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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2025

Gefangen im Gästezimmer

Das Gästezimmer
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Inhalt
Der Witwer Aidan gilt als hilfsbereiter und lieber Mensch und auch als
perfekter Vater seiner 13-jährigen Tochter Cecilia. Doch es gibt eine dunkle Seite an ihm und diese kennt nur eine junge Frau. ...

Inhalt
Der Witwer Aidan gilt als hilfsbereiter und lieber Mensch und auch als
perfekter Vater seiner 13-jährigen Tochter Cecilia. Doch es gibt eine dunkle Seite an ihm und diese kennt nur eine junge Frau. Sie wird Rachel genannt. Eines Tages muss Aidan mit seiner Tochter umziehen und er nimmt Rachel, die bis dahin im Schuppen von ihm gefangen gehalten wurde, mit. In seinem neuen Zuhause sperrt er seine junge Gefangene ins Gästezimmer, doch dann tritt Emily in sein Leben ...

Meine Meinung
Gleich zu Beginn ist man mitten in der Story. Man bekommt Einblicke in die Psyche von Rachel, erleben wie Aidan sich in der Öffentlichkeit bewegt, wie liebevoll er mit seiner Tochter umgeht, wie sein Zusammenleben mit seiner Frau war und was er mit Rachel anstellt.
Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten, hauptsächlich wird in der Gegenwart erzählt, es gibt aber auch Einblicke in die Vergangenheit. Die Autorin erzählt in der "Du"-Perspektive aus der Sichtweise der verschiedenen Protagonisten. Merkmal eines Psychothrillers ist, auf spannende Weise die Psyche der Figuren kennenzulernen. Hier ist es die von Rachel, Emily und Cecilia.
Das Cover ist passend zum Inhalt des Buches gestaltet und gefällt mir sehr gut.

Fazit
Die Spannung baut sich langsam auf, obwohl man von Anfang an bereits das Gefühl vermittelt bekommt mittendrin zu sein. Während die Einblicke in Rachel's psychische Verfassung gut beschrieben werden, fehlen die von Aidan's Welt. Das fand ich sehr schade. Die Antworten auf die Frage, warum er so geworden ist, konnte man nur erahnen. Die Erzählweise in der Du-Perspektive ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber nach den ersten wenigen Kapiteln gut verständlich.
Von mir gibts eine klare Leseempfehlung und auf Grund meiner Kritik 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2024

Der immergrüne Baum & sein schöner Weihnachtsbrauch

Das Wunder der Tannenbäume
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Inhalt
Schwarzwald im 19. Jahrhundert. Anneliese ist 16 Jahre als ihr Vater, ein Holzfäller, tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen treten muss. Doch das Leben als Holzfäller ist nicht einfach, ...

Inhalt
Schwarzwald im 19. Jahrhundert. Anneliese ist 16 Jahre als ihr Vater, ein Holzfäller, tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen treten muss. Doch das Leben als Holzfäller ist nicht einfach, erst recht als Frau. Die Familie, zu der Anneliese's jüngerer Bruder und die gemeinsame Mutter gehören, ist hoch verschuldet. Und mit Holz ist nicht so viel zu verdienen. Da kommt Anneliese eine Idee in den Sinn. Sie erinnert sich an einen heidnischen Brauch zur Wintersonnenwende - daraus wird ein großer Erfolg für Anneliese und sie zieht bald die Aufmerksamkeit der Adligen auf sich, insbesondere die eines jungen Mannes ...

Meine Meinung
Das Cover ist gut gestaltet und zeitgemäß und zeigt wunderbar eine winterliche, zum Teil weihnachtliche Stimmung. Der Schreibstil der Autorin, Claudia Romes, ist gut verständlich und bringt die jeweilige Situation perfekt rüber. Drama, Hoffnung, Freude, Leid und Liebe - alles ist im Roman vorhanden. In das Leben der damaligen Zeit tauchen die Leser fabelhaft, durch die bildhafte Sprache der Autorin, ein. Vor allem der Unterschied zwischen den einfachen Leuten und der gehobenen Gesellschaft wird sehr gut beschrieben.

Fazit
Es wird ein historischer Roman über den weihnachtlichen Tannenbaum versprochen. Und ich hatte mich auf die Überlieferung der Entstehung des Weihnachtsbaumes gefreut. Aber daraus wurde "nur" eine schöne, stimmungsvolle, weihnachtliche Erzählung mit ein paar wenigen Längen ohne tatsächliche Überlieferung zur Entstehung des Weihnachtsbaum.
Trotzdem gibt's von mir eine klare Leseempfehlung für alle Weihnachtsfans.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2024

Leichte Lektüre für Zwischendurch

Café Alba
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Eigentlich sagt der Klappentext fast alles über den Inhalt des Buches aus, weshalb ich an dieser Stelle nichts hinzufügen möchte, da es dann doppelt erzählt wäre. Und deshalb starte ich gleich mit meiner ...

Eigentlich sagt der Klappentext fast alles über den Inhalt des Buches aus, weshalb ich an dieser Stelle nichts hinzufügen möchte, da es dann doppelt erzählt wäre. Und deshalb starte ich gleich mit meiner Meinung.

Meine Meinung
Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung vom ersten Band gefreut, aber mich hat leider der zweite Band nicht fesseln können. Er kommt nicht an mein Lesevergnügen des ersten Bandes heran, schade.
Mit Isabella als Hauptprotagonistin spielt diesmal alles in den Siebzigern und sie hat durch die Dazugehörigkeit zur gehobenen Gesellschaft einen besseren Start in's Berufsleben als ihre Mutter damals. Ansonsten passieren nur Ereignisse, die dem ersten Band sehr ähnlich sind.

Fazit
Der Schreibstil der Autorin, Emilia Lombardi, ist gewohnt flüssig. Es gibt Wendungen und Spannungsbögen. Allerdings auch sehr lange Kapitel. Mich hat der zweite Band im Gegensatz zum Vorgänger nicht abgeholt. Ich hätte mir auch mehr vom Privatleben über Francesca und Isabella und auch mehr von der Entwicklung des Familienunternehmens gewünscht, statt der vielen vorhersehbaren Intrigen.
Trotz allem kann ich es als Lektüre für Zwischendurch weiterempfehlen. Von mir gibt's 4/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 29.11.2024

Bildhaft, ereignisreich, geheimnisvoll

Die Frau des Serienkillers
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Zum Inhalt :
Eine perfekte Familie : Beth, Tom und die kleine süße Poppy. Sie sind aus London in eine ländliche Gegend gezogen und haben sich dort ein schönes Leben mit eigenem Haus aufgebaut. Alles ist ...

Zum Inhalt :
Eine perfekte Familie : Beth, Tom und die kleine süße Poppy. Sie sind aus London in eine ländliche Gegend gezogen und haben sich dort ein schönes Leben mit eigenem Haus aufgebaut. Alles ist wunderbar. Bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht und Tom erst einmal in Haft nimmt. Beth muss sich von da ab gegen das Getratsche der Nachbarn und gegen aufdringliche Journalisten wehren. Zunächst glaubt sie an die Unschuld ihres Mannes und verteidigt Tom. Doch auch sie hat Geheimnisse, die weder die Freunde, die Nachbarn und erst recht nicht die Polizei herausfinden dürfen ...

Meine Meinung :
Der Klappentext klingt sehr vielversprechend und neugierig machend. Die Autorin lässt ihre drei Hauptprotagonisten in der Ich-Form erzählen und es gibt Zeitsprünge in die Vergangenheit und Gegenwart. Beth, Tom und Katie berichten dabei über ihre Empfindungen, Gefühle, Taten und Erlebnisse, fast so, als würde man ein Tagebuch lesen in dem das letzte Geheimnis immer wieder verborgen bleibt. Mich haben die Zeitsprünge nicht irritiert, da die jeweiligen Kapitel relativ kurz gehalten werden. Der Schreibstil von Alice Hunter ist flüssig und angenehm. Im letzten Drittel nehmen Spannung und Wendungen sehr zu, der Anfang und die Mitte sind hingegen eher etwas ruhiger und unaufgeregter, aber nicht langweilig.
Cover und Farbschnitt passen sehr gut zum Inhalt des Buches.

Fazit :
Alice Hunter versteht es bildhaft zu schreiben, man kann gut "in die Köpfe" der Protagonisten gucken und trotzdem bleibt es geheimnisumwoben. Es ist der erste Band einer Trilogie über geheimnisvolle Familien mit Serienkillern. Dieses Buch ist insich abgeschlossen. Als Debüt der Autorin ist es ein gut geschriebener Thriller für Zwischendurch, da für mich die packenden Elemente etwas zu kurz gekommen sind. Aber trotz allem kam zu keiner Zeit Langeweile beim Lesen auf!
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4/5 ⭐

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Weihnachts-Vibes im Tessin

Weihnachten in der Rosenholzvilla
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Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten und statt Schnee gibt es Dauerregen. Und schon jetzt soll der erste Gast in der Rosenholzvilla eintreffen. Es ist Elisa's ehemals größter Konkurrent Adrien. ...

Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten und statt Schnee gibt es Dauerregen. Und schon jetzt soll der erste Gast in der Rosenholzvilla eintreffen. Es ist Elisa's ehemals größter Konkurrent Adrien. Denn die Villa wurde nach Niklas' Tod und seinen Wünschen zum Erholungsort für erkrankte Musiker/innen aus allen Ländern umgebaut.
Nun die große Frage, bleibt es weiterhin angespannt zwischen den beiden ehemaligen Konkurrenten?
Wie wird wohl das Weihnachtsfest, wer wird noch alles zu Gast in der Villa sein, wird Mimi's größter Wunsch an Weihnachten erfüllt ... ?

Ihr seht schon, es gibt Fragen über Fragen. Ich will nicht spoilern, aber auf alle Fälle sei schon mal so viel verraten, es wird Liebe & Leid geben, es werden Freundschaften geschlossen, auch Katastrophen kommen nicht zu kurz und natürlich geschehen auch Wunder. Wunder, die sich im wirklichen Leben ähnlich zugetragen haben.
Von Schweizer Weihnachtsbräuchen wird erzählt und es wird auch musiziert. Man erlebt sehr viel auf nur etwas mehr als 140 Seiten.

"Weihnachten in der Rosenholzvilla" ist mein erstes Buch der erfolgreichen Autorin und der Rosenholzvilla-Saga. Ich habe mich trotz der vielen Protagonisten sehr gut zurecht gefunden. Wer also nur diese kurze Weihnachtsgeschichte lesen möchte, muss nicht zwangsläufig die ersten beiden Bände gelesen haben. Allerdings macht genau diese kleine Ergänzung neugierig auf den 3. Band. Und wer Band 3 lesen möchte, dem empfehle ich vorher zu Band 1 & 2 zu greifen.
Die Autorin hat in ihrer Weihnachtsgeschichte gekonnt Fiktion mit ein paar wahren Begebenheiten und Schweizer Weihnachtsbräuchen verwoben. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft. Die Handlung besteht aus ein bisschen Drama, Spannung und ganz viel Emotionen.
Das Cover ist sehr schön weihnachtlich/winterlich gestaltet. Es macht neugierig auf mehr. Weihnachten steckt auf alle Fälle im Buch, aber Winter nicht wirklich. Klappt man den Einband auf, wird man mit einem Rezept aus der schweizer Weihnachtsbäckerei überrascht. Es klingt verdammt lecker und ist eine originelle Idee. Hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt und auch mitgefiebert. Die kleine Mimi finde ich sehr entzückend. Die Erwähnung der Weihnachtsbräuche aus dem Tessin sind sehr passend.
Alles in allem war viel los in dieser Weihnachtsergänzung, für meinen Geschmack etwas zu viel. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe bei den Protagonisten gewünscht. Weihnachtsstimmung kam auf, wenn auch nicht 100% und das Winterwonderland habe ich schon ein bisschen vermisst.
Von mir gibt's trotzdem eine klare Leseempfehlung!

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  • Atmosphäre