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Veröffentlicht am 17.11.2024

Ein außergewöhnliches Retelling das mich einerseits verwirrt, aber auch wahnsinnig mitgerissen hat

Für immer dein Feind
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss sagen das ich bei dem Buch ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen wurde und ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss sagen das ich bei dem Buch ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen wurde und es am ehesten als interessant und außergewöhnlich beschreiben würde.
Ich hatte einige Probleme reinzukommen, was zum einen an dem ungewöhnlichen Erzählstil lag, der nicht nur poetisch angehaucht ist, sondern auch noch aus der Erzählperspektive geschrieben ist, was es mir nicht ganz leicht gemacht hat die Personen und ihre Gefühle zu greifen. Zudem ist das Buch wie ein Theaterstück in Akte unterteilt, was ich als Idee mochte, aber durch die kurzen Kapitel aus ständig wechselnder Erzählperspektive und dem Springen von Vergangenheits- zu Gegenwartsperspektiven, war es nicht immer ganz leicht der Handlung zu folgen. Es ist also definitiv kein Buch für zwischendurch, man braucht schon ein wenig Konzentration und Zeit.
In dem Buch geht es wie auch in Romeo und Julia (mit dem Zuschuss von ein wenig Fantasy) um zwei verfeindete Hexenfamilien die Antonovas (bestehend aus der Matriarchin Baba Yaga und ihren 7 Töchtern) und den Federovs (bestehend aus dem Oberhaupt Koschei und seinen drei Söhnen). Es ist eine komplexe Konstellation, bei der ich zu Beginn ein wenig Probleme hatte die ganzen Personen zuzuordnen (auch wenn es ein Glossar gab) da jede Person nicht nur einen Namen, sondern bis zu drei verschiedenen Spitznamen hatte. Da es sich aber hauptsächlich um die ältesten und die jüngsten in den Familie dreht, wurde es mit der Zeit weniger verwirrend.
Es geht in der Geschichte also nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen der jüngsten Antonova Sasha und dem jüngsten Federov Lev, sondern auch um die beiden ältesten Dima und Masha, sowie den Konflikten bzw. den Machtspielchen ihrer Eltern.
Ich möchte gar nicht viel zum Inhalt sagen, aber es gibt eine Menge Drama, subtile Magie die zwar immer präsent aber wenig explizit fokussiert wird und eine Menge Familiengeheimnisse, die erst nach und nach aufgedeckt werden.
Besonders mochte ich tatsächlich die Liebesbeziehungen, die wie auch in Romeo und Julia eher tragisch als friedlich verlaufen, wenn auch mit einem etwas anderen Ende, dass gleichzeitig überraschend und irgendwie auch nicht überraschend kam. Besonders die Dynamik von Sasha und Lev mochte ich sehr, wobei mich Masha und Dima mit Herzschmerz zurückgelassen haben.
Sasha mir ihrer Schlagfertigkeit
Lev mit seinen Geheimnissen
Masha die alles für ihre Familie geben würde
& Dima der zerrissen zwischen den Fronten steht
Alle Personen tragen ihren Teil dazu bei, das dieses Buch ein wirklich einzigartiges Leseerlebnis war.
Insgesamt ist meine Rezension vielleicht ein wenig verwirrend, aber das spiegelt auch ein wenig mein Leseerlebnis wieder. Die Geschichte ist interessant, spannend und hat einen einzigartigen Aufbau. Gleichzeitig viel es mir teilweise schwer dem roten Faden zu folgen und der Mittelteil hat sich auch ein wenig gezogen.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Ein spannender Auftakt mit viel Potenzial, das aber noch nicht voll ausgeschöpft wurde

House of Marionne
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nach dem Klappentext hatte ich tatsächlich einige Erwartungen an das Buch, die allerdings ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nach dem Klappentext hatte ich tatsächlich einige Erwartungen an das Buch, die allerdings leider nur teilweise erfüllt wurden.
Auf den ersten Blick bietet die Geschichte wirklich viel gutes, ein ausgeklügeltes und interessantes Magiesystem, eine spannende Protagonistin die sich einer völlig neuen Umgebung und ihren Kräften stellen muss und eine düstere und bedrohliche Dark Academia Atmosphäre. Leider hapert es in dem Buch an einigen Stellen an der Umsetzung für mich.
Am Anfang wird man ohne große Erklärungen in die Geschichte geworfen, was ich allerdings gar nicht schlimm fand. Man erfährt auch es nach und nach mit Quell gemeinsam was es mit dem Magiesystem auf sich hat. Das fand ich prinzipiell gut, allerdings hätte ich mir hier noch ein paar mehr Informationen gewünscht, aber das kommt bestimmt in den nächsten Teilen noch. Zudem fand ich das Buch gerade zum Beginn spannend, alles ist neu und man erfährt gemeinsam mit Quell viele grundlegende Informationen. Leider nimmt diese Spannung im Mittelteil ein wenig ab, gerade weil sich stark auf den schulischen Aspekt und das Lernen konzentriert wird. Das kann ich allerdings gar nicht stark bemängeln, weil es mich bei Dark Academia oft stört, wenn gar kein Unterricht thematisiert wird 😅. Zum Ende hin wird es dann auch noch mal richtig spannend und es passieren einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte und die Lust auf die Fortsetzung machen.
Das Buch wird auch hauptsächlich aus Quells Perspektive erzählt, so dass man sie am besten kennenlernt. Man merkt ihr zwar in vielen Punkten an das sie noch relativ jung ist, gerade in Bezug auf ihre oftmals etwas naive Art, aber ich finde dass sie durchaus Potenzial hat, denn in einigen Stellen kommt auch ihre mutige Seite raus, von der ich gerne mehr sehen würde. Auch ihre ehrgeizige Seite und ihr Neugier bieten viel Potenzial, so dass ich auf ihre weitere Entwicklung gespannt bin.
Mein größter Kritikpunkt sind tatsächlich die anderen Charaktere. Während man Quell wirklich gut kennenlernt, ihre Stärken und Schwächen und sie in ihren Alltag begleitet, bleiben die Nebencharaktere sehr blass und ohne große Tiefe. Das fand ich wirklich sehr schade, auch in Bezug auf Jordan. Man lernt ihn durchaus ein wenig kennen und ich könnte mir vorstellen das noch einiges in ihn steckt, aber so richtig tief lernt man ihn nicht kennen und kann ihn dadurch auch nicht so richtig einschätzen.
Vielleicht kommt das in den nächsten Teilen noch, aber dadurch das die Liebesgeschichte auch eher am Rand verläuft und sehr Slow Burn ist, sind noch keine ganz großen Gefühle bei mir angekommen.
Insgesamt hat die Reihe auf jeden Fall Potenzial und ich bin gespannt wie sich alles weiterentwickelt. Leider wurde für mich in diesem Teil aber noch nicht alles rausgeholt, weshalb ich hoffe, das sowohl das Magiesysten, wie auch die Nebencharaktere noch mehr in den nächsten Teilen an tiefe gewinnen.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Eine süße weihnachtliche Geschichte mit ganz viel Herz

The Christmas Fix
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe ein Enemies to Lovers meets Cozy Romance Buch erwartet und meine Erwartungen wurden ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe ein Enemies to Lovers meets Cozy Romance Buch erwartet und meine Erwartungen wurden auch größtenteils erfüllt.
Besonders in Merry, einer kleinen Stadt die vor wenigen Monaten einem Sturm zum Opfer gefallen ist und in ihre Bewohner habe ich mich sofort verliebt. Das ganze dann noch vor der Kulisse der Weihnachtszeit hat eine richtige Wohlfühlstimmung beim lesen vermittelt, obwohl die Thematik durchaus tragisch war.
Ich mochte es dabei wie die Folgen des Sturms thematisiert worden und wie alle in der Stadt zusammengehalten haben. Auch Catalina alias Cat, die eine Reality Show hat in der Häuser renoviert werden, möchte helfen und schlägt ein Weihnachtsspecial vor, im Rahmen dessen sie die Stadt wieder aufbauen möchte. Alles hätte so schön sein können wenn nicht Noah gewesen wäre, der Bürgermeister von Merry, der alles andere als begeistert von ihr und ihrer Idee ist….
Ich war bei Cat zu Beginn ein wenig skeptisch, aber sie ist tatsächlich ein Reality Star mit dem man auch gerne befreundet wäre. Sie ist authentisch, offen und hat einfach eine fröhliche Persönlichkeit die ansteckend ist und die man gerne haben muss.
Noah ist dagegen eher ruhig und bringt einige Vorurteile mit, besonders Reality Stars wie Cat gegenüber. Ich muss sagen ich habe nicht ganz verstanden woher seine vehemente Abneigung kam, oder ob sie vielleicht einfach in Vorurteilen begründet war. Aber es war teilweise schon etwas merkwürdig. Was ich dagegen an ihm mochte war, was für ein Familienmensch er ist und sein Verhältnis zu seiner Tochter.
Ich mochte die die Enemies to Lovers Vibes zwischen den beiden dabei echt gerne und fand ihre Wortgefechte und Plänkeleien sehr amüsant. Ich hatte nur das Gefühl das die Spannung bzw. das Knistern zwischen den beiden, das zunächst aufgebaut wurde, sich ziemlich schnell entladen hat. Dennoch muss ich sagen, das neben den Se*szenen wirklich einige emotionale und süße Momente gab, so das ich mit der Beziehungsentwicklung zufrieden bin.
Ich mochte das Buch also insgesamt wirklich gerne. Merry ist ein Stadt in die man sich nicht nicht verlieben kann und auch die Bewohner einschließlich Noah und Cat musste man einfach in sein Herz schließen. Von mir gibt es für diesen winterlichen Wohlfühlroman.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Eine süße Geschichte aber leider kein Highlight wie der erste Teil

Haunted Reign
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe den ersten Band wirklich sehr geliebt und war mehr als gespannt wie es nun mit ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe den ersten Band wirklich sehr geliebt und war mehr als gespannt wie es nun mit Zoey und ihren Banshee Kräften, aber natürlich auch mit Dylan weitergeht.
Ich habe auch gleich wieder gut in das Buch hineingefunden und die Geschichte lässt sich dank des wundervollen Schreibstils von Mona Kasten wieder sehr gut lesen. Aber leider hatte ich gerade zu Beginn das Gefühl, das die Geschichte sich ein wenig zieht.
Später kommt mit dem Turnier ein wenig Spannung auf, allerdings hätte ich mir hier vielleicht auch ein wenig mehr als zwei Prüfungen von den Wettkämpfen erhofft, immerhin liegt schon ein großer Fokus des Buches darauf.
Auch die Beziehungsentwicklung von Zoey und Dylan hat mich nicht so überzeugen können wie im ersten Band. Ich mochte auch hier ihre Chemie, aber das ganze Hin uns Her war irgendwann ein wenig frustrierend. Dabei konnte ich Zoey in ihren Gefühlen und Handlungen noch ganz gut verstehen, Dylan war dagegen einfach weniger greifbar und als am Ende der Grund für sein Verhalten rauskam… Ja sagen wir einfach es war eine wenig befriedigende Antwort auf sein doch recht arschiges Verhalten teilweise. Was ich dagegen gerne mochte war, das beide auf ihre Weise eine Entwicklung in dem Buch durchmachen, die an den ersten Teil anschließt.
Generell mochte ich das Buch also durchaus. Ich mochte die Grundidee, das Setting und auch die geschaffene Atmosphäre, allerdings hatte ich beim lesen des Buch ein wenig das Gefühl ein Lückenband einer Trilogie zu lesen, nur das es der Abschluss einer Dilogie ist. Als die Geschichte richtig in Fahrt zu kommen scheint, ist sie dann auch schon wieder fast zu Ende und irgendwie hat sich das Ende dadurch einfach nicht ganz rund angefühlt. Ich hätte mir wirklich noch einige Seiten mehr gewünscht.
Insgesamt schwanke ich bei dem Buch mit der Bewertung also ein wenig. Ich wollte es lieben und mochte es am Ende auch, aber ich hätte mir einfach ein wenig mehr gewünscht. Mehr Spannung, mehr Seiten, mehr Kommunikation zwischen Zoey und Dylan. So konnte ich die Dilogie zwar mit einem guten Gefühl beenden und ich bin nicht enttäuscht, aber es ist leider kein Highlight wie der erste Teil geworden.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Ein spannendes Worldbulding mit viel Potenzial, dass aber noch nicht ganz ausgeschöpft wurde

Ruin and Wrath
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Die Geschichte startet mit einer Szene im Findelhaus in dem Lis und ihr bester Freund Grady ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Die Geschichte startet mit einer Szene im Findelhaus in dem Lis und ihr bester Freund Grady gerade untergebracht sind und wir ihre erste Begegnung mit einem Hochgeborenen verfolgen können. Ich fand diesen Einstieg wirklich vielversprechend, Lis mit ihrer Gabe, bei einer Berührung die Schicksale der Menschen zu sehen und ihre (merkwürdige) Verbindung zu dem Hochgeborenen. Dann folgt ein Zeitsprung und wir treffen auf die nun Erwachsene Lis, die Dank ihrer Gab, mit Grady bei Claude dem Baron von Archwood als Mätresse lebt.
So weit so gut. Während man also langsam in das Machtgefüge der Welt eingeführt wird, alles rund um das Gut Archwood und die Personen erfährt, wird leider ein Thema immer präsenter… die allabendlichen und recht ausschweifenden Festivitäten.
Ich habe prinzipiell kein Problem damit, aber ich habe das Gefühl, das sich in dieser Geschichte ein wenig darin verloren wird und die Handlung nicht so weit vorangetrieben wird, wie sie hätte können. Kurzum ich finde es wurde ein wenig Potenzial verschenk.
Während man Lis noch ganz gut kennenlernt und ihr Handeln auch ganz gut nachvollziehen kann, bleiben andere Charaktere wie Grady (auf den ich mich seit dem Prolog sehr gefreut habe) und auch der Baron (obwohl der wirklich viele Auftritte hatte) ziemlich blaß. Grady, weil er einfach wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und der Baron, weil es bei ihm gefühlt nur im Sx und Drgen geht.
Tja und dann gibt es noch „Lis Lord“, zu dem ich gar nicht viel sagen möchte, da ich das Gefühl habe zu Spoilern, aber ihre Chemie ist auf jeden Fall knistern und spannend. Mir fehlt tatsächlich noch ein wenig die Gefühlstiefe, aber die kommt ja vielleicht noch in den nächsten Bänden. Andererseits nach dem Ende keine Ahnung😅 Ich habe zwar ein wenig damit gerechnet, dennoch bin ich genervt, weil es noch nicht mal einen Ankündigungstermin für den zweiten Band in englisch gibt und ich wirklich gerne wissen würde wie es weiter geht.
Was mir dagegen wirklich gut an dem Buch gefallen hat, war das Worldbulding, die ständige angespannte und düstere Atmosphäre durch die brutale Welt in der Lis lebt und das hierarchische Machtgefüge vermittelt wird. Ich mochte auch das es einige unerwartete Plottwists gab, das ich das Buch in wenigen Tagen beenden konnte, da es sich so flüssig lesen lies und das trotz der Gegebenheiten immer ein klein wenig der bekannte Humor der Autorin durchkam.
Insgesamt mochte ich den Auftakt dieser neuen Reihe durchaus, ich hatte mir nur ein wenig mehr erhofft. Während mit das Worldbuilding, sowie die politischen Intrigen und Verstrickungen wirklich gut gefallen haben, schwächelt das Buch für mich zum einen im Punkt Charaktere (besonders Grady, ich brauche mehr von ihm!) und auch im Punkt Handlung, denn da fehlen mir die fortschreitenden Geschehnisse.

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