Leider kein Happy End
Happy EndInhalt:
Isa und Mark führen ein scheinbar perfektes Leben. Dies wird noch gekrönt durch den gemeinsamen Sohn Ben. Doch eines Tages verschwindet Ben spurlos aus dem Haus des Ehepaars. Isa ist außer sich ...
Inhalt:
Isa und Mark führen ein scheinbar perfektes Leben. Dies wird noch gekrönt durch den gemeinsamen Sohn Ben. Doch eines Tages verschwindet Ben spurlos aus dem Haus des Ehepaars. Isa ist außer sich vor Sorge und alarmiert sofort die Polizei, die sofort nach dem kleinen Jungen sucht. Monate in Angst vergehen, bis Ben plötzlich wieder auftaucht. Doch dieser scheint irgendwie verändert. Isa anschafft es erst nicht Zugang zu Ben zu finden und sie stellt auch ihre Muttergefühle infrage, während Mark mit dem Jungen bestens umgehen kann. Die Polizei hingegen sucht weiterhin nach Antworten, aber der Fall scheint sehr kompliziert zu sein. Isa hingegen wird sich immer sicherer, dass es sich bei dem Kind nicht um Ben handelt. Es scheint aber so, als wolle ihn niemand so recht glauben. Isa gibt aber nicht auf und begibt sich weiter auf die Suche nach Antworten.
Meinung:
Sowohl das Cover als auch der passende Farbabschnitt sind schon richtige Eyecatcher geworden und ich finde sie wunderbar gestaltet. Der Klappentext klang auch sehr vielversprechend für mich, darum habe ich mich auch schon sehr auf das Buch gefreut. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und auch die Länge der Kapitel fand ich sehr passend. Daher konnte ich das Buch auch relativ schnell beenden. Isa und Mark waren mir allerdings beide zu Klischeebehaftet. Eine kleine Familie in einem Vorort von Köln. Er ist ein erfolgreicher Kinderarzt und sie kann sich voll aufs Muttersein konzentrieren. Allerdings habe ich schon im ersten Abschnitt einen Verdacht gehabt, wie die Geschichte enden könnte und ich habe damit recht behalten. Sehr schade, denn ab dem Punkt wollte sich kaum noch Spannung bei mir aufbauen. Insgesamt fand ich die Idee zu dem Buch gut, aber leider war es für mich einfach zu wenig Thriller.