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Veröffentlicht am 23.01.2025

Als Frau eine Ausnahmeerscheinung ihrer Zeit

Wer aus dem Schatten tritt
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Melanie Metzenthin hat zwar bereits zahlreiche Romane veröffentlicht, arbeitet aber außerdem als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und das merkt man dem Buch auch deutlich an.

Die Handlung ...

Melanie Metzenthin hat zwar bereits zahlreiche Romane veröffentlicht, arbeitet aber außerdem als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und das merkt man dem Buch auch deutlich an.

Die Handlung des Buches spielt im Jahr 1958. Voller Elan tritt die junge Ärztin Renate ihre erste Stelle in der Psychiatrie an. Sie merkt jedoch schnell, dass sie als Frau nicht mit offenen Armen empfangen wird. Der Oberarzt würde sie am liebsten an den Herd verbannen, ihr Kollege aus der Nachbarabteilung behandelt sie eher wie eine Assistentin, jedenfalls nicht wie eine gleichberechtigte Kollegin.

Renate lässt sich das zu Beginn ihrer Arbeit in der Abteilung auch noch gefallen, stellt aber mit der Zeit fest, dass die Methoden ihrer Kollegen veraltet sind und nicht mehr in die Zeit passen. Eine große Rolle spielt dabei die Zeit des Nationalsozialismus, den am liebsten alle vergessen würden, der aber gerade bei den Kranken oft die Ursache für ihr Leiden ist.

Für mich was das Buch kein Liebesroman, auch wenn Renate im Laufe der Handlung tatsächlich in Matthias den Mann fürs Leben findet. Viel wichtiger und eindrücklicher waren die Erlebnisse auf der Krankenstation, die Erfahrungen mit den Patienten und ihre Gespräche mit ihnen. Der zweite Weltkrieg lag zwar 1958 bereits 13 Jahre zurück, trotzdem spielte er immer noch in alle Gedanken hinein und die Gräueltaten an der Front hatten ihre psychischen Verletzungen hinterlassen, sowohl bei den Opfern als auch bei den Tätern.

Renate war eine Ausnahmeerscheinung ihrer Zeit oder auch einfach ihrer Zeit um einige Jahre voraus. Die Mehrheit der Frauen ließen sich nach dem Krieg wieder zurück in ihre Mutter- und Ehefrau-Rolle drängen, erst das Umdenken in den 70er Jahren brachte hier mehr Selbstvertrauen. Wichtig war auch, dass der Ehemann nun nicht mehr über die beruflichen Pläne seiner Frau entscheiden durfte.

Das Buch hat sich sehr flüssig gelesen und war für mich auch sehr angenehm nüchtern und nicht gefühlsbeladen. Wie bereits erwähnt, fand ich es gut, dass die Autorin als Ärztin Krankheitsbilder genau beschreiben kann und auch zwischen den Krankheitsbildern differenziert. Das plätschert bei einem Laien-Autor doch immer mehr an der Oberfläche entlang.

Was mir allerdings durch den Kopf geht, ist, dass wir uns heute nur noch ganz schwer in den Zeitgeist der 50er Jahre versetzen können. Renate erscheint mir sehr modern in ihren Ansichten und dem was sie tut, sie würde genauso gut in die heutige Zeit passen.

Dennoch gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Nicht jedermanns Liebling

Not your Darling
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„Not your darling“ ist der passende Titel für dieses Buch. Die Protagonistin will nicht jedermanns Liebling sein, ganz im Gegenteil. Dennoch wählt sie genau diesen Namen als ihren Nachnamen aus. Es war ...

„Not your darling“ ist der passende Titel für dieses Buch. Die Protagonistin will nicht jedermanns Liebling sein, ganz im Gegenteil. Dennoch wählt sie genau diesen Namen als ihren Nachnamen aus. Es war die häufigste oberflächliche Anrede, wenn Stars sich in der Maske nett geben wollten, ihren richtigen Namen aber gar nicht kannten.

Die 20jährige Margret träumt davon, Maskenbildnerin in Hollywood zu werden. Und so entflieht sie dem tristen England der frühen 50er Jahre. Tatsächlich gibt sie sich als die Gattin eines Amerikaners aus, der heiß begehrte Schmuggelware aus den USA in England illegal auf den Markt bringt. Ihn überzeugt sie von einer Fahrt zurück in seine Heimat Kalifornien und dort trennt sie sich von ihm. Aber immerhin hat ihr diese Episode ihren neuen Namen eingebracht: nach der verstorbenen Frau des Amerikaners nennt sie sich Loretta.

Ihr geklautes Geld reicht nicht lange und so nimmt sie einen ersten Job als Kellnerin an. Als sie Raphael kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Aber er ist nicht das, was sie zu Anfang in ihm sah. In ihrer Hochzeitsnacht entführt er sie zu einer Orgie eines aufstrebenden Schauspielers, der versucht, sie zu vergewaltigen. Aber immerhin hat ihr diese Ehe eine Aufenthaltserlaubnis eingebracht. Ein ihr völlig unbekannter Schriftsteller Scott Elliot rettet sie aus der prekären Situation. Damit ist die Ehe schon nach einem Tag zu Ende und Loretta reichlich desillusioniert.

Loretta hatte zwischenzeitlich auf ihr Ziel hingearbeitet und noch eine Aufgabe in der Maske einer Modellagentur angenommen.
Dort erfährt sie eines Tages von der Maskenbilderlegende Hollywoods, einem Polen, Alecs Petrás, der sein eigenes Imperium aufgebaut hat. Laut seiner Legende ist er ein polnischer Prinz, der nach dem 1. Weltkrieg verarmte und in die Staaten auswandern musste. Sie hängt sich so lange an seine Fersen, bis man sie endlich bemerkt. Tatsächlich stellt er sie an, er findet sie hat Chuzpe, und sie lernt eine ganze Menge von ihm. Sie hat ihr Ziel erreicht, wären da nicht die bösen Erinnerungen an die versuchte Vergewaltigung und das, was sie in England zurückgelassen hat. Aber das erfährt der Leser erst ganz am Ende des Buches.

Loretta ist eine taffe Person, sie verliert ihr Ziel nie aus den Augen, aber sie vergisst auch nie. Hollywoods Männer müssen sich vor ihr in Acht nehmen, sie sinnt auf Rache und bekommt sie auch.

Als Leserin hatte ich schon ein gewisses Verständnis für Loretta, auch wenn ich damit der Selbstjustiz Vorschub leiste. Vor Gericht wäre sie in dieser Zeit niemals zu ihrem Recht gekommen. Der Mann, der sie vergewaltigen wollte, wäre freigesprochen worden und ihre Karriere wäre zu Ende gewesen. Erst vor wenigen Jahren hat die „Me too Bewegung“ hier einiges ins Laufen gebracht. Und so musste, als das Gericht den Frauen noch nicht zur Gerechtigkeit verhalf, so manche Frau sich selbst schützen oder zur Wehr setzen. Zumindest geht sie dabei so geschickt vor, dass sie nie in Verdacht gerät.

Davon abgesehen gefielen mir die ausführlichen Beschreibungen, wie ein Maskenbildner eine Person in eine ganz andere verwandeln kann und wie ein Filmdreh hinter den Kulissen abläuft. Man lernte die Traumfabrik Hollywood von einer ganz anderen Seite kennen und bekam eine Ahnung davon, dass sie auch zum Albtraum werden konnte.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und die Mischung aus Glamour, Spannung und Selbstbestimmung der Frau hat mir gefallen.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Wenn Liebe an der Wirklichkeit zerbricht

Zwei Federn
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Zwei Federn ist der Name eines Kriegers vom Stamm der Choctaw. Seine Wissbegierde und Lust aufs Lernen führen dazu, dass sein Vater ihm bei einem befreundeten Cherokee, der sich an das Leben der Weißen ...

Zwei Federn ist der Name eines Kriegers vom Stamm der Choctaw. Seine Wissbegierde und Lust aufs Lernen führen dazu, dass sein Vater ihm bei einem befreundeten Cherokee, der sich an das Leben der Weißen angepasst hat, eine Schulbildung ermöglicht. Sein angepasster Name wird Gideon. Gideon wird als junger Schiftsteller in den 1840er Jahren dazu ausgewählt, den hungernden irischen Bauern eine Geldhilfe seines Stammes zu überbringen. Dabei lernt er Amy kennen und lieben. Sie wird seine Frau und auch sie schreibt und forscht nach alten Pflanzen und Heilkräutern. Zwei Federn ist damit der absolut passende Name für das junge Paar und es scheint ihnen vorbestimmt, zueinander gefunden zu haben.

Das ist die Handlung, die in der Vergangenheit spielt. Es gibt aber auch eine parallele, ganz aktuelle Handlung , die 2019 beginnt, über die Corona-Jahre hinweg reicht und auch aktuelle Geschehnisse in diesem Erzählstrang verarbeitet. Hier treffen zwei weitläufig miteinander verwandte Abkömmlinge dieser beiden, Bridget und Rian, aufeinander und beschließen, gemeinsam die Geschichte von Amy und Gideon aufzuarbeiten.

Amy hatte ihren Mann nach Nordamerika begleitet, nachdem ihr Leben durch die Hungersnot in Irland keine Basis mehr hatte. Die beiden lebten in Städten und waren erfolgreiche Schriftsteller, ihre Verbindung wurde zu Anfang von Medien und den tonangebenden Kreisen begrüßt und für gut befunden. Nach mehreren kriegerischen Auseinandersetzungen der Siedler mit den Ureinwohnern änderte sich die Sicht auf diese Verbindung grundlegend. Nun war es plötzlich ein Skandal und nicht mehr gutzuheißen. Amy und Gideon fanden den mittlerweile vertriebenen Stamm der Choctaw nach einem wochenlangen Fußmarsch wieder. Für Amy scheint diese fremde Kultur ein großes Abenteuer zu sein, wissbegierig befragt sie die Frauen des Stammes und lässt sich in die Heilkunde der Choctaw einführen. Den Stammesälteren, die mittlerweile mit den Zuwanderern aus Europa schlechte Erfahrungen gemacht haben, sind nicht immer von ihr angetan.

Amy und Gideon verlieren ihr gemeinsames Kind und mit diesem Verlust können beide nicht umgehen. Gideon reagiert darauf mit einer Schreibblockade, Amy flüchtet sich in die Arbeit und so leben sie sich auseinander.

Amy hat glücklicherweise ihren Schriftwechsel über ihr ganzes Leben gesammelt. Ihre Manuskripte, ihre Briefe, alles das hat sie in ihrem letzten Lebensjahr in Sicherheit gebracht und dieser Schriftwechsel dient nun Bridget und Rian als Basis für ihre Nachforschungen.

Das Buch ist wie ein Puzzle, aber man kann nicht sicher sein, dass es auch vollständig ist. An den unwahrscheinlichsten Stellen tauchen auf einmal neue Teile des Puzzles auf und ergeben dann wieder ein ganz neues Bild und neue Erkenntnisse. Die Zeit vor der Abreise Amys nach Nordamerika kann so sehr gut rekonstruiert werden und sie lässt uns manchmal das Blut in den Adern gefrieren, wenn man die Beschreibungen der verhungernden Menschen liest und die Hartherzigkeit der Engländer, aber auch mancher irischer Landsleute erkennen muss.

Die Autoren haben in diesem Buch ganz viele Themen angesprochen, von denen ich tatsächlich hier nur ganz wenige herausgegriffen habe. Emanzipation der Frauen und Aufgehen in neuen Kulturen, um dann letztendlich doch nicht akzeptiert zu werden sind nur zwei der nicht beachteten Aspekte. Diese Liste könnte fortgesetzt werden.

Es ist der erste Teil einer Trilogie und so verwundert es nicht, dass wir zwar die Lebensgeschichte von Amy und Gideon rekonstruieren können, dass aber mindestens genau so viele Fragen offenbleiben. Was war damals mit Amys Vater passiert? Wieso kam er von seiner letzten Dienstreise nicht zurück. Was passierte nach Colins Tod mit dem Unternehmen, war sein Sohn schon in der Lage in seine Fußstapfen zu treten? Ich könnte hier noch mindestens fünf weitere Fragen anschließen, will aber nicht zu viel vorwegnehmen und bin sicher, im nächsten Band werden wir darauf die Antworten erhalten.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Frauenfreundschaft unter schwierigen Bedingungen

La Louisiane
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Den Einband ziert ein seitenverkehrtes Bild von Eugène Delacroix „Jeune orpheline au cimitière“, das auf mich sehr aufmerksamkeitsstark wirkte, auch wenn es mit unserem Thema nicht unbedingt etwas zu tun ...

Den Einband ziert ein seitenverkehrtes Bild von Eugène Delacroix „Jeune orpheline au cimitière“, das auf mich sehr aufmerksamkeitsstark wirkte, auch wenn es mit unserem Thema nicht unbedingt etwas zu tun hat. Aber vielleicht kann man sich die Frauen dieser Zeit in etwa so vorstellen.

Das Buch handelt von Frauen, die aus der großen Heil- und Pflegeanstalt La Salpetrière ausgewählt werden, um nach Louisiana, der französischen Kolonie in Nordamerika verschifft zu werden, dort zu heiraten und den Fortbestand der französischen Kolonie zu sichern. Wir begleiten sie in ihren letzten Tagen in Paris, bei ihrer Einschiffung auf der „Baleine“, dem Schiff, das sie über die Loire ans Meer und dann über den Ozean bringen soll. Wir sind dabei, als sie in der Karibik von Piraten überfallen werden, und wir werden Zeuge ihrer Ankunft in Biloxi, dem Hafen in Louisiana, von dem es dann nach Nouvelle Orléans oder nach Norden weitergeht. Ich war erstaunt, wie weit sich die französische Kolonie damals erstreckte und hatte mir auch wenig Gedanken über die noch dort lebenden Ureinwohner gemacht, von denen wir im Buch die Natchez und Illinois ein wenig kennenlernen dürfen. Das Buch ist gut recherchiert, laut Julie Malye haben die Recherchen 10 Jahre Zeit in Anspruch genommen, darüber hinaus Reisen in die Region und unzählige Gespräche und E-Mails mit Fachleuten.

Vier dieser Frauen freunden sich auf der langen Überfahrt über den Atlantik an und versuchen auch nach der Ankunft, sich nicht aus den Augen zu verlieren. Lediglich von Étienette ist später nicht mehr die Rede, es scheint sie weiter in den Norden verschlagen zu haben.

Für die Ausreise auserwählt zu werden ist die erste Hürde zu einem etwas freieren Leben und mehr Selbstbestimmung. Dennoch hat diese Selbstbestimmung ganz enge Grenzen und ist meistens an einen Ehemann gebunden. Am Beispiel von Geneviève erfahren wir, dass diese Frauen vollkommen abhängig waren und dann auch falsche Entscheidungen mit einer neuen Ehe trafen, um ihre Kinder zu retten und mitnehmen zu können. Und trotzdem wendete sich dann doch so manches zum Guten. Vor allem als Witwe hatte man, wenn man etwas geerbt hatte, gute Chancen, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht einer der Frauen geschrieben. Damit können wir ihren Werdegang verfolgen und erleben auch die Interaktionen mit den Freundinnen mal von einer, mal von der anderen Seite. Wir erleben aber auch ihre Offenheit den Frauen anderer Rassen gegenüber. Petronille verdankt später einer Frau aus dem Stamm der Natchez ihr Leben und Geneviève behandelt ihre schwarzen Angestellten mit Würde. Man würde sich wünschen, dass auch die Männer und vor allem die Regierenden im weit entfernten Frankreich ähnlich offen gewesen seien.

Ich fand es nicht immer einfach, den Schicksalen der Frauen zu folgen, hin und wieder waren die Übergänge recht sprunghaft und durch die hohe Sterblichkeit der Männer hatten wir es auch immer wieder mit neuen Ehen, neuen Orten und neuen Entwicklungen zu tun. Aber trotz aller Schicksalsschläge hat die Freundschaft der Frauen, die auf der „Baleine“ begann, die Zeit überdauert und ihnen allen Rückhalt gegeben. Sie war auf jeden Fall wichtiger, als die aus Vernunft geschlossenen Ehen.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Ist Blutrache der richtige Weg?

Solothurn trägt Schwarz
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Es handelt sich hier um den ersten Band der Solothurn-Reihe von Christof Gasser. Ich hatte vor ein paar Wochen bereits den bisher aktuellsten Band gelesen und wollte nun die Reihe von Anfang an verfolgen.

Ein ...

Es handelt sich hier um den ersten Band der Solothurn-Reihe von Christof Gasser. Ich hatte vor ein paar Wochen bereits den bisher aktuellsten Band gelesen und wollte nun die Reihe von Anfang an verfolgen.

Ein Zürcher Journalist wird schwer misshandelt an der Aare aufgefunden und stirbt kurz danach.

Er hatte zu der bosnischen Balkan Mafia recherchiert, die man hinter dem Anschlag vermutet. Die Erzählperspektive wechselt von der Kantonspolizei und ihrem Commissaire Dominik Dornach zu den Bosniern, von Pia, Dornachs Tochter und ihrer Freundin Manu zu Szenen in einer Klinik. Zunächst erschien mir das alles ziemlich verworren, es hat ein wenig gedauert, bis ich endlich den roten Faden aufgenommen hatte.

Es handelt sich bei „Solothurn trägt Schwarz“ um einen sehr actionreichen Krimi, der Spannungsbogen ist konstant hoch und es bleibt auch nicht bei einem Mord. Die Motive dafür waren allerdings ganz unterschiedlich, hier erfährt der Leser erst ziemlich zum Schluss, dass einzelne Personen im Visier mehrerer Personen mit bösen Absichten stehen.

Hin und wieder ahnt man ja schon in der Mitte eines Buches, in welche Richtung sich die Ermittlungen drehen werden. Gasser versteht es, Dornachs Erkenntnisse lange unter der Decke zu halten und sie erst mit Verzögerung mit dem Leser zu teilen. So sorgt er für Spannung bis zum Schluss.

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