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Veröffentlicht am 20.01.2025

Die Erweiterung des Wohnzimmers im eigenen Garten

Terrassen-Traum
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Katharina Linthes aktuelles Ratgeberbuch "Terrassen-Traum - Wie ein Wohnzimmer im Grünen entsteht" macht auf alle Fälle Lust auf mehr.

Alleine die Bildsprache lassen das Herz höher schlagen und man möchte ...

Katharina Linthes aktuelles Ratgeberbuch "Terrassen-Traum - Wie ein Wohnzimmer im Grünen entsteht" macht auf alle Fälle Lust auf mehr.

Alleine die Bildsprache lassen das Herz höher schlagen und man möchte quasi fast just in diesem Moment mit der Planung der eigenen Terrasse beginnen.

Inhaltlich spricht mich der Ratgeber allerdings nur zum Teil an. Hier hätte ich mir persönlich einen etwas anderen Schwerpunkt gewünscht. Insbesondere, wenn man vielleicht die Terrasse wirklich selbst bauen und erstellen möchte erhält man hier leider überhaupt keine Unterstützung. Lediglich im Kapitel der Planung geht die Autorin dann sehr kurz auf beispielsweise verschiedene Formen, den Standort sowie unterschiedliche Materialien ein.

Das Buch lebt dann eher davon, wie die Autorin ihre dann bereits erbaute Terasse beispielsweise durch eine passende Möblierung, Sonnen-/Sichtschutz oder entsprechende Pflanzen aufhübscht bzw. verschönert. Darauf liegt dann ganz klar der Fokus des Buches. Die präsentierten Ideen fügen sich meiner Meinung nach unglaublich gut ins Buch ein, allerdings hätte ich mit einer etwas anderen Gewichtung der Themen gerechnet.

Wer nach Ideen zur Ausgestaltung einer bestehenden Terrasse bzw. zur Verschönerung ist hier gut beraten. Wer eher Unterstützung für den eigentlichen Bau sucht wird hier leider nicht so richtig glücklich werden.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Wer ist hier eigentlich der Wolf im Schafspelz?

Von Schafen und Wölfen
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Der aktuelle Thriller "Von Schafen und Wölfen" von Achim Zons klang für mich bereits vom Teasertext her sehr spannend, brisant und hochaktuell und genau deshalb hatte das Werk mein Leseinteresse geweckt. ...

Der aktuelle Thriller "Von Schafen und Wölfen" von Achim Zons klang für mich bereits vom Teasertext her sehr spannend, brisant und hochaktuell und genau deshalb hatte das Werk mein Leseinteresse geweckt. Vor allem der Passus "Hochaktuell, rasant und voll beißendem Witz" hatte mir den Mund wässrig gemacht.

Sehr klug ist wohl der offizielle Erscheinungstermin des Thrillers gewählt, nur neun Tage nach der Vereidigung des neuen 47. Präsidenten der USA am 20. Januar 2025.

Thriller leben für mich persönlich vor allem durch die Thrill-Momente, die unfassbare Spannung und von Charakteren, mit denen man quasi mitfiebern kann.

Meine ganz persönlichen Erwartungen traf das vorliegende Werk dann leider nicht gänzlich sondern blieb überwiegend große Teile weit davon zurück.

Gleich zu Beginn im Plot hat man es mit einer ganz undurchsichtigen Gemengelage zu tun, bei der ich mir persönlich schwer tat einen roten Faden zu finden und auch die unterschiedlichen Protagonisten auseinanderzuhalten. Man wird quasi unverhohlen in die Szenerie geworfen und weiß ehrlich gesagt nicht so recht wo links und wo rechts ist.

Die Undurchsichtigkeit ist jetzt für mich normalerweise kein generelles K.O.-Kriterium, aber hier im vorliegenden Fall nicht perfekt zum Einstieg in die Story gewählt. Wenn es allerdings das Anliegen vom Autor war, den Leser komplett zu verwirren, so ist dies grandios gelungen.

Die unterschiedlichen Charakteren wirkten auf mich in großen Teilen auch zu wenig nahbar und vor allem in Teilen auch nur mäßig nachvollziehbar. Gerade auch bei den "Bad Boys" im Plot hege ich persönlich meine berechtigten Zweifel, wieso dann zum Teil in der Art und Weise gehandelt wurde, wenn es sich denn, wie im Roman beschrieben, um extra ausgewählte Spezialisten handeln soll.

Die Aktualität und die Brisanz des Themas sind seitens des Autors sehr clever gewählt. Schlussendlich verwebt er seine fiktive Story mit dem tatsächlichen Sturm auf das Capitol von der letzten präsidialen Amtsübergabe. Auch bei den Kontrahenten selbst muss man doch immer wieder bei der Namensgebung schmunzeln und erkennt hier sofort Parallelen zu unserer Welt.

Die Erzählung selbst teilt sich in sehr kleine Puzzlestücke auf, die dann peu à peu zum großen Ganzen zusammengesetzt werden müssen. Bei diesen mitunter kleinen Blitzsequenzen darf man nur nicht falsch kombinieren oder abbiegen, sonst entsteht zum Schluss das falsche "Kunstwerk". Diese bruchstückhafte Darlegung hat seine Vor- und auch Nachteile, wobei für mich in diesem Fall die Nachteile wegen dem fehlenden roten Faden dann leider überwiegen. Auch waren mir ziemlich schnell die Bad Boys im Plot klar und so war für mich dann doch die Spannung und damit auch die Luft sehr schnell raus.

Ich persönlich hätte eine Story ähnlich dem Hollywood-Blockbuster "Shooter" mit ähnlichen Thrill-Momenten erwartet. Da lag ich dann leider falsch und musste mich eher mit einer in Teilen eher nüchternen Erzählung vorlieb nehmen.

Alles in allem ein solider Thriller für zwischendurch, der allerdings sein vorhandenes Potenzial leider nie voll ausspielt und weit hinter meinen persönlichen Erwartungen blieb. Vielleicht findet ja der baldige 47. US-Präsident mehr Gefallen daran.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Wenn plötzlich ein geliebter Freund verstirbt

Eichhörnchenbrüder
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Stefanie Steenken thematisiert in ihrem Kinderbuch "Eichhörnchenbrüder" das Thema Tod.

Wir erlebten die beiden Eichhörnchenkinder Anto und Mika als sehr enge Freunde, die dann durch einen Schicksalsschlag ...

Stefanie Steenken thematisiert in ihrem Kinderbuch "Eichhörnchenbrüder" das Thema Tod.

Wir erlebten die beiden Eichhörnchenkinder Anto und Mika als sehr enge Freunde, die dann durch einen Schicksalsschlag auseinandergerissen werden.

Das Thema Tod wird in unserer westlichen Welt viel zu häufig komplett totgeschwiegen bzw. einfach verdrängt. Daher begrüßen wir es grundsätzlich, dass dieses Kinderbuch diesen Themenkomplex in den Fokus rückt.

Das Kinderbuch ist reich bebildert. Die bunten Illustrationen von Isabella Flore nehmen die Texte gut auf und lassen die (vor)gelesenen Texte damit auch gut verschmelzen.

Durch die Kürze des Buches passiert sehr vieles im Zeitraffertempo und mitunter sind genau dabei dann die Kinder auch etwas überfordert. Auch kamen dadurch bei uns auch etwas die Gefühle und Emotionen, welche die Geschichte auslöst dann leider fast zu kurz. Hier hätten wir uns gänzlich einen etwas größeren Umfang gewünscht, so dass sich eine engere Bindung zu den Charakteren eingestellt hätte. So war die Bindung leider nie so richtig eng gewesen, was wir persönlich sehr schade fanden.

Alles in allem ein Kinderbuch zum Thema Tod, Trauer und Verlust, das uns leider nicht auf der kompletten Linie überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Kleine Eichhörnchen auf der Suche nach der großen Liebe

Eichhörnchenversprechen
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Stefanie Steenken ist für uns keine Unbekannte im Kinderbuch- sowie auch dem Lyrik-Buchgenre.

In ihrem aktuellen Kinderbuch "Eichhörnchenversprechen" thematisiert die Autorin die beiden Themen Freundschaft ...

Stefanie Steenken ist für uns keine Unbekannte im Kinderbuch- sowie auch dem Lyrik-Buchgenre.

In ihrem aktuellen Kinderbuch "Eichhörnchenversprechen" thematisiert die Autorin die beiden Themen Freundschaft und Liebe.

Empfehlen können wir allen Leseinteressierten, den Vorgängerband "Eichhörnchenbrüder" von der gleichen Autorin vorher zu lesen. So können die Beweggründe vom jungen Eichhörnchen Anto dann vielleicht besser nachvollzogen werden.

Das Buch besticht durch die reichhaltige und durchweg bunte Bebilderung, für die Isabella Flore verantwortlich zeichnet. Die enge Symbiose zwischen Text und Bild verfängt bei den Kindern ziemlich schnell, obwohl die Textpassagen teils dann arg lang ausfallen und für Erstleser dann schon viel Konzentration abfordern. Hier empfiehlt sich am besten das begleitete Lesen, da natürlich auch einige Fragen zum Themenkomplex auftauchen werden. Mit den Kindern kommt man sehr schnell beim Lesen in ein aktives Gespräch.

Aufgrund der Kürze des Buches und der dennoch sehr langen Textpassagen fehlten uns persönlich dann tatsächlich etwas die Emotionen beim Lesen. Auch entwickelt sich die ganze Geschichte durch die Kürze des Umfangs leider viel zu flott. Neben den eigentlichen Themen Freundschaft und Liebe werden dann immer mal wieder ganz kurz andere wichtige Themen angerissen, denen allerdings dann nicht der Raum gegeben wird, den sie eigentlich bräuchten, um richtig zur Geltung zu kommen. Hier wäre vielleicht eien etwas einfachere Geschichte dann die bessere Wahl gewesen oder man hätte den Buchumfang dann deutlich erweitern sollen.

So, in dieser Form, hat das Buch leider nicht ganz unseren Geschmack getroffen.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Szenen einer alternden Ehe im hohen Norden - Alles andere als Bullerbü-Stimmung

Als wir im Schnee Blumen pflückten
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Tina Harnesks aktueller Debütroman "Als wir im Schnee Blumen pflückten" klang vom Teasertext und der Leseprobe sehr interessant für mich.

Insbesondere die Themen Demenz, eigene Endlichkeit und der allerletzte ...


Tina Harnesks aktueller Debütroman "Als wir im Schnee Blumen pflückten" klang vom Teasertext und der Leseprobe sehr interessant für mich.

Insbesondere die Themen Demenz, eigene Endlichkeit und der allerletzte Wunsch am Ende eines Lebens weckten mein Leseinteresse an diesem Roman enorm. Ich persönlich rechnete mit einem sehr feinfühligen und auch emotionalen Buch, bei genau dieser Themenvielfalt rund um die alte Samin Mariddja und ihrem dementen Mann Biera.

Weit über die erste Hälfte des Buches tat ich mir dann echt schwer in einen richtigen Leseflow zu kommen. Harnesks Stil ist zwar sehr bildreich, allerdings hier in diesem Plot dann auch für mich persönlich leider viel zu sprunghaft gewesen. Ich konnte die unterschiedlichen Charaktere nicht wirklich richtig packen und auch zuordnen. Außerdem hätte ich mir auch ganz ehrlich gesagt einen richtigen roten Faden durch die gesamte Storyline gewünscht. Der fehlte mir hier leider komplett.

So empfand ich die erste Romanhälfte dann wirklich viel zu bruchstückhaft, fast einem Puzzle gleich, bei dem man dann erst die einzelnen Teile zusammensuchen muss und dann überlegt, wie die bruchstückhaften Einzelteile denn überhaupt zusammenpassen sollen. Hier wird viel hin und her gesprungen, auch Rückblicke in die Vergangenheit werden immer wieder eigestreut und so verlor sich die ursprüngliche Story rund um Mariddja und Biera für mich viel zu sehr.

So kam für mich keine rechte Bindung zustande und ehrlich gesagt kämpfte ich mich größtenteils durch das Buch.

Zum Ende hin entfaltet dann das Buch, nach meiner Meinung nach viel zu spät, die entsprechenden Perspektiven und auch Stimmungen, die ich mir schon sehr viel früher gewünscht hätte.

Alles in allem hat Tina Harnesk bei ihrem Debüt vielleicht zu hoch gepokert oder vielleicht auch einfach zu viel gewollt. Mir fehlte der klare rote Faden von aller Anfang an. So war es für mich persönlich leider schwer richtig packende kurzweilige Unterhaltung zu finden. Der Debütroman blieb so leider weit hinter meinen ganz persönlichen Erwartungen zurück.

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