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Veröffentlicht am 14.05.2025

Eine super spannende Grundidee, die mal was ganz anders ist und moralische Standpunkte hinterfragen lässt

If We Were Gods
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil von der Autorin ist sehr flüssig ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil von der Autorin ist sehr flüssig und Olivia ist eine interessante Charakterin, die man gerne an die Arcane Academy in Schottland begleitet und mit ihr gemeinsam mehr über die Arkanen Ebenen lernt. Dennoch fällt mir die Bewertung des Buches ein wenig schwer, denn der letzte Funke um eine Verbindung (gerade zu den Charakteren) aufzubauen hat mir gefehlt.
Ich muss sagen, das ich erst ein bisschen gebraucht habe, um zu verstehen was Olivia und ihre Kommilitonen überhaupt machen und wozu es Arkane Ebenen überhaupt gibt. Als ich nach und nach besser reingekommen bin, hat das Konzept zwar Sinn gemacht und war auch definitiv mal was neues, der letzte Funke ist aber nicht so ganz bei mir übergesprungen. Ich glaube das lag daran, das sich das langwierige auf die verschiedenen Ebene springen, der Unterricht und generell die Einführung sich für mich einfach ein wenig gezogen haben.
Zudem hatte ich ein paar Probleme damit mit Charakteren warm zu werden. Bei Olivia funktioniert es noch ganz gut, sie ist vielschichtig dargestellt und ihr innerer Konflikt und die erneute Angst vor Ausgrenzung war gut dargestellt. Das sie es als Stipendiatin nicht leicht hat, war vermutlich abzusehen und das sie lügt, um dazuzugehören konnte ich nachvollziehen, dennoch geht sie wirklich weit um einer Gruppe anzugehören. Das und vor allem auch die Gruppendynamik innerhalb ihrer Klasse, mit der sie später ja auch eigene Pläne verfolgt, fand ich sehr gut dargestellt.
Die Gruppe bestehend aus Olivia, den Geschwistern Saxa und Oskar, dem geheimnisvollen Milo (na klar, auch einer von Olivias Love Interests) sowie Tamara und Nasir, die mir nicht unbedingt sympathisch waren. Jeder der Charaktere hatte was, aber mir hat einfach ein wenig die Verbindung zu ihnen gefehlt.
Das gleiche gilt auch für die Beziehungsentwicklungen, auf denen aber auch nicht der Fokus der Geschichte liegt. Da haben wir zum einen Olivia die Milo anziehend findet, aber auch Saxa, so das sich das alles ein wenig zu lange für mich im Kreis dreht. Dann haben wir noch Oskar und Nasir, wobei ich diese Dynamik schon interessant fand und mochte.
Die Geschichte an sich wird auch nach der Einführung spannender. Es gibt einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte und die Mischung aus den verbotenen Ebenen, den Geheimnissen und Gefahren sowie der Macht, welche die Gruppe durch die Magie erlangt war faszinierend zu verfolgen.
Insgesamt hat mir das Buch also durchaus gefallen, nur der letzte Funke ist nicht ganz übergesprungen. Generell war es eine spannende Geschichte, nicht nur durch die moralischen Fragen die aufgeworfen werden, auch die Magie und die düstere, drückende Stimmung, die sich durch das Buch bis zu letzten Seite zieht, sorgen für ein besonderes Leseerlebnis. Von mir gibt es 3,5-4/5 Herzen

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Für ein Ende war es mir leider zu offen

Chasing Eternity
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe ein bisschen gebraucht um in das Buch hineinzufinden, es wird teilweise sehr detailliert ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe ein bisschen gebraucht um in das Buch hineinzufinden, es wird teilweise sehr detailliert zu Beginn und ich wusste nicht mehr wirklich worum es ging. Irgendwann kamen die Erinnerungen zwar zurück, aber die Orientierung fiel mir leider nicht ganz so leicht. Leider fand ich auch das sich das erste Drittel des Buches ein wenig zieht, da hatte ich nach dem Ende vom zweiten Band und für den finalen Teil einer Reihe irgendwie mehr erwartet.
Dann kam allerdings auch wieder Spannung auf und die Zeitreisethematik hat mir insgesamt ebenfalls gut gefallen. Zudem bekommt man einige Antworten auf offene Fragen und vor allem hat mir an diesem Band die Charakterentwicklung von Natascha gefallen. Das war einer meiner größten Bemängelungen an den vorigen Bänden, aber ich muss sagen, ich mochte es wirklich wie sie sich zum positiven, stärkeren und durchsetzungsfähigeren Charakter entwickelt hat.
Was mir an dem Teil auch gefallen hat war, dass sich das zunächst angedeutete Liebesdreieck ziemlich schnell aufgelöst hat. Ich bin davon wirklich kein Fan und fand es gut, das ziemlich schnell klar wurde für wen Natascha tiefere Gefühle hat. Dazu sage ich nur, das Braxton von Anfang an mein Liebling war und ich eine andere Entscheidung nicht für gut befunden hätte😅
Was mir dann aber wirklich gar nicht gefallen hat war das Ende, wenn es wirklich das Ende gewesen sein soll. Es war mir einfach viel zu offen, es wurde wieder total viel in Frage gestellt und vor allem gab es keine klares Happy End. Ich meine wenn es einen vierten Band geben sollte (davon habe ich bisher aber noch nichts gehört) wäre es in Ordnung und würde die Spannung auf die Fortsetzung erhöhen, aber wenn es das Ende war, bin ich wirklich sehr unzufrieden.
Insgesamt war dieser Teil also ein wenig durchgewachsen und schwer für mich zu bewerten. Auf der einen Seite hat mir vieles gefallen, bis auf ein paar kleine Abzüge und wenn es einen nächsten Teil geben sollte ist alles supi, aber so wie es gerade scheint ist es der Abschuss der Reihe und dafür kann ich so nicht mehr als 3,5/5 Herzen geben.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Ein Auftakt mit Potenzial, der aber nicht ganz ausgeschöpft wurde

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hinein gefunden, es ist leicht zu lesen ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hinein gefunden, es ist leicht zu lesen und die Fantasy Welt wird nicht allzu komplex aufgebaut.
Es gibt zum einen Vagaris wo die Vampire leben, dann Havenwhile in dem die Hexen angesiedelt sind und dazwischen das Ödland für die Menschen. Während die Hexen und Vampire verfeindet sind, unterdrücken dennoch beide gleichermaßen die Menschen, die nur durch Blutabgaben an beide Gruppen überleben können.
Unter den Menschen lebt auch Bly die schon immer eine Träumerin war und auf ein besseres Leben gehofft hat. Als ihre Schwester allerdings umgebracht wird und ihr bester Freund und heimlicher Schwarm nur noch ein Jahr zu leben hat, meldet sie sich zu den Revenant Games an und ein gefährliches Spiel, nicht nur um ihr Leben, beginnt.
Bly ist nicht immer ganz einfach zu verstehen und etwas impulsiv, aber sie ist auch recht jung und irgendwie konnte ich ihre Handlungen größtenteils nachvollziehen. Das heißt nicht das sie immer sympathisch war oder unbedingt richtig gehandelt hat, aber ihr Grundgedanke das sie die Menschen die sie liebt retten will, war sehr nachvollziehbar. Dennoch entwickelt sie, umso weiter sie ins Spiel reingezogen wird, einige doch eher selbstbezogene Tendenzen und wird ganz schön manipulativ. Es war zwar passend, da sie um zu gewinnen sowohl die Hexen wie auch die Vampire überlisten muss, aber ihre Gedanken und Handlungen waren teilweise schon ein wenig wirr.
Wir lernen aber auch noch Kerrigan den Vampirprinzen kennen, der noch um einiges geheimnisvoller ist als Bly und noch mal Schwung in die Geschichte gebracht hat und das nicht nur, weil er Blys Gefühle durcheinander wirbelt. Ich muss sagen, dass ich ihn fast noch lieber mochte als Bly, er hat eine sehr menschliche Seite an sich, obwohl er kein Mensch ist und ist gleichzeitig auf Rache aus, was ein wenig Spannung reingebracht hat.
Die Liebesgeschichte ist eher dezent und hat nicht so viel Love Triangle wie ich erwartet hatte, was mir gut gefallen hat. Das kann aber auch wirklich daran gelegen haben das alles sehr Slow Burn und Jugendfrei abläuft.
Insgesamt mochte ich den ersten Teil der Dilogie durchaus und bin besonders auf die Entwicklung von Bly im zweiten Teil gespannt und auch was aus ihr und Kerrigan wird. Dennoch hatte ich irgendwie mehr erwartet. Mehr Tiefe, mehr Gefühl, mehr Spannung und auch an einigen Stellen mehr Kontext, ich hoffe da wird im zweiten Teil noch mal nachgelegt.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Eine Interessante Reihe mit komplexen Charakteren, leider fehlt ein wenig Spannung

All This Twisted Glory
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich mich mittlerweile durch die vorigen Bände an den Schreibstil der Autorin gewöhnt ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich mich mittlerweile durch die vorigen Bände an den Schreibstil der Autorin gewöhnt habe, konnte ich nun schnell wieder in die Geschichte hineinfinden.
Alizeh wurde von König Cyrus in sein Reich verschleppt, doch aus ihren anfänglichen Hass aufeinander entwickelt sich bald eine faszinierende Dynamik und Anziehung. Zudem kann Cyrus Alizeh helfen ihr unterdrücktes Volk der Dschinn zu befreien, aber der Preis dafür hat es in sich…. Doch nicht nur das…. Prinz Kamran taucht auch mit seinen Gefährten wieder auf dem Spielfeld auf, um Alizeh zurückzuholen und Rache zu üben, doch stellt sich langsam die Frage für wenn Alizehs Herz wirklich schlägt…👀
Bereits im letzten Band haben sich die Ereignisse nicht überschlagen und es wurde eher Wert auf die Charakterentwicklung gelegt. Deshalb hatte ich mir gewünscht, das nun in diesem Teil das Tempo vielleicht ein wenig anziehen würde, doch so richtig Spannung kam auch hier nicht auf. Das heißt nicht das dieser Teil langweilig war, doch er lebt eher von der Dynamik der Charaktere und nicht von besonders viel Handlung.
Ich fand es dabei zwar spannend wie sich die Dynamiken verändern, nicht nur zwischen Alizeh, Cyrus und Kamran, auch die Gefährten von Letzteren bringen eine interessante Komponente rein, doch insgesamt hatte ich mir ein klein wenig mehr erhofft.
Zudem bin ich leider auch nach wie vor nicht der größte Freund von Dreiecksgeschichten, weshalb es mich ein wenig gestört hat, dass dort nicht schneller ein wenig Klarheit reingebracht wurde. Ich muss auch sagen, dass ich Kamran schon ein bisschen abgeschrieben habe, da ich ihn gar nicht mehr sonderlich sympathisch finde. Cyrus ist da auf jeden Fall der interessantere Part, weshalb ich mich auch gefreut habe mehr aus seiner Perspektive zu lesen. Alizeh mag ich zwar nach wie vor als Protagonistin, aber in diesem Teil hat mir ein wenig ihre Entwicklung gefehlt, da sie doch noch immer recht zögerlich und sanft wirkt teilweise. Sie könnte ruhig ein bisschen mehr für sich einstehen.
Insgesamt mochte ich diesen Teil zwar und finde die Reihe definitiv Lesenswert, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung und ein bisschen weniger Liebesdreieck gewünscht. Dennoch bin ich gespannt wie es weitergeht, auch wenn wir darauf wohl noch eine ganze Weile warten müssen. Von mir gibt es 3,5-4/5 Herzen.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Eine süße winterliche Eishockeyromance über zweite Chancen und die große Liebe

Trusting him - Liebe erfriert nicht
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Es war eine wirklich süße Geschichte durch die ich schnell durchgekommen bin und das winterliche ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Es war eine wirklich süße Geschichte durch die ich schnell durchgekommen bin und das winterliche Setting hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn der größere Fokus auf Eishockey und Riley und Bennet lag und die Vorweihnachtszeit eher eine schöne Beigabe war.
Bennet und Riley mochte ich dabei als Personen sehr gerne, auch wenn ich sie manchmal schütteln wollte. Beide haben ihre eigenen Träume die sie verfolgen und verwirklichen möchten, auch wenn sie das auseinandertreiben lies. Während Bennet sehr ambitioniert ist in der NHL zu spielen und sich voll auf Eishockey konzentriert, hat sich Riley dazu entschieden seine Wurzeln in Irland im Auslandssemester näher zu erkunden. Ich mochte beide auf ihre Art und Weise gerne, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle noch ein bisschen mehr Tiefe in ihren Charakteren gewünscht. Etwas mehr über Bennet abgesehen von seiner Welt des Eishockeys und auch mehr über Riley, das über seinen Job und seinen Wunsch hinausgeht sich mit Bennet zu versöhnen.
Generell habe ich mich beim lesen tatsächlich gerade im ersten Drittel oft nach dem Warum gefragt. Warum haben sich die beiden getrennt? Warum reden sie nicht einfach miteinander? Beide sind in ihren Gedankengängen sehr logisch, wissen wo ihre Probleme liegen und wie wichtig Kommunikation ist und doch bekommen sie es einfach nicht hin. Ich muss sagen, das ich diesen Punkt nicht wirklich verstanden habe, aber manchmal ist es halt auch nicht so einfach im Leben und es spielen verschiedene persönliche Faktoren eine Rolle.
Die Chemie war dagegen zwischen ihnen definitiv gebenden, die Verbundenheit zu spüren und man merkt einfach das sie sich immer noch mögen. Was ich mir tatsächlich gewünscht hätte, wären vielleicht ein paar Rückblicke aus ihrer Beziehung, einfach um besser zu verstehen wie sie sich kennen und lieben gelernt haben. So wussten die zwei zwar was sie aneinander haben, aber beim lesen waren die Gefühle halt einfach da und deshalb habe ich ein wenig gebraucht, um sie nachvollziehen zu können.
Abgesehen von Riley und Bennet lernt man aus dem Team am besten Blake und Cadan kennen, die ebenfalls Mitbewohner der beiden sind. Während in Blake mit seiner lockeren Art gerne mochte, bin ich mit Cadan nicht so recht warm geworden. Er ist der Team Captain und benimmt sich Riley gegenüber echt kindisch, nur weil er das Team verlassen hat. Ich meine wenn er wegen der Trennung sauer gewesen wäre und auf Bennets Seite stehen würde, ok kann ich voll verstehen, aber so… eher nicht. Da tat mir Riley teilweise schon echt leid 😅
Trotz der kleinen Kritikpunkte mochte ich diese winterliche und süße Eishockey Geschichte wirklich gerne. Riley und Bennet haben eine unbestreitbare Chemie und als die beiden auch endlich erkennen, das sie diese wertvolle Verbindung nicht einfach ignorieren und wegwerfen sollten, war ich sehr zufrieden. Von mir bekommt das Buch 3,5/5 Herzen.

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