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Veröffentlicht am 05.08.2025

Eine Office- Romance mit kleineren Schwächen

Searching for Sunshine – Based on Kevin's True Story
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„Die Vergangenheit hat mich geprägt, aber sie ist nicht meine Zukunft.“

Mögt ihr Office Romance Romane?
Ohr habt ihr überhaupt schon einmal einen gelesen?

Emilian flüchtet von Berlin nach Köln, um dort ...

„Die Vergangenheit hat mich geprägt, aber sie ist nicht meine Zukunft.“

Mögt ihr Office Romance Romane?
Ohr habt ihr überhaupt schon einmal einen gelesen?

Emilian flüchtet von Berlin nach Köln, um dort einen Neuanfang zu wagen.
Doch genau dort trifft er auf Vienna, seine Vorgesetzte, die seinem Charme leider so gar nicht erliegen will.
Und ausgerechnet mit ihr muss Emilian nun eine Dating-App ausprobieren.
Und natürlich, wie es der Zufall so will, je enger die beiden zusammenarbeiten, desto näher kommen sich die beiden auch und es knistert ganz gewaltig.
Doch Emilian wie auch Vienna haben Teile aus ihrer Vergangenheit verborgen, die einen bekanntlich immer einholt und beide müssen eine Entscheidung treffen, für oder gegen die Liebe.

Mir persönlich hat die Idee dieses Buchs sehr gefallen.
Der Plot ist aus Sicht beider Protagonisten Emilian wie auch Vienna geschrieben.
Von beiden erfährt der Leser recht schnell, was diese in der Vergangenheit erlebt und durchmachen haben müssen.
Dabei ist der Schreibstil der Autorin recht gut und man fliegt regelrecht durch die Seiten.
Anfangs konnte ich auch das Knistern und die Anziehung zwischen Emilian und Vienna sehr gut spüren und ich habe mitfiebern müssen.
Wir erleben, wie beide sich annähern und versuchen die schlechten Teile ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Dass dies auf Dauer natürlich meist nicht so gut funktioniert, wenn nicht alles geklärt ist, könnt ihr euch sicherlich denken.

Allerdings hatte das Buch zum Ende hin leider auch so seine Schwächen.
Vor allem der Charakter Vienna hat es mir oftmals nicht leicht gemacht, diese sympathisch zu finden.
Natürlich konnte ich einige Gedankengänge und Entscheidungen durchaus nachvollziehen. Aber alles in allem hat sie mich irgendwann dezent genervt und ich habe mich gefragt, wie stur man eigentlich sein kann

Ansonsten haben mir die verarbeiteten ernsteren Themen wie dysfunktionale Familien, Spielsucht, etc sehr gut gefallen, da sie dem Plot insgesamt einen ernsteren Touch verliehen haben.
Da der Plot und vor allem Vienna als Charakter jedoch so seine Schwächen hatten, kann ich insgesamt nur 3,5 Handys für diese Office Romance vergeben.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Eine traurige aber emotionale Liebesgeschichte

Pack Up the Moon
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„Sei kein Looser.“

Musstet ihr schon einmal einen geliebten Menschen viel zu früh gehen lassen?

Joshua und Lauren jedenfalls müssen sich an diesen Gedanken schnell gewöhnen, denn Lauren leidet an einer ...

„Sei kein Looser.“

Musstet ihr schon einmal einen geliebten Menschen viel zu früh gehen lassen?

Joshua und Lauren jedenfalls müssen sich an diesen Gedanken schnell gewöhnen, denn Lauren leidet an einer unheilbaren Krankheit und stirbt viel zu jung.
Joshua muss lernen ohne sie weiterzuleben und kann sich nicht vorstellen jemals wieder Freude oder Liebe zu empfinden.
Doch Lauren hat einen Plan und hinterlässt ihm für das erste Jahr nach ihrem Tod zwölf Briefe - für jeden Monat einen. Mit diesen soll Joshua zurück ins Leben finden.

Dieses Buch hat mich direkt gebrochen beim Lesen.
Kristan Higgins schreibt die Story rund um Joshua und Lauren so emotional und mitfühlend. Und sie lässt zu Beginn keinen Funken Hoffnung übrig. Ganz im Gegenteil. Direkt zu Beginn war ich kurz davor das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Doch im Verlauf des Plots und der Briefe, die Joshua monatlich von seiner verstorbenen Frau erhält, kann man einfach nur mitfiebern, mittrauern und auch teilweise wütend sein.
Wir begleiten Joshua auf dem Weg seiner Trauer und der Reise zurück ins Leben.

Dabei wird die Story aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben - Joshua und Lauren. Wobei Laurens Perspektive natürlich in der Vergangenheit spielt und die von Joshua quasi in der Gegenwart.
Eine zentrale Rolle spielt auch Laurens verstorbener Vater, dem sie immer wieder Gedanken und Briefe widmet, aber auch Sarah, Laurens beste Freundin.

Die Charaktere haben mir alle durchweg gefallen, wenn aber auch gerade die Familie von Lauren etwas zu blass dargestellt wurde für meinen Geschmack.
Die Aufgaben in den Briefen von Lauren waren auch nicht unbedingt etwas besonderes.
Und auch wenn dieses Buch sehr emotional und aufwühlend geschrieben ist, so war es stellenweise doch leider auch sehr vorhersehbar.
Daher vergebe ich dennoch 3,5 Briefe an diese aufwühlende Lovestory.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Auch der zweite Teil der Reihe hat an Spannung vermissen lassen

Die Tochter des Serienkillers
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„Manchmal muss man kämpfen, um seiner Vergangenheit zu entfliehen, und Vertrauen in sich selbst haben.“

Habt ihr Geheimnisse vor eurem Partner?

Jenny, die Protagonistin in diesem Thriller, hat jedenfalls ...

„Manchmal muss man kämpfen, um seiner Vergangenheit zu entfliehen, und Vertrauen in sich selbst haben.“

Habt ihr Geheimnisse vor eurem Partner?

Jenny, die Protagonistin in diesem Thriller, hat jedenfalls ein großes Geheimnis.
Denn eigentlich ist ihr Name Jane und sie ist die Tochter eines Serienkillers.
Sobald sie konnte hat sie ihrer manipulativen Mutter und ihrem alten Leben den Rücken gekehrt und führt nun scheinbar das perfekte Familienleben mit ihrem Mann Marc und den beiden Kindern.
Bis in dem beschaulichen Vorort die ehemalige Geliebte ihres Mannes entführt wird und Jenny zeitgleich vor ihrer Tür Tierkadaver findet, die gespickt sind mit toten Schmetterlingen- dem Markenzeichen ihres Vaters.
Zeitgleich kommen auch Jennys Alpträume und nächtliche Blackouts zurück, so dass sie alles bisherige in Frage stellen muss, auch sich selbst.

Nachdem mich der erste Teil der Reihe schon nicht sonderlich überzeugen konnte, habe ich es bewusst noch einmal mit dem zweiten versucht.
Aber auch dieser Thriller konnte mich nicht gänzlich abholen, auch wenn das Buch an sich schon etwas besser war.
Der Spannungsaufbau beginnt sehr langsam und zunächst hatte ich das Gefühl, der Plot zieht sich etwas.
Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Jenny und Marc, wie man es auch schon im ersten Band der Reihe gewohnt ist.
Beide haben viele Geheimnisse voreinander und es wird schnell klar, dass die Ehe nicht so perfekt war, wie sie nach außen hin schien.
Erst mit der Zeit nimmt der Plot etwas an Fahrt auf und man kommt als Leser nicht umhin sich zu fragen, ob die Protagonistin Jenny nicht doch irgendetwas mit allem zu tun hat.
Spannung war aber leider den Großteil des Thrillers für mich Fehlanzeige.
Lediglich der Plottwist am Ende konnte für mich nochmal etwas raus reißen, so dass ich auch lediglich 3,5 Schmetterlinge für den zweiten Teil der Reihe vergeben kann.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, mich aber nicht gänzlich überzeugen konnte

Eine Frage der Chemie
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„Ich habe nie begriffen, warum von Frauen erwartet wird, dass sie mit der Heirat ihren alten Namen abgeben wie ein ausgedientes Auto. Sie verlieren ihren Nachnamen und manchmal sogar den Vornamen. (…)als ...

„Ich habe nie begriffen, warum von Frauen erwartet wird, dass sie mit der Heirat ihren alten Namen abgeben wie ein ausgedientes Auto. Sie verlieren ihren Nachnamen und manchmal sogar den Vornamen. (…)als wären ihre früheren Identitäten bloß Platzhalter gewesen, bevor sie zu echten Personen werden.“

In dem Buch geht es jedenfalls teilweise um die Wissenschaft der Chemie.
Wir begleiten Elizabeth Zott, eine Frau, die alles andere als gewöhnlich ist. Sie ist Wissenschaftlerin im Bereich der Chemie. Doch wir schreiben das Jahr 1961 und Frauen wird in der Regel die Rolle der Ehefrau und Mutter zugesprochen.
Elizabeth versucht sich trotzdem in dem Gebiet der Wissenschaft zu profilieren und lernt dabei den NobelpreisKandidaten Calvin Evans kennen und lieben.
Doch das Leben verläuft nicht immer nach Plan und so findet sich Elizabeth als alleinerziehende Mutter in der TV Show „Essen um sechs“ wieder.

Mir haben das Setting und die ungewöhnliche Protagonistin sehr gefallen.
Bonnie Garmus hat mit Elizabeth Zott eine sehr charakterstarke Frau beschrieben, die sich nicht immer an die gewöhnlichen Regeln und Sitten hält, wenn sie doch keinen Sinn für sie ergeben.
Der Plot selbst erinnert eher an eine Biographie und beschreibt viele Stationen im Leben von Elizabeth und welche Ereignisse diese geprägt haben.
Dabei gab es des Öfteren auch Szenen, die mich haben schmunzeln lassen, aber auch andere, die mich zum Nachdenken bewegt haben. Vor allem wurde die Rolle der Frau in den 1960ern sehr deutlich und wie schwierig es doch war, wenn man nicht den typischen Rollenbildern entsprochen hat.
Für mich klang vieles sehr realistisch aus der damaligen Zeit.

Auch die Sprecherin Luise Helm wurde perfekt gewählt, um Elizabeth Zott eine Stimme zu geben.
Alles in allem hat mich das Buch sehr zum Nachdenken angeregt und war dennoch sehr unterhaltsam.
Aber so richtig begeistern konnte es mich dann leider doch irgendwie nicht.
Daher vergebe ich dennoch 3,5 Reagenzgläser für das Hörbuch, was eindeutig etwas nachwirkt.

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Veröffentlicht am 16.11.2024

Eine solide Romantasy Fortsetzung, die mich nicht gänzlich überzeugen konnte

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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„Ich bin keine große Rednerin. Ich lausche lieber und schreibe dann Geschichten darüber. Ich bin still, aber nicht stumm.“


Lest ihr gern Bücher von Jane Austen?

Der zweite Teil der Zeitreise Reihe von ...

„Ich bin keine große Rednerin. Ich lausche lieber und schreibe dann Geschichten darüber. Ich bin still, aber nicht stumm.“


Lest ihr gern Bücher von Jane Austen?

Der zweite Teil der Zeitreise Reihe von Kira Licht, schließt direkt bündig an den ersten an.
Lilly, die noch über den Verlust von Ray trauert, den sie auf der Titanic zurücklassen musste, ist schockiert als dieser plötzlich in der Gegenwart vor ihr steht und verkündet, er sei Damien Belmont und könne ebenfalls durch die Zeit reisen.
Und bevor sie diesen Schock halbwegs verarbeiten kann, wird ihr Vater entführt und Damien und Lilly sehen sich gezwungen in die Regency-Zeit reisen zu müssen, um dort ein weiteres Zahnrad zu finden.
Dort trifft Lilly nicht nur auf Jane Austen, die sie mehr als alles andere verehrt, sondern es fällt ihr auch zunehmend schwerer, in ihrer Rolle zu bleiben und sich an die vorhandenen Regeln zu halten.
Der zweite Teil der ursprünglich als Dilogie angesetzten Reihe, fällt zunächst sehr positiv durch den wunderschönen Farbschnitt und das passende Cover auf.
Wie beim ersten Band, verliebt man sich direkt in
die Optik dieses Buches.
Leider muss ich gestehen, dass mich der zweite Band nicht ganz so fesseln konnte, wie der erste Teil der Reihe.
Auch wenn ich die Regency- Zeit liebe und auch die Werke von Jane Austen verehre, so hat es die Autorin dieses Mal nicht geschafft, mich so sehr an das Buch fesseln zu können, wie im vorherigen Teil.

Auch wenn die Spannung quasi von Beginn des Buches an aufgebaut wird, so ergeben sich leider im Plot einige Längen, die mich immer wieder vom Lesen abgebracht haben.
Auch Lilly ging mir dieses Mal etwas auf die Nerven, weil sie Damien einfach nicht mehr verzeihen und vertrauen konnte.
Natürlich handelte es sich um einen herben Vertrauensverlust, den sie durch ihn erlitten hat.
Aber immer wieder dieses Thema aufkommen zu lassen, habe ich irgendwann als anstrengend beim Lesen empfunden.
Gespickt wurde das Ganze leider noch durch diverse Rechtschreib- und Grammatikfehler im Buch.
Und wie ihr wisst, stört mich sowas dann doch ungemein.

Alles in allem hat mich der New Adult Roman jedoch noch sehr gut unterhalten und ich kann guten Gewissens noch 3,5 Zahnräder vergeben.

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