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Veröffentlicht am 10.01.2024

Aufmachung ist hui, der Inhalt leider ... mau

Die Perlenjägerin
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"Die Perlenjägerin" ist ein Buch, das mich leider etwas enttäuscht hat, da ich mir davon viel mehr versprochen habe.
Das Cover ist wirklich toll und ich finde es genial gemacht, wie der Farbschnitt das ...

"Die Perlenjägerin" ist ein Buch, das mich leider etwas enttäuscht hat, da ich mir davon viel mehr versprochen habe.
Das Cover ist wirklich toll und ich finde es genial gemacht, wie der Farbschnitt das Motiv fortführt.

Allerding gibt es inhaltlich einige Mängel, die auch nicht dadurch kleinzureden sind, dass man sich erklärt, dass es ja ein Jugendbuch (12+) ist.
Zum einen sind die Zwillinge eher so semi-sympathisch. Kai als Hauptprotagonistin war mir noch etwas sympathischer, aber ihre Schwester Kishi bleibt sehr blass und wird quasi als perfekt hochstilisiert.
Besser gefiel mir da schon Ren, wobei ich der Meinung bin, dass es diese angedeutete Liebesgeschichte echt nicht gebraucht hätte. Immerhin sind die Mädchen im Buch nicht viel älter als ihre Leser:innen im echten Leben und ich wage mal zu behaupten, dass man in so einer Stresssituation, wie dieses Abenteuer im Buch, keine Nerven für so eine Schwärmerei hat - vor allem nicht in so jungen Jahren? Andererseits wird auch immer wieder angedeutet, dass es für die Jugendlichen in dem Alter schon Heiratsvermittlungen gibt, also ist es evtl. ein kultureller Unterschied.

Die japanische Mythologie ist mir auch leider immer noch ziemlich fremd geblieben, auch wenn es ein kleines Glossar am Ende des Buches gibt.
Und obwohl das Buch mit etwas über 300 Seiten nicht sehr dick ist, gibt es einige Längen, vor allem General Takagis Festung.
Gegen Ende hin habe ich mich wirklich gefragt, wie das Ganze aufgelöst werden soll und ob es vielleicht einen zweiten Teil geben wird - und dann war das Buch ziemlich abrupt zu Ende. Auch das eine Enttäuschung.

Also 1 Stern für die Aufmachung, 1 Stern für die interessante Idee und 1 Stern für den angenehmen Schreibstil. Wären 3 Sterne, maximal vielleicht 3,5 wenn man alle mildernden Umstände (Jugendbuch, andere Kultur, etc.) einfließen lässt.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Mehr Sittenbild als Handlung

Das Vogelmädchen von London
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Ein Buch, das sich nicht schlecht liest, aber elende schleppt. Nach über 250 Seiten war immer noch nicht mehr passiert, als nicht eh schon im Klappentext stand!
Als Sittengemälde des alten London ist das ...

Ein Buch, das sich nicht schlecht liest, aber elende schleppt. Nach über 250 Seiten war immer noch nicht mehr passiert, als nicht eh schon im Klappentext stand!
Als Sittengemälde des alten London ist das Buch nicht schlecht (wobei es es auch viele ausgedachte Teile gibt, wie z.B. Birdlands und das Volk, das dort mit den Vögeln lebt... ich würde jetzt nicht so weit gehen und es wie andere Rezensenten deswegen bei Fantasy einordnen, weil da gibt es andere Kaliber, die mich mit richtigen Fantasyanteilen abgeschreckt haben), aber ich hatte einen spannenden Roman erwartet und kein Sachbuch. Deswegen war es eher enttäuschend.
Ich muss gestehen, dass ich das Buch deswegen nach reichlich der Hälfte abgebrochen habe, einfach weil ich vermute, dass auch nicht viel mehr passieren wird.

Was ich ebenfalls als ziemlich unangemessen empfand, waren die Sexszenen. Die waren für mich sehr komisch zu lesen, da es ja angeblich um Kinder bzw. jüngere Teenager geht, wie immer wieder betont wurde. Auch fand ich sie a) nicht gut geschrieben und b) zuviele gemessen an der Menge des Textes, den ich gelesen habe.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

Satz mit X:

Yoko
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Das war wohl nix. Und wird auch nichts mit uns werden.

Der erste Schock war der Schreibstil. Bücher, die im Präsens geschrieben sind, haben es per se schwer, mich von sich zu überzeugen. Sie müssen dann ...

Das war wohl nix. Und wird auch nichts mit uns werden.

Der erste Schock war der Schreibstil. Bücher, die im Präsens geschrieben sind, haben es per se schwer, mich von sich zu überzeugen. Sie müssen dann schon sehr gut geschrieben sein und mich von der Handlung her sehr reizen, damit ich die ungeliebte Zeitform in Kauf nehme.

Tatsächlich war dann aber weder das Eine, noch das Andere der Fall, weswegen ich das Buch recht schnell abgebrochen habe, trotzdem es so hoch gelobt wurde.

Der Schreibstil ist an sich zwar gut zu lesen, aber der Autor scheint von der Sorte zu sein, die gerne in brutalsten Szenen schwelgen. Sowohl die Quälerei des Hundes, als auch die Vergewaltigung auf den ersten 50 Seiten waren mir schon zuviel. Hochgerechnet auf die über 300 Seiten ergibt das ein Maß an Gewaltexzessen, das mir persönlich zu voll ist. Und da hat Yoko ja noch nichtmal angefangen zu morden!

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Veröffentlicht am 18.02.2024

Lohnt sich nicht

White Zero
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Die Idee ist superspannend und die Leseprobe gefiel mir auch noch sehr gut.
Leider bleibt das Buch sehr sachbuchartig und es ist entweder gleich viel zu reißerisch (z.B. der Einsturz der Kaserne am Anfang) ...

Die Idee ist superspannend und die Leseprobe gefiel mir auch noch sehr gut.
Leider bleibt das Buch sehr sachbuchartig und es ist entweder gleich viel zu reißerisch (z.B. der Einsturz der Kaserne am Anfang) oder es driftet in eine gewisse Belanglosigkeit ab (niemand will lesen, wie jemand anderes stundenlang wissenschaftliche Fachartikel liest, oder?).

Dadurch zieht sich das Buch elendig und die Erklärung, die sich schon ab Seite 200 abzeichnet, ist einfach hanebüchen, weswegen ich es da abgebrochen habe. Ich habe mir dann nur noch das Ende angesehen und das wurde wie erwartet ... wild. Und passt damit irgendwie nicht zu dem wissenschaftlich korrekten Ton, den das Buch sonst vorgibt zu haben.
Außerdem weiß man ja durch das Vorwort eh schon, dass alles gut ausgehen wird, was nochmal einen Großteil der Spannung zieht und ansonsten lebt das Buch fast ausschließlich von Klischees, was ebenfalls schade ist.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Satz mit X ...

Five Broken Blades
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... Das war wohl nix, zumindest für mich.
Angepriesen wurde mir dieser Fantasyroman als einer, den man auch gut als Krimileser lesen könnte, weil er sehr spannend und wenig fantasylastig sein solle. Leider ...

... Das war wohl nix, zumindest für mich.
Angepriesen wurde mir dieser Fantasyroman als einer, den man auch gut als Krimileser lesen könnte, weil er sehr spannend und wenig fantasylastig sein solle. Leider habe ich davon nicht sehr viel gemerkt :(
Zum einen liest sich der Text sehr sperrig, da es verschiedene Erzähler:innen gibt und alle von sich in der Ich-Perspektive erzählen. Zum anderen ist alles im Präsens geschrieben, was mich auch schnell aus dem Lesefluss reißt.
Außerdem merkt man recht schnell, dass die eigentliche Handlung hinter diversen Liebeleien zurücksteht. Statt Action und Abenteuer mit etwas Liebe, ist es eher ein Liebesroman mit ein bissl Handlung dazu. Als Krimi/Thrillerleserin war mir das tatsächlich zu öde.
Auch das für Fantasyromane typische Worldbuilding kam mir persönlich zu kurz. Außer dem Namen konnte ich da nicht viel von koreanischen Mythen entdecken.
Sehr schade, aber das wurde ein Abbruch und wenn ich es empfehlen würde, dann nur an alle, die sonst Romantasy mögen.

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