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Veröffentlicht am 20.03.2025

Summer of Hearts and Souls

Summer of Hearts and Souls
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Worum geht es?: Von der Trailersiedlung in die Welt der Rich Kids: Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der achtzehnjährigen Beyah nichts anderes übrig, als zu ihrem Vater zu ziehen. Dem Vater, den sie kaum ...

Worum geht es?: Von der Trailersiedlung in die Welt der Rich Kids: Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der achtzehnjährigen Beyah nichts anderes übrig, als zu ihrem Vater zu ziehen. Dem Vater, den sie kaum kennt und der mit seiner neuen wohlhabenden Familie auf einer Halbinsel vor der texanischen Küste lebt. Wider Erwarten birgt die Welt der Schönen und Reichen mehr Überraschungen, als Beyah je gedacht hätte. Besonders Sunny Boy Samson scheint Abgründe in sich zu tragen, die ihr gar nicht so unbekannt vorkommen…

Das Cover: Ich muss leider gestehen, dass dies eines der Buchcover der Autorin ist, das mir überhaupt nicht gefällt. Ich finde den Schriftzug viel zu plakativ. Es passt einfach nicht zu einem Liebesroman. Und dann ist da noch dieser Hintergrund – einfach viel zu überladen. Sorry, aber ich weiß, dass der dtv Verlag das besser kann.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Beyah erzählt. Was ich besonders toll finde, ist, dass Beyah ab und zu mit dem Leser interagiert. Das verleiht dem Buch einen besonderen Hauch. Der Anfang war wirklich stark. Die ersten 50 Seiten haben mich gecatcht. Ich habe mit Beyah mitgelitten, in welchen katastrophalen Zuständen sie aufgewachsen ist und wie ihr Alltag aussah. Mit der Zeit nahm aber meine Begeisterung ab. Das lag vor allem an Beyah selbst. Sie lügt ihre Mitmenschen an und schiebt das immer darauf, dass sie die Leute ja nicht kennt. Das mag für den Anfang stimmen, aber das kann ja kein Dauerzustand sein. Irgendwann habe ich die Lust an der Geschichte verloren. Besonders als die Liebesgeschichte zwischen Beyah und Samson ins Rollen kam, wurde das Buch zunehmend anstrengend. Auch die überraschende Wendung am Schluss konnte dies nicht wirklich herausreißen.

Die Hauptfiguren: Beyah ist ein Mädchen, das gerade ihre High School beendet hat. Sie ist unter katastrophalen Verhältnissen großgeworden. Zu ihrem Vater hat sie kaum Kontakt, und ihre Mutter interessiert sich nicht für sie. Beyahs Mutter ist drogenabhängig und kümmert sich nicht um den Haushalt, sodass Beyah einen Nebenjob machen muss, damit überhaupt Essen im Haus ist. Als sie eines Tages von der Schule nach Hause kommt, entdeckt sie ihre Mutter tot mit einer Spritze im Arm. Da Beyah noch nicht volljährig ist, zieht sie zu ihrem Vater, ohne ihm jedoch vom Tod ihrer Mutter zu berichten. Beyah befindet sich plötzlich in einer ganz anderen Welt, denn ihr Vater hat eine wohlhabende Frau geheiratet. Beyah freundet sich mit der Zeit mit ihrer Stiefschwester an. Und dann ist da Samson, für den sie mit der Zeit mehr als nur Freundschaft empfindet. Sie möchte Samson näher kennenlernen, aber bei persönlichen Themen blockt er immer ab. Sie möchte sein Geheimnis lüften, aber Samson traut sich nicht, ihr seine Vergangenheit zu erzählen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei der Liebesgeschichte zwischen Beyah und Samson nicht so mitgefiebert habe, wie ich es anfangs gedacht habe. Samson hat mich mit der Zeit einfach nur genervt. Immer diese Geheimnistuerei. Und mal ehrlich, ich verstehe in diesem Punkt Beyah auch nicht. Kein Junge der Welt ist es wert, dass man ewig darauf wartet, bis er sich einem mal öffnet. Ich hätte da schon längst das Weite gesucht.

Endfazit: Der Anfang der Geschichte ist toll. Ich habe mit Beyah mitgelitten und sie dafür bewundert, wie sie trotz der schweren Umstände nicht aufgibt. Doch leider konnte die Geschichte das hohe Niveau nicht halten. Beyah wurde mir mit Mal zu Mal unsympathischer. Besonders ihre ständigen Lügen gingen mir in manchen Punkten einfach zu weit. Und dann ist da noch Samson, zu dem ich keine Bindung aufbauen konnte. Er war mir mit seinen vielen Geheimnissen einfach zu anstrengend. Das Buch konnte mich leider nicht ganz überzeugen.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2025

Mr Wrong Number

Mr Wrong Number
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Worum geht es?: Olivia war schon immer ein Pechvogel. Doch als sie die Liebesbriefe ihres Exfreundes verbrennt und dabei ein ganzes Gebäude abfackelt, sitzt sie richtig in der Klemme. Liv muss bei ihrem ...

Worum geht es?: Olivia war schon immer ein Pechvogel. Doch als sie die Liebesbriefe ihres Exfreundes verbrennt und dabei ein ganzes Gebäude abfackelt, sitzt sie richtig in der Klemme. Liv muss bei ihrem Bruder einziehen, der mit dem Schrecken ihrer Kindheit zusammenwohnt, seinem besten Freund Colin. Inzwischen ein erfolgreicher Geschäftsmann ist Colin noch arroganter als früher, aber leider auch richtig heiß. Ablenkung von ihrem Gefühlschaos findet Olivia durch die SMS eines Unbekannten, die versehentlich auf ihrem Handy landen. Die sexy Nachrichten von Mr Wrong Number lassen ihre Knie weich werden. Und auch Mr Wrong Number findet die gewitzte Unbekannte unwiderstehlich. Bis er begreift, dass sie die kleine, nervige Schwester seines Mitbewohners ist…

Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schön peppig und was fürs Auge.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive größtenteils von Olivia erzählt. Besonders toll fand ich hier, dass die Autorin die vierte Wand durchbrochen hat. Da musste ich an der ein oder anderen Stelle schmunzeln. Was aber so schön begonnen hat, wurde mit der Zeit schlechter. Irgendwann hat es mich einfach nur genervt, dass der Humor in dem gesamten Buch darauf beruht, dass Olivia so ein großer Tollpatsch ist und ihr immer ein Missgeschick passiert. Ich sage ja, ab und zu ist das ja okay, aber so konnte ich auch nichts Besonderes feststellen. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar und selbst wenn man zwei oder drei Kapitel überspringt, hat man nichts verpasst.

Die Hauptfiguren: Olivia ist eine junge Frau, die notgedrungen bei ihrem Bruder einziehen muss. Sie hat die Liebesbriefe ihres Exfreundes verbrannt und nun ist ihre Wohnung unbewohnbar. Alles könnte so schön sein, hätte sie eine eigene Wohnung und einen Job. Sie ist aktiv auf Jobsuche, aber der Jobmarkt für Journalisten ist hart umkämpft. Bei ihrem Bruder wohnt sie nun in einer WG zusammen mit dessen bestem Freund. Mit Colin kann sie so gar nichts anfangen. Er ist ein Businessmann durch und durch und sie sieht in ihm nur einen arroganten Schnösel. Mit der Zeit bemerkt sie aber weitere Facetten an ihm. Mit Olivia kam ich überhaupt nicht klar. Die Autorin beschreibt sie als Chaotin und sie macht Dinge, die einfach nicht normal sind. Um mal ein Beispiel zu nennen: Sie legt sich einfach ungefragt in das Bett von Colin oder trinkt Alkohol aus einer noch verschlossenen Flasche, ohne zu fragen, ob sie etwas davon trinken darf. Da Olivia auch keine Einsicht zeigt, irgendetwas an ihrer Art zu ändern, habe ich immer mehr Antipathie ihr gegenüber entwickelt. Ich meine, was ist das denn für eine Art: "Ich bin so und komm damit klar." Wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder so benehmen würde? Ich habe wirklich nicht verstanden, was Colin in ihr gesehen hat. Am meisten hat mich gestört, dass ihr als erwachsene Frau keiner auch mal Grenzen aufgezeigt hat.

Endfazit: Der Anfang war wirklich toll. Die Autorin hat einen interessanten Schreibstil, sodass man am Ball bleibt. Ich kam jedoch mit der Protagonistin überhaupt nicht klar. Olivia ist und bleibt mir mit ihrer Art und ihrer "Ist-mir-Egal-was-die-Leute-von-mir-denken"-Haltung total unsympathisch. Das Buch kann ich leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Echo der Hoffnung

Outlander - Echo der Hoffnung
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Worum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh ...

Worum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh holen, um die Rebellen zu unterstützen. Heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert? Die Reise birgt so manche Gefahr für die Liebenden, während ihre Freunde sich in den zunehmend blutigeren Gefechten auf verfeindeten Seiten wiederfinden.



Das Cover: Das Buchcover des Blanvalet-Verlags gefällt mir gar nicht. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem Lesen meiner Bücher, aber bei diesem Cover war nichts zu machen. Die Goldschrift auf dem Cover geht so schnell ab und dann ist das Cover so dünn, zu dünn für 1000 Seiten, sodass es Segelohren nun hat. Ich bin total enttäuscht und werde künftig nur noch die Bücher des Knaur Verlags kaufen. Die halten deutlich mehr aus.



Der Schreibstil: Die Kapitel aus der Sicht von Claire werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Bei allen anderen Protagonisten ist es die Erzähler-Perspektive. Der Schreibstil in diesem Buch war ein Auf und Ab. Die ersten paar Kapitel waren gut, danach war es sehr langweilig und die letzten 200 Seiten konnten mich wieder catchen. Ich verstehe immer noch nicht, warum die Autorin so ausladend schreiben muss. Ja, sie kann eine tolle Welt erschaffen, aber muss man wirklich alles bis ins kleinste Detail erzählen? Hätte das Buch mehr spannende Kapitel eingebaut, dann hätte ich nicht einige Kapitel überflogen.



Die Hauptfiguren: Brianna und Roger sind wieder in die Zukunft zurückgereist und müssen nun wieder in ihrer Zeit zurechtfinden. Besonders Jemmy leidet unter dem Kulturschock und hat zunehmend Probleme in der Schule. Brianna fragt sich derweil, was ihre Eltern so machen und wie sie den Krieg überstanden haben. Dann findet Brianna Briefe von Claire an sie. > > Claire und Jamie beschließen, zurück nach Schottland zu reisen. Hier hat mir besonders gefallen, dass auch frühere Charaktere wie Ian und Jenny wieder mit eingebunden wurden. Aber das passierte leider viel zu spät. Auf ihrer Reise begegnen sie unter anderem Lord John und William. Es war bislang Jamie und John super gelungen, ihr Geheimnis zu bewahren, doch William sieht seinem Vater immer ähnlicher.



Endfazit: Mit dieser Buchreihe habe ich mittlerweile eine Hassliebe entwickelt. Ich liebe die Charaktere und das Worldbuilding, das Diana Gabaldon geschaffen hat. Ehrlich gesagt hätte ich aber lieber bei der TV-Serie bleiben sollen und nicht die Bücher lesen sollen. Es ist einfach zu detailliert und zu ausladend. Mal kurz ein paar Kapitel zu lesen, geht bei diesem Buch einfach nicht. Ich muss mich komplett auf dieses Buch konzentrieren und da kann keine Musik im Hintergrund laufen. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht und natürlich werde ich auch den nächsten Band lesen. Dennoch kann ich ehrlich jedem Fan nur empfehlen, bei der TV-Serie zu bleiben. Dort wurde vieles gekürzt, was ehrlich gesagt der Story sogar gut getan hat.



Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Always You

Always You
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Worum geht es?: Arrochar Adair ist in den Ex-Bodyguard ihres berühmten Bruders Lachlan verliebt, und das seit sie denken kann. Doch Mac ist 13 Jahre älter als Arro und noch dazu, würde er niemals etwas ...

Worum geht es?: Arrochar Adair ist in den Ex-Bodyguard ihres berühmten Bruders Lachlan verliebt, und das seit sie denken kann. Doch Mac ist 13 Jahre älter als Arro und noch dazu, würde er niemals etwas tun, das Lachlan nicht gutheißen könnte. Aber auch Mac kann sich der Anziehung, die Arro auf ihn ausübt nur schwer entziehen. Und so sendet er Arro immer häufiger gemischte Signale. Liegt Arro falsch, wenn sie daran glaubt, mit genug Zeit, könnte aus den beiden wirklich ein Paar werden?

Das Cover: Das Cover gefällt mir wieder mal sehr gut. Ich mag den Kontrast zwischen Lila und Gold. Es kommt vom Design zwar immer noch nicht an den ersten Band ran, aber dem Verlag ist da ein schönes Buch gelungen.

Der Schreibstil: Wie auch die vorherigen Bände wird auch dieses Buch aus der Ich-Perspektive von Arrochar und Mac erzählt. Der Schreibstil war insgesamt in Ordnung. Ich finde es leider nur sehr schade, dass die Autorin vieles aus dem ersten Band wiederholt hat. Auch in diesem Buch gibt es wieder Drohbriefe und einen Stalker. Muss dieses Muster wirklich in jedem Buch sein? Ich denke, auch ohne dieses Drama hätte man eine tolle Geschichte erschaffen können. So war ich leider ein wenig gelangweilt, weil ich als Leser erst kürzlich fast die gleiche Geschichte mit anderen Protagonisten gelesen habe. Das Ende war sehr erwartbar und konnte mich leider nicht catchen.

Die Hauptfiguren: Arrochar ist die jüngste und einzige Tochter der Adair-Familie. Sie ist schon seit ihrer Teeniezeit in Mac verliebt, welcher sie aber immer als kleine Schwester gesehen hat. Nachdem nun schon ihre älteren Brüder allesamt deutlich jüngere Partnerinnen haben, wittert Arro ihre Chance und versucht nun einen neuen Anlauf, um Macs Herz zu gewinnen. Ich muss gestehen, ich hatte mich auf Arrochar sehr gefreut. Sie ist so anders als Robyn und Regan, weshalb ich gespannt war. Anfangs war ich auch noch total begeistert von ihr. Schließlich ist sie Forstingenieurin und arbeitet in einer männerdominierten Welt. Das Blatt hat sich aber schnell gewendet. Arrochar ist dermaßen launisch und das zieht sich fast durch das ganze Buch. Sie schnauzt jeden an, bloß weil Mac keine Beziehung mit ihr eingehen will. Die letzten Sympathiepunkte hatte sie dann bei mir verspielt, als sie dann anfing, ihn zu beleidigen, bloß weil er immer noch keine feste Beziehung mit ihr möchte. Arrochar ist Anfang dreißig, benimmt sich aber wie ein pubertäres Mädchen. Natürlich kann ich es verstehen, wenn man unglücklich verliebt ist und diese Liebe nicht erwidert wird, aber Arrochar treibt es echt auf die Spitze. Sorry, aber ich kam mit ihr einfach nicht klar.

Mac ist der ehemalige Bodyguard von Lachlan und wohnt ebenfalls auf dem Anwesen der Familie Adair. Vor einigen Jahren haben er und Arrochar sich beinahe geküsst und seitdem versuchen beide, sich aus dem Weg zu gehen. Mac möchte einfach keine Beziehung mit ihr eingehen. Zum einen ist da der Altersunterschied von mehr als 10 Jahren und dann ist da noch der Fakt, dass Robyn (Macs Tochter) mit Lachlan (Arrochars Bruder) verheiratet ist. Er distanziert sich immer mehr von ihr, aber spürt doch eine Anziehung zu ihr. Mac fand ich schon in den vergangenen Büchern interessant und war auf seine Geschichte gespannt. Mac war in diesem Buch wirklich der Lichtblick. Er ist charmant und der wahre Gentleman. Arrochar schnauzt ihn immer wieder an und er lässt es immer wieder über sich ergehen. Besonders Macs Therapiesitzungen waren wirklich interessant und haben eine tolle Charakterentwicklung gezeigt. Was aber Mac in Arrochar gesehen hat, ist mir bis jetzt immer noch schleierhaft.

Endfazit: Ach, was soll ich sagen, diese Reihe ist wirklich eine Berg- und Talfahrt. Der erste Band war eine große Enttäuschung. Der zweite Band war super und dieser Band war leider wieder eine kleine Enttäuschung. In diesem Buch hat es mir an Kreativität gefehlt. Viele Ereignisse wurden einfach wiederholt. Der Schreibstil ist in Ordnung, konnte mich jedoch nicht vom Hocker reißen. Mit Arrochar als Protagonistin wurde ich leider überhaupt nicht warm, aber Mac hat mich begeistern können. Ich mochte es, in seine Gefühlswelt einzutauchen und konnte vieles deutlich besser verstehen. Ich bin gespannt, wie der 4. Band so wird.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Between Your Words

Between Your Words
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Worum geht es?: Thea leidet unter einer dramatischen Form der Amnesie. Sie hat fünf Minuten, bevor ihr Kurzzeitgedächtnis wieder gelöscht wird. Für alle außer Jim Whelan ist sie ein hoffnungsloser Fall. ...

Worum geht es?: Thea leidet unter einer dramatischen Form der Amnesie. Sie hat fünf Minuten, bevor ihr Kurzzeitgedächtnis wieder gelöscht wird. Für alle außer Jim Whelan ist sie ein hoffnungsloser Fall. Allein Jim erkennt, dass ihre seltsamen Kunstwerke aus Wortketten ein Hilferuf sind. Trotz aller Widrigkeiten entsteht zwischen ihm und Thea eine tiefe Verbindung. Als sich eine neue riskante Behandlungsmöglichkeit auftut, könnte dies eine Chance für ihre scheinbar unmögliche Liebe sein - oder aber ihr Ende bedeuten...



Das Cover: Das Buchcover gefällt mir insgesamt ganz gut. Ich mag diesen silbrigen Hintergrund nicht so sehr, aber das ist nur meine persönliche Meinung.


Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Perspektive von Thea und Jim erzählt. Mit dem Schreibstil hatte ich manchmal meine Probleme. Besonders im ersten Teil haben mich die ständigen Wortwiederholungen von Thea einfach nur genervt. Ich weiß, dass es zur Geschichte gehört, aber wenn man zum 8. Mal "Wie lange ist es her?" hört, dann schalte ich irgendwann gedanklich ab. Mit der Zeit wurde es besser und die Geschichte nahm an Fahrt auf. Besonders der Mittelteil konnte mich catchen. Das Ende war leider nichts für mich. Es war viel zu vorhersehbar und ehrlich gesagt fand ich dieses kitschige Ende too much.


Die Hauptfiguren: Thea ist eine junge Frau, die bei einem schweren Autounfall ihr Gedächtnis verloren hat. Sie ist regelmäßig für 5 Minuten "wach" und dann wird ihr Kurzzeitgedächtnis gelöscht. Thea habe ich als sehr offenen Menschen wahrgenommen. Manchmal war sie mir aber auch zu viel. Sie kennt das Wort NEIN einfach nicht und bringt auch andere in Gefahr, wenn sie nicht ihren Willen bekommt. Das finde ich einfach unmöglich. Sie benimmt sie manchmal wie ein vierjähriges Kind, dem man das Spielzeug wegnimmt. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm und habe nicht verstanden, was Jim in ihr gesehen hat.

Jim ist ein junger Mann, welcher als Hilfspfleger im Memorial Hospital anfängt. Er verliebt sich schnell in Thea, weiß jedoch, dass eine Beziehung zwischen einem Pfleger und einer Bewohnerin strengstens verboten ist. Zusätzlich ist Jim dabei, seine traumatische Vergangenheit zu verarbeiten, denn seine Zeit in Pflegefamilien hat Spuren hinterlassen. Auch mit Jim hatte ich so meine Problemchen. Er verliebt sich in eine Frau, die praktisch keinen freien Willen hat. Das finde ich schon mehr als bedenklich. Dann baut er immer mehr eine Beziehung zu ihr auf, obwohl er weiß, dass dies verboten ist. Ich habe noch nicht mal verstanden, wie er sich in eine Frau verlieben konnte, obwohl die praktisch ihn ständig als Fremden sieht. Er hatte Gefühle für sie, obwohl er sie noch nicht mal als Mensch richtig kennenlernen konnte.



Endfazit: Die Grundidee von "Between Your Words" finde ich super, aber dennoch fand ich die Umsetzung recht bedenklich. Es werden hier so viele Red-Flags bedient, dass ich da nicht einfach drüber hinwegsehen kann. Thea als Protagonistin fand ich sehr anstrengend und sehr unreif für ihr Alter. Jim konnte bei mir etwas mehr Pluspunkte sammeln, auch wenn ich nicht mit allen seinen Handlungen einverstanden bin. Viele Aktionen werden in diesem Buch romantisiert dargestellt, obwohl sie absolut nicht okay sind. Insgesamt kann ich sagen, dass dies ein Buch mit einer durchaus interessanten Thematik ist, aber es wird definitiv nicht mein Lieblingsbuch der Autorin sein.


Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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