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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.12.2024

Sehr durchschnittlich: Kann man lesen, muss man nicht

Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge
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Als Harper einen uralten Ring berührt, spürt sie eine mysteriöse Verbindung und entdeckt schon bald, dass Magie existiert. Ihr Vater und einige andere Familien gehören zu den auserwählten Nachfahren und ...

Als Harper einen uralten Ring berührt, spürt sie eine mysteriöse Verbindung und entdeckt schon bald, dass Magie existiert. Ihr Vater und einige andere Familien gehören zu den auserwählten Nachfahren und Harper hat eigentlich nichts mehr damit zu tun, doch sie möchte herausfinden, warum ihr Vater sie vor acht Jahren verlassen hat und warum er nie zurückkehren konnte. Dabei stößt sie auf weitere Geheimnisse.

Harper hat zwar weniger Ahnung, doch durch ihre Magie und wegen unheimlicher Visionen nimmt sie die Sache schon ziemlich ernst. Sie begibt sich auf Spurensuche und hat dabei Hilfe von ein paar neuen Freunden, aber sie ist auch eine Außenseiterin, die von den alten Hasen kaum ernstgenommen wird.

Ich fand die Geschichte ziemlich durchschnittlich und darum habe ich auch nicht so viel dazu zu sagen, denn ich fand es weder gut noch schlecht. Es war nett zu lesen, bot für mich aber kaum Spannung und auch nur mittelmäßige Unterhaltung. Die Charaktere zeigen immerhin zwischendurch etwas mehr Tiefe, sind aber insgesamt eher oberflächlich; die magische Welt fand ich okay, aber auch alles andere als außergewöhnlich.

Insgesamt war das Buch für mich eher langweilig und hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Netter Auftakt, in dem schon viel passiert

Kingdom of Lies
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In diesem Königreich geben die Menschen ihre Magie schon als Säuglinge ab, um ihr Reich gegen die Fae zu stärken, und sofern sie bis zu ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag brav sind und gar keine Art der ...

In diesem Königreich geben die Menschen ihre Magie schon als Säuglinge ab, um ihr Reich gegen die Fae zu stärken, und sofern sie bis zu ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag brav sind und gar keine Art der Magie ausüben, erhalten sie einen Teil ihrer zuvor abgegebenen Magie zurück. Und wenn sie doch Magie genutzt haben, sind sie dem Tod geweiht.

Prisca schafft es, im letzten Moment zu fliehen, weil sie selbst eindeutig magische Kräfte hat, obwohl sie es nicht dürfte, doch es bringt alle um sie herum in Gefahr. Auf ihrer Suche nach Sicherheit begegnen ihr nicht nur mysteriöse Fremde mit unbekannten Zielen, bei denen sie nicht weiß, ob sie ihnen vertrauen kann, sie stößt auch auf einige unangenehme Wahrheiten, die ihr Weltbild erschüttern.

Mir kam das Buch sehr lang vor, weil so viel passiert und ich es inzwischen nicht mehr gewohnt bin, dass Bücher nach einem kleinen Höhepunkt in der Geschichte nicht bereits enden. Daher hat es mich positiv überrascht, dass es eine Geschichte mit mehreren Etappen ist, die den Figuren auch eine angemessene Zeit für Charakterentwicklung bietet.

Die magische Welt mit ihren Gesetzen und Geheimnissen konnte mich nicht ganz überzeugen. Die Erklärungen und Begründungen fand ich oft nicht ganz überzeugend, besonders im Verhältnis zum Ernst der restlichen Geschichte, die ich ganz gelungen fand. Priscas Abenteuer fand ich schon spannend; es ist actionreich, hat aber auch viele emotionale Momente. Die Liebesgeschichte fand ich ganz nett, aber da gab es auch einige Momente, die mir nicht so gut gefallen haben.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Glitzernde Oberfläche und wenig Tiefe

House of Marionne
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Quell wurde mit verbotener Magie geboren, darum hat ihre Mutter sie von der magischen Welt ferngehalten. Doch plötzlich ist Quell auf sich allein gestellt und weiß keinen anderen Ausweg: Sie begibt sich ...

Quell wurde mit verbotener Magie geboren, darum hat ihre Mutter sie von der magischen Welt ferngehalten. Doch plötzlich ist Quell auf sich allein gestellt und weiß keinen anderen Ausweg: Sie begibt sich zum Magie-Internat House of Marionne, das von ihrer Großmutter geführt wird und wird schon bald zu deren Nachfolgerin ausgebildet.

Ich fand es schön, wie man spüren konnte, wie viel es Quell bedeutet, im Internat ein Zuhause gefunden zu haben und ihre Großmutter kennenzulernen, die viele Erwartungen hat, denen Quell kaum gewachsen ist. Aber trotz aller schönen neuen Erfahrungen ist Quell wegen ihrer heimlichen Magie auch immer in Gefahr.

Quell wirkte auf mich oft schon ziemlich naiv. Ihre Annahmen basierten in der Regel auf Halbwissen und vieles schien sie nicht ernst genug zu nehmen, sodass man sich immer Sorgen macht, in welche Situation sie sich als nächstes bringen wird. Ich fand ihren Charakter nicht ganz nachvollziehbar, weil sie bisher mit ihrer Mutter quasi ein Leben auf der Flucht verbracht hat und von ihrer Mutter mal gelernt haben sollte, vorsichtig zu sein. Aber irgendwie hat sie von ihrer Mutter gar nichts gelernt, weder wie man ich durchschlägt, noch irgendwas über ihre verbotene Magie und deren Gefahren. Einige ihrer Entscheidungen fand ich schon zum Haare raufen.

Ansonsten fand ich die Geschichte aber schon ganz nett. Mit den Diademen und Bällen hat es mich an einen alten Barbie-Film erinnert, aber die restliche Magie konnte das relativ gut ausgleichen, sodass man die Welt zumindest ein bisschen ernst nehmen kann. Ich fand aber schade, dass die Charaktere öfter etwas eindimensional und leicht zu durchschauen sind, das hat auch die Spannung beeinträchtigt und Quell wie bereits erwähnt naiv wirken lassen, weil sie selbst weniger misstrauisch ist. Zum Ende hin fand ich es etwas spannender, aber ich hatte zu oft das Gefühl, dass es nicht genug Konsequenzen gibt.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Anders als erwartet - oft eher auf schlechte Art

Long Live Evil
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Die todkranke Rae landet plötzlich in einem Fantasy-Roman und erhält eine zweite Chance, sie muss es nur lange genug in dieser Welt aushalten. Da ihre Rolle aber eigentlich de Tod geweiht ist, entscheidet ...

Die todkranke Rae landet plötzlich in einem Fantasy-Roman und erhält eine zweite Chance, sie muss es nur lange genug in dieser Welt aushalten. Da ihre Rolle aber eigentlich de Tod geweiht ist, entscheidet sich Rae, den Weg einer Schurkin zu gehen und die Geschichte zu ihren Gunsten zu gestalten - oder es zumindest zu versuchen.

Mich hat sehr schnell genervt, dass die Geschichte sich selbst kaum noch ernst nimmt und bei dem Versuch, sich über Stereotype lustig zu machen, immer alberner wird. Rae fällt scheinbar in eine Welt voller Verrat und Gemetzel, aber alles ist so übertrieben, dass alle eher dämlich wirken.

Die Definition von Böse scheint eigentlich klar, aber oft ist es eher der Gegensatz zur Freundlichkeit und Reinheit anderer Charaktere. Raes "böse Seite" zeigt sich in ihren oft halbherzigen Versuchen, das Geschehen zu manipulieren, und darin, dass sie sagen kann, was sie will.

Was mir gut gefallen hat, waren Raes Gefühle bezüglich ihrer zweiten Chance und wie es für sie ist, in einem gesunden Körper zu leben. Mit der Zeit habe ich mich auch etwas an den Erzählstil gewöhnt und zum Ende hin fand ich die Geschichte auch spannender und die Wendungen etwas cleverer.

Ansonsten fand ich die Geschichte aber schon schlechter als durchschnittlich, weil ich auch etwas anderes erwartet hatte. Ich wollte eine clevere Schurkin in gefährlicher Fantasy, stattdessen hat es sich mehr wie eine Parodie angefühlt.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Eher mittelmäßige Fantasy mit Krieg und nonverbaler Kommunikation

Skyhunter – A Silent Fall
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Talin gehört zu den Elitekriegern, die die Überreste ihrer Heimat verteidigen, obwohl ihr Gegner ihnen weit überlegen ist. Nach einem schweren Verlust folgt sie ihrem Instinkt und rettet einen Kriegsgefangenen, ...

Talin gehört zu den Elitekriegern, die die Überreste ihrer Heimat verteidigen, obwohl ihr Gegner ihnen weit überlegen ist. Nach einem schweren Verlust folgt sie ihrem Instinkt und rettet einen Kriegsgefangenen, der ihnen unerwartete neue Chancen bietet.

Mir hat ganz gut gefallen, wie Talin Gesten und Gebärdensprache nutzt und wie auch ihre Ausbildung als Soldatin da mit reinspielt. Auch die Kommunikation mit Red, obwohl sie ganz andere Sprachen sprechen, fand ich ganz nett.

Irgendwie habe ich in letzter Zeit mehrere Fantasyromane erwischt, in denen es um Krieg und Verteidigung gegen eine Übermacht ging, sodass ich vielleicht aktuell einfach etwas übersättigt bin mit dem Thema. Mir haben die kleinen und größeren Kämpfe und Auseinandersetzungen gefallen und auch die Fort- und Rückschritte während der Geschichte, die Plottwists (Intrigen, Geheimnisse und schlimme Vergangenheit) sowie das Drama darum herum hingegen konnten mich gar nicht packen. Insgesamt fand ich das Buch dann aber eher durchschnittlich und weiß noch nicht, ob ich die Fortsetzung lesen werde.

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