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Veröffentlicht am 18.12.2024

Alte Klassenkameraden treffen sich nach 15 Jahren wieder

Weihnachtspost im kleinen Cottage
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Klara ist nun 35 Jahre alt, unverheiratet, ohne Kinder und arbeitet in der Buchhandlung ihrer Eltern. Änderungen gegenüber sind diese nicht offen. Als eine Sonderedition der Weihnachtsgeschichte von Dickens ...

Klara ist nun 35 Jahre alt, unverheiratet, ohne Kinder und arbeitet in der Buchhandlung ihrer Eltern. Änderungen gegenüber sind diese nicht offen. Als eine Sonderedition der Weihnachtsgeschichte von Dickens ihr dort in die Hände fällt, erinnert sie sich an den Weihnachtsbuchclub von einst. Um die Abinoten zu verbessern verreisten vier ganz unterschiedliche Schüler einst gemeinsam mit ihrem Lehrer nach Rochester, verbrachten dort einige Tage und nach Vorbild des Romans haben sie Briefe an sich verpasst zu der vergangenen, der gegenwärtigen und der künftigen Weihnacht.
Diese Briefe hat Klara zur Aufbewahrung und obwohl sie keine Kontakt mehr zu den anderen hat, trommelt sie alle zusammen und sie treffen sich an dem Ort von einst. Schnell wird klar alle haben sich verändert und es gibt einiges unausgesprochenes zwischen ihnen.

Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen und ich konnte mich nicht dazu bewegen die letzen 40% noch zu lesen.
Ganz überzeugen kann mich weder die Sprache, noch der Schreibstil oder die Umsetzung der Handlung.
Keiner der vier Personen ist mir eigentlich sympathisch. Vor allem mit Klara hatte ich so einige Probleme. Sie leidet darunter unverheiratet zu sein und keine Kinder zu haben, obwohl das ihr größter Wunsch ist. Das wird mir persönlich zu oft angedeutet. Warum sie damals in Jonas verliebt war, obwohl der keinem gegenüber eingestanden hat, das er sich kostenfreie Nachhilfe bei ihr holt und das heimlich nur gemacht hat, konnte ich zwar nicht verstehen, einem Teenager aber noch verzeihen. Wie sie sich aber als erwachsene Frau nun verhält, hat mich genervt. Wieder ist er nett und aufmerksam, wenn sie alleine sind, sobald andere da sind rückt er von ihr ab, lässt sie stehen, … Ich kann nicht verstehen, dass sie immer noch hofft er sei der perfekte Kerl für sie.
Auch wie die anderen, nun erwachsen, sich verhalten fand ich so lala. Es wird viel geredet, Geheimnisse kommen ans Licht, Rückblickend erklärt warum das Verhalten einst so war, darüber gesprochen wie man sich nun geändert hat, … aber so richtig weihnachtliche Stimmung kommt bei mir nicht auf. Sie lesen den Dickens Roman, schauen sich ein alten Waisenhaus an. Das ist nicht schlecht, aber das erzeugt bei mir keine Weihnachtsstimmung. Auch das Lesen der alten Briefe konnte mich leider nicht abholen.

Für mich leider nicht der passende Roman, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

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Veröffentlicht am 16.11.2024

Eine schicksalhafte Nacht und ihre Auswirkungen

Dem Sturm entgegen
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Die Ärztin Enya hadert seit ihrem Geburtstag mit ihrem Leben. Nur noch ein Jahr trennt sie von dem Alter, indem ihre Mutter einst verstorben ist. Was sie einst von sich geschoben hat, was sie vergessen ...

Die Ärztin Enya hadert seit ihrem Geburtstag mit ihrem Leben. Nur noch ein Jahr trennt sie von dem Alter, indem ihre Mutter einst verstorben ist. Was sie einst von sich geschoben hat, was sie vergessen möchte tritt wieder an die Oberfläche und dann muss sie sich auch eingestehen, dass sie weder mit Ihrer Ehe, noch so wie es in der Gemeinschaftspraxis mit ihrem Mann läuft länger akzeptieren kann. Auch das ihr Mann immer mehr Zeit mit ihrem gemeinsamen Sohn verbringt und sie immer mehr dort hinausdrängt nagt an ihr. Als sei das nicht schon genug, kommt sie in einer verregneten Nach in den Wicklows an eine Unfallstelle mit einem Teenager, der so viel Ähnlichkeit mit ihrem Sohn hat. Der Taxifahrer der sie anhielt beteuert seine Unschuld und Enya gelingt es den Jungen wiederzubeleben.
Das ist der letzte Tropfen, der sie zum Handeln bringt. Sie verlässt ihren Mann und nimmt die Stelle als Allgemeinmedizinerin in ländlichen Landesinneren an. Dort muss sie sich ihren Dämonen stellen.

Leider hat mir dieser Roman der Autorin nicht so ganz zugesagt und konnte mich leider nicht überzeugen, da es einfach andere Romane von ihr gibt, die mich einfach in ihren Bann gezogen haben.
Mit Enya wurde ich irgendwie nicht warm. Sie hat schon so lange so viele Dinge verdrängt, die nun alle nicht mehr ignoriert werden können. Nach außen will sie immer noch das perfekte Bild darstellen und niemandem mitteilen, wie es ihr wirklich geht. Warum sie es so lange mit ihrem Mann ausgehalten hat ist mir ein Rätsel, da ich ihn sehr unsympathisch finde und wie er mit ihr umgeht hat mir gar nicht gefallen. Wie sie sich im neuen Ort einlebt hat mir gut gefallen, aber ob sie wirklich verfolgt wird oder sich alles nur einbildet fand ich fast anstrengend und auch wie lange sie versucht ihr Gerüst an Lügen aufrecht zu halten. Oft konnte ich ihr Handeln einfach nicht verstehen, fand ich sie und ihre Art einfach anstrengend.

Das magische mit den keltischen Wurzeln und die Geschichte um den Reg Tree fand ich gut und haben meiner Meinung nach der Geschichte schöne Aspekte geliefert.
Die Frage wer den armen Jungen angefahren hat und warum jeder sich so komisch verhält hat für mich mehr einen Krimi einschlag, den es für mich nicht gebraucht hätte, um hieraus eine tolle Geschichte zu machen.

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Mir fehlt hier die Konzentration auf den Fantasyanteil

Wächter der Unterwelt
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Die Teenagerin Sara verarbeitet immer noch den Tod ihrer Mutter vor 3 Jahren. Ihre große Stütze sind ihre langen Freunde, die sie hat.
Als eines Tage der neue Schüler Dante auftaucht, ist sie sofort zu ...

Die Teenagerin Sara verarbeitet immer noch den Tod ihrer Mutter vor 3 Jahren. Ihre große Stütze sind ihre langen Freunde, die sie hat.
Als eines Tage der neue Schüler Dante auftaucht, ist sie sofort zu ihm hingezogen. Das passt ihrem alten Kindheitsfreund nicht und so entstehen nicht nur Spannungen zwischen den beiden, sonder auch zwischen den jungen Männern. Was Sara nicht weiß, Dante ist kein normaler Schüler und auch kein normaler Mensch. Was sich dann Sara offenbart wird ihre Welt komplett auf den Kopf stellen.

Die Idee finde ich wirklich spannend und toll, leider kann mich die Umsetzung nicht überzeugen.
Der Schreibstil ist OK, auch wenn öfters mal Fehler in Sätzen zu finden sind. Mein Problem mit der Geschichte ist, das mir der Fantasyanteil zu kurz kommt, zu wenig erklärt wird. Für mich wird zu viel von Sara und ihre Beziehung zu ihren Freunden berichtet, deren private Probleme kurz angeschnitten, was sie alles miteinander unternehmen wird berichtet, ... Dann haben wir zwei Kerle, die um das selbe Mädchen buhlen, dann noch erotische Beschreibungen. Irgendwie sind mir hier zu viele Dinge hineingepackt, die viele Anteile für mich eher langweilig machen und die Geschichte für mich in die Länge ziehen. Erst kurz vor Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und es wird wirklich sehr spannend.
Sara finde ich so lala. Ganz überzeugen konnte sie mich als Hauptperson und wie sie sich verhält nicht. Auch Dante finde ich teilweise nicht überzeugend, das er sich so verhält, weil er sie liebt.
Die Geschichte zwischen den beiden kann mich leider nicht überzeugen.
Für mich war sehr vorhersehbar in welche Richtung sich die Geschichte bewegt.
Die Grundidee finde ich toll, aber leider kann mich die Umsetzung nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Dark Academia, die mich nicht überzeugen konnte

Wen die Nacht berührt
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Die Ashville Academy ist der Ort, an dem Tisine, also magische Wesen unterschiedlichster Art, studieren. Seit der Dunkelnacht sind sich die Menschen nun bewusst, dass es Tisine gibt. Nora ist eine Nachtmahr ...

Die Ashville Academy ist der Ort, an dem Tisine, also magische Wesen unterschiedlichster Art, studieren. Seit der Dunkelnacht sind sich die Menschen nun bewusst, dass es Tisine gibt. Nora ist eine Nachtmahr doch seit dieser Nacht ernährt sie sich nicht mehr von Albträumen, nein nun hat sie es auf Erinnerungen abgesehen und ist so nicht mehr länger wie die anderen Nachtmahre auf der Academy. Als ihr Hanna über den Weg läuft kann sie sich nicht zurückhalten und stiehlt ihr eine Erinnerung.
So hatte sich Hannah ihren ersten Tag nicht vorgestellt. Ihr ist klar, dass etwas passiert ist, da sie einfach über Nacht im freien war und sich nicht bei ihrer neuen Stelle gemeldet hatte. Beiden ist nicht klar, dass ihre Schicksale sie verbindet. Als immer mehr Tisine verschwinden werden beide in die unheimlichen Vorkommnisse hineingezogen und müssen sich der Gefahr stellen.

Das war leider überhaupt nicht mein Roman.
Der Schreibstil ist OK, aber leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Die Academy hört sich interessant an, aber so ganz konnte ich mich da nicht einfinden.
Wir haben typisch für das Genre Zicken, Gruppen, die sich nicht leiden können, … Aber ansonsten ist mir Academy und ihre andere Art zu wenig beschrieben.
Am meisten konnten mich leider die Charaktere nicht überzeugen. Die Geschichte wird abwechselnden aus Sicht von Nora und Hannah erzählt und leider habe ich zu keiner von ihnen einen Draht gefunden.
Nora ist sich bewusst, dass sich ihr Wesen auf erschreckende Weise geändert hat, nun da sie nur durch Erinnerungen satt wird. Sie vertraut sich niemandem an und entzieht Leuten, die ihr wichtig sind, die Erinnerungen. Ich denke das macht sie mir nicht gerade sympathisch. Warum sie dann auf den gutaussehenden Menschen, der eigentlich zu gut rüberkommt und man denkt da muss doch noch was kommen, hat mich leider auch nicht überzeugen können und wie sie sich näher kommen.
Hannah hat ein Geheimnis, wenn sie in der Academy ankommt, und im ersten Moment tat sie mir leid, da sie so überfallen wurde. Ich konnte nicht wirklich verstehen, warum sie so locker damit umging und sich mit Nora dann angefreundet hat. Auch die toxische Beziehung zu ihrem Freund, einem Dschinn, dem sie aus Liebe die Hälfte ihrer Seele gegeben hatte konnte mich nicht überzeugen und hat sie mir nicht sympathisch gemacht.
Da ich mit den beiden Hauptpersonen einfach nicht warm wurde, habe ich nur 30% auf meinem E-reader wirklich voll gelesen. Dann habe ich die nächsten 40% ab und an übersprungen, weil mich die Handlung einfach nicht gefesselt hat und ich nicht alles genau lesen wollte. Den Rest des Romans habe ich dann grob übersprungen, wie er denn nun endet und wie alles zusammenhängt.

Also mich konnte der Roman leider nicht überzeugen, vor allem wenn ich es mit anderen dieser Art vergleiche.
So ganz fest machen warum nicht, kann ich leider nicht. Ich kann nur sagen irgendwie hat mich die Geschichte nicht fesseln können und leider habe ich keine Verbindung zu den Charakteren gefunden, weshalb ich mich hier sehr schwer getan haben das zu lesen.


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Veröffentlicht am 20.09.2024

Leider sehr enttäuscht von der Umsetzung

A Restless Truth
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Die Magier in England sind in Gefahr und Maud ist entschlossen ihrem Bruder Robin bei der Aufdeckung einer Verschwörung zu helfen. Dafür soll sie eine alte Dame von Amerika zurück nach England begleiten. ...

Die Magier in England sind in Gefahr und Maud ist entschlossen ihrem Bruder Robin bei der Aufdeckung einer Verschwörung zu helfen. Dafür soll sie eine alte Dame von Amerika zurück nach England begleiten. Da diese aber am ersten Tag tot aufgefunden wurde und Maud schnell klar ist, das es sich um keinen natürlichen Tod handelt, steht sie nun einer noch größeren Aufgabe bevor, als sie zunächst annahm.
Bekommt sie die gestohlenen Gegenstände zurück und somit den Anteil der Magievertrages und gelingt es ihr den Mörder an Bord aufzuspüren? Wie entwickeln sich ihre Gefühle zu der Schauspielerin Violet weiter? Nach und nach findet Maud immer mehr verbündete, mit deren Hilfe sie das Rätsel lösen möchte.

Für mich ist der Roman leider nichts. Von Anfang an hat er mich leider nicht überzeugen mit mitreißen können.
Hier werden mehre Genre gemischt. Wir haben hier den Krimianteil, weil es gilt Mörder zu suchen und die Hintergründe aufzuklären, wir haben Fanatasy eingearbeitet, da es sich hier auch um Magier und deren Fähigkeiten geht und wir haben einen erotischen Roman, da ein junges und unerfahrenes Mädchen hier sich in eine andere Frau verliebt und mit ihr in die erotische Welt eintaucht. Vielleicht liegt es daran, das hier so viel hineingepackt wurde, dass mich die Handlung nicht überzeugen konnte.
Für mich hat sich alles lange gezogen und spannend fand ich es nicht gerade. Ich denke nicht, dass es daran liegt, dass mir der erste Roman nicht bekannt war (mir war nicht klar, dass es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt). Es passiert zwar einiges in der Handlung, aber trotzdem konnte sie mich nicht fesseln. Die Charaktere sind abwechslungsreich und auch gut gewählt.
Trotzdem musste ich mich zwingen weiter zu lesen und am Ende habe ich viel überfolgen, da ich nach 60% der Geschichte einfach immer noch nicht überzeugt und begeistert war.

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