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Veröffentlicht am 01.01.2025

Gelungene Fortsetzung

Two Twisted Crowns - Die Magie zwischen uns
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Mein subjektiver Leseeindruck, enthält evtl. leichte Spoiler da Folgeband.

Erst vor ein paar Wochen habe ich den Vorgänger gelesen und war begeistert, endlich wieder einmal eine originelle Highfantasygeschichte ...

Mein subjektiver Leseeindruck, enthält evtl. leichte Spoiler da Folgeband.

Erst vor ein paar Wochen habe ich den Vorgänger gelesen und war begeistert, endlich wieder einmal eine originelle Highfantasygeschichte nach meinem Geschmack.

Wie auch schon beim ersten Band habe ich immer wieder zum Hörbuch gegriffen, welches von Nina Reitmeier meiner Meinung nach wirklich grandios umgesetzt wurde. Beim zuhören habe ich alles um mich herum vergessen und konnte einfach so richtig in diese Welt rund um Blunder versinken.

Dies ist sicher ebenfalls dem wundervoll, atmosphärischen, leicht lyrisch angehauchtem Schreibstil zu verdanken. Diesmal wird übrigens aus drei Perspektiven erzählt nämlich der von Elsbeth in der autodiegetisch Form und der von Ravyn und Elm im personalen Stil. Obwohl dies am Anfang des Kapitels mit dem jeweiligen Namen notiert ist, hatte ich zu Beginn doch etwas Mühe mit dem Wechsel.

Elsbeth nimmt aus einem bestimmten Grund ( ich möchte nicht spoilern) etwas weniger Raum ein, zwar verständlich für den Verlauf der Geschichte, dennoch habe ich sie als Person doch irgendwie vermisst. Jedoch erfährt man dafür mehr über Ravyn seine Vergangenheit, Gefühls- und Gedankengänge. Ausserdem ebenso über Elm, da er ja eine eigene Perspektive erhält, dies freute mich, da ich ihn schon im Vorgänger in mein Herz geschlossen habe. Ich mag einfach seine freche, draufgängerische, sarkastische Art. Übrigens kristallisiert sich im weiteren Verlauf ein zweites Paar heraus, dieser Love Interest spielt dann doch eine etwas grössere Rolle, ( was für mich jetzt nicht nötig gewesen wäre….) als die von Ravyn& Elsbeth im ersten Band, weshalb Romantiker hier mehr auf ihre Kosten kommen werden. Es gibt auch ein, zwei kurze Liebesszenen, wobei die Beschreibungen aber zum Glück eher dezent bleiben.

Ich bin gerne wieder in diese dunkle, mystische Welt von Blunder mit ihrem originellen, märchenähnlichem Magie- System zurückgekehrt. Neugierig und gespannt habe ich die beiden Handlungsstränge verfolgt, wobei ich manchmal leicht im Lesefluss ( oder Hör) gestört war durch die Perspektivenwechsel. Jedoch erhalten wir als Leser so einen wesentlichen Einblick in die Vergangenheit, offene Fragen werden geklärte und lose Enden zu einem grossen Ganzen zusammengefügt.

Alles in Allem eine gelungenes Finale

4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Interessant auch ohne Tennis Wissen

Carrie Soto is Back
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Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Dies ist mittlerweile mein drittes Buch von Taylor Jenkins Reid und ich bin etwas länger darum herumgeschlichen, ich etwas Respekt vor der Tennis Thematik ...

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Dies ist mittlerweile mein drittes Buch von Taylor Jenkins Reid und ich bin etwas länger darum herumgeschlichen, ich etwas Respekt vor der Tennis Thematik hatte.... Da ich es grösstenteils in der Hörbuchvariante genossen habe, gehe ich zuerst darauf ein.

Die Sprecherin Inka Löwendorf hat eine eher jugendlich angehauchte Stimme, für meinen Geschmack zeitweise auch etwas zu " überdreht" bei der Betonung und nicht auf Anhieb sympathisch. Gerade deswegen passte sie allerdings sehr gut zu unsere Protagonistin Carrie Soto, weshalb die Umsetzung für mich bei dieser Geschichte funktionierte.

Die Bücher der Autorin sind in etwa ( jedenfalls diejenigen, die ich gelesen habe ) stets ähnlich aufgebaut.

Auch hier gibt es wieder Zeitsprünge, klar mit der jeweiligen Jahreszahl am Anfang des Kapitels deklariert, so dass die Orientierung gewährleistet ist. Dazwischen haben wir diesmal TV- Übertragungs- Ausschnitte in einer anderen Schrift, welche für Abwechslung und einen anderen Blickwinkel sorgen. Der Schreibstil ist unverändert ,flüssig, schnörkellos und sehr bildhaft & atmosphärisch. Erzählt wird allerdings in dieser Geschichte aus der ICH- Perspektive der Protagonistin.

Carrie Soto ist ein Charakter, den man als Leser nicht gerade auf Anhieb in sein Herz schliesst;) Trotzdem war die Ausarbeitung wie immer lebendig, Handlungen oder Gedankengänge waren nachvollziehbar, wenn auch nicht jederzeit verständlich und man konnte eine Entwicklung beobachten. Weitere Personen, wie unter anderem ihr Vater oder Bowe Huntley ihr Trainingspartner waren gut dargestellt. Im direkten Vergleich zu, zum Beispiel " Malibu Rising" waren diese tragenden Nebencharaktere allerdings weniger intensiv ausgearbeitet, soll heissen wir erfahren weniger über ihre Vorgeschichte, was ich doch etwas bedauert habe.

Wie weiter oben schon erwähnt bin ich nicht gerade der grösste Tenniskenner, konnte aber problemlos mithalten mit den Erklärungen und fühlte mich in dieser ganzen Thematik wirklich wohl, was ich echt gar nicht erwartet hätte ;) Es ist einfach diese unkomplizierte, erfrischende, unterhaltsame, lebendige Art Geschichten zu erzählen, egal um was es geht ;) und wie sie aufgebaut sind, die ich bei Taylor Jenkins Reid so gerne mag.

Von daher liebäugle ich jetzt doch noch mit " Daisy Jones, auch wenn das Musik Business eigentlich nicht so Meins ist......

Aus all diesen Gründen vergebe ich gerne 4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Familiengeschichten sind im Grunde auch nur Geschichten....

Malibu Rising
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Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Mit " Die sieben Männer der Evelyne Hugo" konnte mich die Autorin letzten Herbst sehr begeistern, weshalb ich jetzt im Sommer spontan zu ihrem neusten ...

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Mit " Die sieben Männer der Evelyne Hugo" konnte mich die Autorin letzten Herbst sehr begeistern, weshalb ich jetzt im Sommer spontan zu ihrem neusten Werk in deutscher Sprache gegriffen habe....

Ich mag den Schreibstil echt gerne, denn er ist unkompliziert, direkt, schnörkellos, süffig und vor allem immer wieder atmosphärisch. Taylor Jenkins Reid gelingt es einfach mir ihren Worten Bilder im Kopf entstehen zu lassen, ohne diesbezüglich ausschweifend zu werden. Wir springen während des Lesens in der Zeit, kriegen jedoch kein Durcheinander, da zu Beginn des Kapitels die jeweilige Jahreszahl deklariert wird. Wie schon in anderen Büchern wurde auch hier wieder die personale Perspektive gewählt.

Erstaunlicherweise fühlte ich mich trotz dieser Erzählweise sehr mit den verschiedenen Charakteren verbunden. Die Autorin hat eine unglaubliche Gabe ihren Figuren Leben einzuhauchen, es ist als würden sie wirklich existieren.

Nina würde ich als die eigentliche Protagonistin bezeichnen, weshalb sie vielleicht auch am ausführlichsten ausgearbeitet ist. Sie war mir auf Anhieb sympathisch, ich bewunderte ihre Hilfsbereitschaft, ihre Stärke, ihren Mut, ihre unerschütterliche Liebe ihren Geschwistern gegenüber. Sie war ganz die Tochter, ihrer Mutter June, welche ich trotz ihren Schwächen ebenfalls echt gerne mochte. Auch Sonnyboy Jay, der liebenswerte Hud und das kecke Nesthäkchen Kit habe ich in mein Herz geschlossen. Gerne hätte ich noch viel mehr über die einzelnen Familienmitglieder erfahren und sie auf ihrem Weg begleitet. Natürlich tummeln sich noch x weitere Personen in dieser Geschichte under anderem der Vater Mick, der mir mit seiner egoistischen Art, trotz Vergangenheitserklärungen einfach nur widerstrebte. Ebenso Brandon, Ninas Ehemann, welcher in dieselben Fussstapfen zu treten schien....

Das Setting Malibu habe ich wirklich von A- Z gefühlt, ich hörte das Rauschen des Ozeans, spürte die Gischt des Wassers und die brennende Sonne auf meinem Gesicht. Ich konnte den Salzgeruch des Meeres& den Duft von Sonnencreme riechen und sah die Riva- Geschwister vor mir, mit ihren Surfbrettern am Strand, geduldig wartend auf die nächste perfekte Welle.... Ebenso war ich, wie oben schon erwähnt begeistert von der lebendigen Charakterausarbeitung und der faszinierenden Erzählweise & Darstellung der Riva Familie mit diesen Star- Vibes....

Sehr genervt habe ich mich allerdings über die letzten hundert Seiten, da wurden meiner Meinung nach so viele überflüssige, oberflächliche Figuren und deren unnötigen Interaktionen eingefügt, welche dem Buch nur geschadet haben! Sehr schade!

Der Fokus wäre sinnvoller auf der Familienkonstellation geblieben, denn diese ist die wahre Stärke der Geschichte!

Ich vergebe deshalb hiermit 4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Eine Familie, zwei Geschichten

The Things we leave unfinished
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Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)



Rebecca Yarros wird aktuell regelrecht gehypt, wegen ihrem Fantasy- Debut ( das ich nicht gelesen habe...) jedoch hat sie im englischen schon x- Liebesromane ...

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)



Rebecca Yarros wird aktuell regelrecht gehypt, wegen ihrem Fantasy- Debut ( das ich nicht gelesen habe...) jedoch hat sie im englischen schon x- Liebesromane rausgebracht und dieser hier wurde nun sicher dank ihrer Beliebtheit auch auf deutsch übersetzt. Mich hat der Klappentext mit seiner Thematik sehr angefixt, weshalb das Buch bei mir einziehen durfte.

Allerdings habe ich die Geschichte grösstenteils als Hörbuch gehört, deshalb gehe ich auch zuerst auf diese Variante ein.

Cornelia Waibel, aber auch Oliver Kube, haben einen wirklich guten Job gemacht. Ich empfand beide Stimmen als passend, angenehm und habe ihnen gerne zugehört. In der Gegenwartsgeschichte übernahm die Sprecherin klar den Part der Frau und der Sprecher den des Mannes. In der Vergangenheits- Story wurde diese Abgrenzung nicht vollständig gemacht, was bei mir manchmal zu Irritationen geführt hat. Ansonsten war aber wirklich ein schönes Hörerlebnis.

Den Schreibstil mochte ich ebenfalls echt gerne, denn er ist bildhaft, atmosphärisch, leicht, flüssig wenn auch ab und zu für meinen Geschmack in bestimmten Passagen etwas zu widerholend oder in die Länge gezogen, dazu aber später... Erzählt wird in der Gegenwart aus der ICH- Perspektive von Georgia und Noah in der Vergangenheit im personalen Stil, jedoch gibt es dort auch noch Briefe in kursiver Schrift die jeweils wieder in der ICH- Form von Scarlett und Jameson geschrieben sind. Hört sich alles etwas kompliziert an, war es aber gar nicht, da alles immer ganz klar am Anfang der Kapitel deklariert wurde mit den jeweiligen Namen oder Jahreszahlen. Ich jedenfalls habe mich problemlos zurechtgefunden auch in der Hörbuchfassung.

Die Hauptfiguren sind also Georgia und Noah in der Gegenwart und in der Vergangenheit Scarlett und Jameson, jedoch spielt dort auch noch die Schwester von Scarlett nämlich Constance eine grössere Rolle. Die Charakterausarbeitung fand ich wirklich sehr gelungen, denn die Personen wurden bildhaft, lebendig beschrieben und durch die verschiedenen Erzählweisen hatte man als Leser ebenfalls einen umfassenden Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten.

Mein Herz schlug ganz klar für Scarlett, Jameson und Constance, also die Charaktere aus der Zeitebene ab 1940. Ich mochte die Liebesgeschichte, so wie auch die Beziehung zwischen den Schwestern, das war einfach so mitreissend und berührend erzählt, dass ich es manchmal fast als störend empfunden habe, wenn wieder der Wechsel in die Gegenwart stattfand ;) Sicher auch die Story rund um Georgia und Noah war ganz nett und unterhaltsam, jedoch empfand ich die Beziehungselemente zeitweise als zu detailliert ,kitschig und in die Länge gezogen....

Der Aufbau der Geschichte mit den zwei Zeitebenen, den eingestreuten Briefen, wie die Personen miteinander verbunden sind, der Verlauf, die Thematiken und der Plot- Twist gegen Ende mit dem ich nie gerechnet hätte fand ich wirklich grandios. Es war für mich auch spürbar, dass Rebecca Yarros gerade bezüglich der Flieger- Komponenten sicher auch persönliche Erlebnisse und Erfahrungen hat mit einfliessen lassen. Weniger gebraucht hätte ich den immer wiederkehrenden Fokus auf Äusserlichkeiten bei den Charakteren und die Sexszenen über mehrere Seiten, aber dies ist ganz klar Geschmackssache und ich halte es der Autorin zu Gute, dass diese Elemente wirklich nicht den Grossteil der Geschichte ausmachen!

Ein Buch welches ich wirklich gerne gelesen oder besser gesagt gehört habe ;)

Sehr gute vier Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Durchaus unterhaltsamer, spannender Thriller

Das Loft
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Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)



Es ist Herbst...bedeutet, da bekomme ich immer Lust auf Thriller ;) Dieser hier durfte nach einer begeisterten Rezension bei mir einziehen.

Grösstenteils ...

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)



Es ist Herbst...bedeutet, da bekomme ich immer Lust auf Thriller ;) Dieser hier durfte nach einer begeisterten Rezension bei mir einziehen.

Grösstenteils habe ich ihn dann allerdings als Hörbuch gehört, deshalb gehe ich zuerst kurz auf diese Variante ein.

Wir haben es hier mit vier Sprechern zu tun; Anne Düe, Nina West, Nils Nellessen und Oliver Kube, Letzterer war mir schon bekannt, die Anderen nicht. Ich mochte das tiefe Timbre( perfekt für einen Thriller) von Nils Nellessen und wie er mit seiner Interpretation dem Protagonisten Marc Leben einhauchte. Auch Nina Wests ruhiger, sanfter, jedoch überhaupt nicht langweiligen Stimme hätte ich noch ewig lauschen können, kein Wunder sie spricht vorwiegend im Lebenshilfen-Hörbuch- Sektor ;) Nina West liest ansonsten eher im Jugend- Fantasy- Genre, irgendwie war dies für mich spürbar, ihre Klangfarbe war mir fast ein bisschen zu jung und übermütig. Alles in allem war es aber ein wirklich gelungenes, mitreissendes Hörerlebnis.

Der Schreibstil ist einfach, unkompliziert, flüssig und lässt sich durch die meist kurzen Kapiteln sehr schnell lesen. Erzählt wird grösstenteils aus zwei Perspektiven in der ICH- Form, klar deklariert mit dem jeweiligen Namen, dazwischen gibt es immer wieder auch noch die Sichtweise der Polizei.

Sarah und Marc sind die beiden " Hauptprotagonisten" in der Geschichte und ihre Ausarbeitung fand ich für einen Thriller wirklich gut, richtig warm geworden bin ich mit ihnen allerdings nicht. Was sicher grösstenteils an ihrer Lebenseinstellung, Gedanken- und Gefühlswelt lag, mit der ich so gar nichts anfangen konnte...Völlig unsympathisch war mir auch der dritte im Bunde nämlich Hennig, der toppte die Beiden noch. Hingegen fand ich die ermittelnde Polizistin ganz nett ;)

Mit den Charakteren konnte der Autor also nicht punkten...jedoch schaffte er es mit seiner Erzählweise Spannung aufzubauen und mich an die Seiten zu fesseln. Durch diese beiden Sichtweisen, wusste ich als Leser nie genau, wer spricht nun die Wahrheit und was ist Lüge? Wem kann ich vertrauen und wem nicht? Die einzelnen Puzzle- Teile werden nach und nach auf den Tisch gelegt und gegen Ende gibt es noch einen Plot- Twist, mit dem ich nie gerechnet hätte ;)

Ich vergebe hiermit 4 Sterne

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