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Veröffentlicht am 18.10.2016

musste abbrechen

Auf dunklen Pfaden
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Mette Minde ist Journalistin in der norwegische Kleinstadt Porsgrunn und stößt dabei auf einen verstörenden Fall. Ein Junge begeht Selbstmord, nach dem Tod seiner Mutter. Als Außenseiter schlägt sein Tod ...

Mette Minde ist Journalistin in der norwegische Kleinstadt Porsgrunn und stößt dabei auf einen verstörenden Fall. Ein Junge begeht Selbstmord, nach dem Tod seiner Mutter. Als Außenseiter schlägt sein Tod keine hohen Wellen. Doch hinter seinem Tod scheint mehr zu stecken als Mette auf den ersten Blick sieht.

Der Klappentext klang interessant und auch das Cover. Doch nach den ersten Seiten merkte ich das es wirklich sehr bizarr. Am Anfang fragte ich mich wirklich wer hier die Hauptfigur ist. Aus so vielen Perspektiven wird die Geschichte erzählt und manchmal kam ich auch total durcheinander und wusste nicht wer ich den jetzt lese. Nach ca. 150 Seite konnte ich einfach nicht mehr weiterlesen. Da sich die Spannung einfach nicht aufgebaut hat. Es ist nicht so das ich es immer wieder probiert hätte. Ich glaube die 150 Seite habe ich 10 mal angefangen weiterzulesen und wieder aufgegeben.

Veröffentlicht am 19.08.2021

am Ende wurde es interessant

The Rules of Magic. Eine zauberhafte Familie
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New York, Anfang der 60er Jahre. Man lernt Franny, Jet und Vincent Owens kennen. Die Geschwister sind keine gewöhnlichen Kinder, den ihre Familie entstammt von Hexen. Außerdem wurden sie mit einem Fluch ...

New York, Anfang der 60er Jahre. Man lernt Franny, Jet und Vincent Owens kennen. Die Geschwister sind keine gewöhnlichen Kinder, den ihre Familie entstammt von Hexen. Außerdem wurden sie mit einem Fluch belegt. Es sind Kinder, die sich nicht immer an Regeln halten... 

Der erste Teil war gewöhnungsbedürftig. Man hat viel über die Familie und der Charaktere gelernt. Mir fehlt aber der Bezug zu den dreien. Oder zu einem den anderen Charakteren aus dem Buch. Ich war einfach nur ein Beobachter, mit keinem Gespür für die Gefühle der Personen. Ab der Hälfe wird es besser bzw. endlich kommt so etwas wie Spannung auf. Es kommt Schwung in die Geschichte, jetzt lese ich keine Biografie mehr, sondern eine Geschichte. Mir fehlt aber die Magie, die ist hier zweit Rangig. Sie ist zu finden, aber eher sehr wenig. Das Buch ist eher eine Familie Geschichte mit all ihren Höhen und Tiefen und dazu gab es noch etwas Zauber dazu. Eine tragische Familiengeschichte, die mich wahrscheinlich mehr berührt hätte, wenn ich einen Draht zu den Charakteren aufbauen hätte können. 

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Veröffentlicht am 07.03.2025

abgebrochen

Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents
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Manchmal stößt man auf ein Buch, das einfach nicht zündet, und genau das war mein Erlebnis mit "Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents" von Ima Ahorn. Ich habe es versucht, wirklich – ...

Manchmal stößt man auf ein Buch, das einfach nicht zündet, und genau das war mein Erlebnis mit "Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents" von Ima Ahorn. Ich habe es versucht, wirklich – ich habe den Anfang durchgearbeitet, der sich wie eine trockene Beschreibung Londons im Nebel anfühlte. Passt ja zum britischen Setting, dachte ich. Aber irgendwie blieb dieser Stil so... na ja, trocken. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch liest und dich einfach nicht in die Geschichte hineinversetzen kannst?

Die Hauptfigur, Siegbald Sockenloch, klingt schon vom Namen her, als könnte er ein interessanter Typ sein. Doch egal, wie sehr ich es wollte, sein Abenteuer hat mich nicht gepackt. Ich habe mich bis zu dem Punkt durchgekämpft, an dem er endlich auf der Insel landet. Klar, da waren ein paar witzige Szenen – ich musste ein-, zweimal schmunzeln. Aber der Humor hat für mich einfach nicht gezündet. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, was Komik angeht, oder vielleicht lag es einfach daran, dass der Rest der Geschichte mich nicht bei der Stange halten konnte.

Ich frage mich, ob andere Leser das anders sehen? Vielleicht gibt es ja jemanden, dem gerade dieser trockene britische Humor zusagt. Aber für mich war es eine Qual, weiterzulesen. Es fühlte sich an wie eine Pflichtlektüre in der Schule – und das ist nie ein gutes Zeichen für ein Buch, das man in seiner Freizeit liest. Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass ein Buch nicht zu einem passt, und das ist okay. Hat jemand von euch schon mal ein Buch abgebrochen und sich danach besser gefühlt? Manchmal ist es befreiend, loszulassen, was einem nicht gut tut, auch wenn es nur ein Buch ist.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

leider nicht meine Geschichte

Requiem für einen blutroten Stern
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Kennst du das Gefühl, wenn du voller Vorfreude ein Buch aufschlägst, nur um dann festzustellen, dass es sich wie eine lange Wanderung durch zähen Nebel anfühlt? So ging es mir mit "Requiem für einen blutroten ...

Kennst du das Gefühl, wenn du voller Vorfreude ein Buch aufschlägst, nur um dann festzustellen, dass es sich wie eine lange Wanderung durch zähen Nebel anfühlt? So ging es mir mit "Requiem für einen blutroten Stern" von Anika Beer. Es begann alles recht trocken und hatte diesen typischen "englischen" Stil, den man entweder liebt oder der einen kalt lässt. Ich gehöre wohl zur letzteren Gruppe.

Zunächst dachte ich, es liegt an mir, dass der Funke nicht überspringt. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung. Doch dann entdeckte ich diesen unerwarteten zweiten Erzählstrang. Überraschung! Das hatte ich im Klappentext nicht kommen sehen. Aber anstatt mich neugierig zu machen, verwirrte es mich eher. Warum folgten wir diesem neuen Charakter, und wohin sollte das führen?

Ich wartete darauf, dass die Spannung sich aufbaut, dass ich endlich von der Geschichte gefesselt werde. Aber es blieb bei einem leisen Knistern, das nie so richtig in Flammen aufging. Kennt ihr das, wenn ihr genau wisst, wohin die Geschichte steuert, aber der Weg dorthin einfach nicht packend genug ist? Mein Verdacht bestätigte sich, aber der Weg dorthin war einfach nicht aufregend genug, um mich bei der Stange zu halten.

Am Ende legte ich das Buch zur Seite – nicht verärgert, eher enttäuscht. Bücher sind wie Reisen, und manchmal sind die Abstecher einfach nicht das, was man sich erhofft. Vielleicht findet jemand anderes genau das, was ich vermisst habe, aber für mich blieb es ein blasser Stern am literarischen Himmel. Hast du das Buch gelesen? Wie war es für dich?

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Erwartung nicht erfüllt

A Fragile Enchantment
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"A Fragile Enchantment" von Allison Saft ist ein Buch, das mit vielversprechenden Ansätzen beginnt, jedoch letztendlich nicht die Erwartungen erfüllt. Die Geschichte folgt Niamh, die alles hinter sich ...

"A Fragile Enchantment" von Allison Saft ist ein Buch, das mit vielversprechenden Ansätzen beginnt, jedoch letztendlich nicht die Erwartungen erfüllt. Die Geschichte folgt Niamh, die alles hinter sich lässt, um ihren Traum zu verfolgen. Diese Prämisse klingt vielversprechend und weckt die Hoffnung auf ein spannendes Abenteuer. Die Begegnung mit dem Prinzen Kit, der zunächst wenig begeistert scheint, lässt auf interessante Wortgefechte und eine spannende Chemie hoffen. Doch leider beschränken sich diese Dialoge auf nur wenige Schlagabtausche, was zu einem Gefühl der Enttäuschung führt.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die magische Komponente des Buches. In einem Werk, das historische Romantik mit einer Prise Magie zu verbinden versucht, wäre es wünschenswert gewesen, dass die Magie eine bedeutendere Rolle spielt. Stattdessen wird sie oft zur Randnotiz, wodurch die Geschichte an Tiefe und Faszination verliert. Die historische Romantik selbst kann schnell vorhersehbar werden, was die Spannung mindert und den Leser frustrieren kann.

Insgesamt ist es enttäuschend, dass ein Buch, das so vielversprechend beginnt, nicht in der Lage ist, den Leser bis zum Ende zu fesseln. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass nicht jedes Buch für jeden Leser geeignet ist. Vielleicht wird das nächste Buch, das man in die Hand nimmt, die Erwartungen besser erfüllen und ein fesselndes Leseerlebnis bieten.

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