Was zunächst nach einem spannenden Abenteuer mit Holmes und Watson klang, war am Ende leider einfach nur verwirrend und leider nichts für mich.
Mein größtes Problem, woraus auch irgendwie alles andere ...
Was zunächst nach einem spannenden Abenteuer mit Holmes und Watson klang, war am Ende leider einfach nur verwirrend und leider nichts für mich.
Mein größtes Problem, woraus auch irgendwie alles andere entsprang, war der Schreibstil und die Sichtweisen. Denn es gibt zwei. Doch der Autor schreibt beide Figuren aus der Ich-Perspektive ohne anzugeben, wer gerade erzählt. Ich habe die ersten 50 Seiten absolut verwirrt gelesen, bis ich gemerkt habe, dass eine Sichtweise Watson ist und die andere anscheinend von dem Helfer von Professor Moriarty. Dadurch kam ich gar nicht in die Story rein, war leider absolut verwirrt und kann auch jetzt am ende nicht sagen, wer dieser Helfer war und was seine Sichtweise überhaupt sollte. Dementsprechend konnte ich die Geschichte kaum wahrnehmen und war gleichzeitig auch durch die restliche Erzählweise relativ oft verwirrt und konnte den Ermittlungen gar nicht folgen.
Sehr schade.
Für mich gehört ihre Amber in the Ashes-Reihe einfach zu meiner Jugend und zu einer der Reihen, die jeder lesen sollte und gefühlt auch jeder hat 🤭 dementsprechend habe ...
Sind hier Fans von Sabaa Tahir?
Für mich gehört ihre Amber in the Ashes-Reihe einfach zu meiner Jugend und zu einer der Reihen, die jeder lesen sollte und gefühlt auch jeder hat 🤭 dementsprechend habe ich mich extrem auf Heir gefreut - denn es geht zurück in die Welt Elias und Laia ❤️
Jedoch, und das sage ich nicht gerne, kam dieser erste Band des Sequels nicht an die Original-Reihe heran.
Bei der Reihe wird versprochen, dass man sie lesen kann, ohne die vorherige zu kennen. Hier muss ich leider widersprechen. Es gab wenig bis keinen Aufbau bzw. Erklärung der Welt in der wir uns befinden. Königreiche, Völker, Magie? Keine Erklärungen. Zudem hat sich in Vergleich zu Elias und Laia für mich eine Magie ergeben, die ich nicht kannte und ich sehr verwirrend fand, denn auch diese wurde nicht näher aufgeklärt 😅
𝒁𝒖 𝒅𝒆𝒏 𝑭𝒊𝒈𝒖𝒓𝒆𝒏: es gibt verschiedene POVs, die ich zum Teil etwas verwirrend fand. Ich brauchte etwas bis ich bei allen drin war, doch eine wollte sich für mich auch lange danach nicht ergeben. Nur um dann festzustellen, dass es auch die Figur ist, die ich bis zum Ende einfach gehasst habe. Auch nicht mit den Erklärungen. Ja, man muss nicht alle mögen, aber ihr ganzer Aufbau war so verwirrend und dann soll man wohl irgendwie Mitleid haben? Nein. Ihre Taten sprechen für sich. natürlich bahnen sich hier Gefühle an - Romancen und andere. Nur leider wurden die schnell und ohne Liebe zum Detail einfach gesetzt, ohne das man diese nachempfinden kann.
𝑷𝒍𝒐𝒕: was war der Sinn dieser Geschichte? Ich habe mich dies gerade am Anfang sooo oft gefragt. Man sollte ja denken, dass das eher Königreich und die Menschen wichtig sind. Aber nein. Es gibt stattdessen Ermittlungen? Die zwar auch wichtig sind, aber dennoch. Es kam mir wie die falsche Setzung des Plots vor und ich auch anderes von der Autorin erwartet habe.
Alles in allem war eigentlich nichts wie ich es gewohnt war von der Autorin 🥺 nicht aufgebauter Plot, keine ausgearbeiteten Figuren, Emotionen werden einfach hingeworfen. Es wurde sich an keiner Stelle Zeit genommen eine gute Story aufzubauen, ganz anders als ihre anderen Bücher 😅
Ich glaube ich hatte schon lange nicht mehr solche Schwierigkeiten mit einem Charakter wie mit Pia. Die ersten 100 Seiten geht es vor allem um ihren Kinderwunsch, der schon sehr extrem wirkt und selbst ...
Ich glaube ich hatte schon lange nicht mehr solche Schwierigkeiten mit einem Charakter wie mit Pia. Die ersten 100 Seiten geht es vor allem um ihren Kinderwunsch, der schon sehr extrem wirkt und selbst die Trennung überschattet. Ein Kind würde die Beziehung retten? Genau das denkt Pia. Natürlich sind die Ängste, Wünsche und andere Emotionen natürlich und ich kann verstehen, dass die Thematik Schwangerschaft und Kinder ein großes Thema ist, welches viele Menschen betrifft. Jedoch finde es schon krass, da es den ganzen Charakter der Figur einnimmt und im Klappentext nicht deutlich wird. Zudem hätte ich mir dann gewünscht, dass das Thema aufgearbeitet wird und der Leser mitkriegt, wie Pia damit umgeht und nicht einfach gedroppt, dann ignoriert und dann wieder aufgenommen wird. Es wird nicht aufgearbeitet, emotional erarbeitet oder anderweitig aufgenommen.
Doch auch im weiteren Verlauf kam ich nicht mit Pia klar. Sie mischt sich in Dinge ein, die sie absolut nichts angehen, wirkt ansonsten eher flach und anstrengend.
Selbst in Kroatien kriegt man wenig vom versprochenen Meer, Sonne und eine Romanze, neben der Familiengeschichte von Goran. Es gibt sehr viele Rückblicke: in mehrere Jahrzehnte, Orte und Figuren. Ich habe zwischenzeitlich wirklich den Überblick verloren und gleichzeitig konnte ich einfach keine Bindung zu den Figuren oder ihren Geschichten aufnehmen. Man merkt zwar, dass es gut recherchiert ist, aber doch relativ langweilig war. Kleine Einblicke, zu viele Zeitsprünge und am Ende mehr Familiendrama als alles andere. Vor allem kommt so wenig Weingut, wenig Romantik oder romantische Gefühle oder eine „Ermittlung“ zu Gorans Onkel vor.
Die Romance fand ich zudem sehr schwach. Zwei mal treffen, wenig Emotionen und auf einmal wird von Liebe gesprochen. Vom Schreibstil möchte ich nicht anfangen, aber zwischenzeitlich war ich doch arg genervt.
Leider hat mir das Buch nichts von dem gegeben, was im Klappentext und dem Marketing versprochen wurde. Eher historisches Familiendrama, als alles andere.
Hatte ich mir viel von dieser Geschichte erhofft und habe ich mich sehr auf sie gefreut? Ja! Leider habe ich schnell gemerkt, dass das Buch nicht hält, was versprochen wird.
Alea scheint zunächst eine ...
Hatte ich mir viel von dieser Geschichte erhofft und habe ich mich sehr auf sie gefreut? Ja! Leider habe ich schnell gemerkt, dass das Buch nicht hält, was versprochen wird.
Alea scheint zunächst eine Figur mit schwieriger Vergangenheit zu sein, aber ein ansonsten lebensfroher Mensch. Davon habe ich in der folgenden Geschichte so gut wie nichts mitgekriegt. Ja, ihre Vergangenheit war schlimm, wird aber bis auf ein paar Rückblenden und einer Begegnung mit besagter Vergangenheit nicht aufgearbeitet. Ihr Weg zur Akzeptanz und dem Body-Positivity-Account kriegen wir wenig bis gar nichts mit. Wofür wurde es überhaupt erwähnt, wenn es keinen Platz einnimmt. Die einzigen male, die Alea über ihren Körper spricht, sind mit Titus, da er, aus ihrer Sicht, ein Problem damit hat. Auch ansonsten scheint Alea wenig Charaktereigenschaften zu haben, außer unhöflich zu sein, auf Gefühle rumzutrampeln und weg zu laufen.
Titus war nicht viel besser. Auch er hat, und entschuldigt den genervten Tonfall, eine komplizierte Vergangenheit, die ihn bis heute belastet. Dazu kommt Jo und sein Account, wo er nicht weiß wie er sich verhalten soll. Naja, zumindest nicht so wie er es tut, würde ich sagen. Auch er trampelt auf Gefühlen rum, steht nicht zu seinen Meinungen und macht pseudo offene Geständnisse an seine Social Media Gemeinschaft, die gefühlt auch schon jeder Mensch im echten Leben gehört hat.
Da beide Figuren bzw. die ganze WG Social Media macht und gleichzeitig studiert, frage ich mich, wo die Tiefe bei dem Thema ist. Weder Studium noch die Kanäle der Influencer/Blogger werden wirklich thematisiert. Wer sich hier auf mehr Tiefe zu dem Thema gefreut hat, wird enttäuscht. Es gibt klischeehafte Momente, typische Postings und „reale“ Videos, wodurch aber einfach jedes Klischee dieses Jobs und der Welt bedient wird. Ach, und die anderen WG-Mitglieder/Freunde sind übrigens auch so gut wie nichts existent und haben keinen Charakter.
Die Romance - was soll ich sagen. Am Anfang war es für mich noch interessant zu verfolgen, wie Titus sein Interesse zeit und Alea unsicher ist, ob sie ihr Interesse auch zeigen kann. Doch danach geht es rasant ab. Und damit meine ich, dass bis auf ein bisschen Kribbeln und ein paar Szenen zusammen gibt es keinerlei Hinweise auf ihre Emotionen. Nach sage und schreibe zwei oder drei Tagen, und obwohl Alea es die ganze Zeit leugnet, scheint die Romance angekommen zu sein. Nur halt, ohne das die dazu gehörenden Emotionen irgendwie beim Leser ankommen. Kein Aufbau, keine Entwicklung, nichts. Das war keine Romance. Das waren körperliche Anziehung und ein Kribbeln, aber keine Romance. Denn das wurde einfach nicht dargestellt.
Es tut mir leid, aber das war mal wieder ein NA Romance Buch, was mich maßlos enttäuscht hat, obwohl ich mich sehr drauf gefreut habe.
Ein weiterer Flop für dieses Jahr und dieses Mal ist es irgendwie besonders schlimm, denn ich habe mich so doll auf dieses Buch gefreut. Die Autorin ist ja für ihre Fanfictions bekannt, die ich zwar nicht ...
Ein weiterer Flop für dieses Jahr und dieses Mal ist es irgendwie besonders schlimm, denn ich habe mich so doll auf dieses Buch gefreut. Die Autorin ist ja für ihre Fanfictions bekannt, die ich zwar nicht gelesen habe, aber da ich im Allgemeinen gerne FF lese, war ich richtig gespannt, was sie bei ihrer eigenen Geschichte und ihren Figuren machen würde.
Zunächst liebe ich das Design und die verschiedenen Farben für die deutsche und englische Version. Es sind wunderschöne Farben und das Design mit der Rose und den anderen Elementen gefallen mir sehr. Der Schreibstil ist ebenfalls ganz gut, auch wenn ich da viel verschiedenes gehört habe. An sich fand ich die Idee und die Tropes toll. Jedoch wurde nichts davon gut umgesetzt. Sports Romane ist es nicht, denn der Sport kommt nicht vor. Es wird nur gesagt, dass sie das spielen und dass Athalia Dylan vom Training abholt und ein Spiel anguckt. Dann Fake Dating: leider komplett unglaubwürdig und wurde kaum dargestellt und ergab auch irgendwie keinen Sinn. Ich fand die Begründung und Umsetzung sehr schwach, denn der Bruder kriegt super wenig davon mit und ganz schnell geht es weg vom Fake Dating. Dann Enemies to Lovers, wo? Die beiden haben einmal miteinander geredet, er mochte sie von Anfang an und sie hat ihn nur nicht so richtig gemocht, wegen ihres Bruders.
Zur Geschichte: es passiert relativ wenig und unspektakuläres. Die Takte Dates sind kaum der Rede wert, ihre Streits mit ihrem Bruder sind so winzig, da finde ich es krass, dass dessen Aufmerksamkeit die Begründung für alles ist. Die Gefühle kommen leider auch kein einziges Mal bei mir an. Es wird weder durch Gedanken/Nennungen noch durch Taten deutlich wie die beiden und insbesondere die Protagonistin sich fühlt. Es wird alles höchstens beschrieben, aber so war da einfach keine Tiefe, die mich das fühlen lässt. Apropos Tiefe: auch die Figuren boten diese nicht. Ich wusste genau drei Dinge über die Charaktere und sonst nichts. Dadurch ergab sich auch keinerlei Weiterentwicklung. Die beiden Geschwister hätten so viel mehr machen und erkennen können, als das was wir vorher schon wussten. Es hätten schöne und emotionale Momente werden können, stattdessen wurde alles super schnell und langweilig gelöst. Auch Athalias beste Freundin war eigentlich nur da, um diese zu bestätigen, hatte aber sonst weder einen Zweck noch eine Charaktereigenschaft.
Diese Unausgereiftheit trifft auch auf alles andere zu: Es existieren nur die Räume, in denen die Figuren sind und sonst nichts. Wir wissen nichts vom College, die Nachhilfe war eh ein Witz - es gab einfach keine Welt, die das ganze authentischer gemacht hätte. Durch die Schnelligkeit, die dazu führt, dass das ganze flach wirkt, kommen ebenso die Smut-Szenen. Gerade als Athalia es beenden möchte, obwohl sie ihn mag, haben die beiden S*x? Ok.
Es gab zwar süße Momente, aber auch diese sowie ein paar „heiße“ Momente fühlten sich oft gezwungen an. Nur um sie in der Geschichte zu haben.