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Veröffentlicht am 28.07.2025

Es wird spannend und emotional …

Not Quite Dead Yet
3

In der Halloween-Nacht wird Jet zu Hause von jemandem überwältigt, der ihr wortwörtlich den Kopf einschlägt. Das Ziel: Mord. Doch Jet überlebt. Jedoch ist ihre Lebenszeit begrenzt, denn ein Knochensplitter, ...

In der Halloween-Nacht wird Jet zu Hause von jemandem überwältigt, der ihr wortwörtlich den Kopf einschlägt. Das Ziel: Mord. Doch Jet überlebt. Jedoch ist ihre Lebenszeit begrenzt, denn ein Knochensplitter, der sich bei den Schlägen auf den Kopf gelöst hat, löst in ihrem Kopf ein Aneurysma aus, das zu platzen droht. Jet bleiben vielleicht noch sieben Tage - und die will sie nutzen, um ihren Mörder zu finden.

Was dann beginnt, ist eine wirkliche wilde und actionreiche Suche nach Beweisen, Motiven und Tatverdächtigen. Holly Jackson hat das unnachahmliche Talent, die Tätersuche dermaßen spannend und nahbar zu gestalten, dass man sich fühlt als spiele man gerade Cluedo und ist selbst auf Mördersuche.
Jet bekommt bei ihrer Suche Unterstützung von Billy, ein ehemaliger Freund aus Kindheitstagen. In der Geschichte bekommt ihre einst freundschaftliche Beziehung eine neue Dynamik und entwickelt sich in eine Richtung, die mir gut gefällt.

Holly Jacksons erster Erwachsenenthriller unterscheidet sich dabei jedoch nur geringfügig von einem Jugendthriller. Die Protagonistin ist zwar älter (27), verhält sich aber eher wie eine sehr junge Erwachsene. Mich hat das nicht gestört, die Erwartungen an einen Erwachsenenthriller könnten jedoch davon abweichen. Das letzte Buchdrittel macht dafür dann ziemlich deutlich, dass wir hier keinen Jugendthriller lesen.

Der personale Erzählstil war für mich hervorstechend. Holly Jackson erzählt in dritter Person und lässt uns dennoch tief in Jets Inneres blicken. Sie flucht in inneren Monologen, die sich immer wieder unter das Erzählte mischen, als wären wir trotz dritter Person in Jets Kopf. Dabei begleiten wir stets Jet; Einblicke in die Gedanken anderer Figuren bekommen wir nicht.

Kritikpunkte habe ich nur wenige. Zum Einen braucht man lange, um mit Jet warm zu werden. Sie ist ein sehr ich-bezogener Charakter und eher blind für ihre Mitmenschen und dafür, wie sie mit ihnen umgeht. Zum Anderen werden Jets sieben verbleibende Tage wie ein fixer Termin behandelt, was fernab der Realität ist, genauso wie ihr fitter Zustand nach dem Überfall. Darüber konnte ich zugunsten der dynamischen Story aber hinwegsehen.

Ich mochte diesen Thriller von den ersten Seiten an, vor allem wegen seiner Dynamik, dem Zwischenmenschlichen zwischen Jet und Billy und dem ständigen Rätselraten, dass mich unweigerlich gepackt hat.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Die Welt mit Kinderaugen entdecken

Mein erstes Vorlese-Fühlbuch - Bist du eine Katze?
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In diesem Vorlese-Fühlbuch geht die kleine Katze auf Entdeckungsreise und lernt verschiedene Tiere kennen, wie den Frosch oder den Esel. Dabei gibt es auf jeder Seite ein Fühlelement wie zum Beispiel den ...

In diesem Vorlese-Fühlbuch geht die kleine Katze auf Entdeckungsreise und lernt verschiedene Tiere kennen, wie den Frosch oder den Esel. Dabei gibt es auf jeder Seite ein Fühlelement wie zum Beispiel den flauschige Schwanz vom Hund.
Das Buch besticht bereits auf den ersten Blick durch seine süßen Illustrationen. Diese stammen aus der Feder von Iris Blanck, die schon manch anderes wundervolles Kinderbuch liebevoll illustriert hat. Die Texte sind in Reimen verfasst, kurz und eingängig. Dabei entdeckt das Kätzchen ihre Umwelt mit den Augen eines Kindes, was ich sehr geeignet und gut umgesetzt finde. So erinnert ihre stets einleitende Frage „Bist du auch eine Katze?“ an die unvoreingenommene kindliche Neugier und macht das Buch auch für die Allerkleinsten verständlich und ansprechend.
Das Buch wird empfohlen ab einem Alter von 18 Monaten. Ich habe es mit meiner 8 Monate alten Tochter gelesen und es eignet sich meiner Meinung nach auch bereits für dieses Alter.
Ich vergebe volle 5 Sterne für dieses süße Kinderbuch, an dem ich keinerlei Kritik finde.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Mein neuer Favorit: der Biberbär

Mister O'Lui und das Mutigsein
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Mister O'Lui ist der tollste Biberbär der Welt - nun gut, wahrscheinlich auch der einzige. Aber er ist wirklich besonders. Und ich habe ihn von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen.
Von Mister ...

Mister O'Lui ist der tollste Biberbär der Welt - nun gut, wahrscheinlich auch der einzige. Aber er ist wirklich besonders. Und ich habe ihn von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen.
Von Mister O'Lui gibt es zwar bereits mehrere Bücher, wir haben ihn in diesem Buch aber erstmals kennengelernt. Er und sein bester Freund Rupert haben sich besondere Pläne für den Tag gemacht, doch diese werden alle auf seltsame Weise durchkreuzt. Mister O'Lui hat Rupert in Verdacht, doch dieser ist mutig und begibt sich allein auf die Suche nach dem wahren Übeltäter.
Der Zeichenstil der Autorin ist absolut liebenswert. Die Farben sind stimmig und es ergibt sich hier eine süße Welt, an der ich mich einfach nicht satt sehen kann. Nicht weniger begeistern kann die Geschichte. Die Figuren im Buch sind alle drei zum Knuddeln. Jede Figur ist auf ihre Art besonders und einzigartig. Die Geschichte veranschaulicht den Kindern, was Mut ist und dass es sich lohnen kann, mutig zu sein. Dabei beweist jede der Figuren (Mister O'Lui, Rupert und Olivia) auf eine andere Art, was Mutigsein bedeutet. Und jeder von ihnen muss dafür ein bisschen über seinen Schatten springen. Eine gelungene Geschichte, die Kindern die Bedeutung und den Wert von Mut näherbringt.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Ein niedliches Frettchen will nicht ins Bett

Ab ins Bett, Winnifrett!
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„Ab ins Bett, Winnifrett!“ ist eine liebevolle und zugleich unterhaltsame Gutenachtgeschichte über ein Frettchen, das einfach nicht ins Bett will.
Auf nahezu jeder Doppelseite gibt es eine Frage an die ...


„Ab ins Bett, Winnifrett!“ ist eine liebevolle und zugleich unterhaltsame Gutenachtgeschichte über ein Frettchen, das einfach nicht ins Bett will.
Auf nahezu jeder Doppelseite gibt es eine Frage an die Leser, womit die Kleinen aktiv in die Geschichte miteinbezogen werden. So sollen zum Beispiel Winnifretts Socken gefunden werden oder die Kinder werden gefragt, ob sie glauben, dass Winnifrett nun ins Bett geht. Meistens liegt man mit einem „Nein“ ziemlich richtig.
Dabei ist das Buch komplett in Reimen geschrieben, was der Autorin gut gelungen ist und die Geschichte noch mal niedlicher macht.
Auch die Illustrationen sind sehr süß und detailreich. Es wurden ansprechende Farben gewählt.
Die Geschichte belustigt die kleinen Zuhörer in erster Linie sicherlich, am Ende findet Winnifrett aber auch in den Schlaf. Für uns ist es eine schöne Gutenachtgeschichte, die man gerne immer wieder vorliest.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Abwechslungsreicher Sachen Suchen-Band

Mein Sachen suchen Lieblingsbuch
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Der Sachen Suchen-Jubiläumsband ist grundsätzlich aufgebaut wie alle Bücher der Reihe, nur dass es dieses mal noch mehr Begriffe zu suchen gibt. Dennoch sind die Suchbilder groß genug, denn der Band kommt ...

Der Sachen Suchen-Jubiläumsband ist grundsätzlich aufgebaut wie alle Bücher der Reihe, nur dass es dieses mal noch mehr Begriffe zu suchen gibt. Dennoch sind die Suchbilder groß genug, denn der Band kommt im großen Format daher. Unser Kleiner kann sich noch länger mit dem Buch beschäftigen als mit anderen Sachen Suchen-Büchern.
Jede Seite führt uns in eine andere Szenerie, wobei Themen ausgewählt wurden, die die Kleinen in der Regel interessant finden, wie den Wald und den Straßenverkehr voll Autos, Rettungswagen und Co. Das Buch ist abwechslungsreich und damit meiner Meinung nach besonders interessant für die Kleinen.
Ab und an sind auch etwas ungewöhnliche Begriffe dabei; Worte, die die Kleinen eigentlich (noch) nicht benötigen. Im Bahnhof geht es beispielsweise schon im Vorlesetext sehr ins Detail, wenn die Rede vom ICE ist.
Dennoch gefällt uns der Jubiläumsband insgesamt sehr gut und er macht seinem Namen als „Lieblingsband“ alle Ehre.

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