Lesefluss. Ja, es gehört zur irischen Mythologie, aber das wurde wirklich mehr als ausreichend thematisiert. Das Damoklesschwert, das permanent über Enya hängt, war für meinen Geschmack auch zu viel. Ihre Mutter ist nämlich mit 47 gestorben und nun hat die Protagonistin die grundlose Angst, dass sie ebenfalls in diesem Alter stirbt.

Das Ende war meiner Meinung nach zu schnell. Man bekam das Gefühl, es sollte schnell abgehandelt werden, damit man sich mehr auf das Seelenleiden der Protagonistin konzentrieren kann

Insgesamt war mir das Buch einfach zu viel: zu viel Gejammer, zu viel Mythologie, zu viel Hippieflair, zu viele Schuldgefühle

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Eine Frau kämpft sich zurück ins Leben

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Die Ärztin Enya hat ihre Mutter im Alter von zwölf Jahren, an deren 47. Geburtstag durch einen Unfall verloren. Nun ist sie selber fast zu alt und alle traumatischen Erinnerungen werden wieder wach. Als ...

Die Ärztin Enya hat ihre Mutter im Alter von zwölf Jahren, an deren 47. Geburtstag durch einen Unfall verloren. Nun ist sie selber fast zu alt und alle traumatischen Erinnerungen werden wieder wach. Als sie in einer stürmischen Nacht zu einer Unfallstelle gerufen wird, erinnert sie das Unfallopfer an ihren Sohn. sie gerät völlig in Panik und hat keinerlei Hilfe. Ihre Ehe zerbricht, und ihr Mann verbietet ihr den Kontakt zu ihrem Sohn. Völlig am Ende flüchtet sie aufs Land, wo sie eine Hausarztstelle übernimmt. Der Kontakt mit der einfachen Bevölkerung, hilft ihr, die Kraft zu finden, um ihr Schicksal in die Hand zu nehmen.

Meine Meinung:
Ich habe mich mit dem Buch ziemlich schwergetan, konnte keine wirkliche Beziehung zu der Protagonistin aufbauen. Es gab zwar interessante Passagen, aber insgesamt war mir die Geschichte suspekt und teilweise zu abgehoben.Durch die Ermittlungen zum nächtlichen Unfall, in welchen sie im Fokus der Polizei steht, erhielt das Buch teilweise einige Krimielemente, um dann aber wieder weitschweifig und relativ langweilig zu werden.Insgesamt gesehen,ein Buch was mich nicht abgeholt hat.

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