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Karolina_Hruskova

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2024

Meine neue Liebingsreihe!

Things We Left Behind (Knockemout 3)
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Wenn jemand ein geeigneter Anwärter auf den Titel "best book boyfriend" ist, dann wohl Lucian Rollins!

Sloane und Lucian waren für mich das große Finale der Knockemout-Reihe und haben mich in keinster ...

Wenn jemand ein geeigneter Anwärter auf den Titel "best book boyfriend" ist, dann wohl Lucian Rollins!

Sloane und Lucian waren für mich das große Finale der Knockemout-Reihe und haben mich in keinster Weise enttäuscht. Ihre Streitereien und Schlagabtausche haben mich oft lachen lassen. In puncto Schlagfertigkeit war Sloane Lucian klar überlegen, doch in vielen weiteren Punkten fand ich sie leider zu blass neben ihm. Ich glaube sogar, dass ich die Geschichte irgendwann nur noch wegen Lucian gelesen habe, und denke deshalb, dass es einfach für jede Figur schwer neben Lucian ist.

Natürlich bin ich etwas voreingenommen, aber auch in der Charakterentwicklung hat man bei Lucian einen klaren Unterschied gemerkt. Sloane war eine Konstante, die ihn immer wieder gefordert hat und wegen der er seine Vergangenheit endlich hinter sich lassen konnte. Doch auch Sloane ist über sich hinausgewachsen und hat allen bewiesen, wie mutig sie ist.

Mit dem dritten und letzten Band der Reihe hat Lucy Score endlich ein Geheimnis gelüftet, was rückblickend auch in den anderen zwei Teilen vieles erklärt. Und das hat sie wirklich geschickt in die gesamte Geschichte eingebaut!

Für mich ist die Knockemout-Reihe tatsächlich zu einer Lieblingsreihe geworden, weil sie mir alles geboten hat, was ich mag: einen unterhaltsamen Schreibstil, starke Protagonisten, tolle Nebenfiguren, ein ansprechendes Setting und eine Geschichte, die von Anfang an mein Interesse am Verlauf aufrecht erhalten hat. Alles in einem: einfach großartig!

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Eine perfekte Mischung: Spannung und cozy vibes

Things We Hide From The Light (Knockemout 2)
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Kann mir mal bitte jemand etwas Luft zuwedeln? Der Spice hatte es diesmal ganz schön in sich!

Im zweiten Teil der Knockemout-Reihe kehrt man als Leser wieder in die beschauliche Kleinstadt Knockemout ...

Kann mir mal bitte jemand etwas Luft zuwedeln? Der Spice hatte es diesmal ganz schön in sich!

Im zweiten Teil der Knockemout-Reihe kehrt man als Leser wieder in die beschauliche Kleinstadt Knockemout zurück, die ein weiteres Mal vor cozy vibes und Herzlichkeit nur so strotzt.

Nash und Lina haben so gut zusammen gepasst: Während Nash vorwiegend mit PTBS zu kämpfen hat, war Lina stark genug für beide und hat ihn unterstützt. Dabei hat mich die Dynamik zwischen den beiden sehr unterhalten. Sie können zwar nicht ohne einander, reagieren aber darauf so unterschiedlich wie nur möglich. Nash sucht aktiv immer wieder den Kontakt zu Lina. Lina hingegen ist von ihren Gefühlen überwältigt und distanziert sich deswegen. Zoff ist dabei vorprogrammiert und erreicht den Höhepunkt, als Nash den wahren Grund erfährt, warum Lina vorläufig nach Knockemout gezogen ist.

Zwischen den beiden fliegen jedoch nicht nur die Fetzen, sondern auch gewaltig die Funken. Den Spice mochte ich tatsächlich, da es (wie leider oft üblich) nicht übertrieben oder völlig abwegig war. Beide Protagonisten waren +/- 40 Jahre alt und diese Reife hat man ihnen selbst in dieser Hinsicht angemerkt.

Gefallen hat mir außerdem, dass nach »Things we never got over« noch nicht wirklich Schluss mit Naomi und Knox war, da sie als Nebenfiguren immer wieder präsent sind und ihre eigene Geschichte nebenbei weitererzählen.

Daneben war auch v.a. gegen Ende hin wieder genügend Spannung vorhanden, die die Geschichte abgerundet hat. Mir hat mein erneuter Ausflug nach Knockemout wieder sehr gefallen und ich kann es nicht erwarten für ein drittes und (leider) letztes Mal zurückzukehren.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Eine Punktlandung

The Graham Effect
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Endlich eine NA-Geschichte, die mich voll und ganz von sich überzeugt hat! Die Rezension könnte ich auch einfach abkürzen, dann ich mochte wirklich alles an dem Roman.

Gigi und Ryder haben wahnsinnig ...

Endlich eine NA-Geschichte, die mich voll und ganz von sich überzeugt hat! Die Rezension könnte ich auch einfach abkürzen, dann ich mochte wirklich alles an dem Roman.

Gigi und Ryder haben wahnsinnig gut zusammen gepasst. Wegen eines Deals, von dem jeder der beiden profitieren soll, verbringen sie mehr Zeit miteinander und stellen bald fest, dass sie tiefe Gefühle füreinander entwickeln. Das Ganze war so natürlich, unkompliziert und mit einer angenehmen Leichtigkeit beschrieben, dass ich mich mit Gigi und Ryder einfach nur wohlgefühlt habe. Es gab keine kindischen Streitereien, Misskommunikation, keine Rückzieher, keine Geheimnisse oder langweilige Dramen. Und dennoch hat die Geschichte keinen einzigen Durchhänger gehabt. Es war einfach so schön zu lesen und hat mir viel Freude bereitet.

Neben Gigi und Ryder gab es auch eine große Anzahl an Nebencharakteren, bei denen ich beinahe den Überblick verloren habe. Nach einer Eingewöhnung haben sie mir aber keine weiteren Probleme beim Lesen verursacht und die Geschichte sehr bereichert und lebendiger wirken lassen.

Auch Elle Kennedys Schreibstil war für die Geschichte einfach passend. Kurzweilig, bildlich (was mir sehr bei den Hockey-Szenen geholfen hat), flüssig, mit einer perfekten Prise Humor und Sarkasmus durchzogen. Alles in einem sehr ansprechend und ein Grund für Ich-will-das-Buch-gar-nicht-mehr-aus-der-Hand-legen. Lediglich ein paar orthografische Fehler sind mir aufgefallen, die nicht hätten sein müssen.

Nach »The Graham Effect« brauche ich nun also dringend Nachschub und freue mich daher schon sehr auf Band 2, »The Dixon Rule«. Band 1 der Campus-Diaries-Reihe hat die Messlatte bereits extrem hoch angesetzt.

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Veröffentlicht am 17.09.2024

Reihenauftakt mit Potenzial zum Lieblingsbuch

Things We Never Got Over (Knockemout 1)
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Das Unscheinbare birgt manchmal wirklich die größten Überraschungen. »Things we never got over« stand lange ungelesen in meinem Bücherregal, bis ich es ohne großartige Erwartungen in die Hand genommen ...

Das Unscheinbare birgt manchmal wirklich die größten Überraschungen. »Things we never got over« stand lange ungelesen in meinem Bücherregal, bis ich es ohne großartige Erwartungen in die Hand genommen habe. Wieder nur so eine Kleinstadt-Romanze? Von wegen!

Der Schreibstil war sehr angenehm. Einfach zu lesen, mit etwas Humor gespickt und übersichtlich. Eigentlich mag ich grumpy x sunshine und diese Kleinstadtvibes nicht besonders, weil viele Autor:innen da keine Grenzen kennen, aber sogar für mich als größten Skeptiker hat diesmal alles daran gepasst: Es war nichts zu kitschig oder abwegig, alles irgendwie harmonisch, aber genau richtig mit Ärger durchzogen, und die Idylle war reizend, aber nicht zu überzeichnet. Die vielen Figuren haben aus Knockemout einen herzlichen Ort geschaffen, in dem die Welt noch in Ordnung ist.

Perfekt für Naomi, die eine echte People pleaserin ist und sich aufopferungsvoll um alles und jeden kümmert. Sie und Knox entwickelten schon bald eine interessante Dynamik, die unterhaltsame Schlagabtausche, liebevolle Fürsorge und tiefe Zuneigung beinhaltet. Ich mochte die beiden wirklich sehr - genauso wie jeden der Nebencharaktere.

Ein bisschen Drama on top, und aus »Things we never got over« ist ein warmherziger und lebendiger Roman geworden mit Potenzial zu einem Lieblingsbuch. Noch während des Lesens habe ich Band 2 und 3 bestellt und freue mich auf die weiteren Geschichten.

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Veröffentlicht am 17.07.2024

Ein starker Reihenauftakt: Spannung auf allen Ebenen

Kings of Cypress Pointe - Sweet Revenge
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Wow, einfach nur wow! »Kings of Cypress Pointe - Sweet Revenge« hat mich vom ersten Kapitel an schon beeindruckt. Der Schreibstil hat mich gepackt, der Handlungsaufbau war fesselnd, die Protagonisten authentisch, ...

Wow, einfach nur wow! »Kings of Cypress Pointe - Sweet Revenge« hat mich vom ersten Kapitel an schon beeindruckt. Der Schreibstil hat mich gepackt, der Handlungsaufbau war fesselnd, die Protagonisten authentisch, stark und liebenswürdig. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass es sich hierbei um Bully Romance handelt und Mobbing einen großen Bestandteil des Buches ausmacht.

Und ja, das Mobbing hatte es auch in sich. Ohne ins Detail gehen zu wollen, wird Blue vom ersten Tag an auf Geheiß von West an ihrer neuen Schule gemobbt. Oft stand ich kurz davor, ernsthaftes Mitleid mit ihr zu haben, doch Blue hat mich jedes Mal überrascht: Sie gab nie klein bei, war stark und hat West bei jeder Gelegenheit die Stirn geboten. Nein, Mitleid hat sie nicht nötig, und das mochte ich sehr an Blue. West hingegen wollte ich hassen, konnte es aber nicht. Denn zwischen den vielen Attacken gegen Blue hat er eine komplett andere Seite von sich gezeigt, die ihn gutherzig und verletzlich wirken ließ. Zumal die Spannung und das Knistern zwischen den beiden eine gute Dynamik ergeben haben.

Und genau diese Mischung hat mich sehr angesprochen. Mit meinen Gefühlen und Empfindungen wurde gespielt, meine Neugier auf den weiteren Handlungsverlauf mit jeder Seite mehr geschürt, die Nebencharaktere haben ein rundes Bild ergeben, Spannung war auf allen Ebenen vorhanden, es gibt Gossip, eine High Society, Intrigen und Geheimnisse; kurzum: Mir wurde alles gegeben, was mich bei einem (NA-)Roman extrem anspricht. Und daher sehe ich auch großzügig darüber hinweg, dass die Probleme eigentlich nur hausgemacht sind durch Misskommunikation.

Für mich war »Kings of Cypress Pointe - Sweet Revenge« ein gelungener Reihenauftakt, bei dem ich Band 2 nicht schnell genug lesen kann.

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