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Veröffentlicht am 29.03.2025

Wen rettet sie?

Die Herzchirurgin
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Der Thriller"Die Herzchirurgin" von Jack Jordan hat mir gut gefallen.

Es handelt von der Herzchirurgin Anna Jones, welches eines Abends nach Hause kommt und erfährt, dass ihr Sohn entführt und ihre ...

Der Thriller"Die Herzchirurgin" von Jack Jordan hat mir gut gefallen.

Es handelt von der Herzchirurgin Anna Jones, welches eines Abends nach Hause kommt und erfährt, dass ihr Sohn entführt und ihre Nachbarin ermordet wurde.
Sie wird nun erpresst, entweder den Politiker Ahmed Shabir während einer Herzoperation umzubringen oder sie wird ihren Sohn nie wieder lebend sehen.
Wie handelt Anna? Wen rettet sie?

Das Cover hat mich schon direkt gecatched und Interesse geweckt.
Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es wird aus der Perspektive verschiedener Charaktere erzählt, was das Ganze lebendiger macht.
Er erzählt aus der Sicht von Anna (Chirurgin), Rachel (Polizistin) und Margot (Op-Helferin). Alle drei verbindet das Mutter sein.
Deshalb fand ich die Charaktere sehr gut gestaltet, ausgearbeitet und passend.

An manchen Stellen war mir die Handlung ein wenig zu vorhersehbar und das hat ein wenig die Spannung genommen.

Das Ende war leider auch ein bisschen vorhersehbar, da hätte ich mir ein wenig mehr Plots gewünscht.

Aber im Ganzen war es ein sehr spannender Thriller, welchen ich nicht aus der Hand legen wollte und immer wissen wollte wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Ein mörderisches Krimifestival!

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Der Krimi aus der Reihe „Die mörderischen Cunninghams“ mit dem Titel „Jeder im Zug ist verdächtig“ von Benjamin Stevenson, handelt von dem Schriftsteller Ernest Cunningham, welcher unter dem Druck steht ...

Der Krimi aus der Reihe „Die mörderischen Cunninghams“ mit dem Titel „Jeder im Zug ist verdächtig“ von Benjamin Stevenson, handelt von dem Schriftsteller Ernest Cunningham, welcher unter dem Druck steht nach seinem erfolgreichem Buch nun einen weiteren Teil zu verfassen.
Er folgt seiner Einladung zu einem Krimifestival in einem Langstreckenzug im australischen Outback. Also gefangen in einem Zug mitten im Nirgendwo. Es könnte kaum ein unbehaglicheres Setting geben.
Das Problem ist, dass er nur über Dinge schreiben kann, welche er selbst erlebt. Doch in seinem Leben begegnet man nicht oft Leichen oder Mördern, oder doch?
Es werden auf der Reise 2 Tote entdeckt und nun stellt sich die Frage, wer war es und wem kann man noch vertrauen?
Es gilt nun als Ziel der Autorin/innen den Täter zu ermitteln. Gelingt es ihnen?

Schon das tolle Cover haben mich sehr angesprochen und Lust auf das Buch erweckt.

Für mich war der Schreibstil des Autoren ein wenig gewöhnungsbedürftig, da ich noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen habe.
Aber nach einer Zeit hat man sich daran gewöhnt und es war sehr flüssig zu lesen.
Der sehr ironische und humorvolle Schreibstil erzählt aus der Sicht von Ernest Cunningham. Er nimmt einen auf seinen Ermittlungsweg mit und oft fühlt es sich durch den Schreibstil so an, als würde er einen Monolog mit einem führen.

Mich haben auch Anfangs die ganzen Namen der verschiedenen Charaktere durcheinander gebracht, aber die Abbildungen und Auflistung der Personen zu Beginn des Buches haben das Ganze sehr erleichtert und man konnte schnell zurückblättern und nochmal nachlesen/nachschauen. Die Abbildungen haben im Gesamten alles sehr übersichtlich gemacht.

Im Allgemeinen fand ich die Charaktere sehr gut umgesetzt und alle haben eine konkrete Rolle im Buch und der Handlung eingenommen. Auch sein Onkel spielt in diesem Krimi eine bedeutende Rolle.

An einigen Stellen war es für mich ein wenig langgezogen, aber dies hat sich immer relativ schnell gelegt. Es war nicht der aller spannendste Krimi, aber auf jeden fall ein guter Krimi mit viel Humor.
Jedoch fand ich, dass der Krimi in seiner Handlung sehr gut umgesetzt und sehr real gestaltet war und man konnte alles nachvollziehen und sich vorstellen und sogar hinein versetzen.

Das Ende fand ich sehr gut ausgearbeitet, war schlüssig und ich hatte in keinem Moment mit der Person als Täter/Täterin gerechnet. Also gab es sogar einen Überraschungsmoment.

Im Gesamten war es für mich ein toller, humorvoller Krimi mit vielleicht nicht all zu viel Spannung, aber auf jeden Fall zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Toller Thriller!

Die perfekte Mutter
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Der Thriller "Die perfekte Mutter" von Kimberly McCreight ist in meinen Augen ein sehr solider Thriller.

Es handelt von der Journalistin Molly Sanderson, welche nach dem Verlust ihres Babys ausgerechnet ...

Der Thriller "Die perfekte Mutter" von Kimberly McCreight ist in meinen Augen ein sehr solider Thriller.

Es handelt von der Journalistin Molly Sanderson, welche nach dem Verlust ihres Babys ausgerechnet an einem Fall eines in einem Fluss tot aufgefundenen Babys arbeiten und recherchieren soll. Molly leidet leider immer noch unter der Totgeburt ihrer Tochter. Ihr Mann Justin will sie deshalb von ihrem Vorhaben abbringen, hat jedoch dabei keinen Erfolg und Molly nimmt den Fall an.
Dabei stößt sie auf viele Ungereimtheiten und Geheimnisse des Ortes, welche das Leben vieler Mütter, Familie und auch ihr eigenes durcheinander bringen, jedoch auch Licht ins Dunkle bringen.

Der Schreibstil hat mir total gut gefallen.
Das Buch ist aus den unterschiedlichen Sichten der Charaktere der Mütter Molly, und Barbara, sowie aus der Sicht der Highschool-Abbrecherin Sandy geschrieben, so erfährt man viele Dingen aus verschiedenen Sichten und es lässt so auch ein rundes Bild entstehen.
Zudem sind im Buch Mollys veröffentliche Zeitungsartikel, Therapiesitzungen, diverse Tagebucheinträge veschiedener Personen sowie Beiträge in einem Online-Forum mit eingebaut, die viel Spannung aufbringen und auch teilweise auf falsche Fährte locken.

Die Charaktere finde ich sehr gut gestaltet und passen total gut in die Geschichte. Jedoch sind es sehr viele und man muss sich erstmal zurecht finden.

Zu Beginn war das Buch für mich ein wenig langatmig und es kam wenig Spannung auf, dies hat sich jedoch mit der Zeit gelegt und ich wollte das Buch dann kaum noch aus den Händen legen und wollte immer weiter wissen was passiert.
Es gab sehr viele Plot-Twists in dem Buch und auch das Ende hat mich ein wenig überrascht und auch ein wenig traurig gemacht.

Der Thriller war zusammenfassend sehr spannend, emotional und hat zum nachdenken angeregt.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Eine Insel voller Geheimnisse!

Die Insel der Angst
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Die Insel von Martin Griffin ist in meinen Augen ein guter Thriller mit jedoch nicht ganz so viel Spannung, wie ich es von vielen anderen Thrillern kenne.

Das Cover gefällt mir sehr gut und weckt direkt ...

Die Insel von Martin Griffin ist in meinen Augen ein guter Thriller mit jedoch nicht ganz so viel Spannung, wie ich es von vielen anderen Thrillern kenne.

Das Cover gefällt mir sehr gut und weckt direkt das Interesse und passt mit seinem düsteren Erscheinungsbild super zum Titel und zur Handlung des Buches.

Das Buch handelt von der Dokumentarfilmerin Tess, welche beruflich mit einem Team der Firma Seawild eine Expedition auf eine verlassene Insel unternimmt, um das Leben und Verhalten von Robben zu dokumentieren.
Doch kaum auf der Insel angekommen, passiert einiges mit dem Tess nie gerechnet hätte.
Tess entdeckt eine Leiche, welche einen Pulli mit Aufdruck der Firma von Seawild trägt. Sofort stellt sie sich die Frage, kannte jemand ihrer Kollegen den Toten und was ist hier geschehen?
Sie stellt die verschiedensten Theorien auf und stellt sich die Frage, wem vom Team kann sie noch vertrauen und ist sie selber in Gefahr?
Tess glaubt auch, dass die anderen aus dem Team sich in ihren Augen anfangen komisch zu verhalten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig.
Es wird vieles sehr detailliert beschrieben, vor allem die Umgebung der Insel und so kann man sich sehr schön eigene Bilder im Kopf bilden.
Das Buch erzählt ausschließlich aus der Sicht von der Protagonistin Tess und wird zudem in 2 Erzählsträngen bzw. Zeitebenen erzählt.
Zum einen in der Gegenwart, der Expedition auf der Insel und einmal in der Vergangenheit von Tess, ihrer Beziehung zu einer Kollegin Gretchen, die während einem gemeinsamen Projekt Spill verstorben ist und dessen Fall nach nun 10 Jahren wieder aufgenommen wird und Tess total aus der Bahn wirft.
Beide Stränge hängen, wie man gegen Ende erfährt im groben miteinander zusammen.

Im gesamten war es ein recht guter Thriller, den es Spaß gemacht hat zu lesen.
Ich hätte mir nur vielleicht noch etwas mehr Spannung gewünscht, da diese hauptsächlich nur am Ende aufkam, aber im Großen und Ganzen war es ein gelungener Thriller.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Sehr gelungener Thriller!

Die Frau des Serienkillers
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Der Thriller „Die Frau des Serienkillers“ von Alice Hunter ist in meinen Augen ein sehr gelungenes Buch.

Beth lebt mit ihrem Ehemann Tom und dessen gemeinsamen Tochter Poppy in einer idyllischen Kleinstadt.
Sie ...

Der Thriller „Die Frau des Serienkillers“ von Alice Hunter ist in meinen Augen ein sehr gelungenes Buch.

Beth lebt mit ihrem Ehemann Tom und dessen gemeinsamen Tochter Poppy in einer idyllischen Kleinstadt.
Sie geben das Bild einer perfekten Familie ab, jedoch trügt der Schein.
Eines Tages klingelt die Polizei an der Tür, nimmt Tom mit zur Wache und dieser wird eines möglichen Mords an seiner Ex beschuldigt.
Beth muss die Situation so hinnehmen und wird von der Presse belagert.
Sie versucht mit allen Mitteln ihr "so tolles" Familienbild" aufrecht zu erhalten.
Im Laufe des Buches merkt man, dass Beth mehr weis als sie gegenüber der Polizei zugibt und so bleiben ihre Intentionen gegenüber Tom erstmals offen.
Auch kommen nach und nach immer mehr Geheimnisse an Licht und so nimmt das Buch seinen Lauf.

Das Ende war für mich total überraschend und hatte ich so nicht erwartet.

Zum Buch muss ich sagen, dass es mich gefesselt hat.
Man hat direkt am Anfang tausende Fragen im Kopf schwirren und malt sich verschiedene Theorien aus.
Ich finde den Schreib- und Erzählstil sehr fesselnd.
Auch die kurz gehaltenen Kapitel gefallen mir.
Es wird aus den verschiedenen Ich-Perspektiven der Protagonisten erzählt aber meist aus der Sicht von Beth.
So erhält man hauptsächlich Einblick in Beths Gefühlswelt und ihre Gedanken.
Zudem enthält es auch diverse Rückblenden und kursiv gedruckte Kapitel bei denen zuerst nicht drauf schließen lässt um wen es sich handelt.
Man erhält so sehr viel Einblicke in die Charaktere und dessen Gefühlswelt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gefallen hat und es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen.
Ich bin auf die weiteren zwei Teile der Reihe die 2025 erscheinen sollen gespannt!

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