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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2025

Hörbuch nicht zu empfehlen

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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Der Einstieg versprüht bereits Magie und lässt einen, gemeinsam mit Oma Serena und Lucy, die das magische Handwerk der Glasbläserkunst ebenfalls beherrscht, neugierig in diese magische Welt der Spellcrafter, ...

Der Einstieg versprüht bereits Magie und lässt einen, gemeinsam mit Oma Serena und Lucy, die das magische Handwerk der Glasbläserkunst ebenfalls beherrscht, neugierig in diese magische Welt der Spellcrafter, Septs, Greeder und der Äther Magie eintauchen.
Oma Serena wird entführt und durch einen verzauberten Glaslöffel wird Lucy klar, dass ihre Erinnerungen daran manipuliert wurden. Mit der Hilfe von Freunden macht Lucy sich auf die abenteuerliche Suche nach der Wahrheit und nach ihrer Großmutter.

«Spellcraft» ist voller fantastischer Einfälle, lässt sich leicht lesen und ist ereignisreich und unterhaltsam geschrieben. Restlos begeistern konnte es mich aber leider nicht. Ich hatte Schwierigkeiten, Lucys Entscheidungen nachzuvollziehen und empfand die Figuren oberflächlich dargestellt. Man könnte meinen, dass dafür die Handlung hervorsticht, aber so temporeich und durchgehend spannend war es gar nicht. Von dem Londoner-Setting darf man auch nicht zu viel erwarten. Mich konnte es nicht so packen, aber für die Zielgruppe könnte es durchaus interessant sein. Erwachsene, die gern fantasievolle Kinderbücher lesen, könnten enttäuscht sein.

Das Hörbuch kann ich allerdings gar nicht empfehlen. Die Sprecherin konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Sie spricht so unlebendig und hastig, dass es schwer fällt, zuzuhören. Ich bin dann auf das Buch umgestiegen. Deshalb fließt das nicht in die Bewertung ein, sondern ist lediglich ein Hinweis.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Ein Davor und ein Danach

Die Schanze
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Die Ärztin Ella kehrt nach einer Trennung, trotz aufwühlender Vergangenheit, in ihr Heimatdorf zurück, zu ihrer Schwester und einer Privatpraxis, die sie nun leiten wird. Bei ihrer Rückkehr kommt alles ...

Die Ärztin Ella kehrt nach einer Trennung, trotz aufwühlender Vergangenheit, in ihr Heimatdorf zurück, zu ihrer Schwester und einer Privatpraxis, die sie nun leiten wird. Bei ihrer Rückkehr kommt alles wieder hoch, denn ein grausamer Mord erschüttert die Gemeinschaft, der zunächst für einen Suizid gehalten wird.

Der düstere und frostige Thriller setzt auf eine ruhige Erzählweise mit unterschwelliger Spannung und kurzen Sätzen, und zeigt, was ein schreckliches Verbrechen, Vertuschung um jeden Preis und Rachedurst mit einer kleinen Gemeinschaft anstellen können.
Es stehen nicht die Ermittlungen der Polizei im Vordergrund, sondern die eigenmächtige Detektivarbeit von Ellen und dem Reporter Merab, wobei auch falsche Fährten nicht fehlen dürfen. Wechselnde Perspektiven in der dritten Person geben verschiedene Einblicke und Rückblenden verleihen Ellen ein starkes Motiv für den Mord - oder ist alles Zufall?
Leider konnte mich das nicht so richtig fesseln und anfangs gab es ein Ereignis und eine Ahnung, die mich auf die richtige Spur brachte, die sich dann auch bestätigte. Wohlmöglich hat mir das ein bisschen den Spaß genommen und einiges fand ich unglaubwürdig umgesetzt. Deshalb vergebe ich solide 3 Sterne, würde aber eher andere Thriller empfehlen, die mich mehr mitreißen konnten.

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Veröffentlicht am 26.12.2024

Hörbuch nicht zu empfehlen

Das mörderische Christmas Puzzle
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Fünf Tage vor Weihnachten war noch niemand tot, doch R. I. P. hat die Vorbereitungen abgeschlossen. Die achtzigjährige Rätselexpertin Edie O’Sullivan erhält sechs Puzzleteile in einem Päckchen. Wenn sie ...

Fünf Tage vor Weihnachten war noch niemand tot, doch R. I. P. hat die Vorbereitungen abgeschlossen. Die achtzigjährige Rätselexpertin Edie O’Sullivan erhält sechs Puzzleteile in einem Päckchen. Wenn sie das Rätsel nicht löst, werden bis Weihnachten mindestens vier Menschen sterben. Mit dem ersten Opfer wird die Ernsthaftigkeit der Lage allen bewusst. Hier dreht sich nicht nur in der Geschichte alles um Rätsel. Alexandra Benedict hat Anagramme (Titel ihres absoluten Lieblingsschriftstellers Charles Dickens) versteckt und die Lösung befindet sich am Ende des Buches.

Mir hat durchaus gefallen, dass Edie keine sympathische Hauptfigur ist, sondern alles tut, »um Menschen vor den Kopf zu stoßen» und auf ihr Alter hinzuweisen. Lediglich die neunzigjährige Nachbarin Riga und Großneffe und Adoptivsohn Sean lässt sie in ihr Leben. Sie ist der „Grinch“ dieser Weihnachtsgeschichte und wird unfreiwillig in die Morde hineingezogen. Die Erzählperspektiven waren vielfältig, beleuchten auch die Vergangenheit und geben den Figuren Entwicklungschancen, auch wenn sie oberflächlich bleiben. Auch die weihnachtliche Stimmung kommt gut zum tragen. Ich muss allerdings sagen, dass mich dieser Krimi zwar unterhalten, aber mangels Spannung nicht fesseln konnte. Eine realistische Chance beim Miträtseln hat man nicht, was die Auflösung aber überraschend macht, wenn auch weit hergeholt. Das Hörbuch kann ich leider nicht empfehlen. Sabrina Strehl spricht sehr abgehackt, wodurch keine Lebendigkeit entsteht und es schwer fällt, länger zuzuhören, weshalb ich dann auf das Buch umgestiegen bin.

Veröffentlicht am 02.12.2024

Zog eindruckslos an mir vorüber

Neun Tage Wunder
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Dieser Roman erzähl von Anni aus Glückstadt, einer angehenden Liebesbeziehung vor zehn Jahren und ihrem gegenwärtigen Leben mit Ben.
«Neun Tage Wunder» ist für alle, die eine sehr leicht zu lesende Liebesgeschichte ...

Dieser Roman erzähl von Anni aus Glückstadt, einer angehenden Liebesbeziehung vor zehn Jahren und ihrem gegenwärtigen Leben mit Ben.
«Neun Tage Wunder» ist für alle, die eine sehr leicht zu lesende Liebesgeschichte für Zwischendurch suchen, die tragisch, sehr romantisch und gefühlvoll ist. Es bereitet Vergnügen von all den Verstrickungen zu wissen, während sich Schriftsteller Ben ahnungslos mit Inspirationsquelle Lukas trifft, der ihr von Nika erzählt, und seine Anni nicht ahnt, dass ihr Freund unwissend ihre große Liebesgeschichte aufschreibt, die sie verheimlicht hat. Bis Ben schließlich Zusammenhänge zwischen Anni und Nika erkennt und fürchtet, sie für immer zu verlieren. Denn „mit Fehlern aus der Vergangenheit ist es vermutlich so wie mit Postern, die zu lange an der Wand hängen. Selbst wenn man sie endlich beseitigt, bleibt ein Abdruck zurück.“ Das ergibt eine abgerundete Geschichte ohne Ecken und Kanten, zugunsten der Wohlfühlatmosphäre. Das war eins der Dinge, die diese Erzählung eindruckslos an mir vorüberziehen ließ. Mir fehlte der Humor, der die Tragik abschwächt, die sich einfach zu ernst nimmt. Deshalb gefiel mir auch die Perspektive von Ben noch am besten, während Gegenwarts-Anni und Vergangenheits-Anni zwei andere Erzählstränge bildeten. Eher eine Romanze in einer Romanze zum Abschalten, die sicher ihren Anklang findet.

Veröffentlicht am 19.11.2024

Das Spiel mit dem lebendigen Adventskalender

Das Kalendermädchen
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Die Spielidee mit dem lebendigen Adventskalender hat mir gut gefallen und auch die schaurigen Handlungsorte waren stimmungsvoll, wie das Schloss Lobbeshorn und die schrecklichen Grausamkeit, die hier Einzug ...

Die Spielidee mit dem lebendigen Adventskalender hat mir gut gefallen und auch die schaurigen Handlungsorte waren stimmungsvoll, wie das Schloss Lobbeshorn und die schrecklichen Grausamkeit, die hier Einzug fanden. Genauso wie der unverkennbare Schreibstil und die vielen kleinen Einflüsse, die auch neben der Haupthandlung für Unterhaltung sorgen.

Ich habe allerdings eine ungewöhnlich lange Lesezeit für den Thriller gebraucht, weil mich die Story ab der Hälfte einfach verloren hat und es an Sogwirkung mangelte. Die Charaktere blieben mir fern und es fehlte mir an glaubwürdiger Faszination und wirklich guten Plottwists, bei denen sich die zahlreichen Konstruktionen nicht so gewollt anfühlen. Die letzten hundert Seiten waren dann traditionell spannender und hielten ein paar Wendungen bereit, die für mich aber nicht überraschend kamen. Eine falsch gelegte Fährte zur Effekthascherei lief dann in eine so abstruse Richtung, dass es schon wieder zu viel war. Ich kann die überschwänglichen Belobigungen nicht nachvollziehen, denn für mich war es kein Highlight. Insgesamt ein Thriller mit einer tollen Grundidee und einigen spannenden Momenten, bei dem mich die Umsetzung aber nicht überzeugen konnte.

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