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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2024

Langweilig

Dark Ivy – Halt mich fest
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Ich war am Ende des ersten Bandes von Dark Ivy mächtig enttäuscht und konnte Wills Aussage, dass Eden ihn nie wieder anfassen soll absolut nicht nachvollziehen. Deshalb habe ich auf Band 2 gewartet. Leider ...

Ich war am Ende des ersten Bandes von Dark Ivy mächtig enttäuscht und konnte Wills Aussage, dass Eden ihn nie wieder anfassen soll absolut nicht nachvollziehen. Deshalb habe ich auf Band 2 gewartet. Leider wurde dieser ja um zwei Jahre verschoben.
Dies zum einen. Hätten diese 2 Jahre zumindest eine gute Begründung für das Ende von Band 1 geliefert, wäre ich jetzt nicht dermaßen enttäuscht. Ich fand den Auftakt der Dulogie wirklich sehr gut und habe ihn verschlungen. Bis auf nun ja, dieses nicht nachvollziehbare Ende. Das nicht nachvollziehbare Verhalten der Protagonisten, die allesamt Eden die Schuld an dem Vorfall geben, obwohl sie nichts dafür konnte und sogar selbst Opfer war.
Band 2 versucht das alles aufzuklären, dies gelingt jedoch nur sehr schlecht. Denn die ersten 380 Seiten plätschert die Story vor sich hin. Ohne große Höhepunkte, die irgendwie Spannung bringen könnten. Eden verhält sich hier noch am normalsten und ich bin fine mit ihr.
Will allerdings und das finde ich absolut UNVERANTWORTLICH, nimmt munter Psychopharmaka zu sich und das auch noch mit Zustimmung seines Arztes? Obwohl er das Zeug nicht länger als 2 Wochen nehmen sollte, dosiert er es munter über und nimmt es deutlich länger. Es wird kaum darauf eingegangen, wie schädlich dieses Verhalten ist, auch wenn es einen Moment gibt, an dem Will dann doch selbstreflektiert ist. Dieser kommt jedoch deutlich spät und ist auch ganz schnell wieder vorüber.
Aber was mich wirklich am meisten gestört hat, ist diese ewige Geheimniskrämerei und Devins Sprachnachricht, die das Verhalten aller von Band 1 erklären soll. Für mich tut sie das absolut nicht. Es ist unlogisch, wie sonst so schlaue Personen so blauäugig und naiv handeln. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Das ganze Verhalten von Kendra und Will ist einfach nur nervig. Ich verstehe, dass die Charaktere trauern, aber ich finde die Darstellung nicht gut.
Für mich erklärt Band 2 gar nichts, alles plätschert vor sich hin und vorhersehbar ist das Ende zudem auch. Es war viel zu offensichtlich und so lässt mich Band 2 noch immer sehr frustriert und mit Unverständnis zurück.
Zu Gute halten muss man dem Buch, dass es flüssig geschrieben und deshalb gut zu lesen ist.

Je~

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Wo ist der Plot geblieben?

Legacy of Stars 1: Gezeichnetes Schicksal
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Bereits bei "Fallen Kingdom" waren die Meinungen gespalten. Ich mochte die Reihe sehr, weshalb ich mich auf "Legacy of Stars" gefreut habe. Leider bin ich jetzt, nachdem ich die letzten Seiten gelesen ...

Bereits bei "Fallen Kingdom" waren die Meinungen gespalten. Ich mochte die Reihe sehr, weshalb ich mich auf "Legacy of Stars" gefreut habe. Leider bin ich jetzt, nachdem ich die letzten Seiten gelesen habe, etwas enttäuscht.
Die Charaktere sind an sich in Ordnung, auch vielschichtig, aber ich finde die Hauptpersonen sind zu sprunghaft. Irgendwann nervt das gehopse zwischen: Ich bin gut, nein böse, nein doch gut, nein doch böse oder ich will ihn, nein doch den anderen, nein, den, jetzt sofort im Bett, ein bisschen. Die Hauptprotagonistin ist an sich ziemlich nutzlos. Obwohl immer wieder betont wird, dass ihre Kräfte ein Teil von ihr sind und es nicht schwer sein sollte, sie zu beherrschen, schafft sie es nie und auch die anderen Sterne kommen nicht auf die Idee, mal mit ihr zu üben. Außerdem hat sie gefühlt nur im Kopf, mit wem sie schlafen soll und wen sie lieben darf, ich weiß nicht. Das Girl ist dauerhaft horny. Sterne hin oder her, das ist nicht normal...
Dann ist da Lior, der einen auf Badboy tut, aber innerlich ein softy sein soll? Erst sagt er, er würde alles für seinen Bruder tun, auch (hab ihren Namen vergessen) Shee? töten, dann sagt er mal, er würde Lunas töten, ehe er Shee tötet und am Ende ist es wieder andersrum und er kann nicht glauben, was sie ihm offenbart? Für einen kühnen Mann, der immer nachdenkt passt dieses überstürzte Verhalten ehrlich gesagt nicht. Oh und ja, er ist auch ständig horny...
Lunas ist auch ein bisschen zwiegespalten. Ich mochte ihn sehr, doch dann fing er an eifersüchtig zu sein, was meiner Meinung nach nicht zu seinem Charakter passt. Außerdem soll er ein kalter Killer sein? Kann ich nicht so glauben. Ich bin sehr gespannt, was der zweite Band noch zu seinem Charakter beitragen wird...
Außerdem hoffe ich, dass es so wie bei "Fallen Kingdom" sein wird und ich den zweiten Band nochmal viel besser finden werde als Band eins und er die Dilogie für mich retten wird.

~Je

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Was hieran ist grandios?

Rosaline
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Was habe ich mir mit diesem Buch angetan? Ich will ehrlich sein, deshalb gibt es von mir für dieses Buch beinahe nur Kritik. Kurz zusammengefasst geht es um Rosaline, die von ihren Eltern in ein Kloster ...

Was habe ich mir mit diesem Buch angetan? Ich will ehrlich sein, deshalb gibt es von mir für dieses Buch beinahe nur Kritik. Kurz zusammengefasst geht es um Rosaline, die von ihren Eltern in ein Kloster geschickt werden soll. Doch auf einem Ball lernt sie Romeo kennen, die beiden verlieben sich und ab da kennt man das altbekannte Muster von Männern im Mittelalter / Renaissance und jungen Mädchen. Er nutzt sie aus, sucht sich danach eine Neue: Julia.
Ich fange von vorne an. Tatsächlich fand ich die ersten Kapitel gut. Bis Rosaline eben auf Romeo trifft, der überhaupt keinen Charakter hat, aueßr, dass er junge Mädchen verführt. Er liebt sie ehrlich, aber seine Liebe ist von kurzer Besätndigkeit. Das ist alles, was Romeo ausmacht. Er hat wirklich keinen wirklichen Charakter und hat auch kaum Handlung, außer eben geschnulzte Liebesbekennungen und Lügen.
Ebenso ergeht es mir mit Julia, auch wenn diese zumindest ein bisschen Tiefe hat. Oberflächliche Tiefe. Sie ist ein kleines Mädchen, mehr aber auch nicht. Das wird immer wieder sehr deutlich. Und in Anbetracht dessen, dass sie nur knapp 2 Jahre jünger als Rosaline ist, sie aber als erwachsen gilt, ist das schon ein bisschen seltsam.
Rosalines Charakter mangelt es ebenfalls an... Charakter. Sie als handelnde Person hätte ich zumindest als tiefer erwartet. Aber eigentlich tut sie immer auf schlau, fällt trotzdem auf Romeo rein und verhält sich in ihrer ganzen Art in Bezug auf ihn sehr naiv. Man könnte dies mit der rosaroten Liebesbrille entschuldigen, aber es hat mir schlicht nicht gefallen.
Der einzige Charakter, den ich mochte, was Tybalt. Er ist der einzige, der in seinem Charakter bleibt und der logisch handelt - für die damalige Zeit zumindest. Zwar hat auch seine Figur einige Schwächen, aber er ist nicht so nervig wie all die anderen.
Die letzten beiden Kapitel waren wieder in Ordnung. Leider war alles - außer die zwei ersten Kapitel - langweilig und zäh, da die Protagonisten und allgemein alles keine Tiefe hergibt, die irgendwelche Emotionen aufbaut. Die ganze Geschichte wird platt und linear runtererzählt. Da helfen auch nicht die geschwollenen - und das fand ich schön, da sie der Zeit angepasst zu sein schienen - Formulierungen, die durchaus selbst aus Shakespearse Feder hätten stamme können. Teilweise hat dsa den Lesefluss leider gestört, weil die Abstimmung zwischen Charakteren, Ezählstil und Geschehen nicht gepasst hat.
Sehr schade, leider kann ich das Buch absolut nicht empfehlen.

~Je

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