Profilbild von MeineKleineBuecherecke

MeineKleineBuecherecke

Lesejury Star
offline

MeineKleineBuecherecke ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MeineKleineBuecherecke über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2024

Absoluter Wohlfühlroman!

Winterliebe auf Langeoog
0

Oh, wie ich diesen Roman geliebt habe! Mir hat bisher die ganze Reihe sehr gut gefallen, aber auch diesmal bin ich wieder ganz hin und weg! Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen (war dafür auch gerne ...

Oh, wie ich diesen Roman geliebt habe! Mir hat bisher die ganze Reihe sehr gut gefallen, aber auch diesmal bin ich wieder ganz hin und weg! Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen (war dafür auch gerne bis kurz vor Mitternacht auf – es zahlt sich aus!).

Diesmal geht es um Tilda, die ihre Ferienwohnung „Hoppeltosse“ vermietet und sich parallel mit dem Korrekturlesen von Büchern über Wasser hält. Sie mag ihr Leben auf Langeoog und ist eigentlich rundum zufrieden und dankbar für die Insel und die Menschen auf der Insel – allen voran ihren tollen Freunden, die wie eine zweite Familie für sie geworden sind. Doch etwas fehlt noch zum ganz großen Glück: ein Partner. Die wahre Liebe. Das wird ihr vor allem in den Momenten bewusst, wo sie ihre besten Freundinnen so glücklich mit ihren jeweiligen Partnern sieht.

Doch bei einem total schrägen Date mit einem eingebildeten Typen in Berlin den sie online kennengelernt hat, ist ihr klar, dass sie so definitiv NICHT ihren Traummann kennenlernen wird. Da küsst sie doch vorher lieber den nächstbesten Typen der ihr über den Weg läuft, bevor sie diesem selbstverliebten Schnösel noch eine Minute länger ertragen muss! Gesagt, getan!

Da küsst sie doch tatsächlich einen wildfremden Mann! Huch! Die Luft in Berlin bekam ihr scheinbar nicht gut! Sowas würde sie sonst nämlich niemals machen. Doch der total perplexe Gesichtsausdruck des Online-Typen war es ihr sowas von wert!

Schnell verlässt sie die Szene und steigt in das nächste Taxi. Doch nicht ohne klopfendem Herzen, denn sie hatte soeben den besten Kuss ihres Lebens erhalten. Doch wer war der Fremde?

Doch das Schicksal geht manchmal seltsame Wege, denn nur ein paar Tage später taucht ausgerechnet dieser Mann auf Langeoog auf. Vor ihrer Haustür. Um die nächsten Wochen in Tildas besagter Ferienwohnung zu verbringen, die schon vor einiger Zeit für ihn gebucht wurde.

Und als wäre das nicht schon genug Grund, um Schnappatmung zu bekommen, stellt sich dann auch noch heraus, dass es sich dabei nicht um irgendwen, sondern um einen Rockstar handelt: Lennox Graysen, Kanadier mit deutschen Wurzeln und in seiner Heimat ein totaler Star!

Doch wer jetzt denkt, Lennox ist unnahbar und eitel, hat sich ordentlich getäuscht. Die nächsten Wochen werden zu einer Zeit, in der sich die beiden näher kennenlernen (mehr verrate ich nicht, sonst spoilere ich euch!)

Total sympathisch, am Boden geblieben und einfach zum Verlieben – so ist er. Und genau so sieht es Tilda auch. Doch sie will sich nicht verlieben… doch nicht in einen Rockstar, der nach ein paar Wochen wieder aus ihrem Leben verschwinden wird. Aber ihr Herz hat sich bereits entschieden…

Ein totaler Wohlfühlroman mit ganz viel Romantik, schönen Momenten und ich hatte oft ein Dauergrinsen im Gesicht (einfach weil so süß!).

Ich kann nur hoffen, dass ihr das Buch lest. Ganz ehrlich… ihr werdet es nicht bereuen.

PS: Was ich noch anmerken möchte: Ich mag es so, so sehr, dass die Autorin keine spicy Szenen drin hat… und trotzdem prickelt es ganz gewaltig! Es fehlt nicht an Gefühl und Liebe, was wieder mal zeigt, dass Liebesromane auch ohne detailierte S** Szenen auskommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2024

Wunderschön!

Inselwinter auf Sylt
0

Isa ist jung und immer unterwegs. Seit dem Tod ihres Vaters reist sie immer wieder in ferne Länder und bleibt monatelang weg. Mit verschiedensten Aushilfsjobs hält sie sich über Wasser und finanziert so ...

Isa ist jung und immer unterwegs. Seit dem Tod ihres Vaters reist sie immer wieder in ferne Länder und bleibt monatelang weg. Mit verschiedensten Aushilfsjobs hält sie sich über Wasser und finanziert so ihr Leben. Doch als sie ihre Mutter in Deutschland besucht und plötzlich dort im Ort ihrem Ex und seiner Frau (inklusive Tochter) gegenübersteht, entscheidet sie kurzerhand, das Angebot ihrer Schwester anzunehmen und zu ihr nach Sylt zu reisen (flüchten?).

Sylt. Im Winter. Was hatte sie sich dabei nur gedacht? Sie bevorzugte doch warme Temperaturen und wollte auch definitiv nicht die bevorstehende Weihnachtszeit bei ihrer hyper-organisierten Schwester und deren Mann verbringen. Sie liebte das Exotische und Fremde… hier war alles traditionell, familiär und … tja,… anders.

Doch schon findet sie sich im Zug nach Sylt wieder und trifft dort auf einen sehr attraktiven, aber auch spießig wirkenden Typen. Lars – Immobilienmakler und auch auf dem Weg auf die Insel. Während der Zugfahrt unterhalten sich die beiden aber überraschend gut und so vergeht die Zeit wie im Flug.  Isa findet es schade, als sich ihre Wege abrupt trennen, als Lars - plötzlich kurz angebunden - aus dem Zug steigt und in der Menge verschwindet. Und was meinte er mit der Bemerkung, dass es besser war, wenn ihre Schwester sie nicht gemeinsam antreffen würde? Fragen kann sie ihn ja nicht, denn leider hatten sie keine Nummern ausgetauscht.

Als sie ihm dann einige Zeit später in einem Café wieder über den Weg läuft, lässt sie sich die Möglichkeit nicht ein zweites Mal entgehen und die Geschichte nimmt ihren Lauf…

Der neue Roman von Julia Rodeit ist einfach wieder toll geworden! Ich habe die Geschichte rund um Isa und Lars sehr gerne gelesen und fand das Happy End einfach wunderschön.

Mir war Lars eigentlich von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mir nicht recht vorstellen, dass die Dinge, die ihm von Isas Schwester und Mann unterstellt wurden, wirklich wahr waren bzw. sich so zugetragen hatten. Vielleicht gab es ja doch eine Erklärung für alles und es war nur ein Missverständnis? Ich habe mich daher sehr gefreut, als sich mein Verdacht dann im Laufe der Geschichte bestätigt hat. Wobei ich euch natürlich nichts Genaueres verraten werde, damit ich euch nicht zu viel spoilere.

Was ich aber sagen kann, ist, dass es eine sehr schöne, romantische Geschichte ist, durch die uns die Autorin auch an eine sehr wichtige Tatsache erinnert: Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen und jeder verdient eine zweite Chance und auch die Möglichkeit, sich zu erklären. Denn oft bemerken wir bei genauerem Hinsehen, dass sich unser erster Eindruck nicht bestätigt hat, oder Hintergründe und Beweggründe kommen ans Licht, die uns die Situation ganz anders wahrnehmen lassen und wir würden wunderbare Freundschaften, Beziehungen und Möglichkeiten verpassen, wenn wir uns dessen nicht bewusst werden.

Außerdem geht sie auf Themen wie Fehler in der Vergangenheit, Trauer und Verlust, Gefühle von Scham und Verdammnis, etc. ein.

Somit ist es nicht nur ein schöner Liebesroman, sondern auch ein Buch mit wertvoller Botschaft.

Denn wir können unsere Vergangenheit zwar nicht mehr ändern, aber sie muss auch nicht unsere Zukunft bestimmen.

Wir dürfen vergeben (anderen und uns selbst), heilen und mit neuem Mut und Hoffnung in die Zukunft blicken.

Wahrlich eine ermutigende Botschaft, an die uns die liebe Julia in dieser Weihnachtszeit erinnert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2024

Ein sehr gutes Buch!

Ich denke, also glaube ich?
0

Ich kannte den Autor noch nicht, fand aber den Titel als auch die Kurzbeschreibung sehr interessant und ansprechend. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe.

Es ist keine einfache Kost, etwas, ...

Ich kannte den Autor noch nicht, fand aber den Titel als auch die Kurzbeschreibung sehr interessant und ansprechend. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe.

Es ist keine einfache Kost, etwas, dass man einfach mal so nebenher liest. Gleichzeitig ist es aber nicht so kompliziert oder hoch theologisch geschrieben, sodass man es nicht als Laie lesen könnte. Überhaupt nicht. Für mich daher eine ansprechende Kombination, denn sehr oft werden wir in unserem Glauben intellektuell nicht mehr wirklich herausgefordert.

Wir leben oft recht "seichte" Theologie, wenn ich das jetzt einfach mal so sagen darf. Damit meine ich nicht, dass an einem kindlichen, einfachen Glauben etwas falsch ist (überhaupt nicht!), sondern, dass wir oft schnell gedanklich überfordert sind.

Wir haben es verlernt, länger und intensiver über etwas nachzudenken und es zu analysieren. Wir bevorzugen kurze Inputs und nur ja nichts, was uns vielleicht herausfordern könnte.

Als Begründung hört man oft: Man glaubt mit dem Herzen und nicht mit dem Kopf.

Aber das ist kein Grund, den Verstand auszuschalten. Gott hat keine Probleme mit unseren Überlegungen, Fragen, Zweifeln... sowohl Gott, als auch das geschriebene Wort - die Bibel - halten alledem problemlos stand.

Wir dürfen Christen sein, die von Herzen glauben und gleichzeitig auch mit dem Kopf wissen dürfen, dass unser Glaube auf einem festen Fundament gegründet ist.

Wir glauben und vertrauen nicht "blind", sondern unser Glaube ist auf etwas gegründet. Das gibt unserem Leben Sinn und Orientierung. Ist ein Kompass auf der Reise des Lebens. Spricht in unsere Beziehungen, Arbeit, die Frage nach Sinn, Leid und dem Leben nach dem Tod.

Das Buch erinnert mich etwas an Lee Strobels Bücher und doch ist es ganz anders. Doch beide Autoren verfolgen ein Ziel und wollen uns helfen folgendes zu verstehen:

Denken heißt nicht automatisch glauben, aber Denkende kommen oft an den Punkt, wo sie merken, dass der Glaube an den Gott der Bibel nach gründlicher Prüfung absolut Sinn macht, ja mehr noch, sogar unumgänglich ist.

Denn ja, es stimmt: Glaube macht Sinn.

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch. Spannend. Interessant. Herausfordernd und wichtig für diese Zeit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2024

Ein ganz tolles Kinderbuch!

Maya und Finn
0

Ein wirklich schönes Kinderbuch mit vielen wertvollen Gedanken und starker Botschaft!

Die Autorin schreibt die Geschichte aus der Sicht von Maya – einem 10-jährigen Mädchen. Zusammen mit ihrem besten ...

Ein wirklich schönes Kinderbuch mit vielen wertvollen Gedanken und starker Botschaft!

Die Autorin schreibt die Geschichte aus der Sicht von Maya – einem 10-jährigen Mädchen. Zusammen mit ihrem besten Freund Finn erlebt sie viele Abenteuer. Eines Tages lernen sie die neuen Nachbarskinder Rima und Fares kennen. Die Geschwister kommen aus Ägypten, sind aber – so wie auch ihre Eltern und Tante – gläubige Christen.

Recht schnell entwickelt sich eine schöne Freundschaft zwischen den vier Kindern und als Maya und Rima eines Tages in der Bibliothek von der freundlichen Anna auf alte Briefe stoßen, die auf Arabisch verfasst sind, wird es spannend!

Wer ist diese Fatima, die ihrer Freundin (Annas Großmutter) diese Briefe geschrieben hat und was ist aus ihr und ihrer Familie geworden? Und was hat der gewebte Teppich in der Bibliothek und Rimas Tante mit alledem zu tun?

Gemeinsam tauchen sie in die Geschichte von damals ein und entdecken etwas ganz Wunderbares!

Eine absolut gelungene Geschichte (nicht nur) für Kinder, die ich von ganzem Herzen empfehlen kann!

Ich habe es so schön gefunden, Maya und ihre Familie, als auch die anderen Kinder mit ihren Familien kennenzulernen.

Liebevoll erzählt die Autorin eine herzerwärmende Geschichte und lässt dabei den Glauben und die Botschaft von Weihnachten auf sehr schöne Art und Weise einfließen. Ich bin absolut begeistert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2024

Leuchtspuren

Leuchtspuren
0

Jürgen Werth ist vielen als Liedermacher, Moderator und Autor bekannt. In diesem kleinen Büchlein berichtet er von Vorbildern, Freunden und Bekannten, die ihn durch sein Leben hindurch begleitet habe. ...

Jürgen Werth ist vielen als Liedermacher, Moderator und Autor bekannt. In diesem kleinen Büchlein berichtet er von Vorbildern, Freunden und Bekannten, die ihn durch sein Leben hindurch begleitet habe. Manche für kurze Zeit, andere schon viele Jahre. Es sind Menschen, die ihn berührt haben und sein Leben, sowie seinen Glauben geprägt haben.

In „Leuchtspuren“ schreibt er in seiner typischen Art Erinnerungen, Geschichten und Gedankenanstöße auf und will dadurch auch in unser (Glaubens-)leben sprechen.

Mir persönlich hat das Büchlein recht gut gefallen. Manches hat mich mehr, anderes eher weniger angesprochen. In Summe habe ich mir glaube ich etwas anderes vorgestellt, aber ich fand trotzdem einige gute Gedanken und ermutigende Geschichten darin.

Wer Jürgen Werth mag, wird dieses Büchlein definitiv schätzen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere