Profilbild von ann_kathrin_reads

ann_kathrin_reads

Lesejury Star
offline

ann_kathrin_reads ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit ann_kathrin_reads über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2025

Ein bisschen wie ein schlechtes Drama aus dem Reality-TV, welches glücklicherweise immerhin gut geschrieben ist.

Der Professor
0

"The Professor" von Charlotte Bronte war leider nicht das, was ich mir erhoffte. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mittendrin beschloss, "Persuasion" von Jane Austen parallel zu lesen, um wieder etwas ...

"The Professor" von Charlotte Bronte war leider nicht das, was ich mir erhoffte. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mittendrin beschloss, "Persuasion" von Jane Austen parallel zu lesen, um wieder etwas in Schwung zu kommen. Denn trotz der Dramatik, dem zeitlosen Charakter wie auch den teils mehr als fragwürdigen Personenbeschreibungen von William, langweilte ich mich dann doch mehr, als ich unterhalten wurde. Was ich jedoch wirklich positiv empfand, war die Integration der französischen Sprache durch Frances Charakter. Auch der Roman ist an sich gut, gefühlvoll, leicht poetisch mit einem Hauch von sarkastischen Tendenzen wie auch Ironie geschrieben.

Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich bin mir sicher, es gibt Werke aus Charlotte Brontes Feder, welche mir künftig mehr zusagen werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2024

Ein einzigartiges Konzept unterliegt einer eher schwachen Verwirklichung

House of Marionne
0

Anmerkung: Ich bedanke mich bei der Lesejury für mein Rezensionsexemplar. Dennoch beruht diese Rezension einzig allein auf meinen subjektiven Leseeindrücken.

HOUSE OF MARIONNE
Quell & Jordan

Gefesselt ...

Anmerkung: Ich bedanke mich bei der Lesejury für mein Rezensionsexemplar. Dennoch beruht diese Rezension einzig allein auf meinen subjektiven Leseeindrücken.

HOUSE OF MARIONNE
Quell & Jordan

Gefesselt von einer wirklich vielversprechenden Leseprobe, hatte ich mich sehr auf Quells Geschichte gefreut. Während sich das erste Drittel noch etwas zog, war ich weiterhin überzeugt davon, dass es bald "so richtig" losgehen würde. Nur irgendwie kam weder Spannung noch Emotion bei mir an. Die Handlung plätscherte so vor sich hin, die Charaktere, selbst die Protagonisten fühlten sich nach hunderten von Seiten fremd wie auch flach an.
Es fühlte sich an, als würde ich in jeglicher Hinsicht an der Oberfläche kratzen, ohne auch nur die Hoffnung auf etwas mehr Tiefgang. Denn das Konzept ist interessant, magisch und erinnerte mich, auch wenn im entferntesten Sinne, an Harry Potter.
Dann gab es da noch irgendwie eine Art von sich entwickelnder Liebesgeschichte, die mich wie ein nasser Hund im Regen fröstelnd zurückließ.
An dieser Stelle möchte ich betonen, dass es auch Szenen gab, die mir wiederum zusagten.
Jedoch konnte ich in der Gänze schlichtweg nicht überzeugt werden.
Da ändert auch ein klug ausgedachter Cliffhanger nichts daran.
Denn ja, das Ende kann begeistern.
Doch nach so vielen Kapiteln, welche mich weder abholen noch unterhalten konnten, war ich leider, aber ehrlicherweise, froh darüber, den Roman weglegen zu können.

Der Schreibstil liest sich gut sowie flüssig. Mitgerissen wurde ich zwar nicht, aber die Geschehnisse wurden sehr visuell umschrieben.
Das Cover ist schön gestaltet und gefällt mir farblich gut.

Letzten Endes ist es leider nichts für mich gewesen. Jedoch sind Geschmäcker verschieden, weswegen ich mir sicher bin, dass "House of Marionne" auch zurecht seine Liebhaber haben wird. Ich bin keine davon und werde die Reihe wohl nicht weiterlesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.11.2024

Leider nicht das Highlight, welches ich mir erhoffte

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
0

VENGEANCE- Academy of Dreams Analysis
Nemesis & Mercy

Ich wollte dieses Buch so sehr lieben und vielleicht war genau dies mein Fehler...
Angefangen beim Konzept, den Tropes über die ersten Lesermeinungen ...

VENGEANCE- Academy of Dreams Analysis
Nemesis & Mercy

Ich wollte dieses Buch so sehr lieben und vielleicht war genau dies mein Fehler...
Angefangen beim Konzept, den Tropes über die ersten Lesermeinungen bis hin zu den kleinen Zitatschnipseln: Alles sagte mir zu.
Doch dann begann ich mit dem Lesen.
Vielleicht ist es einfach nichts für mich, denn bekanntlicherweise sind Geschmäcker verschieden.
Weder mit Nemesis noch mit Mercy konnte ich so wirklich warm werden, was dazu führte, dass ich selbst nach 400 Seiten nicht so recht etwas fühlen wollte.
Ja, es gab interessante Handlungsstränge wie auch Wendungen, doch insbesondere inmitten der Handlung fühlte ich mich schlichtweg nicht abgeholt.
Ich habe jedoch nicht aufgegeben und das Buch komplett gelesen.
Doch auch nach dem Ende, welches mich zugegeben sehr überraschte, werde ich höchstwahrscheinlich nicht weiterlesen.

Zu dem Schreibstil wie auch dem Cover finde ich nur Gutes. Wunderschöner Stil bei beidem, äußerst individuell und definitiv zu loben.
Der Schreibstil ließ sich sehr flüssig lesen und verfügt definitiv über eine poetische Note.

Letzten Endes wurde ich nicht gänzlich mitgerissen, jedoch bedeutet das in keinem Fall, dass "Vengeance" ein schlechtes Werk ist.
Es ist vielleicht nichts für mich gewesen, aber glücklicherweise etwas für ganz viele andere Leser.
Daher schaut es Euch gerne genauer an, wenn Euch der Klappentext sowie die Leseprobe zusagt.
Vielleicht wird es zu einem Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2024

Interessantes Konzept unterliegt einer holprigen Umsetzung

Darling Venom – Ihre Liebe ist sein Lieblingsgift
0

"Du atmest, Charlotte. Du atmest, und das ist wunderschön, und ich bin dankbar dafür."

Darling Venom - Parker S. Huntington - Einzelband
Charlotte & Tate

Entgegen all meiner Erwartungen und Vorfreude ...

"Du atmest, Charlotte. Du atmest, und das ist wunderschön, und ich bin dankbar dafür."

Darling Venom - Parker S. Huntington - Einzelband
Charlotte & Tate

Entgegen all meiner Erwartungen und Vorfreude muss ich leider sagen, dass mich "Darling Venom" weder mitreißen noch emotional berühren, gar von sich überzeugen konnte. Und ja, ich habe absolut nichts gegen ein Romance-Buch mit 600+ Seiten! Macht 700, 800, 900 draus und ich würde es dennoch lesen, aber wenn mir das Buch nicht gefällt, dann können sich auch mal 600+ Seiten um Welten zu lang anfühlen. Es ist definitiv mehr characterdriven und fokussiert sich dabei auf die Entwicklungen der einzelnen Charaktere. Tolle Idee, aber eine für mich unzureichende Umsetzung. Selbst die Protagonisten Charlotte und Tate fühlten sich für mich teils so an, als seien sie ein unbeschriebenes Blatt Papier. Sie schienen mir so weit entfernt und im nächsten Moment aus dem Nichts wieder sehr nah.

Die Handlung selbst hatte einen wirklich interessanten Anfang, jedoch konnte sie mich im weiteren Verlauf leider gar nicht mehr bewegen. Es gab ein, zwei Szenen, welche ich als, nun ja, "seltsam" bezeichnen würde und mittlerweile verstehe ich, warum bestimmte Momente im englischsprachigen BookTok so breit getreten wurden. Dem gegenüber stehen vereinzelte Szenen, die ich wiederum sehr schön und berührend fand. Schließlich beschäftigt sich der Roman mit sehr persönlichen, äußerst emotionalen, Themen. Da wundert es mich wirklich, dass ich nicht zu den Taschentüchern greifen musste. Letztendlich, trotz der Emotionalität der Themen, hat mich der Roman leider nicht erreicht, wobei ich bewusst "leider" sage, denn er stand schon seit längerer Zeit auf meiner Leseliste!

"Dass es dich gibt, macht die Welt besser, Charlie."

Der Schreibstil konnte mich auch nicht so wirklich überzeugen. Mir fehlte die persönliche Note der Autorin, da ich grundsätzlich das Gefühl hatte, dass dem Schreibstil eine Art Alleinstellungsmerkmal fehle. Jedoch ließ sich dieser angenehm wie auch flüssig lesen und ich hatte weitesgehend keine Probleme mit der deutschen Übersetzung.
Das Cover finde ich sehr schön und passend gewählt. (Glücklicherweise wurde hier das Originalcover übernommen.)

Insgesamt würde ich "Darling Venom" als einen Roman voller Heilung, unterdrückter Liebe, Traumata sowie Verlustbewältigung beschreiben. Denn dieser enthält all diese Elemente, konnte mich jedoch in seiner Umsetzung einfach nicht überzeugen. Doch ich empfehle allen, die sich für diesen Roman interessieren, dennoch reinzulesen! Schließlich sind Geschmäcker verschieden, Meinungen können sich auch mal spalten und das ist auch vollkommen in Ordnung so!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2021

Ein unschönes Chaos mit an sich tollen Ideen...

A Different Blue
0

Rezension enthält !SPOILER!

Inhalt (laut Klappentext, fehlleitend):

Die 19-jährige Blue Echohawk hat nur ein Ziel: herausfinden, wer sie wirklich ist.
Von ihrer Mutter als Kleinkind am Straßenrand ...

Rezension enthält !SPOILER!

Inhalt (laut Klappentext, fehlleitend):

Die 19-jährige Blue Echohawk hat nur ein Ziel: herausfinden, wer sie wirklich ist.
Von ihrer Mutter als Kleinkind am Straßenrand zurückgelassen, ist Blue in dem schmerzhaften Glauben aufgewachsen, ganz allein auf der Welt zu sein.
Sie spürt, wie ihr Leben ihr jeden Tag ein bisschen mehr zu entgleiten droht.
Doch dann trifft sie auf ihren neuen Geschichtslehrer Darcy Wilson.
Er ist jung, hat einen coolen britischen Akzent und eine ansteckende Leidenschaft für sein Unterrichtsfach. Darcy ist der erste Mensch, der an Blue glaubt und hinter ihre abweisende Fassade blickt.
Aber Blue und Darcy wandern auf einem schmalen Grat. Denn während sich die beiden einander immer mehr öffnen, wissen sie auch, dass eine Liebe zwischen ihnen unmöglich ist ...

Meine Meinung:

Ich habe so gehofft und wurde leider maßlos enttäuscht. Zunächst hat der Klappentext eine absolute fehlleitende Wirkung. Warum? Es hört sich nach einer verbotenen Schülerin-Lehrer-Beziehung an, wobei es zusätzlich auch um die Suche nach der wahren Identität der Protagonistin gehen soll.
Die erste Hälfte des Romans besteht aus viel Geschichtswissen und kleinen Einschüben über handelnde Personen, welcher meiner Ansicht nach unnötigerweise in die Länge gezogen wurden.
Blue sucht in diesen 200 Seiten kaum nach ihrer wahren Identität und auch ihre Beziehung zu Wilson ist so gut wie nicht vorhanden.
Näher kommen sich die beiden erst, als Blue bemerkt, dass sie schwanger und pleite ist.
Und ab da ist es ein ewiges hin und her zwischen den beiden.
Meist bleibt rationale Kommunikation aus, wodurch sich Blue und Wilson häufig streiten.
Einige Entscheidungen kommen sehr überraschend und es wird nur selten nachgedacht.
Ab der zweiten Hälfte des Buches werden vorherige Nebencharaktere wie aus dem Nichts durch neue Nebencharaktere ersetzt und man hört nie wieder etwas von den Alten.
Die Charakterentwicklung beider Protagonisten ist für mich sehr enttäuschend gewesen, zumal Wilsons Charakter einzig durch Blues Sicht reflektiert wird. Auch der Handlungsverlauf zieht sich immer mehr und auch wenn es innerhalb der letzten 100 Seiten spannender als auch abwechslungsreicher wird, so sind die ersten 300 eher enttäuschend.
Schlussendlich konnte mich selbst das Ende weder berühren noch überzeugen.
Mein persönliches Highlight, ja ich habe sogar eines, sind die einzelnen Kapitelüberschriften. Irgendwie gefallen mir die immer richtig gut.

Der Roman enthält zwar viele wichtige Themen, jedoch ist die Umsetzung ein recht unschönes Chaos, bei welchem auch der Klappentext mitschuldig ist.
Wie „Infinity Plus One“ hatte auch „A Different Blue“ ein interessantes und modernes Konzept, dessen Potenzial leider nicht genutzt wurde.

Der Schreibstil von Amy Harmon ist angenehm und leicht zu lesen.
Jedoch gibt es trotz der poetischen Note, Aspekte, die mir weniger gefallen haben, wie beispielsweise die langatmigen Umschreibungen und Einschübe inmitten der Handlung.
Das Cover ist schön, aber wie die typischen LYX-Cover es eben sind, nichts aussagend über den Inhalt.

Leider gab es für mich viel Kritik zu äußern!
„A Different Blue“ zählt somit leider zu meinen Flops 2021, wodurch ich mich für keine Leseempfehlung aussprechen kann.
Am besten hat mir „Making Faces“ mit 4 von 5 Sternen gefallen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere