Narben, die uns ein Leben lang prägen
Die Narben, die wir fühlenEllie kehrt nach 10 Jahren in ihrer Heimat zurück, um den Geburtstag ihrer Lieblingstante Bea zu feiern. Von ihren Eltern fühlt sie sich ein Leben lang missverstanden und scheint das schwarze Schaf der ...
Ellie kehrt nach 10 Jahren in ihrer Heimat zurück, um den Geburtstag ihrer Lieblingstante Bea zu feiern. Von ihren Eltern fühlt sie sich ein Leben lang missverstanden und scheint das schwarze Schaf der Familie zu sein. Nur von ihrer Tante fühlt sich Ellie verstanden und hält weiterhin Kontakt mit ihr.
Zufällig trifft sie auf der Geburtstagsfeier den Koch Nathan wieder, den sie bereits kurz zuvor in Amsterdam kennengelernt hatte.
Als es bei der Geburtstagsfeier zu einem medizinischen Notfall kommt, braucht Bea dringend die Hilfe von Ellie und diese bleibt auch länger bei ihrer Tante. Als erfolgreiche Songwriterin kann sie sich ihre Zeit frei einteilen. Gleichzeitig bleibt auch Nathan länger, so dass sich beide immer näher kommen.
Doch Ellie kann sich aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen nur schwer auf ihn einlassen, aber trotzdem schafft es Nathan nach und nach Ellies Mauern abzutragen. Schließlich deckt Ellie ein Familiengeheimnis auf, was das unterkühlte Verhältnis zu ihren Eltern erklärt.
Josefine Weiß legt mit „Die Narben, die wir fühlen“ wieder einen schönen Roman mit Tiefgang vor. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, so dass ich gerne ihre Bücher lese. Allerdings beschäftigt sie sich nicht immer mit leichten Thema, aber trotzdem verpackt sie diese immer wunderbar in die Geschichte.