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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2024

Winterlich. Fesselnd. Trügerisch.

Das Kalendermädchen
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Leseerlebnis:
"Das Kalendermädchen" ist ein Standalone Thriller von Sebastian Fitzek und wird aus unterschiedlichen Perspektiven in der dritten Person erzählt.
Gewohnterweise sind die Kapitel sehr kurz ...

Leseerlebnis:
"Das Kalendermädchen" ist ein Standalone Thriller von Sebastian Fitzek und wird aus unterschiedlichen Perspektiven in der dritten Person erzählt.
Gewohnterweise sind die Kapitel sehr kurz (79 Kapitel auf 375 Seiten) so dass man in einen wunderbaren zügigen Lesefluss gerät und "nur noch ein Kapitel" ganz neue Züge annimmt.
Dass Fitzek sind Handwerk versteht ist unstrittig und auch dieses Mal habe ich das Buch in wenigen Stunden durchgesuchtet. Spannung, Nervenkitzel, Gänsehaut, Geheimnisse, Finten und Plot-Twists alles ist dabei. Auch das Setting und die Atmosphäre kamen sehr gut rüber.
Das Lesen hat unheimlich Spaß gemacht und ich konnte doch recht viel rätseln. Nichtsdestotrotz reicht es für mich nicht an andere Werke von ihm heran.
Zudem hat mich ein bisschen gewundert, dass die Recherche zu dem Handlungsort in Franken nicht ergab, dass ein Franke niemals ein Bayer ist und auch nicht in Bayern wohnt, sondern in Franken.
Neun persönliches Highlight war wieder die Danksagung, die zudem noch eine wichtige Message enthält.
Fazit:
Wie immer ein gelungener Thriller, der alles bietet, aber meine wahrscheinlich meine inzwischen sehr hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Brisant. Beängstigend. Hoffnungsspendend.

Looking down the Valley
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Leseerlebnis:
"Looking down the Valley" ist der zweite und finale Band der "L.A. Love" New Adult Romance Dilogie von Nicole Böhm und wird gewohnterweise abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten ...

Leseerlebnis:
"Looking down the Valley" ist der zweite und finale Band der "L.A. Love" New Adult Romance Dilogie von Nicole Böhm und wird gewohnterweise abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Haley und Wyatt in der Ich-Form erzählt.
Nach dem bösen Cliffhanger vom Auftakt musste ich einfach wissen, wie es weiter geht. Das Thema ist aktueller den je, wenn man auf die derzeitigen Nachrichten im Showbizz achtet.
Ich habe mich problemlos zurück in die Handlung eingefunden, dabei halfen auch die gut platzierten Erinnerungsstützen. Beide Hauptfiguren erhalten nun mehr Tiefe und entwickeln sich weiter. Besonders mochte ich die Familien der beiden und die Dankbarkeitsnachrichten zwischen den Geschwistern. Aber auch Wyatt ist der perfekte Golden Retriever Boyfriend.
Was mich allerdings gestört hat, war das permanente Wiederholen gewisser Gespräche und Ereignisse. Auch wenn ich den Hintergrund verstehe, war es mir persönlich einfach zu oft.
Nichtsdestoweniger hat mir die Entwicklung der Story gut gefallen und ich habe die Reihe sehr gerne gelesen.
Fazit:
Eine spannende Geschichte über die Schattenseiten des Showbizz - aktueller und brisanter denn je, die gleichzeitig Hoffnung schenkt und mit einer Green Flag Lovestory punkten kann.

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Tragisch. Trauernd. Tief.

Even If I fall
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Leseerlebnis:
"Even if I fall" ist eine Young Adult Romance von Abigail Johnson, ins Deutsche übersetzt von Michaela Kolodziejcok, und wird aus der Perspektive der Protagonistin Brooke in der Ich-Form ...

Leseerlebnis:
"Even if I fall" ist eine Young Adult Romance von Abigail Johnson, ins Deutsche übersetzt von Michaela Kolodziejcok, und wird aus der Perspektive der Protagonistin Brooke in der Ich-Form erzählt.
Der Aufhänger, dass der eine Bruder den des anderen getötet hat, finde ich genial. Auch wie Brooke und Heath in den Austausch kommen und trotz des sehr sensiblen Themas immer wieder Gemeinsamkeiten finden, aber auch an ihre Grenzen und aneinander geraten.
Ich pfand es als unheimlich interessant den Umgang der beiden Familien mit der Tragödie zu erleben und zu sehen, wie es ihren Alltag verändert hat.
Die Nebenfigur Maggie als Brookes beste Freundin, die allerdings nichts vom Geschehenen weiß, gefiel mir persönlich besonders gut.
Lediglich die Auflösung hinter dem Mord war nicht so meins. Wenn auch sehr plausibel, hätte ich mir hier irgendwie etwas Überraschendes gewünscht.
Generell ist mir das Ende ein wenig zu weich geworden.
Nichtsdestotrotz könnte man es sich so nur wünschen.
Fazit:
Eine sehr gute Young Adult Romance, die zum Überlegen anregt und viele Fragen stellt.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Reisend. Mystisch. Abenteuerlich.

Die Leoniden - Spektrum (#1)
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"Die Leoniden" ist der Auftaktband der nordischen Young Adult Urban Fantasy Reihe namens Spektrum von Nanna Foss, ins Deutsche übersetzt von Alina Becker, und wird aus der Perspektive der ...

Leseerlebnis:
"Die Leoniden" ist der Auftaktband der nordischen Young Adult Urban Fantasy Reihe namens Spektrum von Nanna Foss, ins Deutsche übersetzt von Alina Becker, und wird aus der Perspektive der Protagonistin Emelie in der Ich-Form erzählt.
Man findet sich problemlos in die Geschichte ein und ich empfand es als sehr erfrischend, dass die Geschichte in Dänemark spielt.
Die Geschichte nimmt recht bedächtig Fahrt auf und streut nach und nach mehr Mystery- und Fantasy-Elemente ein.
Bald finden sich Emilie und ihre Freunde in einem interessanten, aber auch gefährlichen Zeitreiseabenteuer wieder. Gerade in der Verbindung mit Sternen finde ich dies umso spannender.
Auch die Freundschaften werden immer wieder auf die Probe gestellt und es gibt einige Geheimnisse aufzudecken. Ein wenig Romantik gibt es natürlich auch. Es wird also definitiv nicht langweilig und das Ende lässt einen mit Vorfreude auf die Fortsetzung zurück.
Fazit:
Ein spannender und äußerst gelungener Auftaktband der Young Adult Urban Fantasyreihe mit atmosphärischen Mystery-Elementen und nordischem Flair.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Cozy. Smalltownig. Fetzig.

Was wir im Stillen fühlten
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Leseerlebnis:
"Was wir im Stillen fühlten" ist der Auftaktband der Problems-Reihe von Brittainy C. Cherry, ins Deutsche übersetzt von Katia Liebig, und wird abwechselnd aus den Perspektive der Protagonisten ...

Leseerlebnis:
"Was wir im Stillen fühlten" ist der Auftaktband der Problems-Reihe von Brittainy C. Cherry, ins Deutsche übersetzt von Katia Liebig, und wird abwechselnd aus den Perspektive der Protagonisten Yara und Alex in der Ich-Form erzählt.
Ich bin gut ins Buch reingestartet und habe mich in Honey Creek, Illinois direkt wohlgefühlt. Was mir gut gefallen hat, war dass die Autorin hier nichts romantisiert und eben eine Kleinstadt auch Nachteile haben kann.
Die Hauptfiguren werden beide gut gezeichnet und ich konnte problemlos eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Man versteht schnell ihre jeweilige Motivation und die Gründe hinter ihrem Handeln.
Yara ist hier ein klarer Sonnenschein und einfach zu gut für diese Welt. Alex ist hingegen mega grumpy und extrem verschlossen. Aber auch Yara hat durch ihren Ex mit einigem zu kämpfen. So tragen beide ihr eigenes Päckchen und finden über das Fake Dating zueinander.
Brittainy hat schon im Vorwort erwähnt, dass sie hier etwas Neues probiert. Es ist viel cozier, kommt ohne viel Drama aus und kann ohne eine Großpackung an Taschentüchern gelesen werden. Also definitiv etwas anderes.
Ich mochte die Wortgefechte von Yara und Alex sehr, weil sie einfach sehr unterhaltsam war und man merkt, dass sie schon über 30 sind. Aber ich habe ein bisschen die Entwicklung zum Verlieben hin vermisst.
Der Handlungsverlauf war nicht überraschend, aber hielt mich definitiv am Ball und konnte mich durchaus überzeugen.
Fazit:
Ein ganz ungewohntes Buch von Brittainy. Deutlich ruhiger und seichter, dafür aber sehr cozy. Definitive Leseempfehlung meinerseits.

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